Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Malve’

Von Samenspenden und Co.

Um mal einige Spendenarten aufzuzählen…

Es gibt Wasserspender, Seifenspender, Handtuchspender, Cremespender, Kleiderspenden, Lebensmittelspenden, Geldspenden und Hosenknopfspenden (im Klingelbeutel)…*hust*
Und dann gibt es noch Samenspenden… damit sich erwünschter Nachwuchs einstellt. Aber nicht alle Samenspenden sind in flüssiger Form und müssen auch nicht in flüssigem Stickstoff eingelagert werden.
Es gibt auch Samen in fester Form, die sehen fast aus wie eine Lebensmittelspende, wie kleine Käselaibe nämlich und werden in Erde eingelagert. Und Nachwuchs ist dringend erwünscht, wenn man(n) blühende Landschaften erschaffen will. Nicht ganz in weiß, sondern ganz in lila. Es heißt zwar, lila wäre der letzte Versuch, das hoffen wir aber nicht! Denn unsere Samen für die lila Mauretanische Malve, sollen ja schließlich wieder Spender werden, Nektarspender für Bienen und Hummeln, die haben einen kräftigenden Trank bitter nötig! Bitter ist er aber hoffentlich nicht. Und letztendlich sollen die Malven ja wieder als Samenspender fungieren. 🙂

Heidelberg die Schöne, kann mit Blumen nur noch schöner werden. Von dort kam mit vielen positiven Gefühlen von Kalle, auch die Ur-Samenspende. Natürlich muss die Bundeshauptstadt auch schöner werden. „Make Love (With Flowers), Not War!“ oder so. Sie sind sogar Schmuck für Anna-Lenas Lesestübchen
München kann nie schön genug sein, ich bin mal so frei, sagt die Freiedenkerin und in der Nähe der „Schönen blauen Donau“ mit (fast) Wiener Kaffeehaus-Atmosphäre und Schmäh, gedeihen sie bei der völlig ungiftigen Giftigenblonden besonders gut… von da aus sollen sie in Kürze auch noch weitere Teile Europas besiedeln. So wächst Europa zusammen. Sie hat mich auch auf die Idee gebracht, die „Samenspenden“ mit einem Post bekannter zu machen. 😉
Liebe Grüße an alle kreativen Gärtner(-innen), die mit dem Stift oder am Koch-oder Blumentopf werkeln und uns immer schöne Dinge spendieren! ❤

Wir haben speziell ausgebildete Brieftauben für die Zustellung der Samenbriefchen.
Hier sieht man einige von den geflügelten Hermes- Boten, gerade bei einem Briefing vor der letzten Spendenaktion.

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Um das Flugteam mal vorzustellen:

Als erstes (komm auf die Schaukel) Luise*. Sie schaukelt gern auf Ästen oder auf der Leine, nimmt Onl(e)ine-Spenden an und wirft die Samen mit viel Schwung in den Schlitz.

Dann gibt es noch den Anton aus Tirol*, er hat Bergerfahrung und findet auf jeden Venushügel, um sich (fort-) zu pflanzen.

Für die gewichtigeren und älteren, schon etwas holzigen Samen, ist der alte Holzmichel* aus Neufünfland zuständig. Und ja, er lebt noch!

Also schon ein internationales Team…

Selbst aus dem Münchner Sperrbezirk, arbeitet eine Liebesbrief-Dienerin bei uns. Sie heißt Rosi*, ist aber nur telefonisch unter 32 16 8 erreichbar.

Aus dem hohen Norden kommt mit viel Nächstenliebe im Brief, der Michel* (nicht mit dem Holzmichel zu verwechseln!) aus Hamburg. Er stellt die Samenspenden sogar noch nachts um halb eins auf der Reeperbahn zu.
Er bekommt aber gerade selbst Rotlichtspenden, gegen Verspannungen im Flugapparat.

Natürlich ist auch eine Brief-Zuträgerin namens Christel* bei uns. Sie ist aber im Moment an die Post ausgeliehen.

Unser Dienstältester und immer im Dienst in Sachen Samenspende unter Studierenden, ist der „Dienstmann“ Muck aus Heidelberg.

Und zu guter Letzt, unser Teamleiter… der Bartli*, der sagt, wo er den Most holt und ist auch für das Catering während der Flüge zuständig. Bartli ist der Langstreckenflieger und weiß, wie man das schwäbische Meer (den Bodensee) überwindet und sogar nach Mostindien (Kanton Thurgau) kommt.

Wir hoffen, mit diesem Team können wir alle Ansprüche erfüllen und können weiterhin Samenspenden auf die Flügel helfen!

Das ist natürlich zu großen Teilen ein „Scherzartikel“! 😉

* Für alle, die es nicht wissen (können)….
„Lebt denn der alle Holzmichel noch“, ist ein Stimmungslied von den „Randfichten“, die aus Sachsen stammen. Sprich den „fünf neuen Ländern“. Also Neufünfland…. 😉
Die meisten anderen Namen sind auch der Musik entlehnt….
„Komm auf die Schaukel Luise“…
„Anton aus Tirol“
„Ich bin die Christel von der Post“ (Operette)
„Auf der Reeperbahn nachts um halb Eins“ (Hans Albers)
Rosi ist aus „Skandal im Sperrbezirk“, von der Spider Myrphy Gang, Anhören >>>>
Der Hamburger Michel ist eine bekannte Kirche in Hamburg, auch verlinkt….
Bartli ist ein Sprichwort und heißt übersetzt, jemandem zeigen, wo es „lang geht“, also was er zu tun hat.
Und Dienstmann Muck ist auch verlinkt, dort kann man nachlesen, wer er war. Über ihn habe ich auch schon mal geschrieben.

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Heute haben wir Lust auf Sommer…

Der fängt auch mit „S“ an…. 😉
Und ihn bringt eine Malve zurück, die zwischen Pflastersteinen wuchs und ihre Blüten in die warme Sonne hielt…

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Und wer in das folgende Foto klickt, bekommt Rimski-Korsakows „Hummelflug“ aus dem Bienenstock.

Aber die sind ja eben so emsig, wie die Streicher bei dem Musikstück… 😉

(Youtube-Video)

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Die Fotos können wieder in der Galerie und einzeln größer angeschaut werden. Und in der Blüte ist dann auch eine Hummel zu finden.  Summ… 😉

Wir wünschen allen einen schönen Freitag, emsig wie die Bienen und gemütlich wie die Hummeln…

© Posted by regenbogenlichter

Spätsommer im Spiegel…

Am Wochenende gab es Spätsommerfeeling…

Doppelt gesehen… der „Grünten“ ging jedenfalls „baden“…

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Hunde auch… die werden aber auch richtig nass…  😉

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„Schwimmende Wolken“ sind ein „schönes Kontrastmittel“ für reife Samenstände…

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Schweben in die Wolken…für neues Grün und Blumen im neuen Jahr…

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Vogelfutter für kalte Zeiten… die „Vogelbeeren“…

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Dampfende Gewitterstimmung….

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Und die Herbstzeit wird auch bald „lose“ sein…

Die Herbstzeitlosen kündigen es schon an… sie sind immer die ersten Boten, dass der Sommer vorbei ist. Sonntag servierte uns das Wetter jedenfalls schon mal einen kleinen Vorgeschmack…

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Die Herbstzeitlosen sind giftig, aber einem müssen sie geschmeckt haben, wie man sieht.

Oder, er braucht jetzt ein anderes Kraut… gegen Magen-und Darmbeschwerden. 😉

Völlig ungiftig…

Ein sonnig warmes Foto von unserer Malve, die nochmals schön blüht…

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

Leider geil… (die Überraschung) ;-)

Ist das, was in dem einen unserer großen Blumentöpfe überwintert hat…

Ich hatte schon im Frühjahr beim pflanzen gesehen, dass ein Pflänzchen aus dem Hummelglück-Samen ,  den wir letztes Jahr geschenkt bekommen haben, überwintert hatte.

Ich habe es für eine Blume gehalten, die etwa 30 cm hoch wird und kleine lila Blüten bekommt. Und dachte, das passt ganz prima hinein.

Das Einzige, in dem ich mich nicht getäuscht habe, war die Blütenfarbe. Das Pflänzchen wuchs und wuchs und wuchs… wurde größer und größer, mit dekorativen Blättern…

Bis fast an die Balkondecke. Zwischenrein habe ich schon überlegt, sie vielleicht doch rauszumachen, da sie schon fast „dschungelartige“ Ausmaße für einen Balkon hat.

Nachgemessen habe ich nicht, sie wird etwa  1.50 m hoch sein. Letztes Jahr war sowas nicht zu sehen…

Was bin ich froh, es nicht getan zu haben! Ich hatte keinen Schimmer, was das nun ist, bis gestern… als die warme Sonne in Windeseile die ersten Bllüten aufwachen ließ.

Wie zauberhaft, eine Malve! *hüpf* *freu*

Mit ganz wundervollen Blüten. An den einzelnen Trieben, sind lauter Knospenkränze…  Schaut selbst.

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Und die sehr dekorativen Blätter…

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Ich hoffe sehr, die Gewitter, die wahrscheinlich am Donnerstag,  die Sommerwärme wegfegen werden, sie nicht umbrechen. Angebunden ist sie, aber wenn es gar so stürmt…

Die Malve ist verwandt mit dem Hibiskus ( deutsch: Eibisch), Ordnung: Malvenartige, Famiilie: Malvengewächse.

Von der Schönheit mal abgesehen, sind zwei Arten auch Heilpflanzen.

Die Weg Malve und die Wilde Malve.

Durch ihren heilenden Schleim, werden entzündete Schleimhäute sofort beruhigt, die Entzündungen klingen ab und akute Schmerzen werden gelindert.

Also sehr gut bei Entzündungen im Rachen und Hals, sowie bei Husten und Bronchitis.

Schon vor über 5000 Jahren, im alten China, wurden ihre Heilkräfte geschätzt.

Wegen ihrer Früchte, die wie kleine Käselaiber aussehen, wird sie auch Käsepappel genannt. Der Name „Pappel“ hat aber nichts mit dem Baum Pappel zu tun, sondern damit, dass aus den Früchten früher Kinderbrei – Papps- gekocht wurde. 😉

So sind kleine Geschenke doch „nachhaltig“. Selbst im Jahr danach, bringen sie noch Freude. 🙂

Die Fotos können wieder angeklickt und größer angeschaut werden!

Wer Tee bereiten will, Malve darf nicht gekocht werden!

Für einen Kaltauszug:

Pro Tasse 1 TL Kräuter mit kaltem Wasser übergießen,

über Nacht 8 bis 12 Std. zugedeckt stehen lassen und abseihen.

Danach vorsichtig auf Trinktemperatur erwärmen.

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