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Beiträge mit Schlagwort ‘Schiller’

Weihnachtsbastelei…Fröbel und seine Sterne….

„Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

Schillers Wort aus seinen „Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschen“ (1795)….

Friedrich Wilhelm August Fröbel, wurde am 12. April 1782 in Oberweißbach (Thüringen) geboren, und hat sich dessen angenommen. Er hat das spielende Lernen im Vorschulalter „erfunden“ und gefördert. Er brachte Kugel, Walze und Würfel in die Hände von Kindern und gründete 1840 in Bad Blankenburg den ersten „Kindergarten“. Ein Ausspruch von ihm lautet: „Kinder sind Keime der Menschheit und bedürfen von klein auf, der Hege und Pflege wie in einem Garten“, deshalb der Name „Kindergarten“. Inzwischen gibt es in vielen Ländern Kindergärten.

Eine von Fröbels hübschesten „Spielereien“ ist der Fröbelstern… immer wieder gern gefaltet, aber ganz so „kinderleicht“ zu falten, ist er eigentlich doch nicht…
Mit etwas Geduld und genauer Beachtung der Anleitung, hat man aber schnell raus, wie es geht.

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Also wer noch was hübsches zum dekorieren braucht und auch als Anhänger an Geschenken sieht der Stern sehr hübsch aus.
Im folgenden Video ist es ziemlich anschaulich erklärt…

Die Zeit…

Sprüche des Konfuzius

Dreifach ist der Schritt der Zeit.

Zögernd kommt die Zukunft hergezogen.

Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen.

Ewig still ruht die Vergangenheit.

Keine Ungeduld beflügelt
Ihren Schritt, wenn sie verweilt.
Keine Furcht, kein Zweifeln zügelt
Ihren Lauf, wenn sie enteilt.
Keine Reu‘, kein Zaubersegen
Kann die Stehende bewegen.

Möchtest du beglückt und weise
Endigen des Lebens Reise?
Nimm die Zögernde zum Rat,
Nicht zum Werkzeug deiner Tat,
Wähle nicht die Fliehende zum Freund,
Nicht die Bleibende zum Feind.
Dreifach ist des Raumes Maß.
Rastlos fort ohn‘ Unterlaß
Strebt die Länge fort in’s Weite;
Endlos gießet sich die Breite;
Grundlos senkt die Tiefe sich.

Dir ein Bild sind sie gegeben.
Rastlos vorwärts mußt du streben,
Nie ermüdet stille stehn,
Willst du die Vollendung sehn;
Mußt in’s Breite dich entfalten,
Soll sich dir die Welt gestalten;
In die Tiefe muß du steigen,
Soll sich dir das Wesen zeigen.

Nur Beharrung führt zum Ziel,
Nur die Fülle führt zur Klarheit,
Und im Abgrund wohnt die Wahrheit.

 Friedrich Schiller


Erst bei unserem zweiten Besuch in Freiburg habe ich entdeckt, dass an dieser Skulptur im Stadtgarten, der Anfang des Gedichts „Sprüche des Konfuzius“, von Friedrich Schiller geschrieben steht.  Da man mit Worten nicht lyrischer und zauberhafter umgehen kann, habe ich den Rest auch noch dazu geschrieben.

Wir wünschen viel Freude beim lesen.

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