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Sehnsucht nach dem Frühlinge…

Komm lieber Mai und mache, die Bäume wieder grün

und lass uns an dem Bache, die kleinen Veilchen blüh`n…

„Sehnsucht nach dem Frühlinge“ nannte  Mozart seine zauberhafte Melodie. Der Dichter, Jurist und späteren Lübecker Bürgermeister Christian Adolph Overbeck schrieb den Text dazu. Und es fällt mir immer ein, wenn ich wie gestern auf einer Wiese, ganz viele der hübschen, kleinen Veilchen sehe.
Das superschöne Frühlingswetter mit warmer Sonne, machte das Feeling perfekt.

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Foto zum Vergrößern anklicken…

Es handelt von einem Kind, dass sich den Frühling herbei wünscht, damit es draußen spielen kann.

Eigentlich ist es aber ein „Winterlied“, dass in der Tradition mittelalterlicher Lieder steht, die die Sehnsucht nach dem ersten Veilchen ausdrücken.

Wie das (Winter-) Lied vom bekannten Minnesänger Neidhart von Reuental. Er lebte ca. von 1180 bis 1240.
Er war ein bayrischer Ritter mit Beziehung zum Landshuter Hof und zum erzbischöflichen Hof in Salzburg.
Um 1230 verliert er sein bayrisches Lehen und tritt nach Österreich über.

Sein Grab soll sich im Wiener Stephansdom befinden und in Wien-Tuchlauben kann man Neidhart-Fresken bewundern.

Näheres über sein Leben findet man HIER >>>>

Dort kann man auch das Winterlied „Das Veilchenlied“ -Ein Schwank nachlesen.
In Strophe 2 hinterlässt der Bauer einen übelriechenden Haufen, statt eines Frühlingsveilchens.
Minnegesänge hatten oft sehr deftige Texte… zum Beispiel über das Liebesleben der Bauern. 😉

Keinen Minnegesang hört, es gibt auch keinen „Haufen“, aber einen „haufen“ schöner Bilder sehen und die kleine Sissy singen hören kann, wer in das folgende Foto klickt.

„Komm lieber Mai und mache…“

(Youtube-Video)

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