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Beiträge mit Schlagwort ‘Mörike’

Es regt sich im Holunder…

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Kinderlied

Dort an der Kirchhofmauer,
da sitz ich auf der Lauer,
da sitz ich gar zu gern;
es regt sich im Holunder,
es regnet mir herunter
Rosinz und Mandelkern.

Waldwibichlein, das kleine,
das goldige, das feine,
das hat es mir gebracht.
Es hat ein Schloss im Berge,
das hüten sieben Zwerge,
darin ist große Pracht.

Und es hat mir versprochen,
in aber hundert Wochen,
wenn Agnes wacker sei,
da käm es in dem Schlitten,
zu Gaste mich zu bitten:
Da seid fein auch dabei!

Eduard Mörike

 
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Mehr über den Zauber des Holunders gibt es bei der „Märchenflüsterin“. Sie hat eine ganz zauberhafte und lehrreiche Geschichte über den Holunder geschrieben… denn… Frau Holle ist auch im Sommer beschäftigt… 😉
HIER KLICKEN

 
Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden…

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Wir zwitschern euch…

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Ein Vogellied… 😉

Damit wir einen „zwitschern“ können, hat uns Klaus >>>> freundlicherweise das klasse Foto von dem hübschen Rotkehlchen ausgeliehen.
Herzlichen Dank lieber Klaus! Das Copyright für das Foto bleibt selbstverständlich bei ihm!!!

Vogellied

Es ist zwar sonsten nicht der Brauch,
Daß man ’s Nestchen baut,
Bevor man erst ein Weiblein auch
Sich angetraut:
Zirri Zirrli!
Erst ein Schätzchen,
Dann ein Plätzchen,
Zirri!
Am Birnbaum oder am Haselstrauch.
Allein ich dacht, du baust einmal
Auf gut Glück.
Schaden kann es auf keinen Fall;
Zirrwick Zirrliwick!
Gefällt’s Ihr nicht, meine Jungfer Braut,
Es ist gleich wieder umgebaut.
Eduard Mörike

Ziemlich viel gezwitschert haben auch Andere in der letzten Zeit…die einen „Zirri, Zirrli“, andere nur „Zirri“ und manche auch „Zirrwick, Zirrliwick“.
Wie man sieht, kann man vom vielen Zwitschern auch ein „rotes Kehlchen“ bekommen. 😉
Und wir haben heute die (Qual der) Wahl… Kommunalwahlen in Bayern… mal schauen, ob was „umgebaut“ wird. 😉
Also wir sind dann nach der Arbeit, nein, keinen zwitschern, sondern mal beim Kreuz-worträtsel lösen…

Wer nicht weiß wie und noch Hilfe beim „Lösen“ braucht, findet sie HIER >>>>
Der BR zwitschert ganz gut aus, wie das mit dem Ankreuzen geht. Das „Lösungswort“ und wer sich nach seiner Wahl ins gemachte Nest setzen darf, muss aber jeder selbst wissen. 😉

Ausflug ins Blaue… ;-)

Und blauer geht es wohl nicht…

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Und wer ins folgende Foto klickt, bekommt „Chima“ mit „Ausflug ins Blaue“ auf die Augen und Ohren. (Youtube-Video)

Das Video und die Musik machen wirklich Lust auf einen Ausflug…also lasst die Maus einen Ausflug auf das Foto machen und mal Pick-klicken.. 😉

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Wer will noch was zu lesen haben? Dann fragen wir den Frühling doch mal, ob er sein „blaues Band“ in den Lüften flattern lässt …

Frühling läßt sein blaues Band

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galrie größer angeschaut werden.

Winter lässt sein weißes Band…

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Er ist’s

Winter lässt sein weißes Band,
wie vergessen auf der Wiese liegen.
Noch streift Frost mit kühlem Hauch,
nachts durch die Lüfte.
Blümchen träumen unterm Schnee,
Von ihnen ist noch nichts zu seh’n.
Von Ferne hör ich einen feinen Ton,
Nordwind pfeift, ich ahn‘ dich schon.
Winter, ja du bist’s!
Hast dich grad gut versteckt.
Wehe, wenn er uns entdeckt!
😉
© regenbogenlichter

Sieht ja schon etwas „schräg“ aus, der beschneite Skihang inmitten der grünen Wiese. Wird aber rege genutzt. Beim „Fototermin“ war allerdings gerade Mittagszeit und die Meisten mit der „Brotzeit“ auf der Terasse vom Kiosk beschäftigt. 😉

Und hier das Original von Eduard Mörike zu unserm etwas „umgedichteten“ Gedicht. In so mancher Gegend trifft das wahrscheinlich fast schon eher zu.
„Frühling lässt sein blaues Band“…

HIER KLICKEN >>>>>

Septembermorgen

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.

(Eduard Mörike)

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