Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Info’

Alles für die Geldkatz’….

harz413 (1024x768) (1024x768)

Foto zum Vergrößern anklicken.

Ist diese Geld-Katze nicht ein niedliches Dingelchen?
Sie bewachte (schon vor einigen Jahren) die „Kohle“ im Laden der
Harzköhlerei Stemberghaus

Von ihr musste ich im damaligen Urlaub dort, unbedingt ein Foto mitnehmen!

Am Kiosk hatte man uns wegen unseres Wuffs vorher gewarnt, sie wäre manchmal ein rechter „Teufelsbraten“…das würde ja auch perfekt zum „schwarzen Handwerk“ und ihrem Security-Job passen, aber sie war ganz lieb.

Als wir später draußen saßen und was gegessen haben, kam sie unsern Wuff besuchen. Das ging gut mit den Zweien.
Ob sie „Köhler-Liesel“ hieß, weiß ich allerdings nicht. 😉

Der Begriff „Geldkatze“ bezeichnet verschiedene Formen eines Geldbeutels.
Einem am Gürtel befestigtem Beutel in unterschiedlichen Formen, für Münzgeld oder wertvollen kleinen Dingen, wie Edelsteinen, Schmuck etc.
Oder in einen Gürtel eingearbeitetem Geldfach.
Sie waren im Mittelalter und im frühen und mittlerem 19. Jahrhundert gebräuchlich. Die Geldfächer in den Gürteln gibt es ja heute wieder.

Oft wurden die Beutel aus dem Balg einer Katze gefertigt oder ihre Form erinnerte an einen Katzenkopf.
Die wahrscheinlichste Erklärung für den Begriff ist aber das althochdeutsche Wort „chazza“ für Gefäß, Beutel zum tragen.

In der Redewendung „Rubbel die Katz“, gibt es die Geldkatze noch.
Wer bei Preisverhandlungen seine Geldkatze rubbelte (rieb) und die darin enthaltenen Münzen zählte ohne sie herauszunehmen, war nahe dran sich für den Kauf zu entscheiden.

Gerubbelt haben wir die Katze nicht, aber mal lieb gestreichelt und auch was gekauft. Das tut man bei einer so niedlichen Assistentin doch gerne. 🙂
Und natürlich ein Foto mitgenommen, sonst hätten wir jetzt keine (lebende!) Geldkatze für Kalles „Alles für die Katz`.

Wir hoffen aber stark, dass das nicht alles für die Katz‘ ist. 😉

Advertisements

Das „Eselsohr“ unter den Pflanzen…

Der Aronstab…
Ich meine zumindest, dass sie dazu gehören. Die genaue Bezeichnung dieser Art habe ich leider nicht gefunden.
Falls es jemand weiß, ich würde mich freuen, zu erfahren, welcher es ist!
Eventuell Arum apulum >>>
Und gut, dass ich die „Lauscher“ noch vor dem Urlaub fotografiert habe. Inzwischen hat die Stadt gemäht…und jetzt ist es vorbei mit dem großen Lauschangriff… 😉

20140510_133747 (462x800)

Ein Hüllblatt umgibt den Blütenkolben, an dem unten die weiblichen und oben die männlichen Blüten sitzen.

Der Kolben verströmt Aasgeruch und lockt so kleine Fliegen an. Diese dringen in den Trichter ein und bestäuben so die Pflanze.

Man nennt das auch eine Fliegenkesselfalle. Nicht „Häschen in der Grube“, sondern „Fliege in der Kesselfalle“ oder so.

Beim nächsten Foto ist aber eher eine „Blattschneideameise“ am Werk… rechts, relativ weit oben.

20140510_133733 (480x800)

Im August/September reifen die Früchte heran. Erst grüne Beeren (am Stiel), die dann rot werden. Die muss ich dann mal fotografieren. Ich weiß, wo noch welche stehen. Da wird nicht gleich gemäht.

Allerdings eine andere Art. Die Beeren stimmen aber überein…

Sie sind, wie die Pflanze auch, giftig und schmecken süß! Sie enthält Caliumoxalat und den Scharfstoff Aroin. Also nicht ungefährlich für Kinder. Selbst berühren kann Hautreizungen auslösen.

Auch giftig fürTiere… Rinder, Pferde, Schafe , Schweine, Hund Katze, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und auch Vögel.

 

20140510_133823 (480x800)

 

Der Aronstab heißt auch Eselsohr (sehr ähnlich finde ich), Magenwurz, Pfaffenspint, Aronskelch, Entenschnabel, Fieberwurz, Fresswurz, Deutscher wilder Ingwer, Johannishaupt, Kalbsfuß, Kuhwurz, Pfaffenblut, Pfingstblume, Veronikawurz, Zahnkraut und Zehrwurz.

Der Name  bezieht sich auf den Blütenkolben, kommt wahrscheinlich vom ägyptischen aron und verweist eventuell auf die Bibel.

Auf das Alte Testament… aus 2. Mose  7, 10:

„Und Aaron warf  seinen Stab vor den Pharao und vor seine Knechte hin, und er ward zur Schlange.“

Folgende Sage könnte auch in dem Zusammenhang entstanden sein.

Als Josua und Kaleb ins gelobte Land geschickt wurden, nahmen sie einen Stab. An ihm trugen sie die große Weintraube und die anderen Früchte jenes Landes. Nachdem sie abgeladen hatten, steckten sie den Stab in die Erde und an dieser Stelle wuchs später die Aronswurzel.

Früher wurde der Aronstab gegen Lungentuberkulose eingesetzt. Hippokrates empfahl ihn gegen Katharre der Luftwege. Weiterhin wurde er bei Frauenleiden, Ohrenschmerzen und Magenleiden empfohlen.

Räuchern mit Räucherwerk aus ihm, soll gegen Schlangen und anderes Ungeziefer helfen.

In die Wiege von Kindern gelegt, soll er vor Unholden schützen. Hauptsache, sie kosten nicht davon.. 😉

 

20140510_133840 (474x800)

 

Die größte Blume der Welt, beheimatet in Sumatra, die  Titanenwurz (Zeitraffervideo hier klicken) >>>   die letztes Jahr  u.a. im Botanischen Garten Hamburg , in Leipzig und Washington blühte, gehört übrigens auch zu den Aronstabgewächsen. Michėle- Gedankensprünge (im Blogroll verlinkt) hat letztes Jahr sehr unterhaltsam und informativ darüber gebloggt.

Und viele (häufig angebotene)  Zimmer-und Gartenpflanzen, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie zu den Aronstabgewächsen gehören!
Wer wissen will welche, bitte  Hier klicken >>>

Die „Ohren“ sind überall und lauschen in alle Richtungen, wie man auf dem Foto sehen kann.

20140510_133857 (800x473)

 

Kein Mohn, sondern ein(e) Anemon(e)….

Haben wir uns in einem Blumenstrauß nach Hause geholt…

20140112_155005 (800x444)

20140113_120833 (800x480)

20140113_120945 (800x589)

20140113_120830 (800x480)

20140113_120825 (800x480)

20140113_120749 (800x480)

20140113_120734 (800x480)

20140113_120608 (800x544)

Anemonen…. danke an Anette für die schnelle Hilfe! 🙂

Und da musste ich doch gleich mal schauen, was das eigentlich für eine ist. Das ist eine Kronen-oder Gartenanemone. Es ist eine Pflanzenart der Gattung Windröschen (nicht mehr so lange hin, werden diese auch blühen), aus der Familie der Hahnenfußgewächse   (Ranunculaceae). Die Kronen-Anemone ist im Mittelmeerraum heimisch. Sie wächst auf Felsfluren, in Garriguen, auf Wiesen, auf Brachfeldern sowie in Weinbergen und Olivenhainen in Höhenlagen von 0 bis 700 Meter (selten bis 1200 Meter).

Die Anemonen enthalten die Substanzen Anemononin und Protoanemononin, Hieronymus Bock empfiehlt die A. nemorosa für Warzen, die Bewohner Kamtschatkas sollen ihre Pfeile mit Anemonensaft vergiftet haben.

Die verschieden Arten der Anemonen blühen das ganze Jahr über. Diese von Dezember bis Mai.

Und HIER  gibt es ganz viele Amnemonen zum Anschauen, nachlesen wann sie blühen und wo sie herstammen!

Anemone

Erschütterer — Anemone,
Die Erde ist kalt, ist nichts,
da murmelt Deine Krone
Ein Wort des Glaubens, des Lichts.

Der Erde ohne Güte,
der nur die Macht gerät,
ward deine leise Blüte
so schweigend hingesät.

Erschütterer — Anemone,
Du trägst den Glauben, das Licht,
den einst der Sommer als Krone
aus großen Blüten flicht.
(Gottfried Benn)

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden…

Die (Ohr-) „Muscheln“ des Waldes…

Manchmal gibt es wunderschöne Baumpilze… die folgenden sind mir kürzlich vor die Linse gekommen.

Irgendwie sehen sie doch aus, als hätte sie das Meer gerade angespült. Und man möchte sie am liebsten an die (Ohr-) Muschel halten, um dem Rauschen des Meeres zu lauschen.

(Auch wenn es nur das eigene Blut ist, welches man fließen hört)

Also Lauscher aufgesperrt… draußen gibt es viele schöne Dinge zu belauschen.

In dem Fall kann dem Rascheln „des Meeres“ von bunten Blättern, ohne Rauschen lauschen… 😉

20131015_131411 (800x479)

20131015_131400 (800x480)

20131015_131325 (800x479)

20131015_131321 (800x480)

20131015_131312 (800x480)

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

Wie sie heißen, weiß ich leider nicht.

Eine sehr interessante Seite zu diesem Thema, ist die vom Wald-Läufer. 

Dort findet man auch noch mehr Infos, nicht nur über Baumpilze, deren Essbarkeit und Vorkommen.

Nach den Fotos die ich da fand, ist dieser eventuell eine Porlings-Art. Wenn es jemand wissen sollte, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen! 🙂

Allgemein zu Baumpilzen, steht auf dieser Seite geschrieben…

Alle Pilze die auf Holz wachsen.


Diese Gruppe der Pilze besiedelt totes und auch lebendes Holz. Bäume auf denen ein Pilz wächst ist krank oder zumindest stark geschädigt. Bei diesen Pilzen gibt es einjährige oder auch mehrjärige Pilze wie der Zunderschwamm. Der Zunderschwamm wurde, wie der Namen vermuten lässt, als Zunder zum Feuermachen benutzt. Auch Ötzi, der Mann aus dem Eis, hatte Zunderschwamm dabei. Dieser Pilz kann ein Alter bis zu 30 Jahren erreichen.

Baumpilze haben verschiedene Formen, neben der typischen Pilzform scheint der Baumpilz oft scheibenartig direkt aus dem Holz zu wachsen, einige Pilzarten bilden dabei Ringe aus die ähnlich den Baumringen sind. Üblich ist eine Größe von 10 bis 30cm es gibt aber Ausnahmen die bis zu 60cm breit werden können.

Wir wünschen allen Lesern ein schönes Wochenende, egal ob ihr dem Rascheln oder Rauschen lauscht. 🙂

Passendes Sprichwort zum Wochenende: „Der Lauscher an der Wand, hört seine eig’ne Schand`“…  😉

Deswegen hören wir lieber dem Rascheln von Blättern oder dem Rauschen des Meeres zu. 😉

Posted by regenbogenlichter

Schlagwörter-Wolke

%d Bloggern gefällt das: