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Seine Schäflein ins Trockene bringen….

Fiel uns in letzter Zeit öfter ein und bedeutet…

„Seinen Besitz oder Gewinn in Sicherheit bringen – auf seinen Vorteil bedacht sein – sich (auf Kosten anderer) bereichern – einen Vorteil ausnutzen – eine Gelegenheit wahrnehmen“…

Heidrun hat uns noch eine andere Erklärung zur Bedeutung geschrieben, die auch sehr gut möglich und nicht so gierig ist. Früher waren die Menschen sehr arm und ein Schaf oder Schiff hatte unschätzbaren Wert für sie.

Warum für dieses Sprichwort gerade diese Tiere mit „wetterfester Ausstattung“ und perfekter „Outdoorkleidung“ gewählt wurden, ist nicht ganz klar…

Entweder vom niederdeutschen „Schepgen“ , was allerdings Schiffchen (welches ja auch mal ins Trockendock muss)  bedeutet.

Von Leuten die des Dialektes nicht mächtig sind, könnte es aber auch mit „Schäfchen“ übersetzt werden.

Oder aber auch, weil die Schafe nicht auf sumpfigen Wiesen stehen sollten. Dort gibt es Leberegel,  die aber nicht nur Schafe befallen,

sondern auch Pferde, Rinder, sogar Hunde und auch Menschen.

(Zum Beispiel von Löwenzahn oder Fallobst, also immer gut waschen).

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Drei aktuelle Beispiele….

Ihre Schäfchen gut ins Trockene gebracht… haben zwei Männer auf alle Fälle… 1401 Gemälde von sehr bekannten Malern.

Sie wurden bereits 2011, in der vermüllten Münchner Wohnung des 80jährigen Sohnes einer Kunsthändlerdynastie gefunden.

Sein Vater hatte nach dem Krieg immer behauptet, die Gemälde wären beim Bombenangriff auf Dresden verbrannt.

Aufgefallen war der Mann durch eine Bargeldkontrolle im Zug aus der Schweiz nach München.

15 Werke soll er bereits verkauft haben. Der Wert aller Werke soll eine Milliarde Euro betragen.

Warum darüber so lange „Das Schweigen der Lämmer“ gebreitet wurde, entzieht sich unserer Kenntnis.

Und wenn Herr Gurlitt, dessen Aufenthaltsort nicht bekannt ist (???), Glück hat, darf er die Gemälde behalten.

Laut einem Gesetz von 1938, welches immer noch Recht ist!, muss (entartete) Nazi-Raubkunst nicht zurückgegeben werden.

Viele Juden die fliehen mussten, waren auch gezwungen, ihre Wertsachen zu verkaufen. Somit würde das als völlig legaler Kauf gelten.

Moralisch alles andere als legal.

Ein interessanter Artikel über seinen Vater und Kunsthistoriker Hildebrand Gurlitt findet sich bei Zeit Online….

Gurlitt verlor bei Machtantritt der Nazis selbst seine Arbeit und seine Großmutter war Jüdin.

Er durfte aber weiterhin Kunst für die NS-Regierung verkaufen und war bei ihr als Sachverständiger gefragt.

Wer nachlesen will, HIER KLICKEN

Wie immer im Leben… es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch Zwischentöne…

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Ja und anstatt sich um seine Schäfchen zu kümmern, wie ihm aufgetragen,

bringt auch der eine oder andere Bischof gerne seine anderen Schäfchen ins Trockene…

Zuletzt geschehen in Limburg. Der ganze „Luftschlösser“ für über 30 Millionen Euro bauen ließ.

Beigetragen haben auch fleißig die Steuerzahler.

Denn jedes Jahr zahlen die Bundesländer (außer Bremen und Hamburg) ca. 460 Millionen Euro an die großen Kirchen.

Auch Nicht-Kirchenmitglieder, Muslime… etc. 442 Millionen brauchen die Kirchen allein für die Bezüge von Bischöfen, Pastoren etc.

Das geht auf ein noch viel älteres Gesetz zurück. Aus dem Jahre 1803, aus der Zeit der Säkularisation,

in der Kirchen enteignet wurden und die dafür einen Ausgleich erhalten sollten.

Bei dieser Summe, dürfte nach 200 Jahren die Schuld aber längst getilgt sein. Und die Kirchen sollten vielleicht die Gelder nicht für protzige Bauten, sondern Wichtigeres verwenden. Dann klappt es auch ohne Staat. 😉

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Keine eigenen Schäfchen ins Trockene, bringt wohl die Linkspartei mit der Aussage –

Die Sankt Martins- Umzüge (mit Laternen) in NRW abzuschaffen und stattdessen ein Sonne-Mond-und Sterne-Fest zu feiern.

Begründung…weil in den Kindergärten auch viele muslimische Kinder sind, denen man unsere Kultur aufdrückt…

Also man muss von „Kirche und Heiligen“ nichts halten. Aaaber….
das gehört mit Sicherheit zu unserer Kultur!

Und es schadet auch unseren Kindern (die selbst Weihnachten oft nur noch für ein „Geschenkefest“ halten) nichts, mal davon zu hören.

Und vielleicht neben Geschenke bekommen, auch teilen lernen?!

Und die muslimischen Kinder sollten die Kultur und Bräuche in dem Land, in dem sie leben, auch kennen.

Intergration geht anders, indem man auch muslimische Feste ins Kindergartenleben integriert. Von denen dann auch die deutschen Kinder profitieren.

Mit Wissen darüber, wie andere Völker leben und denken.

Wie wäre es mit einem zusätzlichen Sonne-Mond-und Sterne-Fest, an dem es Speisen/Musik/Märchen etc. aus den jeweiligen Länder gibt?

Mit ihren jetzigen Aussagen helfen die Linkspartei (und auch die städtischen Einrichtungen, die das bereits praktizieren),

nur den braunen „Wölfen im Schafspelz“, ihre schwarzen Schafe ins Trockene zu bringen!

Die sind gleich dabei zu sagen, ja wegen der Muslime müssen wir… usw.

Die Wölfe im richtigen Wolfspelz, sind weit weniger gefährlich!!!!

Vielleicht sollte die Links-und andere Parteien, sich besser mal um oben genannte Gesetze kümmern, als um einen Laternenumzug!

Käme vielleicht auch im Ausland gut…weil politisch und moralisch korrekt!

Das Letztere bezieht sich ausdrücklich auf die Aussage des Sprechers der Linken in NRW… Der jetzt sagt, er sei falsch zitiert worden.
Hier nachzulesen…

Margot Käßmann hatte sich auch dazu geäußert… Hier nachzulesen…

Nicht auf die Berichte über eine Einrichtung in Bad Homburg, bei denen die Tatsachen offensichtlich falsch interpretiert wurden!

So…. Nachdem wir unsern „Schafspelz“ geteilt haben,  breiten wir wieder den Martins-Mantel des Schweigens darüber…

© Posted by regenbogenlichter

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