Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Matthias Claudius’

Man nehme…

Zu gleichen Teilen…

Machtgier
Geldgier
Geltungssucht

Dazu gebe man von jedem einen gut Teil…

Erdgas, Schiefergestein, extra importierte, leckere Gen-Früchte und würze mit einer feinen Prise Uran.

Man verspreche allen, mit ihnen gemeinsam, ein Freiheits-Süppchen und süßen Brei wie im Schlaraffenland zu kochen.
Dann hat man bald alles, was das Herz begehrt. Gold und Ehr‘ und Kron’… oder auch „Stars“ (and Stripes)…
Dafür braucht man aber noch die nötigen Beiköche, die den Hungrigen den Mund wässrig reden.

Dazu rechte (-sdrehende) Kulturen, die das Essen mit ihren Baseballschlägern kräftig umrühren und mit Springerstiefeln kne(ch)ten.
Neonazis skandieren am Holocoust-Gedenktag für die Ukrainische SS….. HIER KLICKEN >>>>
Dann eine „heilige“ (gesprochene) Jungfrau, die ihren Heiligenschein zu einem Zopf geflochten und den Kalaschnikow-Kochlöffel immer unter ihren goldenen Engelsflügeln trägt, damit nur sie allein im Süppchen rühren kann. Die alten „Himmelsleitern“, die sie zum Aufstieg nutzte, braucht sie wohl nicht mehr.
Und für die Handarbeit, einen mit kräftigen Fäusten, der alles richtig zusammen stauchen kann.
Nicht zu vergessen, die sehr wichtigen Küchenhelfer, die wie aus einem Munde, die Kunde von dem Schlamassel, ähmmm süßen Brei, in der Welt verbreiten.
Man hüte sich aber, den Koch mit dem Namen Sol Janka an den Kochtopf zu lassen, er steht im Ruf, allen die Suppe zu versalzen!
Zudem stiehlt er noch die Rezepte und tut es den Sterneköchen gleich!
Nun fache man das Feuer kräftig an.
Denn haben die Gäste erst mal Appetit bekommen und stürmen das Buffet, gibt es kein Halten mehr.
Wer nicht standfest genug ist, wird über den Haufen gerannt.

Aber so ein Gericht kann leicht misslingen, wenn man nicht aufpasst!

Dass es da ein paar gibt, denen das Freiheits-Süppchen nicht schmeckt und die auch keinen süßen Brei um’s Maul geschmiert haben wollen,
fällt beim kochen gar nicht auf.

Erst wenn sie zum Schnellimbiss gehen und nach Sol-janka rufen und nicht nur mit Zwiebel und saurer Gurke nach den anderen werfen.
Und wer ist schuld daran? Natürlich der vermaledeite Beikoch, der hat ihnen den Geschmack versaut! Jetzt soll er auch was dagegen tun!

Die illustren Gäste, die bereits den Geschmack von Süppchen und süßem Brei auf der Zunge haben, drohen, das Essen nicht zu bezahlen, wenn sie jeweils nur einen halben Teller voll, davon bekommen. Sie wollen volle Teller!
Nicht bezahlen? Dann wäre das Sebstbedienungs-Restaurant pleite. Und so ziehen Koch und Beiköche, bewaffnet mit Bratpfannen, Nudelholz, gewetzten Messern, dem Kriegsbeil und spitzer Zunge los, um sich das zu holen, was ihrer Meinung nach, ihnen gehört.

Wie man das Feuer, welches man entfacht hat, wieder löscht, stand bei dem Rezept leider nicht dabei. Man ist ja auch ziemlich damit beschäftigt, die Zutaten zu besorgen und zu kochen… beim Streit darüber, was nun gekocht wird, sterben inzwischen wieder Menschen, weil sie sich die Kochlöffel um die Ohren hauen und andere sogar ins Feuer werfen. Manche Suppenküchen sind wahrhaft mildtätig!
Nur die Küchenhelfer verbreiten das nur halb so laut.

Aber der ungeliebte Koch, mit dem man sonst nicht redet, sollte gefälligst seine Kochlöffelkrieger zurück an den heimischen Herd pfeifen!
Und wehe nicht, aber dann… (was?)!

Na dann Mahlzeit! Manche Rezepte kocht man besser nicht nach!

Und…..

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit diesem „Rezept“…

Ich bin vergnügt, im Siegeston
Verkünd es mein Gedicht.
Und mancher Mann mit seiner Kron
Und Zepter ist es nicht.
Und wär er’s auch; nun, immerhin!
Mag er’s! so ist er was ich bin.

Des Sultans Pracht, des Moguls Geld,
Des Glück, wie hieß er doch, –
Der, als er Herr war von der Welt,
Zum Mond hinauf sah noch?
Ich wünsche nichts von alledem,
Zu lächeln drob fällt mir bequem.

Zufrieden sein, das ist mein Spruch!
Was hülf mir Geld und Ehr?
Das, was ich hab, ist mir genug,
Wer klug ist wünscht nicht sehr;
Denn, was man wünschet, wenn man’s hat,
So ist man darum doch nicht satt.

Und Geld und Ehr ist obendrauf
Ein sehr zerbrechlich Glas.
Der Dinge wunderbarer Lauf,
(Erfahrung lehret das)
Verändert wenig oft in viel,
Und setzt dem reichen Mann sein Ziel.

Recht tun, und edel sein und gut,
Ist mehr als Geld und Ehr;
Da hat man immer guten Mut
Und Freude um sich her,
Und man ist stolz, und mit sich eins,
Scheut kein Geschöpf und fürchtet keins.

Ich bin vergnügt, im Siegeston
Verkünd es mein Gedicht,
Und mancher Mann mit einer Kron
Und Zepter ist es nicht.
Und wär er’s auch; nun, immerhin!
Mag er’s! so ist er was ich bin….

Aus „Der Wandsbecker Bote“ von Matthias Claudius

 

Boahhh die ukrainische „Regierung“… Russland wäre schuld, dass die Ukrainer 40 Russen in ein Gebäude getrieben haben und dasselbe angezündet… da fehlen einem die Worte!
Klar, die Opfer sind selber schuld… Beschämend!
Und sowas unterstützen wir auch noch und verbreiten solche Nachrichten! Nicht zu fassen! 😦

Herzlichst…

sonntag

Fritze an Franz

Ich habe Lenchen heut geküsst,
Mama hat’s nicht gesehn;
Denn, lieber Franz, wenn die da ist,
Darf so was nicht geschehn.

Sie sagt, ich bleib vom Küssen tot,
Ich glaub’ es aber nicht;
Wie wär denn Lenchens Mund so rot?
So freundlich ihr Gesicht?

Drum lief ich schnell zu Lenchen hin
Und küsste ihren Mund;
Das schmeckte gut, Franz! – und ich bin
Bis dato noch gesund

Und werd’ es sicher wieder tun,
Sobald es möglich ist.
Und sterb ich denn davon – je nun!

So hab ich doch geküsst.

(Matthias Claudius)

Wer will von der Liebe träumen?  Bei dem Video kann man das. Mit dem Song „I want to know what love is“ von Foreigner...

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