Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Leben’

Von Wölfen, Schießwütigen und angewandtem Naturschutz

Nochmals Natur-und Tierschutz… nicht die Wölfe sind es, die nutzlos und gefährlich sind… sehr interessanter Artikel über die Raubtiere, die sehr wichtig für das Gleichgewicht und uns sehr nützlich sind! Und ihre „Aufgaben“ wesentlich besser erledigen, als alle Jäger zusammen!

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„Stürmisches“ Leben…

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Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorüber zieht, sondern lernen, im Regen zu tanzen.
(Verfasser (uns) unbekannt)

Das probieren wir auch. Was bleibt einem bei dem wolkenbruchartigen Regen auch anderes übrig. 😉

Der eigentliche Sinn des Spruches, ist aber ein anderer… „Immer aus allem das Bestmögliche machen, auch wenn einem das Leben mal ein Bein stellt“.

Das passt ja eigentlich auch wieder… 😉

Manche halten sich auch „schwimmenden Fußes“ dran…Abends war ein Hinweis der Feuerwehr in den Nachrichten, die Leute möchten doch nicht auf den überfluteten Straßen Boot fahren, da noch weitere Flutwellen erwartet werden. Bleibt zu hoffen, dass sie nicht die „perfekte Welle“ erwischt hat. 😉

Die Idee ist aber auch nicht neu, vielleicht aus anderen Gründen… unseres Wissens hatte der Adel in Heidelberg, früher auch schon mal die Idee, zum Vergnügen in der überfluteten Altstadt Boot zu fahren. 😉

Hier nicht , obwohl die Iller und andere Wasser sich stellenweise schon Platz verschafft hatten….
Inzwischen ist es wieder trocken….

WELTSTADT NEW YORK

Einige haben es vielleicht schon gelesen aber Sammys Bericht über die Zeit, in der sie in Weltstadt New York gelebt hat, finde ich sehr interessant, informativ und möchte es hier rebloggen. Und eines wird auch hier klar, es ist ein Unterschied, ob man irgendwo in Urlaub ist oder dort lebt.
Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man unbedingt mal hinter die Kulissen schauen.
Ute

bubblegumcandy

ich kenne viele deren traum es ist, doch mal New York zu sehen.

meine schwester war zum beispiel immer von diesem traum immer total angetan und wie hatte sie sich gefreut, als wir damals vor 13 jahren nach NY gezogen sind. auch meine schwaegerin hat als kind immer geschwaermt dass sie eines tages mal in New York leben wuerde. sie ist niemals nach NY gekommen.

mein mann hatte einige jahre in N.Y. beruflich zu tun. wir haben etwas ausserhalb der city gewohnt.  ich bin oft in die city gefahren. ich kannte die city nach den 3 jahren die wir dort gelebt  haben schon fast wie meine westentasche.

und wie heisst es doch in dem song von Frank Sinatra: „a city that never sleeps….“

ja, in NY ist immer was los, tag und nacht. von Queens, bis Manhattan, Harlem und in die Bronx haben wir damals alles erkundet und erlebt. New…

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DDR unterm Regenbogen…Tv-Tipp

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In der Vorschau gesehen und vielleicht interessant…

Morgen, am Dienstag dem 19.03.2013, um 22.05 im MDR

Der Film von Jochen Hick und Andreas Strohfeld…(43:40 min)

DDR unterm Regenbogen- Homosexuelle in der DDR

Beim MDR kann man dazu unter anderem Folgendes lesen…

Die Filmemacher Jochen Hick und Andreas Strohfeldt zeichnen die Lebensstationen von fünf Lesben und Schwulen nach, die im Spannungsfeld zwischen Obrigkeit, herrschender Sexualmoral und dem Drang nach sexueller Selbstbestimmung versucht haben, in der DDR ihren Platz zu finden.

Wen die Filmemacher da vor die Kamera geholt und was sie erlebt haben, kann man natürlich erst nach der Sendung beurteilen. Letztendlich hat sicher jeder seine ganz eigenen persönlichen Erfahrungen gemacht.

Persönliche Erfahrungen zu hören, ist aber sicher interessant.

Erfahrungen aus einer Zeit, in der der §175 noch in Kraft war. Er existierte seit dem 1. Januar 1872 und auch nach der deutschen Teilung, in beiden deutschen Staaten. In der Zeit des Nationalsozialismus, mussten homosexuelle Häftlinge im KZ den „Rosa Winkel“ tragen! Es gab über die Zeit verschiedene Fassungen und stellte sexuelle Handlungen unter Personen männlichen Geschlechts unter Strafe.
In der DDR auch Handlungen von Frauen und Männern an Jugendlichen. Seit 1957 wurde in der DDR niemand mehr wegen „einfacher Homosexualität“ verurteilt.1988 wurde der Paragraph (§151 in der DDR) ersatzlos gestrichen. Die letzte Sondervorschrift dazu, wurde allerdings erst 1989 aus dem DDR-Gesetzbuch gestrichen.

In der BRD wurde am 25. Juni 1969 eine Reform des Strafrechts verabschiedet und der Paragraph 175 geändert. Unter Strafe gestellt waren nur noch die „qualifizierten Fälle“. Bis dahin wurden aber Menschen deswegen verurteilt.
Im November 1973 verschwand auch diese Reglung und die Straffreiheit ab dem 18. Lebensjahr wurde eingeführt. Der Ausdruck „Unzucht unter Männern“ verschwand aus der Überschrift und wurde durch “ Homosexuelle Handlungen“ ersetzt.

Nach der Wiedervereinigung 1990, musste mit der Angleichung des Rechts entschieden werden, ob die Reglung auf das Beitrittsgebiet übertragen wird.
Daraufhin wurde der Paragraph 175 (erst) am 11. Juni 1994, auch in den alten Bundesländern ersatzlos gestrichen.

Quelle und ausführlichere Infos darüber, kann man beim Forum Recht online nachlesen.

Das ist aber noch nicht überall so, zum Beispiel Russland, Ungarn und auch bei solchen „Traumzielen“ wie den
Malediven

Passend zum Thema, ein sehr authentischer, einfühlsam gedrehter und berührender Film…bei dem man unbedingt auf die „leisen Töne“ und „Nebensätze“ achten sollte. Darstellerin der „Bardame“ in dem Film, ist Charlotte von Mahlsdorf ,Gründerin und Leiterin des Gründerzeitmuseums in Berlin. Nach einem rechtsradikalen Überfall im Jahre 1991, lebte sie eine Zeit lang in Schweden. 1992 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz. Am 30. April 2002 starb sie bei einem Berlinbesuch.

„Coming Out“.

Erster und letzter „schwuler Film“ der DDR, gedreht vom leider viel zu früh verstorbenen Regisseur Heiner Carow (Kultfilm „Legende von Paul und Paula“).  Premiere am 9. November 1989, also genau am Tag des Mauerfalls!

Zur Zeit leider nirgends im TV, aber als DVD selbstverständlich erhältlich. Amazon Es gibt ihn natürlich auch bei anderen Anbietern.

Und nachdem wir die Doku angeschaut haben, sind unsere

Gedanken zu DDR unterm Regenbogen“… hier zu lesen…

Der Garten des Lebens…

Das Leben ist ein ein wunderschöner Garten, aber die meisten Leute verbringen ihre Zeit damit, einen Zaun drumherum zu bauen.
(Pavel Kosorin)

Es war einmal ein Mann, der zu einigem Reichtum gekommen war. Er hatte sich von dem Geld ein schönes großes Haus gebaut. Bei diesem Haus war ein wundervoller Garten. Im Frühling blühten die Bäume auf das Schönste, die Vögel sangen in ihren Kronen und wenn der Sommer vorbei war, trugen sie die süßesten Früchte.

Durch den Garten floss ein klarer Bach und im grünen Gras konnte man sich im Schatten der Bäume wunderbar ausruhen. Die Wiese war übersät von Blumen, um die unzählige Bienen und Hummeln summten.

Der Mann dachte bei sich, ich will den schönsten Garten weit und breit haben, mit edlen Rosen und feinem Gemüse, welches mir munden soll.
Aber was ist, wenn die Tiere aus dem nahen Wald kommen und mir alles wegfressen. Also beschloss er, zuerst einen Zaun zu bauen. Gesagt getan, er besorgte sich alles und fing an zu bauen. Da der Garten ziemlich groß war, brauchte er viele Tage dafür. Als er fertig war, besah er sich sein Werk und war zufrieden. Nein, Tiere kommen hier nicht mehr rein.

Dann fiel ihm jedoch der arme Mann ein, der ganz in der Nähe, mit seiner Frau und seinen Kindern in einer ärmlichen Hütte wohnte und seiner Frau manchmal einen Wiesenblumenstrauß mitbrachte. Seine Kinder badeten im Sommer oft im Bach und hatten viel Spass dabei.

Das geht nicht, dachte sich der Mann, das ist meine Wiese und mein Bach und später stehlen sie mir vielleicht Rosen und Gemüse, die Hungerleider.
Also fing er an den Zaun noch höher zu bauen und ein massives Tor sollte er auch erhalten. Die Arbeiten zogen sich sehr lange hin. Als er dann endlich fertig war, war er erst mal zufrieden. So, jetzt kann ich pflanzen. Aber halt…

Was ist mit dem Sohn vom Handwerker ein paar Häuser weiter? Hatte der nicht eine Liebste aus dem Nachbardorf? Und sie trafen sich manchmal heimlich zu einem Stelldichein im Garten? Und ließen sich die süßen Früchte schmecken?
Das ging natürlich nicht und er baute den Zaun noch höher, damit sie nicht drüber klettern konnten.
Nun war er’s zufrieden.

Der Sommer kam und die Einwohner des Dorfes feierten jedes Jahr ein Fest zu Ehren des Wassermannes, der im Bach wohnte und ihnen dafür ausreichend Fisch schenkte, damit sie satt wurden.
Der Wassermann hatte schon besorgt den hohen Zaun gesehen, über den niemand mehr steigen konnte. Deswegen schickte er nach einem kräftigen Sommergewitter, eine Flut, die einen Teil des Zaunes wegspülte. So hätten die Leute doch im Garten feiern können.
Das wollte der Mann natürlich nicht, sie würden alles zertrampeln.

So fing er an, eine dicke, hohe Mauer zu bauen, die allem standhielt. Und baute Jahr um Jahr, der Handwerkssohn hatte seine Braut längst geheiratet und sie hatten Kinder. Der arme Mann hatte eine gute Anstellung gefunden und hatte längst ein schöneres Haus mit eigenem Gärtchen. In dem es schön blühte.
Und die Feste zu Ehren des Wassermanns, fanden bei der Mühle statt, deren Wasserrad er antrieb.

Als die Mauer endlich fertig war, war der Mann alt und er hatte keine Kraft mehr, aus seinem Garten ein Juwel zu machen. Ganz allein saß er in seinem Haus, denn er hatte ja keine Zeit, sich eine Braut zu suchen.
Und wenn er nicht gestorben ist, dann sitzt er heute noch….

©regenbogenlichter

Schlagwörter-Wolke

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