Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Kunst’

In meiner Badewanne bin ich der Kapitän…

Hat sich wohl das  HOTEL CASABLANCA >>>   in Leipzig gedacht… und für seine Gäste das Haus als Schiff auf dem Ozean gestalten lassen.
20 000 Meilen, nicht unter, aber (fast) weg vom Meer, ein Feeling wie auf dem Ozean.
Es lohnt sich absolut, mal die oben verlinkte Seite des Hotels anzuklicken und sich die Räumlichkeiten anzuschauen. Sie sind auch gestaltet wie auf einem Schiff.

Für einen Stadtbummel durch die Innenstadt von Leipzig hat die kurze Zeit nicht gereicht, da große Festlichkeiten ins Haus standen. Aber das Hotel ist mir quasi vor die Knipse „geschwommen“ und sowas muss Frau natürlich mitnehmen. Von der Straßenbahn und dem Auto aus, habe ich auch noch einige Fotomotive gesehen, die ich irgendwann unbedingt mal fotografieren muss. In dem Fall aber nicht die altbekannten Sehenswürdigkeiten. 😉

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Die schönen Orcas unten an der Wand, waren leider zugeparkt… aber man kann sie schon noch erkennen.
Das „Piraten-Nest“ ist aber auch ohne Auto gut zu erreichen. Es befindet sich im Stadtteil Schönefeld. Vor dem Hauptbahnhof in die Straßenbahnlinie 1 Richtung Mockau „fallen“, sie bringt einen direkt bis vor die Tür des Hotels. 😉

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Wer mal ins Foto klickt und genauer hinschaut, Im „Rettungsring-Bullauge“ spiegeln sich die haushohen Wellen, ähhhhm Häuser. 😉

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Noch phantasievoller geht es irgendwie nicht mehr. Die Zimmer bekamen bei den Portalen zwar nur eine mäßige Bewertung, aber bei dem Drumherum, kann man da ja mal darüber hinweg sehen. Und das Essen im Restaurant bekam überall „Bestnoten“.
Und für uns auch immer wichtig, Haustiere sind auch willkommen. 🙂

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

 

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Wasser (-farbe) marsch…

Sagte der Himmel und hat seine Schleusen immer noch weit geöffnet…
Und in Bad Wörishofen soll auch das Löschwasser aus besonders schönen Hydranten kommen…

Dort kann (konnte) man (ich weiß nicht, ob immer noch, die Hydranten gibt es aber auf alle Fälle noch) ab 20 Euro im Jahr „Hydranten-Pate“ werden.

Eine Idee von Vera Kloeter, die dann entrosten und bemalen geht (ging).

Hier sind drei davon…
Nicht für die Katz‘, sondern den Hund… 😉

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Für durstige Nachteulen…. 😉

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Und zum Füße waschen… 😉

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Und weil alle gerade Fußballverrückt sind… in Südtirol, in der Gemeinde Deutschnofen, gibt es den FC. Hydranten….   Hier klicken>>>

„Freizeitfußballmannschaft“…. Vielleicht hat man sie deswegen noch nicht bei der WM  gesehen?  Oder sie spielen Wasserball, wäre doch naheliegend bei dem Namen. 😉
Aber die Freizeitfußballer sind wenigstens noch Sportler. Bei den anderen ist er leider als Mittel zum Zweck verkommen. 😦

 

Kunst und Papier…

Kunst aus Papier…

Im Eibauer Faktorenhof ist auch das Heimatmuseum untergebracht. Es beherbergt sowohl Stücke und Dokumente aus längst vergangenen Zeiten, sowie auch Exponate aus der Neuzeit und jüngeren Neuzeit.
Ein echter Hingucker aus der heutigen Zeit, ist ein Modell der Eibauer Kirche ganz aus Papier.

 

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Es ist unglaublich, was man aus Papier alles zaubern kann. Ein Beispiel ist Horst Schubert, mit seiner Ausstellung „Traum in Weiß“, in Glaubitz bei Riesa.
Bei ihm gibt es filigrane Rokoko-Figuren, Gebäude, Stadtansichten, Möbel und Instrumente aus Papier.
Zu den Papierplastiken von Horst Schubert….HIER KLICKEN….

Und wer mal selbst ein einfaches Gebäude falten will…. HIER gibt es ein Video.

Kunst auf Papier…

Gab es in Freiburg….dort verdienen sich (wahrscheinlich) Studenten ein „Zubrot“, mit dem Fertigen von Portraits von Passanten.

Das kleine Model der Malerin hier, war allerdings kurz zuvor „abhanden“ gekommen. Es war in Sekundenschnelle vom Hocker gehüpft und mit seinen kurzen Beinchen zu unserm Hund gelaufen. Den fand der Kleine wohl wesentlich interessanter, als da „stundenlang“ stillzusitzen.
Das ist gut zu verstehen, so einen Hund kann man knuddeln (unsern zumindest), das Papier (dazu noch in der Staffelei) besser nicht und sich bewegen kann Kind sich auch.
Die Malerin hat trotzdem weitergemalt, so hatte der Kleine dann Portrait und seinen Spaß. 😉

 

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Kunstmomente im Alltag…

Manchmal fällt einem erst nach einem Anstoß Dritter etwas ins Auge…

Bei mir ist es dieses ganz normale Wohnhaus (an dem ich schon unzählige Male vorbeigegangen bin), mit einem Wandfries, der die ganze Höhe der Außenwand einnimmt.

Es stellt die siegreiche Schlacht auf dem Lechfeld, im Jahre 955, unter Otto I. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und Deutscher Nation (römisch-deutscher Kaiser) und Bischof Ulrich von Augsburg, gegen die Ungarn dar.

Auf dem kleinen runden Bild auf der linken Seite, befindet sich die katholische Pfarrkirche von Fischen, St. Verena mit Frauenkapelle.
Rechts, auf dem kleinen viereckigen Bild, Augsburg mit St. Ulrich und Afra und dem Dom Unserer Lieben Frau.

Afra ist die Stadtheilige von Augsburg, es hält sich hartnäckig die Sage, dass sie eine römische Venuspriesterin war, zum Christentum konvertiert ist und deswegen hingerichtet wurde. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

St. Ulrich und Afra

Eine sehr schöne Geschichte darum, hat die Autorin Angela Dopfer Werner gesponnen.
„Myrrha“
Über das Leben von Afra gibt es wenig geschichtlich nachweisbare Daten, aber so wie in der Geschichte, könnte es fast gewesen sein. 😉
Zudem erfährt man noch viel über Leben und Denken im alten Rom. Was dann wieder historisch belegt ist.
Und erlebt eine Reise durch Italien, über die Alpen, bis nach Augsburg. Selbst der alte Mythos von Myrrha ist wundervoll eingeflochten. In ihm vernachlässigt Myrrha ihren Tempeldienst und wird von Venus dazu gebracht, ihren Vater zu verführen. Als Strafe wird sie zum Myrrhenbaum. Nach 10 Monaten springt endlich die Rinde des Baumes auf und sie schenkt Adonis, dem schönsten Mann der Antike, das Leben.
Für Leser die überhaupt nichts mit Glauben und den alten Mythen anfangen können, wahrscheinlich eher nichts, sonst aber ein sehr gut zu lesendes Buch.

Ein Wohnhaus mit einem Gemälde mit diesem Thema zu verzieren, finde ich schon etwas ungewöhnlich.

Hier noch einige Hintergrundinfos zu Bischof Ulrich von Augsburg und der Schlacht auf dem Lechfeld. (Quelle: Bistum Augsburg)

Wenige Monate später drohte größere Gefahr dem schwäbischen Land. Die Ungarn fielen wieder in Bayern ein, verbrannten die Dörfer und Klöster und metzelten alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellte. Die Stadt Augsburg aber, durch die Vorsorge Ulrichs mit einer Steinmauer umgeben, leistete Widerstand. Hoch zu Ross, jedoch ohne Rüstung, nur bewehrt mit der Stola, ermunterte der Bischof die Verteidiger, welche die wütenden Angriffe der Reiterscharen am 8. und 9. August erfolgreich zurückweisen konnten, bis das königliche Heer eintraf. Am Laurentiustag 955 fiel die Entscheidung auf dem Lechfeld südlich von Augsburg. Die Ungarn wurden vernichtend geschlagen, ihre Stoßkraft endgültig gebrochen. Der Sieg war teuer erkauft; Ulrich, der sich an der Schlacht selbst nicht beteiligt hatte, verlor in diesem Kampf seinen Bruder Dietpald und seinen Neffen Reginbald.

Im Waffenstreit bewährt, war Ulrich dennoch kein kriegerischer Bischof. Er fühlte sich in erster Linie als der Hirte, der Gott gegenüber für das Bistum verantwortlich war. In den Friedensjahren vor und nach dem Ungarneinfall bemühte er sich vor allem um den Aufbau der Diözese. Er ordnete die Wiederherstellung des durch Brand vernichteten Mariendoms an, ließ die Johanneskirche südlich der Kathedrale errichten, in der er oft die Messe feierte, und baute das zerstörte Gotteshaus, das St. Afra geweiht war, wieder auf.

Ob das nicht etwas „heldenhaft verklärt“ dargestellt ist, können wir nicht beurteilen. Möglich ist es schon.

Zumindest hätten die vielen anderen Toten bei dieser Schlacht, auch eine Erwähnung verdient.

Weitaus weniger mit Ruhm bekleckert, hat sich ein Augsburger Bischof in der jüngsten Vergangenheit.

Äußerungen unter der Gürtellinie und anderen „Wasser predigen“ und selbst „Wein trinken“, gehen irgendwie gar nicht.
Womit wir wieder in der Neuzeit angekommen wären. 😉

Auf die Idee, mal genauer hinzuschauen, hat mich Sarah Maria mit ihren „Kunstmomenten“ gebracht…

Kunst oder nicht….?

Kunst auf der Strasse oder hier besser Kunst an der Strasse…

Auch letztes Jahr in Freiburg gesehen und eines meiner liebsten Motive. Wir haben es selbst als Hintergrundmotiv auf dem Telefon und unser Gravatar ist es auch. Fotografiert in einem Buswartehäuschen. Und es passt auch irgendwie gut zum heutigen, wunderschönen Frühlingsanfang. Einfach gemeinsam auf einer Bank sitzen und entspannt gemeinsam lesen.

 

 

Reine Schmierereien an Häuserwänden nerven uns ziemlich, aber so ein nettes Motiv an einer grauen Wand vom Wartehäuschen… die zwei Hunde „sitzen“ auch (fast) genau auf der Bank vom Wartehäuschen, das zaubert uns immer ein Lächeln ins Gesicht. Das ist doch richtige „Hundliebe“… 😉
Vielen Dank an den unbekannten „Künstler“, gut gemacht, es war uns ein Vergnügen und ist eine schöne Erinnerung an Freiburg!

Die Kunst, Kunst auf der Strasse zu machen…

Das Thema Strassenmusik, Kunst auf der Strasse und das Zuhören ansich, scheint mehr Leute „umzutreiben“, als ich mir das so gedacht habe… vielleicht auch, weil man manchmal nicht drumherum kommt. .. 😉

Ich finde das ein gutes Zeichen, weil es zeigt, dass so mancher doch nicht ganz so achtlos durch unsere Welt geht und „Augen-und Ohrenblicke“ vielen gefallen. 🙂

Desinteresse und sich nur um sich selbst kümmern, finden wir nicht wirklich gut.

Deshalb habe ich mich entschlossen, vielleicht hin-und wieder etwas über Strassenkunst zu posten. Wenn mir etwas vor die Linse kommt… dafür muss ich mich aber erst auf der Strasse „künstlerisch betätigen“… 😉

Mir fallen im Nachhinein so etliche (gute) Künstler und Kunst ein, die ich hätte fotografieren oder filmen können, es aber leider nicht getan habe…

Und manche schaffen es ja tatsächlich von der Strasse auf die großen Bühnen…

Wie Michael Hirte, der Mundharmonikaspieler, der mal ständig auf der Strasse gelebt hat und sich so sein Essen verdient hat. Oder…
Semino Rossi, der aus Argentinien hergekommen ist und sich auf Grund mangels anderer Arbeit und seiner Unbekanntheit, seinen Lebensunterhalt damit verdient hat. Er hat mal geäussert, dass er grosse Achtung vor allen Strassenmusikern hat, weil es Mut braucht um vor Tausenden auf einer Bühne zu singen, aber noch viel mehr Mut, sich auf die Strasse zu stellen und zu singen.
Es sei dahingestellt, ob das nun der eigene Musikgeschmack ist, aber es zeigt, was für Talente auf der Strasse schlummern…. Leider haben wohl die Wenigsten die nötige Portion Glück, um entdeckt zu werden. Wenigstens mal erwähnt zu werden, hat sich mancher sicher verdient!

Mal zum Beginn, hätte ich einen Künstler, fotografiert in Freiburg. Er nervt auch keinen mit Tönen, sondern ist und steht ganz still…mit ganz kleinen Gesten.
Ich meine, in Oberstdorf hätte ich ihn auch schon gesehen, kann durch die Maske(rade) aber auch täuschen… 😉
Aber Strassenkunst ist für uns ja nicht nur Musik…

Die für uns eigentliche Kunst ergab sich übrigens während dem schauen… mit der zufällig vorbeigehenden jungen Frau ergab sich ein netter Flirt. Da wurde aus dem „Säulenheiligen“ ziemlich schnell ein Charmeur…egal ob nun gestellt oder nicht und das ist dann wirklich Kunst…

Die Kunst des Lebens…  Es war uns ein Vergnügen…! 🙂

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