Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Raureif’

Wunderschöne „Häkelspitzen“ aus dem „Reich der Schneekönigin“…

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Raureif ist das Eis aus dem die Träume sind!

Die „Schneekönigin“ braucht natürlich keine Häkelnadel und Garn, um ihr Reich zu verschönern, sondern Luftfeuchtigkeit und Frost.
Die Sammelbezeichnung für die abgesetzten Niederschläge „Raureif, Raueis und Klareis“, ist Nebelfrostablagerung.
Raureif ist heute die Bezeichnung für Raufrost.
Nebelfrostablagerungen wachsen gegen den Wind, gleichzeitig sind Sublimationsvorgänge beteiligt.
Bei Raureif entstehen die Kristalle fast ausschließlich durch Sublimation, genauer Resublimation.
(Re-) Sublimation = unsichtbarer Wasserdampf geht direkt in die feste Phase über. Die Eiskristalle wachsen bei klarem Wetter und bilden nur locker anhaftende, zerbrechliche Eisnadeln oder Schuppen. Vorraussetzung sind schwacher Wind, hohe Luftfeuchtigkeit, 90% und mehr und Temperaturen unter -8 Grad.

Genauer nachlesen kann man das und vieles mehr, im Wetterlexikon des Deutschen Wetterdienstes >>>> Hier klicken…

Zum „Eis aus dem die Träume sind“, gibt es Musik zum Träumen.

 „River flows in you“ von Yiruma. Hier die ebenso sanfte Orchesterversion.

River Flows In You – Yiruma (Orchestra Version by Nathan Wu)

(Vimeo-Video)

Einfach ins nächste Foto klicken…

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Die anderen Fotos können wieder einzeln angeklickt und in der Galerie größer angeschaut werden.. .

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Frozen leaves….

Nachts ist hier auch bei fast Frühlingsfeeling, ein „Zauberer“ und „Zuckerbäcker“ unterwegs , der Blätter und Gräser auf das Schönste verziert.
Hier einen „Zuckerrand“, dort sanft bestieben und da „Zuckerguss“… früh kann man dann seine Kunstwerke bewundern… 🙂

Ich kann dieser schönen „Zuckerbäckerei“ kaum widerstehen und muss sie zumindest hin und wieder im Bild festhalten!

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt und in der Galerie größer angeschaut werden. 🙂

Im Reich der Schneekönigin…

Fanden wir uns, als wir am Donnerstag zum großen Alpsee bei Immenstadt gelaufen sind…

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Bühl am Alpsee mit St. Stephan und der Lorettokapelle

Bühl am Alpsee mit St. Stephan und der Lorettokapelle

St.Stephan und Lorettokapelle

Hier gab es Eis...ohne Erdbeergeschmack ;-)

Hier gab es Eis…ohne Erdbeergeschmack 😉

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Anmerkung… das war am Mittag. Auf diese Seite kommt den ganzen Winter keine Sonne. Immenstädter Horn und Steineberg sind zu nah. 😉

Und da die Vorweihnachtszeit auch Märchenzeit ist, gibt es heute…

Das Märchen von der Schneekönigin…

Vor langer, langer Zeit erschuf ein Teufel einen Spiegel, der alles Schöne und Gute verzerrte und hässlich aussehen ließ. „Die schönste Landschaft sah wie gekochter Spinat aus.“ Das Böse trat darin gut hervor. Eines Tages jedoch fiel der Spiegel dem Teufel aus den Händen und zersprang in viele tausend Stücke, große und kleine, die, je nach Verwendung durch die Menschen, viel Ärger und Verwirrung stifteten. Trafen sie einen im Herzen, so wurde es so kalt wie Eis und trafen sie einen in die Augen, so sah er alles um sich herum nur noch hässlich und böse. So verteilten sich die Splitter des Zauberspiegels über die ganze Welt.

Für die Nachbarskinder Kay und Gerda gibt es im Sommer nichts Schöneres, als unter dem Rosenbusch eines Pflanzkastens, der auf der überaus großen gemeinsamen Dachrinne zweier städtischer Häuser steht, zu spielen und zu träumen. Da wird Kay von Splittern des Zauberspiegels getroffen: Ein Splitter trifft sein Herz, das sich in einen Eisklumpen verwandelt. Ein anderer Splitter gerät ihm ins Auge und er findet das Schöne nur noch hässlich. Nicht nur, dass er sogleich die Rosen abreißt, die er wurmig findet, er verspottet Gerda, ist rüpelhaft gegen alle, die es gut mit ihm meinen, und schließt sich bösen Buben an.

Im Winter ist es der größte Spaß der Jungen, ihre Schlitten an vorbeifahrende Kutschen anzuhängen. Als die prächtige Kutsche mit der weiß bepelzten schönen Schneekönigin vorbeifährt, hängt Kay sich an und wird entführt. Die Königin zieht ihn zu sich in die Kutsche. Die Kälte ihres Kusses tötet ihn beinahe, aber er spürt es nicht. Er verfällt ihrer kalten Schönheit und plappert stolz, „dass er sogar Kopfrechnen mit Brüchen“ könne. Nun lebt er in einem kalten Traum in ihrem Palast.

Als er im Frühling immer noch nicht zurück ist, beschließt Gerda, ihn zu suchen. In einem Boot treibt sie stundenlang einen großen Fluss abwärts, bis sie bei einer guten Zauberfee landet, einer alten Frau, die in einem Häuschen inmitten prächtiger Sommerblumen wohnt. Sie ist einsam und macht Gerda ihr Vorhaben vergessen, so dass diese viele Monate glücklich in dem Garten verbringt. Als sie sich wieder erinnert und aus dem ewigen Sommergarten flieht, ist es schon Spätherbst.

Im Laufe ihrer Suche kommt sie in ein königliches Schloss. Prinz und Prinzessin, die von ihrer Geschichte gerührt sind, versehen sie mit Winterkleidern, darunter einem Muff und stellen ihr für die Weiterreise eine goldene Kutsche mit Bediensteten zur Verfügung.

In einem Wald wird die Kutsche von Räubern überfallen, und alle Bediensteten werden ermordet. Die Räubermutter jedoch hat eine recht wilde Tochter, die von Gerdas Kleidern und auch ihrer natürlichen Anmut fasziniert ist und Gerda unter ihre Obhut nimmt, nicht ohne sie mit ihrem langen Messer zu kitzeln. Auch sie lässt sich durch Gerdas Geschichte erweichen. Sie schenkt Gerda ihr Lieblingsrentier, das recht froh ist, den Messerspielchen entronnen zu sein, und lässt sie weiterziehen.

Mit der Hilfe weiser Frauen, einer Lappin, danach einer Finnin, findet Gerda schließlich das Schloss der Schneekönigin, eine Ansammlung hunderter leerer kalter Eissäle, alle von kaltem Nordlicht erhellt. Im größten, der mehrere Meilen lang ist, ist der Thron der Königin. Hier schleppt Kay, fast schwarz gefroren vor Kälte, die er wegen seines Eisklumpens im Herzen und des Kusses der Königin nicht spürt, Eisplatten herum und versucht vergeblich, das Wort „Ewigkeit“ zu legen. Die Königin hat versprochen, dass dieses Wort seine Freiheit ermöglicht. Er weiß aber nicht, wie er es schaffen soll, denn der Splitter im Auge verhindert es. So legt er denn ständig wie in einem bösen Traum rätselhafte Muster.

So findet ihn Gerda vor. Kay erkennt sie nicht einmal. Gerda weint um ihn und die Tränen lassen sein Eisherz schmelzen und die Splitter verschwinden. Von selbst erscheint das Wort „Ewigkeit“ und die beiden können davonziehen. Als sie schließlich zu Hause ankommen, sind sie erwachsen geworden.

(nach Hans Christian Andersen -dänischer Dichter- Quelle: Wikipedia)

Wir wünschen allen unseren Lesern ein schönes Adventswochenende!

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