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Beiträge mit Schlagwort ‘Legende’

Nur (der) Fliegen (-de Holländer) ist schöner…

Als Fasching… 😉
Und das Folgende habe ich mit „fliegenden Fingern“ und dem Handy in zwei Minuten …

Beim „Fliegen(den)fischen“ in Fischen beim Fasching rausgefischt…

Letzen Donnerstag, beim Umzug, gerade noch so, bei der anschließenden „Flaute“. 😉 Kurz vor dem Verschwinden und als einziges erwischt…

Den „Fliegenden Holländer“.  Die Piraten-Besatzung war allerdings noch ziemlich lebendig…also vielleicht auch kein Holländer…   😉

Fotos zum Vergrößern anklicken…

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Das Geisterschiff ist wegen der Rohre hinterm Ausguck, nicht etwa ein U-Boot, auch kein Dampfer und die Titanic schon gar nicht.

Die Rohre sind die Schornsteine der Heizung vom Gebäude dahinter.

Perfekt angehalten…  😉

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 Na dann… Schiff ahoi…!

Die Legenden die sich um das Schiff ranken:

Ein Kapitän, lädt durch eigene Schuld einen Fluch auf sich. Dieser zwingt ihn dazu, bis zum Tag des Jüngsten Gerichts zu segeln, falls er nicht durch einen besonderen Umstand Erlösung findet.

Es ist unklar, ob der Kapitän „Fliegender Holländer“ genannt wird oder ob es der Name des Schiffes ist.

Es soll ein niederländischer Kapitän des 17. Jahrhunderts sein, der beim Versuch das Kap der Guten Hoffnung zu umschiffen, schwört, auch bis zum Jüngsten Tag zu segeln, wenn es sein muss.

Genau das geschieht dann.

Er kann alle sieben, zehn oder hundert Jahre an Land gehen. Wenn er dort eine Frau findet, die ihn aufrichtig und treu liebt, dann könnte der verfluchte Kapitän erlöst werden. Das ist eine Bedingung, die den Kapitän eigentlich zu ewiger Irrfahrt verdammt. In Wagners gleichnamiger Oper, wird die Erlösung durch Liebe verwirklicht.

Der Fliegende Holländer findet eine Frau , die sich für ihn opfert und er darf mit ihr in den Himmel aufsteigen.

Der Fliegende Holländer fährt nicht nur auf seinem Schiff über die Meere. Manchmal lässt ein Beiboot zu Wasser und eine Geisterhand überstellt Briefe, die sich alle an längst Verstorbene richten. Die Briefe muss man besonders behandeln (an den Mast nageln, verbrennen etc.), weil sonst ein Unglück geschieht. Begegnet man dem Fliegenden Holländer, gilt das als äußerst düsteres Omen und kündet den Untergang des Schiffs oder wenigstens ein bevorstehendes großes Unglück für seine Mannschaft an.

Sein Schiff soll unglaubliche Fähigkeiten besitzen. So soll es gegen den Sturm, bei absoluter Flaute oder auch rückwärts segeln können. Es kann in der Luft schweben oder auch plötzlich aus den Tiefen des Meeres auftauchen. Die Segel sind blutig rot oder erscheinen rot wie von Glut angestrahlt.  Elmsfeuer tanzen geisterhaft um den Mast und der Rumpf ist schwarz wie die Hölle. Die Besatzung ist nicht zu sehen oder man sieht ihre Leichen an Deck oder sie besteht aus lebenden Toten.

Ein Glück war nur Fasching… 😉

Legende und Schiff würden wohl auch recht gut zu Halloween passen. Nur gibt es da keine Umzüge… 😉

Die Sage vom Fliegenden Holländer kann man unter  Sagen.at>>>>>  nachlesen…

Und ganz aktuell…. die Volksbank Brackenheim muss einem Anleger 500 000 € Schadenersatz zahlen, weil sie ihm einen Schiffsfond angedreht hat, der wohl auch schon ein „Geisterschiff“ war… nachzulesen HIER >>>>

Und wir tauchen jetzt mit fliegenden Segeln ab…. 😉

Allen einen schönen Faschingsdienstag… !

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Einen schönen Valentinstag… für dich und dich und….

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Eigentlich habe ich es ja nicht so mit dem Kommerz rund um den Valentinstag. Und wollte eigentlich auch nichts dazu posten… jetzt hat mein Mann diese knuffigen Frühstücksbrettchen (das Kind in der Frau wird auch nie groß *blinzel*) mitgebracht. Auch wenn er sie gekauft hat, weil ihm die alten zu unansehnlich sind und nicht weil Valentinstag ist, passen sie für mich irgendwie perfekt zu dem Tag. Sie sind für mich lieb anzuschauen und herzig. Und das ist für mich auch der schönere Sinn des Tages und vieler anderer Tage….
Den Menschen die man liebt, ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Das kann auch mit Blumen sein. 🙂

Mit diesen neuen Frühstücksbrettchen kann es ja nur ein liebevoller Tag werden… oder?

Ansonsten mag ich ich lieber die richtige Legende von Valentinstag.

Einmal ein armer, ehrsamer Priester….er soll ein blindes Mädchen geheilt haben und bei ihm Trost Suchenden, schenkte er eine Blume aus seinem Garten.

Trotz Verbot von Kaiser Claudius, traute er Paare nach christlichem Zeremoniell und half bei Partnerschaftsproblemen.
Und wurde dafür enthauptet…

Das überschneidet sich mit der Legende um Valentin von Terni… Bischof, Märtyrer und Heiliger…

Aber eigentlich geht der Brauch auf das Fest zu Ehren der Göttin Juno, der Beschützerin von Ehe und Familie zurück.

Weil Mitte Februar die Paarungszeit der Vögel beginnt, wurden ihr an dem Tag Blumen geopfert.

Frauen bekamen ebenfalls Blumen, als Geschenk…

Das und viele weitere interessante Fakten zu den Hintergründen zu Valentin und Bräuchen zum Valentinstag, kann man beim Ökumenischem Heiligenlexikon nachlesen.

Erstaunlich, was Menschen an diesem Tag schon alles getan haben, auch um geliebte Menschen zu erfreuen! Das reicht bis weit in vorchristliche Zeiten zurück.

Und letztendlich hatte unser vorheriger Hund am 14. Februar Geburtstag. Ein schöneres Datum gibt es doch eigentlich nicht für einen Geburtstag, oder?
Und ein ganz liebes Kerlchen war er auch und hat seinen Platz in unseren Herzen. Das ist doch schon genug Grund, diesen Tag zu feiern.

Wir wünschen allen einen schönen Valentinstag!

4.12…..Barbara-Tag…

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St. Verena (rechts) und Frauenkapelle in Fischen…
Historisch Gesichertes über die Heilige Barbara ist kaum bekannt.

Die Entstehung der Legende, scheint vor dem 7. Jahrhundert im byzantinischen Raum, im Lebensraum Nikomedien (östlich von Konstantinopel, dem heutigen Istanbul) zu liegen.

Die Legende nennt als Martyriums-und Todeszeitpunkt, die Regierungszeit des Kaisers Maximus Daia (305, 310-313). Über Byzanz gelangte die Legende dann vor 700 nach Italien.

Die goldene Legende (die „Legenda aurea“) erwähnt im 13. und 14. Jahrhundert die heilige Barbara noch nicht. Sie wurde wohl erst im 15. oder 16. Jahrhundert, um die heilige Barbara

ergänzt. Um diese Zeit wurde in der Volksfrömmigkeit auch der „heilige Daniel“, der in der Löwengrube gesessen hatte,  abgelöst.

Seit dem 14. Jahrhundert wurden die Bergbaugebiete in Sachsen, Böhmen und Schlesien, besondere Verehrungsgebiete der heiligen Barbara. Die Verehrung im Alpenraum (außer Tirol) entstammt überwiegend einer Gegenreformation im 17. und 18. Jahrhundert. Im Ruhrgebiet zog die Verehrung mit den Bergarbeiten im neu gegründeten Bergbau ein.

Die Legende erzählt, dass ein schönes Mädchen namens Barbara, von ihrem Vater Dioskuros, alles bekam, was ein reicher Kaufmann seiner Tochter bieten konnte. Ein schönes Haus, gute Bildung etc. Damit sie nicht Christin wurde oder sich zu einer Heirat verleiten ließ, durfte sie sich in einem Turm eine Wohnung einrichten.

Sie wurde von einem Freund des bekannten Dichters Origines unterrichtet. Von ihm erfuhr sie von der Christenlehre und ließ sich taufen. Um einen Betraum zu haben, bat sie ihren Vater um die Einrichtung eines Badezimmers, was er ihr auch erfüllte. Sie leiß ein drittes Fenster einbauen, als Lob des Dreifaltigen Gottes.

Ein junger Mann von hohem Stand und Vermögen hielt schließlich um ihre Hand an. Ihr Vater war nicht abgeneigt und als er von seiner unternommenen Reise zurückkam, eröffnete ihm Barbara, dass sie einen Heiden nicht heiraten werde. Der Vater reagierte jähzornig und drohte mit dem Schwert.

Barbara floh vor ihrem Vater und Felsen verbargen sie vor den Blicken der Verfolger. Ein Hirt verriet sie aber an ihren Vater, der sie erst selbst misshandelte und als das nicht half, zum Landpfleger Martians brachte. Er sollte sie wegen Hochverrats zum Tode verurteilen. Als die Schmeicheleien Martians nicht halfen, verprügelte er sie derart, dass niemand glaubte, dass sie die Nacht im Verlies überleben würde.

Der Engel des Herrn soll  aber alle Wunden, über Nacht geheilt haben und ihr Beistand versprochen. Martians rechnete dies seinen Göttern zu.

Erneut wurde Barbara schwer misshandelt, blieb aber standhaft. Barbara wurde von Martians zum Tode verurteilt. Ihr Vater bat sich aus, die Rolle des Scharfrichters übernehmen zu dürfen. Man trieb die nackte Barbara auf einen Hügel und ihr Vater enthauptete sie.

Später wurde in die Legenden eingefügt, dass der Heiligen in dem Moment versprochen wurde, dass keiner der sie anruft, ohne Sterbesakramente sterben müsse.

Auf dem Nachhauseweg wurde ihr Vater vom Blitz erschlagen.

In Zeiten, in denen von einem strengen „Richter Gott“ ausgegangen wurde, war ein tägliches Gebet zur heiligen Barbara, wegen der Verheißung zwingend.

Sie gilt als Patronin der Sterbenden, aber auch der Bergleute. Sie wird aber als „nicht gesicherte Heilige“, nicht im Römischen Heiligenkalender geführt.

Barbara bildet mit Katharina und Margareta, die Gruppe der „drei heiligen Madln“, unter den 14 Nothelfern.

Auch in vorchristlichen Zeiten, war der 4. Dezember schon ein besonderer Tag. Es erschienen am Vortag Frau Holle, Bertha, Perchta, Holda und andere verzauberten Gestalten.

Heute sind hier die „Bärbele“ mit viel Getöse unterwegs und bis zum 4. Dezember findet man das Barbarakraut-Winterkresse

In den Alpen nennt man die Barbarazweige „Barbarabaum“.

Was sagt uns die Legende… in früheren Jahrhunderten war die Verheißung wichtig und für Bergleute, dass sich für Barbara die Felsen geöffnet haben.

Damit ihre gefährliche Arbeit nicht zur Todesfalle wird.

Wenn man die Betonung des Namens in Barbára ändert, erhält er die Bedeutung „die wilde, ungebildete Andere“, also die nicht angepasste, nicht eingegliederte. Sie war in der damaligen Gesellschaft wohl eine Geächtete. Der Turm steht für die Weltsicht, sie schaut mit ihrer Sicht auf die Welt, egal wie die anderen denken.

Und sie ist Lichtbringerin. Als der Advent noch an Martini begann, eröffnete das Licht, das in die Dunkelheit getragen wird, die Zeit auf die Vorbereitung der Ankunft des Herrn.

Was am Barbaratag wie tot aussieht, wird an Heiligabend blühen, das Leben in seiner Fülle zeigen. In der längsten Nacht des Jahres, wird mit den Blüten der Sieg des Lichts angekündigt.

Noch wesentlich mehr Informationen, kann man diesem, sehr guten und informativen Artikel über Barbara entnehmen.

Aus ihm stammt auch das von uns Geschriebene.

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Siebenschläfer oder noch „sieben“ Mal schlafen…?

Dann wissen wir, wie der Sommer wird… 😉

Das Wetter am Siebenschläfertag, sieben Wochen so bleiben mag…

Oder auch nicht…. 😉

Der Name des Siebenschläfers stammt von einer alten Legende…in dieser wird erzählt, dass sich sieben Brüder vor der Christenverfolgung durch Kaiser Decius  im Jahre 251,  in  einer Höhle bei Ephesus versteckten, sich in Gottes Hand gaben und einschliefen. Sie wurden nach ca. 200 Jahren wiedergefunden und wieder erweckt. Die Namen der Jünglinge, sowie die Anzahl der Personen variieren jedoch, je nach Erzähler und Jahreszahl. Von acht, über sieben und einem Hund, bis zu sieben Jünglingen.

Ende Juni / Anfang Juli legt sich der Verlauf des Jetstreams (Starkwindband), der sich in einer Höhe von ca. 10km, über einer Frontlinie von Warm-und Kaltluft, in West-Ost-Richtung bewegt, fest. Diese Linie erzeugt die Tiefausläufer, je größer die Temperaturunterschiede, um so heftiger.  Bewegt sich der Jetstream weiter im Norden, gelangen wir unter den Einfluss eines Azorenhochs, ist er weiter im Süden, haben die Tiefs mehr Chancen.

Eigentlich müsste der Siebenschläfertag aber erst auf den 7. Juli fallen…denn bei der Gregorianischen Kalenderreform im Jahre 1582, wurden gleich 10 Tage übersprungen.

Einer ist aber keinesfalls am Namen des heutigen Tages und schon garnicht am Wetter schuld… der Siebenschläfer

Das ist einfach ein possierliches Nagetier, wie man im folgenden Video sehen kann…

Wir wünschen allen Lesern einen superschönen Sommer, egal wie das Wetter wird… 🙂

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