Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Schauinsland’

Lebensretter auf vier Pfoten…

Heute nochmals eine Skulptur mit Geschichte vom Schauinsland…

Wolfshund

Der Künstler Harald Maier hat die Skulptur nach einer Begebenheit gearbeitet, die sich vor etwa 40 Jahren zugetragen hat.

Der Gastwirt  einer nicht weit entfernten Hütte, Felix Riesterer, wollte zum einkaufen ins Tal. Im Schneesturm verlor er die Orientierung und rutschte eine Böschung hinunter und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Sein zu Hause eingesperrter Hund spürte, dass etwas nicht in Ordnung war, schaffte  es sich zu befreien, folgte der Spur seines Herrchens, fand ihn schliesslich und befreite ihn aus seiner misslichen Lage. Ohne seinen Hund wäre der Gastwirt sehr wahrscheinlich erfroren.

Menschen danken es den Tieren oft nicht!

Das beste Beispiel dafür, ist die heute beginnende Fussball-EM in der Ukraine!  In ihrem Vorfeld wurden tausende Hunde grausam erschlagen, vergiftet, bei lebendigem Leibe verbrannt und erschossen. Es werden immer noch Tiere getötet. PETA

Da  UEFA und FIFA wohl nur interessiert, dass der „Rubel rollt“ und nicht, was in den Ländern, an die sie solche Veranstaltungen vergeben, sonst noch passiert, werden wir die Fussball-EM 2012 ignorieren! Von uns gibt es dafür keinen „müden Rubel„! Mal abgesehen von den Fernsehgebühren, die wir ja zahlen müssen.

Solche Organisationen  wie UEFA und FIFA, die Milliarden einnehmen, hätten ein Kastrationsprogramm aus der Portokasse bezahlt!

Und den noch lebenden Hunden muss jetzt geholfen werden!

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Galerie

(Freiburg) Günterstal…

Einige Impressionen aus Günterstal…

Hier endet die Straßenbahnlinie 2 und man kann umsteigen in den Bus zur Talstation der Schauinsland-Bahn

Wo jetzt wohlhabende Bürger und Villenbesitzer residieren, lebten früher Leibeigene, die unter der Last der Abgaben ans Kloster stöhnten.

Ein Wahrzeichen von Günterstal… das romantische Tor des Güntertaler Klosters…

Das Kloster wurde 1221 als Zisterzienserinnenkloster gegründet und nach 600 Jahren, auf Order Napoleons hin, 1806 aufgelöst. Die Kirche und grosse Teile des Klosters selbst,

brannten am 4. April 1829, unter rätselhaften Umständen bis auf die Grundmauern ab. Jetzt befindet sich im Gebäude das Internat des deutsch-französischen Gymnasiums…

Und wieder findet man die Spuren des Bergbaus am Schauinsland und des Freiburger Münsters

Wie diese, 1902 gefertigte Kopie des Pfeileraufsatzes (Fiale) vom Freiburger Münster…hier erinnern die Münsterbauhütte und der Günterstaler Ortsverein, an das im Bergwerk am Schauinsland gewonnene Silbererz, von dem ein Teil an dieser Stelle vorbei, in die Stadt Freiburg transportiert wurde. Aufgestellt 2005, aus Anlass der 1200. Wiederkehr der Erwähnung Günterstals, im Jahre 804.

Von Günterstal aus, gelangt man auch nach St. Valentin…bis ins 19. Jahrhundert eine Einsiedelei, der Eremit erhielt vom Kloster wöchentlich 6 Brote und ein Maß Wein. Wallfahrer spendeten dem Heiligen Valentin (meist)  Federvieh als Opfergabe, die natürlich dem Waldbruder zu Gute kam. Dafür musste er Gebäude und Kapelle in Ordnung halten und die Aufsicht gegen Wilderer führen. Das ehrwürdige Alter des Gebäudes erkennt man noch an den gotischen und barocken Elementen im Mauerwerk…

Jetzt ist es alles andere als eine Einsiedelei und es gibt dort die leckersten Pfannkuchen Freiburgs…

Die schöne Aussicht gibt es gratis…

Hier noch ein Foto der Günterstaler Wiesen im Abendlicht… um diese Wiesen gab es über die Jahrhunderte, zum Teil auch schon makabren Streit, mit der Stadt Freiburg… dieser endete erst mit der Eingemeindung Günterstals im Jahre 1891.

Anmerkung: Günterstal hat seit 1927, an anderer Stelle, sein Kloster wieder… „St. Lioba“…Villa Wohlgemuth.

Dieses Gebäude erinnert aber fast eher an einen italienischen Palazzo, als an ein süddeutsches Kloster… also wer ins südliche Kloster will… 😉

Galerie

Geh und „Schauinsland“…

Da wir schon eine Skulptur vom Schauinsland gezeigt haben, noch ein paar Impressionen vom Schauinsland…

Die Talstation

Aufwärts geht`s…

(Fast) oben…

Den Waldklee gibt es nicht nur auf dem Schauinsland, ich finde ihn aber immer wieder hübsch…

Oooooben… ist ein Aussichtsturm…

Ausblicke… die „Weißen Riesen“ der Schweiz konnte man gerade noch sehen, Jungfrau, Eiger, Mönch allerdings nur erahnen… auf den Fotos ist leider nichts zu sehen…

Schöne alte, knorrige Weidbuchen kann man auf dem Schauinsland bewundern. Ihre Form erhalten sie durch den Verbiss des Weideviehs…und das Wetter natürlich..

Viele Blumen natürlich auch…

Bären… ähhhm (Heidel)beeren gibt es sicher auch bald viele..

Ein Schaubergwerk gibt es am Schauinsland auch. Dort werden Führungen angeboten. Die Gesamtlänge der befahrenen Strecken und Stollen im Schauinsland beträgt 40 km, es wurde bis 900 m unter dem Schauinslandgipfel abgebaut. 1.5 Millionen Tonnen Roherz, mit einem Geehalt von 80.000 Tonnen Zink, 15.000 Tonnen Blei und 15 Tonnen Silber wurden abgebaut.

Ohne dem Erlös aus dem Silberbergbau wäre der Bau des Freiburger Münsters nicht möglich gewesen… die Bergleute stifteten zwei Glasfenster für das Münster.

Wer mag, kann auch einen 400 Jahre alten Bauernhof am Schauinsland anschauen, dort wurde ein Museum eingerichtet.

Nun geht es wieder abwärts

Und da sind wir wieder… schön war`s…

Anmerkung: Bei den Fotos aus der Bahn, ließen sich Spieglungen durch die Scheibe leider nicht vermeiden.

Traumzeit…

Da es schon relativ spät ist, heute mal ein Kunstwerk mit dem Namen „360° Traumzeit “ von Thomas Rees….

Es „thront“ auf dem Schauinsland bei Freiburg und lädt die Besucher zum sitzen, schauen und träumen ein.

Es lohnt sich, sich mal auf den Thron zu setzen und nach allen Seiten zu schauen, auch ins Innere…und der Phantasie freien Lauf zu lassen.

Der Künstler hat viele mystische Gesichter und Figuren eingearbeitet.

Der Künstler schreibt dazu:

zum fühlen und erforschen-

im inneren geborgen sein-

Raum sich zu drehen,

öffnen oder schützen-

zum schauen und genießen-

die Zeit zu vergessen-

zum innehalten und träumen.

Dieser mächtige Thron war der Fuß einer Weißtanne, die im Freiburger Stadtwald stand.  Der heiße Sommer 2003 setzte ihr arg zu und sie fing an zu vertrocknen. 2006 wurde sie geschlagen. Der Stamm wurde „wirtschaftlich verwertet“, ihr Fuß war hohl, aus ihm enstand diese Skulptur.

Sie war etwa 150 Jahre alt und beherbergte unzählige Kleinlebewesen und einen ganzen Hornissenstaat.

Im Inneren gibt es jetzt auch noch einiges zu entdecken…

In dem Sinne wünschen wir allen angenehme Träume…  🙂

 

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