Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Hinterstein’

„Manneken Pis“ und mehr Sagenhaftes… ;-)

Wir legen Hexen und Geister an Halloween (das übrigens auf das keltisch/irische Samhain -ein richtig guter Artikel von Monika- zurückgeht), mal in Ketten und zeigen dafür anderes „Sagenhaftes“…

Um Manneken Pis zu sehen, braucht man nicht extra nach Brüssel… das findet man auch im Allgäu, genauer am Weg von Hinterstein zum Giebelhaus…

Steht er auf einem, in den Fels gebauten, kleinen Brunnen…;-)

So sieht der Brunnen im Ganzen aus…

Rund um den Brunnen gibt es noch mehr Überraschungen für phantasievolle Menschen…

Wie der Eingang zu der kleinen Höhle… was mag wohl darin sein? Ein Drachen, Schätze, Elfen? Ooooder ist dies der Eingang zur Wurzel des Weltenbaumes?

Obendrüber gibt es eine Tafel mit einem Relief…

Nach einer gelehrten isländischen Schöpfung …

Verdandi (das Werdende) – Urd (das Gewordene) – Skuld (das Werdensollende)

Es stellt germanische Nornen da, sie sind das personifizierte Schicksal. Sie enstammen einem Riesengeschlechte, wohnen an der Wurzel des Weltenbaumes (Weltenesche) an einem Brunnen, der nach der ältesten Norne Urdaborn heißt und spinnen das Schicksalsgarn, dem niemand entrinnen kann. In der heidnischen Zeit erscheint das Walten des Schicksals unter dem Bild des Spinnens und Webens.

In Deutschland ist der Wurtglaube belegt in den Worten des Hildebrandliedes „Das Wehegeschick vollzieht sich“.

Eine Esche weiß ich,
heißt Yggdrasil,
Den hohen Baum
netzt weißer Nebel;
Davon kommt der Tau,
der in die Täler fällt.
Immergrün steht er
über Urds Brunnen.

Davon kommen Frauen,
vielwissende,
Drei aus dem See
dort unterm Wipfel.
Urd heißt die eine,
die andre Verdandi:
Sie schnitten Stäbe;
Skuld hieß die dritte.
Sie legten Lose,
das Leben bestimmten sie
Den Geschlechtern der Menschen,
das Schicksal verkündend.

Ganz in der Nähe ist auch noch ein Bildstock, mit einem Türchen aus Metall…

Öffnet man es, findet man eine Mahnung…

Du sollst nie ein Tier mit Peitschen schlagen, Gott hört auch Tiere klagen“.

Dem gibt es nichts hinzuzufügen!

(Fast noch) Osterausflug nach Tannheim…

Dienstag brauchte unser Auto mal wieder eine Dusche, den Föhn…in dem Fall Staubsauger und ziemlich durstig war es auch. Deswegen sind wir mal wieder nach Schattwald gefahren. 😉

Das Wetter war richtig schön, deshalb haben wir uns gedacht, wir hätten auch eine Belohnung verdient und haben einen kleinen Ausflug nach Tannheim dran gehangen.

Auf halbem Weg zur Tankstelle, erst mal ein kurzer Zwischenstopp und die schöne Aussicht von der Kanzel geniessen… „unten“ ist Hinterstein

Dort wo die Sonne den ganzen Tag wärmen kann, hat sich der Schnee schon zum großen Teil in Wohlgefallen aufgelöst und die Wiesen fangen an, weiß und blau zu leuchten.

Wilde“ Krokusse… sie haben sich aber ganz brav fotografieren lassen… 😉

Im Bach kommt jetzt der Schnee in flüssiger Form… 😉

Moshe konnte nur mit „Sicherheitsleine“ rein.

Unweit davon, wäre er uns bei „Niedrigwasser“ schon mal fast weggeschwommen, als er gemeint hat, die Enten hätten dort gerade nichts zu suchen.

Er konnte sich gerade noch ans „andere Ufer“ retten. 😉

Vorbei kommt man auch an der kleinen Kapelle St. Leonhardt…in Kienzen…

Die spätgotische Kappelle wurde von 1488 bis 1495 erbaut. 1635 wurde von Soldaten die Pest ins Tannheimer Tal eingeschleppt. Mindestens zwei Drittel der Bevölkerung fielen ihr zum Opfer. Die Tannheimer Pesttoten wurden auf Dungkarren, über den „Schinderwinkel“  nach St. Leonhard gebracht. Der alte Gottesacker ist inzwischen aufgelassen.

Jetzt ist es ein idyllischer Ort, von dem man das Tal schön überblicken kann.

Eine nette, kleine (Anna) Hundesitterin für Moshe hat sich auch ziemlich schnell gefunden.

Nach drei Runden um die Kapelle, war es ihm allerdings zu „dumm“, immer mit der „Kirche um`s Dorf“ zu laufen oder so… 😉

Lust auf eine Kutschfahrt?

Hier sind die Pferde zu Hause… und bekommen ihren Hafer… 😉 Wer hat wohl mehr Pferdestärken..?

Hier sehe ich schwarz.. und  weiß

An der Tannheimer Kirche, scheint der Schneeablageplatz von Tannheim zu sein, so hat der Bischof einen „Thron“ aus Schnee… 😉

Schöner Nachmittag… im „frühen“ Frühling… das ist hier schön, wenn es im Tal am verblühen ist, einfach etwas höher gehen, dann hat man bis weit in den Mai Frühling… 🙂

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