Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Kirche’

Kirche im „Detail“…

Nach einem Tag „Arbeitsschutzpause“ ….Die Pfingstarbeitstage waren ziemlich heiß und anstrengend, deswegen hatte ich Dienstag Abend „fertig“, „Wasser-“ Flasche leer. 😉 Am gestrigen freien Tag lag anderes an.
Nach dem sozusagen kirchlichen Feier- ähhm freien Tag, nun die versprochenen „Details“ von der barocken Kirche St. Barbara…
HIER KLICKEN >>>>

 

Mach es wie die Sonnenuhr…

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Türen und ihre Beschläge sind oft sehenswert…

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Und Türstöcke…

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Wenn ich den Text richtig entziffert habe, steht da…

„Das Haus Gottes ist erweitert,

Da Jacob Woski

von Baerenstamm

Decanus war.“

 

Und einen schönen Blick hat man… auf den (Schweiz/Österreich „das“) Viadukt… mit Zug wäre das noch viel toller, aber da fährt leider schon seit über 20 Jahren keiner mehr darüber. 😦

Mutige Menschen haben ihn am Ende des 2. Weltkrieges übrigens vor der Sprengung durch die Wehrmacht bewahrt, indem sie unter Einsatz ihres Lebens, die Zünder entfernt haben!

Denkwürdig!

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Ab heute habe ich wieder Spätschicht bis Sonntag. Mal schauen, ob ich hier was gebastelt bekomme. 😉

 

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Barocke Kirche St.Barbara

Da Pfingsten die Entsendung des Heiligen Geistes und die Kirchengründung gefeiert wird, heute mal eine Kirche.

Die barocke Kirche in Obercunnersdorf. Wir hatten gerade noch Glück und die riesige Rhododendronhecke stand gerade noch in voller Blüte.

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Fotos zum Vergrößern anklicken…

Die Kirche steht auf einer kleinen Erhebung inmitten des Dorfes. Sie wurde 1690/91 an der Stelle einer seit Ende 14.Jh bestehenden St.-Barbara-Kapelle gebaut. Zu dieser Zeit siedelten sich in Obercunnersdorf immer mehr Exulanten aus Böhmen an, die wegen ihres evangelischen Glaubens, ihre Heimat verlassen mussten.  Bis 1749 wurde die Kirche deswegen noch dreimal erweitert. Den Innenraum prägt ein farbenfroher Altar (aus dem Jahre 1696), die verzierte Kanzel, die Kassettendecke sowie zwei Leuchter aus böhmischem Glas. Die beiden Emporen laufen um den gesamten Innenraum herum. Die barocken Malereien an der unteren Empore stammen zum Teil aus dem Vorgängerbau.

 

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Der Innenraum ist wunderschön und sehr sehenswert! Die  oben erwähnten Malereien, waren zum Teil übermalt und wurden erst wieder freigelegt und restauriert.

Leider war sie verschlossen, wohl notwendig, da Diebe inzwischen nicht mal mehr vor Kirchen halt machen. 😦

Wer etwas Zeit und Interesse mitbringt, kann vorher mit Herrn Hans-Jürgen Heinrich eine Kirchenführung vereinbaren. Tel. 035875 – 60220.

Zwei Blicke in den Innenraum gibt es trotzdem, auf der Website von Obercunnersdorf…

Foto 1 Hier klicken >>>>

Foto 2 Hier klicken >>>>


Und hier die (neue) Website der Orte… Gemeinde Kottmar

Ein paar schöne Details von außen, posten wir mal extra…

Kunst und Papier…

Kunst aus Papier…

Im Eibauer Faktorenhof ist auch das Heimatmuseum untergebracht. Es beherbergt sowohl Stücke und Dokumente aus längst vergangenen Zeiten, sowie auch Exponate aus der Neuzeit und jüngeren Neuzeit.
Ein echter Hingucker aus der heutigen Zeit, ist ein Modell der Eibauer Kirche ganz aus Papier.

 

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Es ist unglaublich, was man aus Papier alles zaubern kann. Ein Beispiel ist Horst Schubert, mit seiner Ausstellung „Traum in Weiß“, in Glaubitz bei Riesa.
Bei ihm gibt es filigrane Rokoko-Figuren, Gebäude, Stadtansichten, Möbel und Instrumente aus Papier.
Zu den Papierplastiken von Horst Schubert….HIER KLICKEN….

Und wer mal selbst ein einfaches Gebäude falten will…. HIER gibt es ein Video.

Kunst auf Papier…

Gab es in Freiburg….dort verdienen sich (wahrscheinlich) Studenten ein „Zubrot“, mit dem Fertigen von Portraits von Passanten.

Das kleine Model der Malerin hier, war allerdings kurz zuvor „abhanden“ gekommen. Es war in Sekundenschnelle vom Hocker gehüpft und mit seinen kurzen Beinchen zu unserm Hund gelaufen. Den fand der Kleine wohl wesentlich interessanter, als da „stundenlang“ stillzusitzen.
Das ist gut zu verstehen, so einen Hund kann man knuddeln (unsern zumindest), das Papier (dazu noch in der Staffelei) besser nicht und sich bewegen kann Kind sich auch.
Die Malerin hat trotzdem weitergemalt, so hatte der Kleine dann Portrait und seinen Spaß. 😉

 

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„Gesegnete“ Tür…. ;-)

Diesmal gibt es bei uns für Kalles

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Eine Tür oder fast schon ein „Portal“ aus der  „Welt der Kirchen“…  😉

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Man könnte meinen, es ist die Tür einer Stadtkirche. Die Kirche steht aber in einem kleinen Dorf namens Strahwalde…

Dies ist der dritte Kirchenbau an dieser Stelle.

Die älteste Kirche wurde erstmals 1436 in einem Matrikel des Bischofs von Meissen erwähnt.

Sie wurde wahrscheinlich in den Hussitenkriegen weggebrannt.

Die darauf neu gebaute Kirche stand an derselben Stelle, wie die jetzige.

Zu dieser wurde  am 17. Mai 1695 der Grundstein gelegt.

Der Turm wurde im Jahre 1730 erbaut.

Quelle und weitere Infos: Willkommen in Strahwalde

Kunstmomente im Alltag…

Manchmal fällt einem erst nach einem Anstoß Dritter etwas ins Auge…

Bei mir ist es dieses ganz normale Wohnhaus (an dem ich schon unzählige Male vorbeigegangen bin), mit einem Wandfries, der die ganze Höhe der Außenwand einnimmt.

Es stellt die siegreiche Schlacht auf dem Lechfeld, im Jahre 955, unter Otto I. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und Deutscher Nation (römisch-deutscher Kaiser) und Bischof Ulrich von Augsburg, gegen die Ungarn dar.

Auf dem kleinen runden Bild auf der linken Seite, befindet sich die katholische Pfarrkirche von Fischen, St. Verena mit Frauenkapelle.
Rechts, auf dem kleinen viereckigen Bild, Augsburg mit St. Ulrich und Afra und dem Dom Unserer Lieben Frau.

Afra ist die Stadtheilige von Augsburg, es hält sich hartnäckig die Sage, dass sie eine römische Venuspriesterin war, zum Christentum konvertiert ist und deswegen hingerichtet wurde. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

St. Ulrich und Afra

Eine sehr schöne Geschichte darum, hat die Autorin Angela Dopfer Werner gesponnen.
„Myrrha“
Über das Leben von Afra gibt es wenig geschichtlich nachweisbare Daten, aber so wie in der Geschichte, könnte es fast gewesen sein. 😉
Zudem erfährt man noch viel über Leben und Denken im alten Rom. Was dann wieder historisch belegt ist.
Und erlebt eine Reise durch Italien, über die Alpen, bis nach Augsburg. Selbst der alte Mythos von Myrrha ist wundervoll eingeflochten. In ihm vernachlässigt Myrrha ihren Tempeldienst und wird von Venus dazu gebracht, ihren Vater zu verführen. Als Strafe wird sie zum Myrrhenbaum. Nach 10 Monaten springt endlich die Rinde des Baumes auf und sie schenkt Adonis, dem schönsten Mann der Antike, das Leben.
Für Leser die überhaupt nichts mit Glauben und den alten Mythen anfangen können, wahrscheinlich eher nichts, sonst aber ein sehr gut zu lesendes Buch.

Ein Wohnhaus mit einem Gemälde mit diesem Thema zu verzieren, finde ich schon etwas ungewöhnlich.

Hier noch einige Hintergrundinfos zu Bischof Ulrich von Augsburg und der Schlacht auf dem Lechfeld. (Quelle: Bistum Augsburg)

Wenige Monate später drohte größere Gefahr dem schwäbischen Land. Die Ungarn fielen wieder in Bayern ein, verbrannten die Dörfer und Klöster und metzelten alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellte. Die Stadt Augsburg aber, durch die Vorsorge Ulrichs mit einer Steinmauer umgeben, leistete Widerstand. Hoch zu Ross, jedoch ohne Rüstung, nur bewehrt mit der Stola, ermunterte der Bischof die Verteidiger, welche die wütenden Angriffe der Reiterscharen am 8. und 9. August erfolgreich zurückweisen konnten, bis das königliche Heer eintraf. Am Laurentiustag 955 fiel die Entscheidung auf dem Lechfeld südlich von Augsburg. Die Ungarn wurden vernichtend geschlagen, ihre Stoßkraft endgültig gebrochen. Der Sieg war teuer erkauft; Ulrich, der sich an der Schlacht selbst nicht beteiligt hatte, verlor in diesem Kampf seinen Bruder Dietpald und seinen Neffen Reginbald.

Im Waffenstreit bewährt, war Ulrich dennoch kein kriegerischer Bischof. Er fühlte sich in erster Linie als der Hirte, der Gott gegenüber für das Bistum verantwortlich war. In den Friedensjahren vor und nach dem Ungarneinfall bemühte er sich vor allem um den Aufbau der Diözese. Er ordnete die Wiederherstellung des durch Brand vernichteten Mariendoms an, ließ die Johanneskirche südlich der Kathedrale errichten, in der er oft die Messe feierte, und baute das zerstörte Gotteshaus, das St. Afra geweiht war, wieder auf.

Ob das nicht etwas „heldenhaft verklärt“ dargestellt ist, können wir nicht beurteilen. Möglich ist es schon.

Zumindest hätten die vielen anderen Toten bei dieser Schlacht, auch eine Erwähnung verdient.

Weitaus weniger mit Ruhm bekleckert, hat sich ein Augsburger Bischof in der jüngsten Vergangenheit.

Äußerungen unter der Gürtellinie und anderen „Wasser predigen“ und selbst „Wein trinken“, gehen irgendwie gar nicht.
Womit wir wieder in der Neuzeit angekommen wären. 😉

Auf die Idee, mal genauer hinzuschauen, hat mich Sarah Maria mit ihren „Kunstmomenten“ gebracht…

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