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Beiträge mit Schlagwort ‘Scherzgedicht’

Nonsens zur Erholung…

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Interessanter „Durchblick“… hell, dunkel, verschiedene Farbtöne durch das bereits abgeflossene Wasser und noch Wasser, in dem sich Himmel und Bäume spiegeln.

 

Und dann gibt es heute mal zu Erholung ein altes Nonsensgedicht, welches mir beim Betrachten des obigen Fotos und der Lichtunterschiede, wieder einfiel.
Die Unterführung war übrigens noch eine ganze Zeit nach dem letzten Regen überschwemmt. Und bei dem Dauerregen von gestern und heute, wird sie sicher wieder aufgefüllt… 😉

Jetzt aber viel Spaß mit dem Gedicht… Ringelnatz, Morgenstern oder Goethe hätten auch auf so etwas kommen können. Dass sie an einigen Stellen als Verfasser angeführt werden, ist aber auch Nonsens!

Der Verfasser des Gedicht’s ist unbekannt! Laut Stefan (Freiraum) und Wikisource, entstammt es dem sächsischen Volkmund um 1850.

Dunkel war’s, der Mond schien helle,
Schnee lag auf der grünen Flur,
als ein Wagen blitzeschnelle
langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschossner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Auf einer roten Bank,
die grün angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.
Neben ihm ’ne alte Schrulle,
die kaum erst sechzehn war.
Diese aß ’ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.

Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.

Eine Kuh, die saß im Schwalbennest
mit sieben jungen Ziegen,
die feierten ihr Jubelfest
und fingen an zu fliegen.
Der Esel zog Pantoffel an,
ist übers Haus geflogen,
und wenn das nicht die Wahrheit ist,
so ist es doch gelogen.

 

Die liebe Minibares hat was von dem Lied geschrieben, was ich nicht kannte…
HIER >>>> bin ich fündig geworden. Für die Melodie links oben auf der Seite klicken… 😉

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