Willkommen unterm Regenbogen

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Zwei Schwestern….. ;-)

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Die Iller und ein Stück Randbereich, wie er in der Natur sein soll… und es gut wäre….
Überall ist das leider nicht so…
Der Illerursprung ist bei Oberstdorf, wo die Flüsse Trettach, Breitach und Stillach zusammenfließen.
Bei Ulm mündet sie in die Donau. Im 13. Jahrhundert wurde die Iller zur Landgewinnung in Kempten verlegt. Erst floss sie links um den Burghaldehügel, danach rechts. Die alte Iller gibt es aber durchaus noch, sie ist nur nicht mehr sichtbar. Sie korrespondiert mit der neuen Iller und bei hohem Wasserstand, steigt die Feuchtigkeit beim aufgeschütteteten Land merklich an. Die Natur lässt sich eben nicht gern ins Handwerk pfuschen. 😉

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Der Name der Iller stammt vom lateinischen Begriff Hilaria, der aus dem keltischen ilaria stammt und für eilig steht. Das kann sie durchaus sein. Wie sich nach starkem Regen, bei Schneeschmelze oder beidem immer wieder zeigt.
Später wurde noch der lateinische Begriff hilaris herangezogen, der für heiter oder freundlich steht.

Hilaria heißt auch die Sonthofer Fastnachtszunft.
Dann wünschen wir uns doch, dass es die Iller nicht ganz so eilig hat und narrisch tut. Sondern meist ihr freundliches Gesicht zeigt.

Und zum Schluss noch die altbekannte Eselsbrücke über die bayrischen Donauzuflüsse… 😉

Iller, Isar, Lech und Inn, fließen rechts zur Donau hin.
Altmühl, Naab und Regen, fließen links entgegen.

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Balkon-Dschungel…

Andere fahren in die Tropen, wir gehen auf den Balkon… 😉

Der hat sich mit dem „Wachswetter“ in diesem Jahr, in eine „wild“ blühende Oase verwandelt…

Fangen wir mal in der einen Ecke an…

Da wären Fräulein rosa Kletter-Rose, die ich mal schon fast verwelkt, aus einem Supermarkt „gerettet“ habe… Die Arme! Ich kann kein Lebewesen leiden sehen. Und sie dankt es, sie klettert… 😉

Und Lady Lilie, aber nicht in lila, sondern in orange… sie blüht schon viele Jahre bei uns. Ursprünglich mal eine Knolle, inzwischen sind es viele „Ladys“ geworden. 😉

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Lady Lilie noch im Porträt…

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Auf Bärbels lieben Hinweis, dass das Feuerlilien sind, habe ich mal nachgelesen. Sie stehen unter Naturschutz! Na sowas, ich werde sie nun um so besser hüten! 🙂
Ein paar Infos habe ich auch noch gefunden…
Sie ist die einzige, in den Niederlanden vorkommende Lilie. Deswegen ist sie häufig Motiv in der niederländischen Malerei.
Orange natürlich… was sonst! 😉 Und eine der wenigen, die nicht duftet!
Es gibt Kreuzungen mit dem sehr ähnlichen Lilium maculatum und Lilium davidi villmattiae. Sie kam so in die Ahnenreihen der asiatischen Lilien.
Und da wir in Kürze wieder Sonnenwende und Johannistag haben, die Lilie ist auch Bestandteil des Sonnenwenbüschels. HIER KLICKEN >>>>
Dieses wird ins Sonnenwendfeuer geworfen, um Unwetter fernzuhalten. Wegen ihrer Farbe soll sie auch Blitze anziehen, weshalb sie nicht ins Haus gebracht werden sollte.

Lila, aber nicht mit Lilien, treiben wir es auch noch… das beim nächsten Mal….

Schließlich sind wir sind keine Stars und wollen hier nicht rausgeholt werden…. 😉

Ein Sommervogel auf Reisen…

Am vergangenen goldenen Oktobersonntag, war auch gleich ein „Admiral“, nicht im blauen Meer, aber in blauen Lüften unterwegs und ist mir vor die Linse geflattert…also nicht „irgendein“ Schmetterling, sondern einer mit hohem Dienstgrad. 😉 Die Fotos sind nicht sonderlich gut, für mich aber ein Glück, überhaupt mal einen zu erwischen. 😉

Diese „Flatterlinge“ tanzen meistens ziemlich „flatterhaft“ und schneller, als ich mit der Knipse fotografieren kann. „Sommervogel“ ist übrigens der Schweizer Name für Schmetterlinge. Und er gefällt mir ausnehmend gut!

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Die Herbstastern scheinen sie zu mögen. Die anderen Sommerblumen waren dort auch schon erfroren und hingen ihre Blütenköpfe und Blätter.
Also letzte Nektar-Tankstelle vor der Alpenüberquerung oder so. 😉

Viele Bienen summselten auch um die Astern, um die Speisekammern im Bienenstock vor dem Winter aufzufüllen.

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Dieser Schmetterling hat seinen Namen tatsächlich vom höchsten Dienstgrad in der Marine. Dem Admiral.

Die weiße Kennzeichnung auf den Flügeln, soll den militärischen Schulterabzeichen des Admirals, der auf hoher See unterwegs ist, ähnlich sehen.

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Und auch der Schmetterling Admiral ist auf Wanderschaft. Er gehört zu den Wanderfaltern und wenn es bei uns kälter wird, zieht er nach Südeuropa.

Dabei überwindet er sogar die Alpen! Neuere Erkenntnisse besagen allerdings, dass zumindest bei milden Wintern, die Schmetterlinge auch hier überleben können.

Und sich dann im Frühjahr mit den zurückkehrenden Faltern paaren. Er kann bis 280 Tage alt werden und zählt neben Tagpfauenauge, kleinem und großen Fuchs und C-Falter zu den Methusalems unter den Schmetterlingen.

Für ihren Nachwuchs brauchen die Admirale unbedingt Brennesseln!
Sie dienen ihren Raupen als Nahrung und ein eingerolltes Brennnessel-Blatt könnte die „Kinderstube“ einer Admirals-Raupe sein.
Also sind die „Segel“ an den Brennnesseln „gerefft“, immer dran denken, das „Admirals-Kind“ schläft. Pssst… bitte nicht stören. 😉

Übrigens nicht nur die Raupen vom Admiral benötigen Brennesseln, sondern die Raupen von etwa 50! Schmetterlingsarten!

Die Abenteuer und Wendungen im Leben einer Weinbergschnecke…

Hallo ich bin der „Frauenschneck“ auf dem Weg zum Weinberg, um mir eine scharfe (Weinberg-)Schnecke zu suchen.
Hat mich mein Navi wieder in die Irre geführt, das sind keine Weinberge, sondern Steinberge… da „stolpert selbst eine S(ch)necke im Allgäu über einen spitzen Stein“ 😉

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Ich hab schon den breitesten Latschen auf meinen Fuß aufgezogen und bin sozusagen tiefenentspannt, aber das nutzt hier gar nichts. Eigentlich liebe ich ja warme Gewitterregen, da werde ich schneckenscharf…manche mögen es heiß, Schnecken nicht so… obwohl, mein „Tanz“ auf der „Fußspitze“, krieche dann nur auf ganz schmalem Fuß, ist auch Spitze!

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Dieses Jahr gab es bis jetzt weder warme Gewitterregen, noch Spitzentanz… aber so langsam musste ich mich auf den Weg machen.
Wenn ihr wisst, was ich meine.. erstens ist unsere Spitzengeschwindigkeit nicht so hoch und eine Mittagspause im Schatten eines Baumes, muss auch drin sein. Und wenn ich nicht gerade fresse oder schlafe, kann ich schon an gar nichts anderes mehr denken… als endlich so eine scharfe Schnecke zu umschleimen. 🙂
Das kann dauern…wir sind zwar Zwitter, eigentlich einfach die Sache, wir müssen uns aber trotzdem einen ganzen Tag Zeit für’s Vorspiel nehmen und erst, wenn unsere Schwingungen genau gleich und wir aufeinander eingeschwungen sind…. ohhhhmmmm, flutscht es…

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Aha da kommt es, „wenn möglich bitte wenden“… ich heiße doch nicht Gottlieb und auch nicht Wendehals…
Na gut, eine schleimige Dreischneckwendung, wie in der Schneckenschleichschule gelernt.
Für ein Salatblättchen krieche ich ja auch oft weit zu Schneckenfuß.
Und ihr lieben Gartenbesitzer, lasst euch gesagt sein, wir Weinbergschnecken machen kaum Schaden an euerm Salat. Wir fressen eher die verwelkten Salatblätter, die ihr nicht mögt! Und wir dezimieren die, die euch das letzte Salatblatt vom Kopf fressen. Die ohne Haus, nackt und von sonstwo dahergelaufenen Nacktschnecken.
Die stecken nicht alles in einen Bausparer und bauen jedes Jahr eine neue Etage auf das Haus, bis es fünf sind, wie wir. Das schaffen aber auch nur 5 von 100 Schnecken. Entweder ist unsere Schneckenhausbank pleite, wir platt oder enden gar im Kochtopf! Und jetzt schmieren sich die Menschen auch noch Creme mit Schneckenschleim ins Gesicht. Irgendeiner hat entdeckt, dass etwas „schleimen“, weiche Haut macht. Das Geheimnis unserer Schönheit! Schnief…. 😦

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Berieselung mit saurem Regen und illegale Schneckensammler, haben uns arg dezimiert. Deswegen stehen wir jetzt unter Naturschutz!!! Einsammeln verboten! Vielleicht könnt ihr uns ja auch mal über den Weg helfen, ihr habt die größeren und schnelleren Füße. Die uns vielleicht auch manchmal platt machen.
Wir geben uns ja größte Liebesmüh‘, aber so einfach ist das mit schnellem Nachwuchs nun auch nicht, wie ihr lesen konntet.
Unsere kleinen Vettern und Häuslebauer, machen übrigens auch keine größeren Schäden an euerm Salat.
Also macht es uns gemütlich und baut uns in euerm Garten ein schönes Liebesnest, dann bleibt euch euer Salat erhalten. Aber Vorsicht, manchmal schießt der auch.

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So ich hoffe, ich erreiche den Weinberg noch, bis die Trauben reif sind. Dann lassen wir es schleimen… Prost! Schmatz…! Stimmt’s Schnecke?!

Dann kann ich mich in aller Schneckenruhe in mein Schneckenhaus zurückziehen, die Kalkdeckeltür schließen und den Winter verschlafen. Bis mich die Frühlingssonne wieder weckt. 🙂

Und nicht dass ihr meint, die regenbogenlichter hätten mal wieder eine „Erleuchtung“ gehabt und euch einen von der Schnecke erzählt, so funzt das wirklich im Weinbergschneckenleben.

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Für alle die gestern schon mal da waren, das war dann keine Schneckenpost… sondern viel zu schnell für einen Weinbergschneck online. Hatte doch extra eine Fotosession, das hat die Mobilversion von WP wohl nicht gewusst. Aber jetzt konntet ihr den Frauenschneck auch noch anschauen. 😉

So, nach so vielen Worten habt ihr vielleicht noch Lust auf einen schönen Liebesfilm… Liebe unter Weinbergschnecken… schleim, Euer Frauenschneck….

Quelle: Youtube

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