Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Oberstdorf’

Oberstdorfer „Blumentopf-Art“….

Der 1. April ist der Tag, an dem wir uns erinnern sollen, was wir 364 Tage im Jahr sind: nämlich Narren.
(Mark Twain)

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

Deswegen haben wir euch heute ein paar „narrische“ Blumentöpfe mitgebracht… noch sind sie im „Winterlager“, aber in wenigen Wochen werden sie wohl wieder Oberstdorf zieren…

Und was über das Jahr in den riesigen Töpfen sonst noch so alles wohnt, ist zumindest bei dem einen außen aufgemalt.

Die Schweizer Kuh auf dem „Nachbartopf“, riskiert eine ziemlich große Lippe…oder? Aus Deutschland kommt deswegen als Antwort ein kräftiges Muhuhuhu…  *gg*  😉

 

 

 

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Die netten Mäuse verschlafen den Tag besser… also lasst euch nicht in den April schicken, sonst war „Alles für die Katz`“…

Denn: „Maunzt die Katze auf dem Dach, folgt der April (-scherz) nach…“
Oder so…  😉

 

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Die liebe Moni hat gerade noch den richtigen Namen für das Fotomotiv gefunden…
„Die Katze auf dem heißen Blechdach“… lach…perfekt! 🙂

 
Im SWR3-Land gibt es schon helle Aufregung… jeder soll pro Monat einen Euro Soli für BER zahlen… :mrgreen: April, April… 😉
Aber ein Zeichen, dass die Leute unserer Politik inzwischen so ziemlich alles zutrauen. Und letztendlich zahlen wir mehr als einen Euro. Das ist leider kein Aprilscherz.

 

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Wie die Erde „Falten“ bekam…

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Fotos zum Vergrößern anklicken…

Wie Mutter Erde Falten bekam…

Vor 200 Millionen Jahren hatte Mutter Erde noch ein ganz glattes Gesicht. Es bestand aus einem „Superkontinent“ namens Pangäa. Doch dieser zerbrach dann irgendwann und jetzt hatte Mutter Erde einen „Gesichtsausdruck“, in Form von mehreren Kontinenten.
Da Mutter Erde immer eine gute Feuchtigkeitscreme benutzte, drifteten die afrikanische und die europäische Platte wie auf einem Gletscher auseinander und zwischen ihnen entstand das Thetys-Meer. Ihn ihm gab es Becken, die durch Landbrücken getrennt waren. Ihn ihnen bewahrte Mutter Erde ihren Muschel-Korallen-und Algenschmuck auf. An den Rändern des Meeres hingegen, hatte ihr Gesichts-Puder in Form von Ton und Sand aus den Flüssen seinen Platz.
Da Mutter Erde im Inneren eine sehr hohe Körpertemperatur hat und immer mehr Schmuck hinzukam, versteinerte er durch das Gewicht mit der Zeit. Ebenso ihr Puder. Aus ihnen wurden verschiedene Gesteine.
So richtig gefiel Mutter Erde ihr Gesicht noch nicht, es waren noch einige Schönheits-OP’s nötig. Der afrikanische Kontinent driftete weiter nach Norden und drückte auf die Tränendrüsen. Das Meer wurde zusammengeschoben und die Schmuckplatten daraus, wurden unter das Festland des afrikanischen Kontinents geschoben. Vor 50 Millionen Jahren war dann das Grübchen, der Tiefseegraben, gut mit dem Gestein gefüllt, der Abstand wurde immer geringer und irgendwann stießen die Kontinente zusammen.
Afrika wollte aber immer noch nach oben, Richtung Norden. So wurde die „Gesteinshaut“ zusammengeschoben, gefaltet und über andere „Gesichtsplatten“ geschoben. Diese gefalteten Platten drückten nach unten, dieser Druck musste ausgeglichen werden und vor etwa 30 Millionen Jahren wölbte sich das Gestein nach oben und bildete ein Falten-Gebirge, welches Alpen heißt.

Die Veränderungen an Mutter Erdes Gesicht waren umfangreich. Das Oberste (jüngere Gestein) wurde nach unten gestapelt und umgekehrt. Manche Gesteine liegen heute hunderte Kilometer entfernt von ihrem Entstehungsort. Einzelne Teile des Gebirges erhoben sich bis 30 km Höhe (30 000 m).
Mutter Erde hat aber ein gutes Peeling, in Form von Wind und Regen. Und vor allem Gletschereis, denn als das nach den Eiszeiten schmolz, nahm das abfließende Wasser auch Gestein mit ins Tal.
Und sie lässt bis heute etwas an ihrem Gesicht „machen“. Die Verschiebung der Kontinente ist noch nicht abgeschlossen. Afrika rückt jedes Jahr um etwa 5 cm an Europa heran. Und die Alpen wachsen jedes Jahr eigentlich um ein bis zwei Zentimeter. Durch das genannte „Peeling“, bleibt davon aber nur etwa ein Millimeter pro Jahr übrig.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass in 80 Millionen Jahren, auch das heutige Mittelmeer einer Gebirgskette weichen könnte.
(c) regenbogenlichter

Und was hier noch von Wölbung, Faltung und Peeling übrig geblieben ist, schaut jetzt auf sattgrüne Hügel und Wellen, die sich entlang der Iller ausbreiten.
Schaut auf Wiesen, die im Frühling leuchtend gelb vom Löwenzahn leuchten, im Sommer nach Heu (hin-und wieder auch nach Gülle) duften, im Herbst auf bunte Blätter und Seen und im Winter auf in der Sonne weiß glitzernden Schnee.
Die Berge haben viele entbehrungsreiche, harte Winter für die Bewohner gesehen, wie die Iller und ihre Zuflüsse (Breitach, Stillach und Trettach) das Land bei starkem Regen oder der Schneeschmelze, in ein Seenland verwandelte. Sie haben die Bewohner feiern sehen und alte Bräuche pflegen, die zum Teil noch aus der Zeit der Kelten stammen. Und Fruchtbarkeitsriten sind oder Geister vertreiben sollen. Wie das Bärbele-und Klausentreiben um Nikolaus herum.
Denn Opfer hat das Leben hier, auch immer wieder gefordert. Gegen diese Geister muss man etwas tun.

Es gibt aber auch gute Geister. Wie die Saligen. Die Berg-Feen… sie sind weiß gekleidet, können aber auch die Farbe vom Bergwald-oder See annehmen und sind den Menschen behilflich. Sie sind die Hüterinnen der Natur und der Wildtiere. Hat sich ein Jäger an ihren Rehen oder Gemsen vergriffen, kann es durchaus sein, dass sie ihn abstürzen lassen. Oder wenn der Mensch mal wieder zu weit gegangen ist, auch Lawinen oder Muren schicken.

Oder die hilfreichen „wilden Mändle“, die werden auch häufig in Sagen erwähnt. Sind aber eigentlich keine Sagengestalten, sondern gehen auf die rhätoromanischen „Ureinwohner“ zu vorchristlicher Zeit im Allgäu zurück. Die konnten den später kommenden Alemannen, sicher behilflich sein, hier zurecht zu kommen. Der einzige Ort, an dem der Tanz zu Ehren von Sonne, Mond und den Göttern noch aufgeführt wird, ist Oberstdorf. Das nächste Mal im Sommer 2015.
Näheres über die wilden Mändle kann man HIER NACHLESEN >>>> und Fotos gibt es auch!

Und manchmal denken sich die Berge hier, „Es gibt Berge, die speien Feuer und Rauch aus dem heißen Herz von Mutter Erde. Ihnen bringen die Menschen Speisen und andere Opfer, um die dort wohnenden Götter zu besänftigen. Das möchten wir auch mal können!“
Letztens müssen sie das auch gedacht haben und zufällig schwebte gerade eine Wolke mit einem „Geist“ vorüber. Dieser hat ihnen den Wunsch zumindest im Kleinen erfüllt… es sieht zumindest mal so aus, wie man auf den Fotos sehen kann. 😉
Das ist natürlich der Phantasie entsprungen!

Die Erd- Geschichte der Alpen, so ganz ohne Schönheitsmittelchen, aber gut und wissenschaftlich erklärt, kann man HIER >>> nachlesen

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Ist der nicht niedlich….

Für den Kleinen (Schneemann) habe  ich  doch in der Nacht, auf dem Heimweg von der Spätschicht, schnell noch mal die Handykamera gezückt…

Schneemann auf dem (Eis-) Blumenkübel im“Rotlicht“ der Straßenlaterne… *wink*

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Am nächsten Mittag hatte ihm die Sonne schon ganz schön zugesetzt, dem Kerlchen… tschüß mein Kleiner…

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Was gab es noch am Wochenende…

Die  FIS-Team-Tour… Skifliegen In Oberstdorf…

Frei wie ein Vogel… richtige Überflieger….;-)

Über das „Fliegen“ haben wir ja am Freitag schon geschrieben…

Beim Einzelspringen siegte Richard Freitag   Yeeaaahhh! Nur fliegen ist schöner… !

Beim Team-Wettbewewrb flogen unsere Adler leider knapp am Treppchen vorbei… nur 2 Punkte… 😦

Glückwunsch an Norwegen, Slovenien und Österreich…

Es „eggte“ halt etwas…  das „Egga-Spiel“  war auch am Sonntag in Sonthofen.

 Dazu schreiben wir in Kürze aber mal einen extra Artikel… 😉

Wir wünschen allen eine gute Woche!

Das Wochenende auf die „Horner“ genommen…

Wer kann sich noch an das Foto von der „Blockhütte“ im Sonthofer Kreisel vom Sommer erinnern?

Die haben wir mal wieder auf den „Hornerschlitten“ genommen…So sah sie kürzlich aus… rechts der Hornerschlitten mit dem Holz vor der Hütt’n oder so, fast ganz zugeschneit… 😉

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Vielleicht hätten sie das
Gunzesrieder Hornerrennen
gleich damals im Kreisel veranstalten sollen.. 😉
So wurde es auf den 23. Februar 2013 verschoben…der Termin gleichzeitig mit der Vierschanzentournee, war eh etwas „abgehoben“…. 😉

 Ohne kühne Schlittenfahrt, kommt das neue Jahr auch gesaust.

Außerdem gibt es dieses Wochenende noch mehr Überflieger hier… mal schauen, ob sie Adler oder eher Flügellahm sind… die Springer vom Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf.
Schönes „Flugwetter“ scheint zu kommen und eines ist noch sicherer, es gibt viel Arbeit auf Arbeit… 😉

In dem Sinne wünschen wir allen Lesern ein schwungvolles, vielleicht nicht zu rasantes Wochenende… Denn für Silvester werden ja auch noch einige Reserven gebraucht. Also noch nicht ganz abgehen wie eine Rakete… einige Knallfrösche haben aber schon vorzeitig einen „Knall“… 😉

Also immer alles schön unterm Deckel halten… 😉

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Schlagwörter-Wolke

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