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Beiträge mit Schlagwort ‘Perseiden’

Mondsüchtige Sternengucker? ;-)

Heute können wir mal in den (Voll-) Mond gucken und gehen dabei nicht leer aus… zumindest wenn keine Wolken am Himmel sind.  Sonst schauen wir doch wieder in den Mond. 😉

Denn heute, am 10.08.14, um 20.05 Uhr MESZ, erscheint der Mond im Osten, wird 20.09 Uhr MESZ vollständig von der Sonne beschienen und ist der größte Vollmond seit über 3 Jahren.

Er erreicht den erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn, das Perigäum. Es schwankt zwischen 356 400 und 406 700 km. Dieses Mal sind es 356 896 km.

Der Mond erscheint dann bis zu 14 Prozent größer und 30 Prozent heller.

Der letzte größere Vollmond war am 19.03.2011 und der nächste größere Vollmond, wird am 28.09.2015  sein.

The Mountain from TSO Photography on Vimeo.

 

Da obige Video gibt es als Schmankerl und eventuell als Trost, falls es den Vollmond doch verregnet. Das Zeitraffervideo wurde in einer Woche auf dem Pico del Teide (der höchsten Erhebung Spaniens auf Teneriffa), gedreht.

Nähere Infos dazu,  gibt es direkt beim Video bei Vimeo!

 

Einen Nachteil hat der große Mond aber. Er lässt alle Sterngucker im (Sternschnuppen-) Regen stehen. Denn wie jedes Jahr um diese Zeit stehen die Perseidenschauer an.

Das Sternbild Perseus (im Nordosten, aus dieser Richtung kommen auch die meisten Sternschnuppen) hat aber nur den Namen gegeben. Die Teilchen stammen vom Kometen 109P/Swift-Tuttle, dessen Schweifbahn die Erde kreuzt.

Der Höhepunkt ist dieses Jahr in der Nacht vom 12. auf den 13. August.
Also schon mal den Wunschzettel schreiben…. 😉

Genauer nachlesen und hören, kann man es beim BR   HIER KLICKEN >>>>

 
Anmerkung: Das Rätsel wird im Laufe des Nachmittags und noch bevor der Mond aufgeht, aufgelöst 😉
 

 

Zeit für….Ein Sommernachtsmärchen…

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Wie Blumen zu Blumen-Sternen wurden

Wenn der Himmel am Abend, sein nachtblaues Kleid mit den glitzernden Sternen und der silbernen Mondsichel angezogen hat, dann schlafen die meisten Menschen.
Aber die Sterne am Himmel schlafen nicht.
Es gibt große Sterne und kleinere und alle senden ihr blinkendes Licht zur Erde. Gerade so, als ob sie den Menschen blinzelnd eine gute Nacht wünschen wollten.

Wenn ein großer Stern den Zenit seines Lebens erreicht hat, endet er in einem wahren Feuerwerk aus hellem Licht. Der Stern leuchtet dann millionen- bis milliardenfach heller, als in seinem ganzen vorherigem Leben.
Er stirbt durch eine Explosion und ist plötzlich durch die großen Fernrohre der Menschen sichtbar. Wie ein neuer Stern, sie nennen ihn deshalb Nova oder Supernova. „Neuer Stern“.
Der Sternenstaub, der sich vorher im Stern gebildet hat, wird in die unendlichen Weiten geschleudert und der Sternwind trägt ihn als planetarischen Nebel davon. Der Nebel in dem die Träume wohnen.
Im Nebel sind Millionen kleiner Teilchen, die auch viele Elemente der glitzernden Edelsteine enthalten, die man auf der Erde findet.

Die kleinen Sternenteilchen führen im Traumnebel ein Schattendasein und die blinkenden Sterne schauen hochnäsig auf sie herab. Sie sagen:

Euch sieht kein Mensch. Uns hingegen bewundern sie. Die Menschen richten sich nach uns, wenn sie mit ihren Schiffen die Meere befahren oder auf „Wüstenschiffen“, den Kamelen, die Wüste bereisen.
Sie richteten berühmte Bauwerke, wie die ägyptischen Pyramiden, nach uns aus. Und selbst die Vögel bestimmen nachts ihren Zugweg nach uns Sternen.
Liebespaare sitzen engumschlungen, schauen versonnen zu uns hoch und bewundern unser Funkeln.
Menschen sehen in uns Figuren und Tiere. Sie nennen sie Tierkreiszeichen und werden unter diesem Zeichen geboren, wenn es die Sonne in ihrem Lauf gerade durchwandert.
Manche glauben auch, mit unserer Hilfe und unserer Stellung am Firnament zueinander, die Zukunft vorhersagen zu können.

Das machte die Sternenteilchen sehr traurig. Sie kamen sich nutzlos und übersehen vor. Deshalb beschlossen sie, zur Erde zu reisen, damit die Menschen auch sie sehen und bewundern könnten.
Sie verabredeten sich, den nächsten Kometen zu nehmen und in seinem Schweif reisten sie mit Lichtgeschwindigkeit zum nächsten galaktischen Treffpunkt, wo sie in in einen Meteoriten in Richtung Erde umstiegen.
Ehe sie es sich versahen, war die Erde in Sicht und der Meteorit kündigte sein Kommen durch ein großes Leuchtfeuer an. Auf einer freien Landebahn, in einer großen Wiese, bekam er Landeerlaubnis. Der Meteorit war kaum gelandet, schon stoben die Sternenstaubteilchen aus ihm hervor und verteilten sich wie eine Nebelwolke in der Umgebung.

Einige in das Geäst der umliegenden Bäume, wie Tautropfen an Gräser, manche auf die Oberfläche vom nahen See und wieder andere, setzten sich auf den Rücken von kleinen Käfern, damit sie abends leuchten konnten. Manche auch auf Steine und mit Kieseln bestreute Wege. Als der Mond aufging, flimmerten sie auf der Wasseroberfläche, blinkten in Bäumen, dienten Elfen und Zwergen als Laterne und die Käfer, die durch sie zu Glühwürmchen geworden waren, flimmerten ihren Angebeteten Liebesbotschaften zu.
Menschen die das alles sahen, freuten sich und waren ganz verzückt davon.

In so einer Sternenstaubwolke sind aber sehr viele Sternenteilchen und noch lange nicht alle, hatten einen Platz gefunden.
Tagsüber hatten sie mitbekommen, dass die Menschen die Blumen auf ihrer Wiese und an den Wegrändern bewunderten und sich darüber freuten.
Die Blumen bekamen auch immer Besuch von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen. Die hielten brummend ein Schwätzchen mit ihnen und tranken den angebotenen Nektar.

Die übrigen Sternenteilchen dachten sich, „Das würde uns auch gefallen“.
So setzten sie sich auf die Blütendolden, die sie auf der Wiese und an den Wegrändern fanden.
Aus den Blumen wurden Blumen-Sterne.
Seitdem kann man auf der Erde, die Sterne auch am Tage leuchten sehen.
Man muss nur am Wegesrand und auf den Wiesen genau hinschauen.
©regenbogenlichter

Der nächste große „Sternenregen“ wird die Erde in der Nacht vom 12. auf den 13. August, ab der Abenddämmerung, mit den Perseiden erreichen. Vielleicht findet ihr ja auch ein paar glitzernde Sternenstaubkörnchen.

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Schlagwörter-Wolke

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