Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Oberallgäu’

Wie die Erde „Falten“ bekam…

20140128_131940 (1024x584)

Fotos zum Vergrößern anklicken…

Wie Mutter Erde Falten bekam…

Vor 200 Millionen Jahren hatte Mutter Erde noch ein ganz glattes Gesicht. Es bestand aus einem „Superkontinent“ namens Pangäa. Doch dieser zerbrach dann irgendwann und jetzt hatte Mutter Erde einen „Gesichtsausdruck“, in Form von mehreren Kontinenten.
Da Mutter Erde immer eine gute Feuchtigkeitscreme benutzte, drifteten die afrikanische und die europäische Platte wie auf einem Gletscher auseinander und zwischen ihnen entstand das Thetys-Meer. Ihn ihm gab es Becken, die durch Landbrücken getrennt waren. Ihn ihnen bewahrte Mutter Erde ihren Muschel-Korallen-und Algenschmuck auf. An den Rändern des Meeres hingegen, hatte ihr Gesichts-Puder in Form von Ton und Sand aus den Flüssen seinen Platz.
Da Mutter Erde im Inneren eine sehr hohe Körpertemperatur hat und immer mehr Schmuck hinzukam, versteinerte er durch das Gewicht mit der Zeit. Ebenso ihr Puder. Aus ihnen wurden verschiedene Gesteine.
So richtig gefiel Mutter Erde ihr Gesicht noch nicht, es waren noch einige Schönheits-OP’s nötig. Der afrikanische Kontinent driftete weiter nach Norden und drückte auf die Tränendrüsen. Das Meer wurde zusammengeschoben und die Schmuckplatten daraus, wurden unter das Festland des afrikanischen Kontinents geschoben. Vor 50 Millionen Jahren war dann das Grübchen, der Tiefseegraben, gut mit dem Gestein gefüllt, der Abstand wurde immer geringer und irgendwann stießen die Kontinente zusammen.
Afrika wollte aber immer noch nach oben, Richtung Norden. So wurde die „Gesteinshaut“ zusammengeschoben, gefaltet und über andere „Gesichtsplatten“ geschoben. Diese gefalteten Platten drückten nach unten, dieser Druck musste ausgeglichen werden und vor etwa 30 Millionen Jahren wölbte sich das Gestein nach oben und bildete ein Falten-Gebirge, welches Alpen heißt.

Die Veränderungen an Mutter Erdes Gesicht waren umfangreich. Das Oberste (jüngere Gestein) wurde nach unten gestapelt und umgekehrt. Manche Gesteine liegen heute hunderte Kilometer entfernt von ihrem Entstehungsort. Einzelne Teile des Gebirges erhoben sich bis 30 km Höhe (30 000 m).
Mutter Erde hat aber ein gutes Peeling, in Form von Wind und Regen. Und vor allem Gletschereis, denn als das nach den Eiszeiten schmolz, nahm das abfließende Wasser auch Gestein mit ins Tal.
Und sie lässt bis heute etwas an ihrem Gesicht „machen“. Die Verschiebung der Kontinente ist noch nicht abgeschlossen. Afrika rückt jedes Jahr um etwa 5 cm an Europa heran. Und die Alpen wachsen jedes Jahr eigentlich um ein bis zwei Zentimeter. Durch das genannte „Peeling“, bleibt davon aber nur etwa ein Millimeter pro Jahr übrig.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass in 80 Millionen Jahren, auch das heutige Mittelmeer einer Gebirgskette weichen könnte.
(c) regenbogenlichter

Und was hier noch von Wölbung, Faltung und Peeling übrig geblieben ist, schaut jetzt auf sattgrüne Hügel und Wellen, die sich entlang der Iller ausbreiten.
Schaut auf Wiesen, die im Frühling leuchtend gelb vom Löwenzahn leuchten, im Sommer nach Heu (hin-und wieder auch nach Gülle) duften, im Herbst auf bunte Blätter und Seen und im Winter auf in der Sonne weiß glitzernden Schnee.
Die Berge haben viele entbehrungsreiche, harte Winter für die Bewohner gesehen, wie die Iller und ihre Zuflüsse (Breitach, Stillach und Trettach) das Land bei starkem Regen oder der Schneeschmelze, in ein Seenland verwandelte. Sie haben die Bewohner feiern sehen und alte Bräuche pflegen, die zum Teil noch aus der Zeit der Kelten stammen. Und Fruchtbarkeitsriten sind oder Geister vertreiben sollen. Wie das Bärbele-und Klausentreiben um Nikolaus herum.
Denn Opfer hat das Leben hier, auch immer wieder gefordert. Gegen diese Geister muss man etwas tun.

Es gibt aber auch gute Geister. Wie die Saligen. Die Berg-Feen… sie sind weiß gekleidet, können aber auch die Farbe vom Bergwald-oder See annehmen und sind den Menschen behilflich. Sie sind die Hüterinnen der Natur und der Wildtiere. Hat sich ein Jäger an ihren Rehen oder Gemsen vergriffen, kann es durchaus sein, dass sie ihn abstürzen lassen. Oder wenn der Mensch mal wieder zu weit gegangen ist, auch Lawinen oder Muren schicken.

Oder die hilfreichen „wilden Mändle“, die werden auch häufig in Sagen erwähnt. Sind aber eigentlich keine Sagengestalten, sondern gehen auf die rhätoromanischen „Ureinwohner“ zu vorchristlicher Zeit im Allgäu zurück. Die konnten den später kommenden Alemannen, sicher behilflich sein, hier zurecht zu kommen. Der einzige Ort, an dem der Tanz zu Ehren von Sonne, Mond und den Göttern noch aufgeführt wird, ist Oberstdorf. Das nächste Mal im Sommer 2015.
Näheres über die wilden Mändle kann man HIER NACHLESEN >>>> und Fotos gibt es auch!

Und manchmal denken sich die Berge hier, „Es gibt Berge, die speien Feuer und Rauch aus dem heißen Herz von Mutter Erde. Ihnen bringen die Menschen Speisen und andere Opfer, um die dort wohnenden Götter zu besänftigen. Das möchten wir auch mal können!“
Letztens müssen sie das auch gedacht haben und zufällig schwebte gerade eine Wolke mit einem „Geist“ vorüber. Dieser hat ihnen den Wunsch zumindest im Kleinen erfüllt… es sieht zumindest mal so aus, wie man auf den Fotos sehen kann. 😉
Das ist natürlich der Phantasie entsprungen!

Die Erd- Geschichte der Alpen, so ganz ohne Schönheitsmittelchen, aber gut und wissenschaftlich erklärt, kann man HIER >>> nachlesen

20140128_131949 (1024x577)

Advertisements

Wochenend-Ansichten…

Am letzten Wochenende auf dem Weg zur Arbeit geknipst…

Das sorgte der „große Föhn“ für blauen Himmel, klare Sicht und eine ganz eigene Stimmung…

Egal wie das Wetter wird…. Eisstockschießen geht immer… 😉

20131228_123643 (800x456)

Die „schöne blaue Iller“…auch, wenn sie jetzt eher ein Bächlein ist….  😉

20131228_123814 (1024x592)

20131228_123904 (1024x572)

Nicht mehr die Iller, aber der Grundbach war auch „blau“, letztes Wochenende…hicks…  😉

20131228_124417 (1024x600)

20131228_124539 (1024x580)

Viel Grün für Ende Dezember…

20131228_124625 (1024x583)

Den Damen und Herren Biber hat es anscheinend gut geschmeckt…

20131229_123523 (800x471)

Weiß-Blauer Hintergrund… die Fischinger Kirche mit der Frauenkapelle links…

20131229_123849 (800x454)

Schwanensee…  im Sonnen-Scheinwerferlicht…

20131229_123911 (1024x591)

Die Fotos können wieder einzeln oder in der Galerie größer angeschaut werden…

Allen Lesern einen schönen Sonntag!

Biber’s Weihnachtsmenue….

Mit Vorspeise, Hauptgang, Dessert und einen „kurzen“ Espresso danach….
Eschenspan-Salat, Steak vom Weide(n)-Rind(e) und ein Haselnuss-Eis am Stiel… oder so… 😉

20131214_134422 (800x454)

Wir „fällen“ unsere Weihnachtsbäume zum schmücken…
Die Biber fällen sie für ihr Weihnachtsessen. 😉

20131214_134435 (800x416)

Jetzt sind die Biber schon fast in der Stadt zu finden. Nah an Gymnasium und Menue-Service (Großküche). Wahrscheinlich haben sie gelernt, dass das Essen nicht so Biber-freundlich ist, deswegen haben sie fleißig „gesägt“. 😉

Die Stadt hat sie ziemlich bald vollends abgesägt (musste sein, die wären wie von den Bibern geplant, beim nächsten „Windhauch“ umgefallen), aber auch mit deutscher Gründlichkeit, die Stämme weggefahren. So fällt jetzt wohl das Weihnachtsmenue für Familie Biber aus und dafür hat das Holz-Heizkraftwerk was zu heizen. Hoffentlich lassen sie nichts „anbrennen“… wer mag schon angebranntes Essen. 😉
Und „Frau Biber“ muss wohl erneut „Essen“ abnagen….es ist schon ein „Kreuz“, mit der Herstellung des „Knabberzeugs“! 😉

©Posted by regenbogenlichter

Es treibt der Wind…

106 (1024x759)

Foto zum Vergrößern anklicken..


Es treibt der Wind im Winterwalde…

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird.

Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin – bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke

Das Foto ist nicht von diesem Jahr. Aber das kommt noch, da sind wir sicher.

Unser Tannenbaum ist inzwischen auch bei uns eingezogen. Und wartet auf dem Balkon auf die „Eine Nacht der Herrlichkeit“.

Leider können wir da nicht, aber noch frischer kann man eine junge Fichte am 14.12.13 holen. Und leistet dabei noch einen Beitrag zum Moorschutz.

Treffpunkt 14.12.13 von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr, bei der  „Waldweihnacht“ beim Haxenwirt, Thanners Immenstadt.

Für genauere Infos und Anfahrt… HIER KLICKEN…

© Posted by regenbogenlichter

Smile…

Die Sonne sagte gestern Smile

20131118_132816 (1024x587)

Foto zum Vergrößern anklicken…

Und ließ alles im goldenen Licht erstrahlen…

Für das „letzte Gold“ des Herbstes, den Lärchen, ein Smile

Da lächelt doch das Glück…„Smile“…  auch das im Song von Nat King Cole…

Einfach in das folgende Foto klicken!

Und schon gibt es ein sonniges Lächeln auf die Augen und Ohren… Smile

20131118_144351 (800x474)

© Posted by regenbogenlichter

Liebeserklärung….

Heute gibt es eine Liebeserklärung (an das Oberallgäu)… in dem Fall nicht von uns geschrieben, aber „unterschreiben“ könnten wir das auch…

Es ist einfach zu schön hier, selbst mit sehr frühen Flocken und langem Winter…  . 🙂

Am Freitag fand sich nach dem frühen Schneefall folgender Satz auf einer Bank…

20131011_134555 (800x432)

Und ein paar Fotos vom goldenen, herbstlichen Oberallgäu – ohne gemaltes Herz – aber mit Herz fotografiert, folgen demnächst…

Das ist dieses Mal unser Herz für Frau Waldspechts Montagsherz

Schlagwörter-Wolke

%d Bloggern gefällt das: