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Beiträge mit Schlagwort ‘Heilkraut’

Mit Habichtsaugen erspäht… ;-)

Das  „Orangerote Habichtskraut“ (Hieracium aurantiacum)

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(Foto zum vergrößern anklicken)

Nein, Habichtsaugen braucht man dafür nicht,

kann sie, der Sage nach, davon  aber bekommen.

Habichtskraut ist für mich eine der schönsten Wildblumen,

mit einer atemberaubenden Farbe.

Im Sonnenlicht changieren die Farben fast, von gelb, zu orange und rot. Es lohnt sich, das Habichtskraut mal näher zu betrachten und seinen Kopf ein wenig zu bewegen.

Dann kann man das faszinierende Feuer seiner Farben am besten sehen.

Hier fängt es jetzt an zu blühen, man findet es an sonnigen Wiesenrändern an vielen Stellen.

Habichtskraut ist eigentlich in den Gebirgen Mittel-Nord-und Südeuropas in Lagen von 1100 bis 3000 m heimisch. Hat sich aber inzwischen in viele andere Gebiete ausgebreitet.

Habichtskraut bevorzugt leicht saure, magere Böden. Der Steingarten dürfte der richtige Ort sein.

Meine Mutter konnte vor Jahren, dem leuchtenden Zauber des Habichtskrautes nicht widerstehen und hat einige Samenkörnchen mitgenommen.

Inzwischen leuchtet sein Feuer um diese Zeit, vielmals in Mutters Garten. Es bildet sowohl unter-wie auch oberirdische Ausläufer.

Früher wurde erzählt, dass der Habicht seine Sehschärfe, vom Verzehr von Habichtskraut hatte.

Martin Luther soll die Einnahme von Habichtskraut, vor dem Erblinden bewahrt haben.

Und wer Angst vor Hexenzauber hat, schütze sich mit einem Strauß Habichtskraut.  😉

In der Heilkunde wirkt es antibiotisch, schleim-und krampflösend und harntreibend.

Hildegard von Bingen beschreibt seine Wirkung mit Stärkung der Sehkraft, bei Blutarmut und zur Schärfung der Gedanken.

Das Habichtskraut wird von ähnlichfarbigen Schmetterlingen besucht. Wie dem Kleinen Fuchs, dem Dukatenfalter oder dem Perlmuttfalter (Schmetterling des Jahres 2013).

Und zum Schluß, wer Raubvögeln mal in die Augen geschaut hat, wird die Faszination und die Farbe des Habichtskrautes wiederfinden…

Wie  bei diesem   Uhu

Keine Blume ohne Namen….ein „Ehrenpreis“ für… ;-)

Letztes Jahr im Frühling, habe ich mal Fotos von  kleinen blauen Blümchen gepostet, von denen ich aber nicht wusste, wie sie heißen.

Dank Christiane Havlitschek, wissen  wir jetzt, wie sie heißen. Das ist  Ehrenpreis oder auch  Gamander!
Besser gesagt, Gamander-Ehrenpreis ist eine der vielen Arten. Es gibt auch noch Waldehrenpreis, den Persischen Ehrenpreis und andere…

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Was lange währt, wird endlich gut. 😉
Der Name „Ehrenpreis“ war mir wohl bekannt, nur die Blume dazu kannte ich nicht.

Deswegen herzlichen Dank und den „Eherenpreis“ von uns, an Christiane Havlitschek.

Wir haben uns sehr über die Rückmeldung gefreut!

Noch ein paar Infos über Ehrenpreis… das ist nicht nur ein hübsches Unkraut, sondern eine vielseitige Heilpflanze.

Ehrenpreis hat viele Namen. Ich kannte ihn unter „Gewitterblümchen“, es wurde mit Augenzwinkern gesagt, dass Regen oder Gewitter kommt, wenn man ihn abpflückt.

Seine Blütchen fallen übrigens ganz schnell ab. Aber er ist auch noch unter folgenden Namen bekannt.

Allerweltsheil, Bunger, Frauenlist, Grindheil, Grindkräutl, Grundheil, Heil aller Schäden, Hühnerraute, Köhlerkraut, Männertreu, Veronika,

Steh auf und geh weg, Sta-up un ga darvon, Viehkraut, Wald-Ehrenpreis, Wundheilkraut, Wundkraut, Zittli

Ehrenpreis lindert sehr viele Krankheiten. Juckende Hautkrankheiten, wie Neurodermitis, er regt den Stoffwechsel an und unterstützt beim Abnehmen. Auch gut gegen Erkältungskrankheiten und Husten.

Aber auch noch viele andere Krankheiten. Er hat nicht umsonst den Namen „Allerweltsheil“. Im Mittelalter glaubte man sogar an eine Heilwirkung gegen Pest und Aussatz.

Gesammelt  wird im Mai und Juni das blühende Kraut. Noch viel mehr Infos und wie man Tee und Salben mischt, findet man Hier!

Von dort stammen auch unsere Infos. Ich werde die kleinen blauen Blümchen jedenfalls noch mit einem ganz anderen Auge ansehen. Einem „hochachtungsvollen“! 😉

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