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Beiträge mit Schlagwort ‘Pilze’

Auf die (Bügel-) Falte, fertig… los…

Manchmal sieht man draußen in der Natur etwas, dass einen stark an etwas erinnert… in dem Fall waren das besonders hübsche Pilze mit „Faltenröckchen“…
Dazu fiel mir folgendes ein…

Es gibt Falten, die irgendwie keiner haben möchte…  Eine ganze Schönheitsindustrie hat ihnen den Kampf angesagt, mit Cremes, Lotionen, Tropfen und sogar Giften, wie Botox. Bestimmtes Essen kann ebenfalls faltenfördernd sein oder auch nicht.

Und dann natürlich das Skalpell, um absolute Faltenfreiheit zu erreichen. Und so die Spuren eines (hoffentlich schönen) Lebens wegzuwischen.

Beim Nervengift Botox muss übrigens jede Charge einzeln, an Tieren getestet werden, die daran qualvoll sterben.

Fotos von Menschen, in deren Gesicht man „das Leben“ lesen kann, gefallen aber seltsamerweise wieder… *grübel*

Gar nicht gut, die Falten, die man sich eventuell ins Auto „bügelt“, weil der Winter wieder plötzlich und unerwartet eintraf. Wie der gestrige kurze Probelauf, diesmal aber mit Ansage! Die Meteorologen hatten schon eine Weile warnend die Zeigefinger gehoben. 😉

Unangenehm sind auch Falten im Bettlaken, die drücken wie Krümel oder Falten, die man aus Ungeschick in die zu bügelnden Wäschestücke bügelt, ohne sie da haben zu wollen.

Ganz anders die Falten, die erwünscht sind... wie die in Hosen, aber nicht in Jeans! Denn Jeans sind keine Hosen, sondern Jeans… 😉

Und wie Tonari ganz richtig ergänzte, die Falten in Bastelarbeiten aus Papier, gehören natürlich auch dazu. Und können sehr kunstvoll sein, wie beim Origami. Und die Zeit der Weihnachtsengelchen kommt ja auch bald wieder. Aus handgearbeitetem „Papier-Plissee“ und nicht extra fixiert. Lust schon ein Weihnachtsengelchen zu falten? HIER KLICKEN

Bei Stoffen braucht dazu mal mindestens Wärme, besser noch Feuchtigkeit. Und die Kür der erwünschten Falten, ist Plissee…viele kleine Falten, alle gleich breit und in eine Richtung. Wofür ziemlich viel Arbeit, Hilfsstoffe und am besten Maschinen nötig sind.

Die Natur macht das mal eben so, etwas Wärme und Feuchtigkeit zum wachsen sind nötig.
Und schon sieht es richtig klasse aus, wie man auf den folgenden Fotos von den „Pilzköpfen“ sehen kann. 😉

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Wären das nicht super Röcke? Schöner Schnitt (wenn er gerade modern ist, inclusive Plissee… ebenso, wenn es gerade modern ist. 😉

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Die Natur hat es vorgemacht, der Mensch tat es ihr nach…

Bereits vor über 2000 Jahren, im alten Ägypten, bis ins späte Mittelalter zierte Plissee die Gewänder der Reichen.

Soweit es bekannt ist, wurden in Ägypten die befeuchteten Stoffe auf einer Steinplatte in Falten gelegt und darauf eine dunkle Steinplatte.

Sie erhitzte sich durch die Sonneneinstrahlung und erzeugte so die Temperatur, die zum fixieren nötig war.

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Im Mittelalter gab es dann das „Stäbchen-Plissee“, Holzstäbchen gaben das Faltenmaß vor und die Fixierung erfolgte durch Stärke aus Weizenmehl oder Wurzelsud.

Im 18. Jahrhundert plissierte man zunehmend mit „Toll-Eisen“ oder „Volantzangen“. Zusätzlich wurden die Falten mit Wachsen fixiert.

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Anfang des 19. Jahrhunderts gab es hölzerne Plissierbretter.  In der Mitte dieses Jahrhunderts gab es dann die ersten Kleinst-Plissier-Maschinen.
Zum Beispiel um 1870 in den USA, die vom Typ „Erie-Fluter“.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde auch mit Pappschablonen plissiert. Das war allerdings sehr teuer, da die „Wasserfestausrüstung“ des Papiers noch nicht ausgereift war.

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Moderne Plissiermaschinen gibt es seit gut 100 Jahren und diese machten Plissee auch für die Allgemeinheit erschwinglich.

Bekannte Beispiele für Plissee, sind der Maria Stuart-Kragen oder Männer-Röcke, wie der schottische Kilt oder in der griechischen Tracht, die „Fustanella“.

Sonst gibt es  auch noch viele Einsatzgebiete für Plissee, Wie Jalousien, Rollos, bei Medizinprodukten, in der Auto-Industrie (Airbag) und mehr.

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So und zur Erholung gibt es einen Song von den Beatles. Die in Deutschland wegen ihrer Frisur oft „Pilzköpfe“ genannten wurden.

(Damals noch nicht) Sir Paul McCartney himself, mit „Yesterday“.

Er kann es übrigens immer noch und in Kürze erscheint sein neues Album, das, nach dem was ich davon schon gehört habe, doch sehr an die Beatles erinnert.

„Yesterday“ eben… 😉

  HIER KLICKEN!   (Youtube-Video)

Allen möglichst falten-und knitterfreie Zeiten, es sei denn, jemand hat ein plissiertes Kleidungsstück. 😉

Die Fotos können wieder einzeln oder der Galerie größer angeschaut werden.

Gut behütet…

Sind Pilze… wie diese „Schopftintlinge“… der Pilz für Dichter, Denker und Schreiberlinge…warum, steht weiter unten…

Wir ziehen sie mal aus dem Hut…

Noch verpackt und gut verschnürt… 😉

Streben sie nach Freiheit…

Um am Ende ihres Lebens, in Wohlgefallen zu zerfliessen…
Das nennt sich Autolyse… Selbstauflösung, eine Art Verdauungsprozess, der da stattfindet.

Die übriggebliebene „Tinte“ kann man übrigens wirklich zum Schreiben verwenden…!  😉

Jung sind sie sogar essbar…fragt sich, ob man das will…  😉

Ganz andere Pilze…

aber schon fast ein kleiner „Hexenring“… laut Volksglauben der Versammlungsort von Hexen und Feen, den Kreis sollte man nicht betreten.

Eigentlich sind das aber Ansammlungen von Pilzfruchtkörpern, die durch die gleichmässigen Wuchs und Ausbreitung des Pilzmyzels  entstehen.

Der ganze Ring ist meist ein einzelner Organismus.

Aber wer weiß… 😉

Menschen verwenden und essen schon sehr lange Pilze. Auch im alten Ägypten und im antiken Rom.

Dieses und tolle Zeitrafferaufnahmen, nicht nur von Pilzen, kann man im folgenden Film sehen…

Zehn Minuten die sich lohnen… (Teil einer Doku auf 3Sat)

Jemand der sehr viel über Pilze weiß, ist der Pilzonkel
Eine sehr informative und unterhaltsame Website.

Und unser Pilz- Wunsch zum Freitag…

„Pilze gibt es groß und klein, unsere Leser sollen stets ein Glückspilz sein“…  😉

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