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Sonnenlicht und Himmelblau… wie ging das noch?

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Zum Mitschreiben, lieber Sommer!

Voraussetzung ist natürlich ein klarer Himmel, damit die Strahlen der Sonne,  zu uns durchdringen können!

Also… nimm dein Wolken-Tablet und schließe die Regen-App, damit es aufhört zu tröpfeln. In deinem Sonnenheft sieht es ja aus, als wäre ein Wasserhahn drüber gelaufen!
So, jetzt öffnest du die Zeichen-App und wählst einen transparenten, hellen Hintergrund und das Brush-Werkzeug. Hast du alles? Ja? Okay…

Sag mir, wie sehen wir die Sonne?

„Das Licht der Sonne erscheint uns gelblich-weiß, es enthält aber alle Farben des Regenbogens.

Von violett, blau, grün, gelb, orange und rot.“

Richtig! Und was passiert mit den Farben?

Jede Farbe entspricht elektromagnetischer Strahlung einer bestimmten Wellenlänge.

Die von rot ist am längsten und die von blau am kürzesten.

Auf dem Weg zu uns, stößt das Licht mit Gasmolekülen zusammen und damit wird seine Richtung geändert (gestreut).

Je kleiner die Wellenlänge ist, um so stärker wird es gestreut.

Blau hat die kürzeste Wellenlänge, wird also stark gestreut. Rot hat die längste Wellenlänge, also wird es am wenigsten gestreut.

Ja du weißt es doch und was müssen wir dann jetzt machen, um blauen Himmel zu erhalten?
Genau, wir hängen die Sonne ganz oben am Himmel auf und sprühen kurze Wellen, mit dem blauen Licht im Farbspektrum.

Steht die Sonne hoch am Himmel, hat das Licht einen kurzen Weg durch die Atmosphäre. Also wird viel blau gestreut.

Wir sehen einen blauen Himmel. (Könnten sehen…) 😉

So, da die Menschen romantisch sind und für ihr Leben gern, Sonnenauf-und Untergänge, in ihrem strahlend warmen Licht beobachten, machen wir jetzt was?

Super, wir hängen die Sonnen-Laterne tief unten, ganz nah am Horizont auf. Nun hat das Licht einen langen Weg durch die Atmosphäre.
Welche Farbe des Spektrums wird nun gestreut? Die mit den längsten Wellen! Also sprühen wir rot in all seinen Tönen und nur ganz wenig blau.

Am Morgen und am Abend, wenn die Sonne tief steht, hat das Licht einen relativ langen Weg durch die Atmosphäre.

Also wird viel rot gestreut, mit der längsten Wellenlänge. Und der Blauanteil zurückgedrängt.

Wir sehen Morgen-und Abendrot…

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So kann Mittsommer auch sein…!!! 😉

Das ist die Rayleigh-Streuung…(nach dem britischen Physiker Lord Rayleigh)

Die Gasmoleküle in der Atmosphäre, sind viel kleiner als die Wellenlänge der Strahlung des Lichts.

Streuen also, wie oben praktiziert, das Licht je nach Wellenlänge.

Wie Mister Rayleigh das wissenschaftlich genau erklärt, kannst du im Internet erfahren oder du fragst jemanden, der sich mit mit Physik auskennt. Vielleicht die, die jetzt schon Regierungsprogramme verkündet und das Blaue vom Himmel verspricht, was sie dann eh nicht hält. Eigentlich so ähnlich wie bei dir. Da solltest du dir andere Vorbilder suchen! Du siehst ja, was dabei heraus kommt!

Aber zurück zum Thema…

Anders

ist es, wenn das Licht auf Eiskristalle und Wassertropfen in den Wolken trifft.

Die sind viel größer, als die Wellenlänge des Lichts.

Und somit werden alle Wellenlängen des Sonnenlichts reflektiert.

Damit erscheinen sie uns weiß.

Und es gibt einen herrlich blauen Himmel, mit weißen Wölkchen „dekoriert“. 😉

Je mehr Wassertröpfchen oder Eiströpfchen die Wolken enthalten, um so schlechter können die Sonnenstrahlen sie durchdringen. Sie erscheinen uns dann grau, wie die Wolken zur Zeit. Also übertreibe es nicht und trage nicht zu dick auf. 😉

Eintrag im „Jahreszeitenbuch“: Die Leistungen von Frühling und Sommer 2013 lassen sehr zu wünschen übrig!!!

Nachhilfe wird dringend angeraten!

Ansonsten ist die Versetzung zur nächsten Jahreszeit gefährdet und Frühling und Sommer 2013 müssten wiederholt werden!

Schlagwörter-Wolke

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