Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Mohn’

Mitten im Sommer…

Guten Morgen… alle gut durch die kürzeste Nacht des Jahres gekommen?

Feiern wir den Sommer doch mit einem Blumenkranz, auch wenn das Wetter leider wenig sommerlich ist.

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Die zarte „Elfenblume“ muss in einer so „durchlässigen“ Nacht natürlich dabei sein…
Islandmohn. Überall blüht er jetzt. Selbst an der Hauswand.

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Und die Akelei verneigt sich und klatscht Beifall für den Klatschmohn…dessen zarte Blütenblätter im Wind aneinander „schlagen“.

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Die Bienen und Hummeln freuen sich auf rosige Zeiten und summen der Hundsrose ein Sommerlied.

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Auf der Streuobstwiese waren sie ja schon im Frühling und dank ihnen wachsen jetzt kleine Früchte heran.

Und vielleicht tanzten dort heute Nacht ja die Elfen? Und es sind noch Funkelperlen zu entdecken… 😉

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Passend zu dieser Nacht hat Elke eine verzauber(n)te Geschichte…
„Die leise fröhliche Nacht“..hier klicken >>>

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Heute ist Mo(h)ntag….

Ein sonntäglicher Blumengruß vom Weg zur Arbeit…

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Wir wünschen allen einen sonnigen Sonntag, der auch ein Mo(h)ntag sein kann. 😉
Eure regenbogenlichter

Und ein Lob für die Stadtgärtnerei Sonthofen soll auch nicht fehlen, die die Freiflächen der Kreisverkehre mit so tollem Blumenschmuck versieht! 😘

Ich lese gerade unter dem Motto „Sonthofen blüht“, gibt es an der Bürgertheke im Rathaus, der Tourist-Info und dem Heimathaus kostenlos Samentütchen mit der Blühmischung „Bienensommer“. Aussäen, fotografieren, die schönsten Fotos werden in „Der Sonthofer“ veröffentlicht.
Und die Bienen werden sich freuen!

Verwandelt…

Letzten Samstag (und noch vor dem großen Regen) gesehen und fotografiert…

Die sommerliche Blumenwiese hat sich jetzt (fast) in ein traumhaft schönes Mohnfeld verwandelt…. *strahl* (rundherum) *hüpf* *indiehändeklatsch*
Einen kräftigen Applaus für den wunderschönen Anblick!

Klatschen „müssen“ wir nämlich selbst, da es kein Klatschmohn, dessen Blüten aneinander „klatschen“, sondern Arzneimohn ist.
So schön kann Arznei sein. 😉
Dessen Anbau als Zierpflanze, ist seit 1986 erlaubt.

Trotzdem möchten wir den iranischen Dichter Sahrab Sepehri zitieren: „So lange es den Klatschmohn gibt, muss gelebt werden.“.
Klatschmohn ist im persischen Raum das Symbol für die Liebe. Und da es selten Liebe so ganz ohne Leid gibt, symbolisiert die dunkle Mitte, die Leiden der Liebe. Aber ein wenig kann man vielleicht auch nachhelfen, deswegen wird aus den roten Blütenblättern, immer noch Farbstoff für Schminke gewonnen.

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Die Samenkapseln des Mohns, sind die „Schleudersitze“ in der Natur. Das kleine Dächlein auf der Kapsel, fungiert als Windfang und die 2000 (bis 5000) Samen werden bei Wind bis zu 4m weit geschleudert. Bei starkem Wind noch weiter. Nur fliegen ist schöner! 🙂
Also ist so ein Mohnfeld kein Wunder, sondern nur ein Beweis des Einfallsreichtums von Mutter Natur.
Der Schriftsteller R. H. Francė hat auch ein wenig „abgekupfert“ und ein Patent auf einen Salzstreuer in Form einer Mohnkapsel angemeldet. Die Natur beschwert sich nie und strengt auch keine Verfahren an, wenn von ihr „guttenbergt“ wird. 😉

Wir hoffen viele Leser haben sich in den Anblick verliebt und natürlich können die Fotos wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.  🙂

Sagenhafter Traum-Mo(h)ntag….

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In der Antike  bei den Griechen, war der Mohn der Toten-Unterwelts-und Fruchtbarkeitsgöttin Persephone geweiht. Nach dem Orphismus (religiöse Strömung in der Antike) sitzt sie verschleiert auf einem Stuhl im Hades und hat einen Kranz aus Mohn auf dem Kopf. Mohn über die Schwelle eines Hauses zu bringen, bedeutete Unglück für eine Liebe.

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Auch Hypnos, der Gott des Schlafes und Sohn der Nyx (die Nacht) und des Erebos (Dunkelheit), wird in den bildenden Künsten oft als schlafender Jüngling, mit Mohnblüten bekränzt, dargestellt. Weiterhin mit einem Füllhorn in seiner Rechten, welches mit Träumen und Schlaf gefüllt ist. Und einem Mohnzweig oder Zweig, welcher in den Fluss Lethe (Vergesslichkeit) getaucht wurde. Ebenfalls die umgekehrte (erloschene) Fackel, die auch das Symbol seines Bruders Thanatos (der Tod) ist.
Seine Kinder, Morpheus (dt. Gestalt ), Phobetor (Schrecken) und Phatasos (Einbildung, Phantasie) sind Götter des Traumes.
Sie werden oft auf Sakophargen dargestellt.

Der Sage nach, wohnt Hypnos in einer Höhle, in welcher der Fluss Lethe (Vergesslichkeit) entspringt. Dort begegnen sich Tag und Nacht. Sein Bett besteht aus Ebenholz und am Eingang wachsen Kräuter mit einschläfernder Wirkung. Kein Licht oder Laut dringt in die Grotte. Nach Homer wohnt er auf der Insel Lemnos, die von anderen Autoren später, als eigene Trauminsel bezeichnet wurde.

Der griechischen Mythologie zufolge, besitzt Hypnos die Macht, Menschen und Tiere in Tiefschlaf zu versetzen.

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Nach der Legende verliebte sich Hypnos, wegen dessen schöner Augen, in den Gott Endymion. Um diese immer bewundern zu können, verzauberte Hypnos die Augen des Schlafenden, so dass seine Augen auch im Schlaf geöffnet blieben.

-Wie man daran sehen kann, ist Homosexualität keine „Erfindung“ unserer Zeit und so selbstverständlich, dass sie sogar in den Sagen auftaucht. Sie wurde erst von den Kirchen „verteufelt“.-

Die „Heteroversion“ der Sage, stellt Endymion als Geliebten der Mondgöttin Selene dar und Hypnos schenkte ihm die Fähigkeit des Schlafes mit offenen Augen, um sie immer betrachten zu können.

Damit bekommt der Begriff „Schlafmohn“ (Papaver somniferum), mit seiner einschläfernden und berauschenden Wirkung, gleich noch eine ganz andere Bedeutung. Die Menschen kannten die Wirkung schon damals. Sein Anbau ist in Südeuropa bis etwa ins Jahr 6000 v. Christi nachgewiesen und er zählt damit zu den ältesten Kulturpflanzen! Der Name Mohn ist eine Ableitung vom griechischen Wort „Mekon“ dafür. Der Gattungsname „Papaver“ setzt sich aus „Papa“ für Kinderbrei (der Milchsaft wurde dem Brei zugesetzt, damit sie besser schliefen, nicht  zur Nachahmung empfohlen!) und „vernum“ für echt zusammen. Soniferum heißt schlafbringend. Die Bezeichnung Opium, welches auch aus dem Saft hergestellt wird, kommt vom griechischen Opus für Saft.
Auf unseren Fotos ist kein!!! Schlafmohn. Der sieht anders aus, ist lila bis weiß und hat nur 4 Blütenblätter. Aus seinen Samenkapseln kommt auch der Mohn für unsere Kuchen etc.

Für seinen Anbau braucht man in Deutschland eine Sondergenehmigung! Er wächst auch wild und sein Verwandter ist der harmlosere Klatschmohn, der an Feldrainen etc. wächst.

 

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

 

Die „Fähigkeit“  die Augen nicht mehr schließen zu können, kann auch von einer sehr schmerzhaften Nervenentzündung an den Gesichtsnerven (Trigeminusneuralgie) herrühren. Vielleicht haben die Menschen damals ja solche Personen gesehen und das dann so erklärt. (Eine Vermutung von mir, kein wissenschaftlicher Hintergrund, jedenfalls keiner, den ich weiß!)

Und auch ansonsten sind die alten Sagen auch noch in unserem heutigen Leben zugegen.
Wie in dem Ausspruch „In Morpheus Armen liegen“. Heißt soviel wie träumen oder schlafen.
Morpheus ist ja ein Gott der Träume und das Morphium (Morphin), ein Haupt-Alkaloid des Opiums, ist nach ihm benannt.
Oder wohl nicht umsonst, wird der Tod als „Schlafes Bruder“ bezeichnet. Thanatos (der Tod) war der Bruder von Hypnos (Gott des Schlafes).
Und Hypnos Sohn Phobetor (Schrecken) ist dann wohl für unsere Albträume zuständig. 😉

Seinen Zauber und seine Magie hat der Mohn auch bis heute erhalten. Mit dem kleinen Unterschied, dass die meisten Menschen ihn einfach nur als wunderschön und magisch anziehend empfinden. Mir geht es auch so und vielleicht wirken ganz im Geheimen, ja doch noch die alten Mythen? 😉

Wir hoffen, es ist jetzt keiner eingeschlafen und liegt in „Morpheus Armen“!

Mich faszinieren die antiken Sagen immer wieder und ich lasse mich von Hypnos, Morpheus und all den anderen Göttern, gern ins „Reich der Träume“ entführen.

In dem Sinne, allen Lesern einen traumhaft schönen Montag!

 

Roter Mohn… rot wie die Liebe…

Für einen kräftigen Energieschub nach den Feiertagen… leuchtendes Rot…

Vom roten Mohn…

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Die Farbe Rot…

stärkt unsere Lebenskräfte, erhöht unsern Energiepegel und wirkt positv auf unsere seelische Kraft. Alle Vorgänge im Körper werden angeregt und der Stoffwechsel stimuliert. Es übt einen starken Einfluss auf das vegetative Nervensystem aus und  auch auf emotionaler Ebene wirkt es positiv.  Das warme Rot steigert die Sinnlichkeit, verstärkt das bewusste Fühlen und den Ausdruck für ungehemmte Leidenschaft. Rot vermittelt uns starken Willen, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen. Rot ist auch Warnfarbe und die Farbe für Aggressivität. In der Antike wurde der rote Planet Mars dem Kriegsgott Mars zugeschrieben. Viele Tiere können die Farbe rot schlecht oder gar nicht sehen. Bienen zum Beispiel, haben keine Rezeptoren dafür und sehen rote Blumen schwarz.
Noch viel mehr Infos über die Farbe Rot gibt es bei Wikipedia
 

Wenn das nicht die passende Farbe für den „Wochenanfang“ und den sinnlich warmen Sommer ist…. 😉

 

Ein Sommerkleid für Blumenelfe Mathilda…

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Ein Sommerkleid für Blumenelfe Mathilda

Nun war es doch Sommer geworden, mit heißen Tagen, an denen die Elfen den Blumen Luft zufächelten und sie mit dem, in der Nacht und am frühen Morgen gesammelten Tau, gossen.
Und lauen Nächten, in denen sie tanzten, am Bach plauderten und sich im Mondschein, in der Wasseroberfläche vom See spiegelten.

Die kleine Elfe Mathilda hatte aber immer noch kein passendes Sommerkleid gefunden, welches ihr gefiel.
Sie war schon einige Tage auf der großen Blumenwiese umhergeflogen und hatte dies und jenes anprobiert.

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Zuerst ein hübsches zartblaues, von der Glockenblume. Das gefiel ihr gut mit dem Glockenröckchen.
Aber wenn sie mit ihren Freundinnen Verstecken spielte, fanden sie Mathilda gleich, weil ihr Röckchen läutete.

Danach hatte sie ein strahlend weißes mit gelben Oberteil, von der Margerite. Das gefiel auch den frechen Elfenjungs, die neckten sie immer und wollten Blütenblättchen aus dem Rock zupfen, um abzuzählen, ob sie sie liebt. Von solchen Grünschnäbeln wollte sie natürlich nichts wissen.

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Nun fiel ihr Blick auf ein sonnengelbes, mit großen braunen Punkten. Als Sonnenblumenelfe strahlte sie wie die Sonne selbst. Sie bekam viel Besuch von Hummeln und Bienen, aber auch von Vögeln, die an den braunen Punkten rum pickten, um zu probieren, ob die Körner schon reif sind. Und dann musste sie ihren Blick immer zur Sonne richten.
Sie wollte doch aber in alle Richtungen schauen, in die sie gerade sehen wollte.

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Dann schlug ihr die Elfenkönigin Rosalie vor, doch mal das rosa Rosenkleid anzuprobieren. In dem sah Mathilda ganz hinreißend aus.
Allerdings, mit dem voluminösen Rock und dem engen Oberteil, war es nicht sonderlich bequem. Und wenn sie mit den anderen Elfen lachend über die Wiese schwebte, wurde sie ständig ermahnt, sich nicht schmutzig zu machen. Sie sollte es ja noch zum Elfenball anziehen.

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Da wurde Mathilda sehr traurig, dicke Tränen kullerten über ihre Wangen und wo sie auf den Boden tropften, wuchsen auf der Stelle die schönsten Sumpfdotterblumen. Selbst die Laterne von dem Glühwürmchen, welches sie immer begleitete, flackerte nur noch schwach.
Die Grillen versuchten sie mit Geigenmusik aufzuheitern und die Hummeln strichen brummelnd den Bass dazu, aber nichts half.
Auf einmal kam ein kleines Marienkäferchen angeflogen und flüsterte ihr ins Ohr:“ Mathilda, komm mal mit, vielleicht habe ich ein Kleid für dich gefunden!“

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Mathilda wischte sich die Tränen ab, stand auf und flog mit dem Marienkäferchen davon. Und da sah sie es, eine leuchtend rote Mohnblüte. Aus weichem, fließenden Stoff, anschmiegsam wie Seide. Mit einem helleren Gürtel aus dem gleichen Stoff und einem zartgrünen Hut dazu.
Sie probierte es an und war wie verzaubert. Mathilda jubelte und klatschte in die Hände. Schließlich gibt es ja auch „Klatschmohn“.

Später auf dem Elfenball, wurde Mathilda zur Ballkönigin gewählt. Und erntete mit ihrem Tanzpartner Lilie, der ganz in weiß gekleidet war, so manchen bewundernden Blick.
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Das war unsere kleine „sommernachtsverträumte“ Geschichte zu den Mohnblütenfotos. Und wir hoffen, das Lesen hat Freude bereitet!

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

Wenn der Sommer Pause macht…

Dann träumen wir uns doch hinein…

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Einen Sommer lang

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang,
Süßes, seliges Verstecken
Einen Sommer lang.

Wenn wir uns von ferne sehen
Zögert sie den Schritt,
Rupft ein Hälmchen sich im Gehen,
Nimmt ein Blättchen mit.

Hat mit Ähren sich das Mieder
Unschuldig geschmückt,
Sich den Hut verlegen nieder
In die Stirn gerückt.

Finster kommt sie langsam näher,
Färbt sich rot wie Mohn,
Doch ich bin ein feiner Späher,
Kenn die Schelmin schon.

Noch ein Blick in Weg und Weite,
Ruhig liegt die Welt,
Und es hat an ihre Seite
Mich der Sturm gesellt.

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang,
süßes, seliges Verstecken
Einen Sommer lang.

Detlev von Liliencron

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Die Fotos sind schon einige Jahre alt und mal im Urlaub  entstanden…  Wenn ich daran denke, sind Sonne und Wärme sofort da. Dringend nötig bei dem tagelangen Regen und den 10 Grad tagsüber hier…. 😉

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