Willkommen unterm Regenbogen

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Lieblingsplätze…

Einer unserer liebsten Plätze ist am Sonthofer See, bei diesen zwei Birken… hier kann man sitzen, auf den See und den Grünten schauen und träumen.

Die Blätter der Birken rascheln dabei im Wind.

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Birken mag ich sehr gern, Birkenwälder sind lichtdurchflutet, sie sind zu jeder Jahreszeit schön. Egal ob ihr hellgrün im Frühling oder bunt im Herbst

und selbst im Winter haben sie noch ihren schmückenden Stamm.

Bei den alten Germanen und den Slawen galt die Birke als Zauberbaum.

Er symbolisiert bei den Kelten den Neuanfang und die Wiedergeburt der Sonne.

Die Birke gilt als der Baum zwischen den Welten des Lebens und des Todes – wie ein Torhüter steht sie zwischen den Welten,

dabei symbolisiert sie den Beginn und das Entstehen von neuem Leben

und den Frühling.

Bis heute stecken junge Männer ihren Mädchen „Maien“ vor die Tür.

Bei den Germanen war sie der Göttin Freya geweiht.

Aus Birkenzweigen wurden Besen hergestellt, mit denen sakrale Orte gereinigt wurden.

Daraus entstand dann ja vielleicht der Hexenbesen, der wohl immer aus Birkenholz ist. 😉

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Paracelsus sagte über Bäume (im Allgemeinen)…

Dieses Gewächs… gleicht dem Menschen. Es hat seine Haut, das ist die Rinde; sein Haupt und Haar sind die Wurzeln;

es hat seine Figur und seine Zeichen, seine Sinne und seine Empfindlichkeit im Stamme…. Sein Tod und sein Sterben sind die Zeit des Jahres.

Wir wünschen allen Lesern und Freunden einen schönen Sonntag mit viel Licht und Sonne!

Wir sitzen unterm Hollerbusch…

Der Holunder ist hier fast reif… und dieses Jahr hat er viele und dicke Dolden…

Der „Holler-oder Holderbusch“ soll früher Frau Holle geweiht gewesen sein…vor allem in Bayern, wurde sie sehr als „Hausheilige“ verehrt. Die meisten werden sie aber aus dem Märchen kennen.
Bekannt auch unter Holla, Hulda und Göttin, die mit der „wilden Jagd“ unterwegs ist. Das wäre jetzt aber eine eigene Geschichte.

Schon vor sehr langer Zeit wurde die Heilkraft des Holunders geschätzt.
Unter anderem von Hippokrates (460 bis 377 v. Chr.).
In unserm Erkältungstee, falls uns mal sowas erwischt hat, ist meist auch Holunder drin. Neben Lindenblüten, gut für eine Schwitzkur.

Für die Kelten und Germanen galt er als heiliger Baum, der die Göttin verkörperte. In ihm sollen die guten Hausgeister wohnen und das Haus vor Schaden bewahren.

Holunder soll(te) man weder beschneiden noch fällen, denn durch die Entfernung des Holunders, werden (wurden) die guten Hausgeister ihrer Wohnstätte beraubt.

Konnte man das Fällen nicht vermeiden, musste man den Baum (Strauch) mit folgenden Worten um Verzeihung bitten:

„Frau Ellhorn, gib mir von deinem Holz, so will ich dir auch von meinem geben, wenn es wächst im Walde.“

Nur Witwen und Waisen durften wohl ungestraft Holunderholz schneiden, da sie schon „vom Tode gezeichnet“ waren.

In Schweden gibt es die Sage, das man den Elfenkönig und sein Gefolge sehen kann, wenn man sich in der Mittsommernacht unter einen Holunderbaum setzt.

Selbst ein „Reigenlied“ für Kinder, gibt es vom Holunder…

Ringel, Ringel, Reihe,
sind der Kinder dreie,
sitzen unterm Hollerbusch,
machen alle: Husch, husch, husch!

Früher stand an vielen Häusern ein Holunderbusch, auch an meinem Elternhaus.

Ich vertrage sie nicht wirklich gut und bekomme gern Kopfschmerzen davon, aber dieses Rezept für
Holundersuppe mit Grießklößchen
hat es mir angetan… 😉

Zutaten für 6 Portionen:

Saft von 2 Zitronen
2 säuerliche Äpfel
50 g Zucker
Stückchen Zimtstange
1 l Holunderbeersaft
150 g Zucker
2 EL Speisestärke

Für die Grießklößchen:

30 g Butter
250 ml Milch
80 g Weichweizengrieß
1 EL Zucker

Zubereitung:

Die Hälfte des Zitronensafts mit Zucker in einen Topf geben. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, in dünne Scheiben schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Mit der Zimtstange bei mittlerer Temperatur dünsten, bis der Zucker karamellisiert.

Holundersaft und 150 g Zucker mischen und zu den Äpfeln geben. Zum Kochen bringen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrühren und unter die Suppe geben, aufkochen lassen, bis die Suppe wieder klar wird. Dabei kräftig mit dem Schneebesen rühren. Von der Kochstelle nehmen.

Butter und Milch in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Grieß einrühren und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Zucker einrühren. Grießbrei vom Herd nehmen und etwas erkalten lassen, dann mit einem Teelöffel in die noch heiße Suppe geben.

Zimtstange entfernen und Suppe warm oder kalt servieren

Zubereitung etwa 20 Minuten
Kochzeit: 10 Minuten

Guten Appetit!
Vielleicht auch was für Winnie, relativ schnell würde es gehen… 😉

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