Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Mozart’

Sehnsucht nach dem Frühlinge…

Komm lieber Mai und mache, die Bäume wieder grün

und lass uns an dem Bache, die kleinen Veilchen blüh`n…

„Sehnsucht nach dem Frühlinge“ nannte  Mozart seine zauberhafte Melodie. Der Dichter, Jurist und späteren Lübecker Bürgermeister Christian Adolph Overbeck schrieb den Text dazu. Und es fällt mir immer ein, wenn ich wie gestern auf einer Wiese, ganz viele der hübschen, kleinen Veilchen sehe.
Das superschöne Frühlingswetter mit warmer Sonne, machte das Feeling perfekt.

20140317_131433 (1024x614)

Foto zum Vergrößern anklicken…

Es handelt von einem Kind, dass sich den Frühling herbei wünscht, damit es draußen spielen kann.

Eigentlich ist es aber ein „Winterlied“, dass in der Tradition mittelalterlicher Lieder steht, die die Sehnsucht nach dem ersten Veilchen ausdrücken.

Wie das (Winter-) Lied vom bekannten Minnesänger Neidhart von Reuental. Er lebte ca. von 1180 bis 1240.
Er war ein bayrischer Ritter mit Beziehung zum Landshuter Hof und zum erzbischöflichen Hof in Salzburg.
Um 1230 verliert er sein bayrisches Lehen und tritt nach Österreich über.

Sein Grab soll sich im Wiener Stephansdom befinden und in Wien-Tuchlauben kann man Neidhart-Fresken bewundern.

Näheres über sein Leben findet man HIER >>>>

Dort kann man auch das Winterlied „Das Veilchenlied“ -Ein Schwank nachlesen.
In Strophe 2 hinterlässt der Bauer einen übelriechenden Haufen, statt eines Frühlingsveilchens.
Minnegesänge hatten oft sehr deftige Texte… zum Beispiel über das Liebesleben der Bauern. 😉

Keinen Minnegesang hört, es gibt auch keinen „Haufen“, aber einen „haufen“ schöner Bilder sehen und die kleine Sissy singen hören kann, wer in das folgende Foto klickt.

„Komm lieber Mai und mache…“

(Youtube-Video)

20140317_131444 (800x480)

HIER KLICKEN >>>>

Advertisements

Komm lieber Mai und mache…

Und da ist er… einen schönen 1. Mai!

Wer kennt das Lied noch? Sicher viele…falls es jemandem entfallen ist, im Video unten, gibt es die Melodie.

Viel Spaß beim Singen… *träller*

20130430_135614 (1024x614)

Komm, lieber Mai, und mache
die Bäume wieder grün

20130424_175538 (1024x598)

und lass mir an dem Bache
die kleinen Veilchen blühn!
Wie möchte ich doch so gerne
ein Veilchen wieder sehn,

20130423_142433 (1024x614)

ach, lieber Mai, wie gerne
einmal spazieren gehn!

Zwar Wintertage haben
wohl auch der Freuden viel:
man kann im Schnee eins traben
und treibt manch Abendspiel,
baut Häuserchen von Karten,
spielt Blindekuh und Pfand,
auch gibt’s wohl Schlittenfahrten
aufs liebe freie Land

Doch wenn die Vögel singen
und wir dann froh und flink
auf grünem Rasen springen,
das ist ein ander Ding!

20130430_134443 (800x466)

Jetzt muss mein Steckenpferdchen
dort in dem Winkel stehen,
denn draussen in dem Gärtchen
kann man vor Schmutz nicht gehn.

Am meisten aber dauert
mich Lottchens Herzeleid,
das arme Mädchen lauert
recht auf die Blumenzeit.

20130429_124857 (1024x614)

Umsonst hol ich ihr Spielchen
zum Zeitvertreib herbei,
sie sitzt in ihrem Stühlchen
wie’s Hühnchen auf dem Ei.

20130430_134652 (610x1024)

Ach, wenn’s doch erst gelinder
und grüner draußen wär!
komm, lieber Mai, wir Kinder,
wir bitten gar zu sehr!
O komm und bring vor allem
uns viele Veilchen mit,
bring auch viele Nachtigallen
und schöne Kuckucks mit.

(Text: Christian Adolf  Overbeck/

Musik: Wolfgang Amadeus Mozart)

Geburtstagsständchen mit der „Zauberflöte“…

Heute hätte Wolfgang Amadeus Mozart Geburtstag…

image

Das „Wunderkind“ wurde am 27.01.1756 um acht Uhr abends in der Getreidegasse 9 in Salzburg geboren.

Bereits im Alter von vier Jahren erhielten er und seine fünf Jahre ältere Schwester vom Vater Musik- und allgemeinbildenden Unterricht.
Schon 1761 notierte Vater Leopold ein Andante und ein Allegro als des „Wolfgangerl Compositiones“.

Bei uns gibt es ein kleines Video aus einem seiner populärsten Opern…der „Zauberflöte“…
In ihr finden sich auch gesellschaftskritische Töne, wohl bedingt durch Mozarts Mitgliedschaft in der Freimaurerloge Zur Wohltätigkeit und er besuchte regelmässig die Wiener Loge Zur wahren Eintracht.

Aber nicht die „reine Klassik“, sondern ein Stück für Kinder, etwas moderner und zum schmunzeln.

Wenige Wochen nach der Uraufführung der „Zauberflöte“ am 30. September 1791 wurde Mozart bettlägerich. Er starb am 5. Dezember um ein Uhr früh, im Alter von nur 36 Jahren und wurde am Tag darauf beerdigt.
Um seinen Tod ranken sich einige Legenden, von denen die meisten aber wohl wirklich nur Sagen sind.
Eine davon ist die, dass er verarmt gestorben ist. Sein Jahreseinkommen von 10 000 Gulden entsprach einer Kaufkraft von 125 000 € heute.
Ich glaube nicht, dass man sich damit die „Mozartkugel“ geben muss. Wir kämen uns jedenfalls damit sehr reich vor.
Alles ist relativ… 😉

Es gibt sie wahrscheinlich immer und bis heute, wenn “ Wunderkinder“ so früh sterben.

Denkmale wurden ihm viele gesetzt. Auf dem Wiener St. Marxer Friedhof, wo er beigesetzt ist…
Er ist „offizielles Zahlungsmittel“, sein Abbild befindet sich auf der österreichen 1 € – Münze.
Die deutsche Post gab gleich zwei Briefmarken heraus, eine 1956 zu seinem 200. Geburtstag und eine zu seinem 250. Geburtstag im Jahre 2006.
Und die ÖBB gestaltete eine richtig schöne Werbelok der Baureihe 1116 zum 250. Geburtstag.

Aber das größte Denkmal hat er sich wohl selbst gesetzt, mit seiner Musik. 🙂

Die erwähnten (Original Salzburger) Mozartkugeln werden bis heute von Hand von der Konditorei Fürst hergestellt. Im Jahre 1890, fast 100 Jahre nach Mozarts Tod, stellte Paul Fürst erstmals das Mozart-Bonbon vor. Später produzierte er es in großen Stückzahlen als Mozartkugeln.

Es gibt viele Nachahmer, in St. Gilgen die Konditorei Dallmann stellt sie ebenfalls von Hand, nach Original-Rezept her.
Viele aber industriell…in Deutschland ist der größte Hersteller die Firma Reber in Bad Reichenhall. Der erste Hersteller ist die Firma Dreher, zu der auch die Halloren Schokoladenfabrik Halle gehört.
In Österreich ist es Kraft Foods mit Mirabell und in Wien die Firma Hofbauer, die zur Schweizer Firma Lindt & Sprüngli gehört.
Für den großen Discounter mit dem „A“ am Anfang, stellt sie die Firma Lambertz in Aachen her.
(Quelle: Wikipedia)

Galerie

Der „Zaubergarten“ vom Schloss Schwetzingen…

Heute „lustwandeln“ wir im Schlossgarten vom Schwetzinger Schloss… er ist einfach zauberhaft oder verzaubernd? Er zieht uns jedenfalls magisch an…

Seine Planer und Erbauer (der kunst-und sinnenfreudige Kurfürst Karl Theodor und die Baumeister und Gartenarchitekten Nicolas de Pigage und Friedrich Ludwig Sckell) müssen im Herzen Kind, Weltenbummler und vor allem Romantiker und Träumer gewesen sein.

Wolfgang Amadeus Mozart gab hier Konzerte und Voltaire war dort zu Gast. Die Romantiker Friedrich Hölderlin und Freiherr von Eichendorff fühlten sich später von Schwetzingen unwiderstehlich angezogen.  Die Gedichte von Hölderlin und Eichendorff finde ich auch so schön, manches ist vielleicht ja dort entstanden.

Der Garten hat eine Moschee, einen Apollotempel, einen Merkurtempel, ein römisches Wasserkastell, einen Obelisken, Badehaus und vieles mehr…

Für Kinder dürfte er der schönste Abenteuerspielplatz sein, den es gibt. Unterirdische Gänge, Irrgarten, alte Bäume, Wasser, viele Ecken  in denen man sich verstecken kann, das römische Kastell… Tiere… zwei kleine „Prinzessinnen“ hatten jedenfalls riesigen Spass dort…

Nun aber genug der Worte….

So schööön…Die japanische Kirschblüte…deswegen auch viele Fotos… (einer der wenigen Orte, wo Hunde nicht rein dürfen)

Das römische Wasserkastell….

Alte Bäume….

Der Pfau rief von der Mauer fleissig nach seinen Frauen… die haben wir aber ganz woanders gesehen…auf dem Weg in Richtung Stadt…wahrscheinlich zum shoppen 😉

Standfest hatte der Graureiher alles im Blick….

Viel  und manchmal auch akrobatische Arbeit erfordert so ein Park allerdings auch… das wollen wir nicht vergessen zu erwähnen… 🙂

„Geheimgang“ 😉

Zum „Ende der Welt“ konnten wir allerdings auch diesmal nicht gehen… der Zaun war geschlossen… 😉

Es gibt noch viel mehr Schönes dort, eine Brücke mit ungleichen Stufem, wenn man mit geschlossenen Augen darüber geht ohne zu stolpern, hat man nicht geschwindelt. Einen „Karpfenbach“ oder man sitzt einfach in einer lauschigen Ecke und hört und sieht den Vögeln zu, einem Eichhörnchen oder einem Kaninchen… am besten selbst entdecken. vielleicht auch nicht vergessen, sich mal umzuschauen, alle paar Meter, aus einer andern Perspektive, schaut das ganz anders aus…

Hunde darf man an der Leine mit in den Schlossgarten nehmen. Ausziehleinen sind nicht gestattet, aber für die Zeit des Besuches, kann man sie dort gegen eine andere eintauschen. DAS NENNE ICH MAL SERVICE! DICKES LOB DAFÜR!

Wir hoffen, die Hundebesitzer benehmen sich auch weiterhin so gut, dass Hunde dort weiterhin erlaubt sind.

Ach und Moshe hat auch noch was….

Hallo Leute… wuff…

Frauchen hat doch kürzlich was erzählt, von wegen, man trifft sich immer zweimal im Leben… das stimmt!

In Mannheim habe ich ua. ein schwarzes Cockermädchen getroffen… die war aber „unpässlich“, hat mich angebellt, schnuff… versteh einer die Frauen…

Und stellt euch vor, wen wir im Schwetzinger Schlosspark getroffen haben… genau… das schwarze Cockermädchen… und… sie war auch aus Spanien…! Heiss…

Und diesmal hatte ich grosse Chancen bei ihr und sie war ganz lieb…wedel… und so „vernachlässigt“ wie ich, deswegen hatte sie die Streicheleinheiten von meinem Frauchen sehr nötig… 😉

Die Fotos können einzeln angeklickt und größer angeschaut werden.

Für genauere Infos hier geht es zur Website vom Schloss Schwetzingen

Schlagwörter-Wolke

%d Bloggern gefällt das: