Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Sonthofen’

Königlich….

Ist der heutige Tag… „Heilige Drei Könige“- Feier-und freier Tag… wie es sich für „Könige“ gehört… 😉

König Winter bescherte uns königliches Wetter, für königlich schöne Ansichten…

Heute Nacht wird es aber wieder „königlich kalt“ und gut, wenn man dann einen warmen „Palast“ hat. 😉

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Wer findet die Amsel? Vom 6.-8.1. ist Vogelzählung in der  „Stunde der Wintervögel“ >>>>

 

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Eine geschmückte Tanne… in einigen Ländern ist ja heute erst Bescherung… in Teilen Italiens zum Beispiel, da kommt Befana…

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Alles Käse oder was?

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Der Käse ist schon eine Weile „verdaut“… 😉

Emmentaler aus dem Allgäu… das Emmental ist doch eigentlich in der Schweiz…. ist das nun alles Käse und in Kupferkesseln „abgekupfert“?

Alles nur „geklaut, gestohlen und geraubt“? Also Käse wurde im Allgäu schon lange hergestellt, allerdings eher zur kleinbäuerlichen Eigenversorgung.

Er wurde mittels Flößerei auf der Iller (Donau) bis nach Ulm und Passau gehandelt. Die Qualität war aber bei weitem nicht so gut wie in der Schweiz, Holland und Belgien.

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Ende des 18. Jahrhunderts gab es schon einmal eine „Globalisierung“ und billige Baumwolle aus Amerika und Ägypten verdrängte das Leinen,

welches aus dem im Allgäu angebautem Flachs>>>>  hergestellt wurde.

So verloren viele Bauern ihre Erwerbsgrundlage und viele wanderten auch nach Amerika aus.

Etwas anderes musste her…

1815 wurde im schweizerischen Kiesen, in einer Talkäserei, ein exportfähiger, qualitativ hochwertiger Käse hergestellt.

Immer häufiger wurden solche große Laibe (bis zu einem Zentner), dieses temperaturunabhängig haltbarem Käse, ins Allgäu eingeführt.

Die unpasteurisierten Rohmilchkäse erzielten einen fast doppelt so hohen Preis und drohten zur Konkurrenz zu werden.

Die Allgäuer Bauern, Milchkäufer und Käsehändler versuchten deshalb, diesen Käse selbst herzustellen.  Der Oberstaufener Fuhrunternehmer und Käsehändler Josef Aurel Stadler holte 1821 zwei junge Schweizer, die in der Käserei von Weiler im Westallgäu (Richtung Bodensee) Allgäuer Emmentaler herstellten. 1823 wurde ein Allgäuer Älpler für seinen Käse ausgezeichnet.

1806 wanderte der Schweizer Franz Schelbert nach Deutschland aus. Er pachtete im heutigen Haldenwang-Wagenegg bei Kempten ein Gut und stellte Emmentaler Käse her.

Sein Sohn errichtete in Immenstadt im Allgäu eine Rundkäserei. Sie waren die ersten, die im Allgäu Emmentaler Käse produzierten.

Stadler war es auch, der Johann Althaus (* 9.9.1798  †20.6.1876) aus Lauperswil bei Langnau im Emmental, ins Allgäu holte.

Er produzierte 1827 die ersten traditionellen Zentner-Laibe nach Schweizer Art im Allgäu. In ganzjähriger Produktion und Reifung und in nennenswerter Menge.

Im Sommer auch auf der  hinteren Au-Alpe>>>   im Gunzesrieder Tal.

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Hier weiter vorne im Tal… Alpe Vorsäß 1 von 3 … 😉

 

Im Winter in der Kirchstrasse 10 in Blaichach.

Dieses war der gräfliche Montfort-Rothenfelsische Sennhof mit Getreideanbau, Viehzucht, Milchwirtschaft, Pferdegestüt und Geflügelhof.

Da die Milch nur über den Winter für die Herstellung der großen Käselaibe reichte, schickte Besitzer Johann Florian Fritz,

den Sennen im Sommer auf die hintere Au-Alpe im Gunzesrieder Tal.

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Nach vierjähriger Ehe und eiserner Sparsamkeit, kann Johann Althaus ein Gut in Sonthofen kaufen. 1835  eröffnete er dort eine eigene Sennerei.

In Richtung Hirschstraße bis zur Blumenstraße erstreckten sich ein Feld mit einem Nebengebäude.

Später kaufte er noch das hintere Retterschwang (bei Hindelang), welches heute den Prinzen Georg und Konrad von Bayern gehört.

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Hier ein (gemaltes) historisches Bild von der Hirschbrauerei etwas weiter oben in der Hirschstraße. Dort wo links davon die Wiese ist, könnte das Feld in etwa gewesen sein.

Auf der Seite vom Brauereigasthof, findet sich auch eine Karte…>>>>

Das Haus Bahnhofstraße 16 musste 1998 abgerissen werden. Jetzt steht dort das Gebäude mit dem Balkon oben, rechts neben den zwei großen Lärchen.

Sie wurden angeblich 1870 durch französische Flüchtlinge gepflanzt und stehen unter Naturschutz.

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Die großen Löcher fehlten dem Allgäuer Emmentaler aber vorerst noch. Da musste erst einer „nachbohren“ und 1840 Gärkeller nach Schweizer Vorbild einführen.

Als der Gemeindeobmann Johann Flübinger (Johann muss zu der Zeit ein absoluter Modename gewesen sein) und der Gemeindeschreiber Christian Badertscher am 13.4.1827 in der Amtsstube von Lauperswil, ein wohlwollendes Schreiben für die Ausstellung eines Reisepasses für einen Sohn ihrer Gemeinde aufsetzten, ahnten sie sicher nicht, dass man später mal für ihn in Sonthofen und Blaichach Gedenktafeln aufstellt und Plätze nach ihm benennt. Der Platz bei den Lärchen ist nach Johann Althaus benannt.

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Es gibt an die 300 Nachkommen des eingewanderten Johann Althaus. Überall wo man im Allgäu auf den Namen Althaus trifft, sind das Nachkommen von ihm. Auch in Sonthofen, Fischen Oberthalhofen, Oberstdorf, im Walsertal, am Ammersee, bei München, bei und in Zürich, im Kanton Thurgau, selbst in Kanada und der USA. Sie wurden vom Schreiber erforscht und auf einer 12.60 m langen Rolle festgehalten.

Das Grab von Johann Althaus und seinem Bildnis, findet man bis heute auf dem Sonthofer Friedhof. Bei ihm liegt natürlich seine starke und fleißige Frau, die ihn um 10 Jahre überlebte.

Sie konnte ebenso gut käsen wie ihr Mann und stellte aus Sparsamkeitsgründen viele Dinge selbst her. Sie kannte sich auch mit Kräutern aus, was den Arzt ersparte.

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Carl Hirnbein holte später noch zwei Holländer ins Allgäu, die die Weichkäsesorten Romadur und Limburger „mitbrachten“.

Mit der Käseproduktion und Alpwirtschaft kamen auch die ersten „Sommerfrischler“ und mit beidem, der wirtschaftliche Aufschwung im Allgäu.

70 Prozent der deutschen Emmentaler-Käseproduktion kommen heute aus dem bayrischen Allgäu.

Am Haus Hauptstraße Nr. 11 in Fischen (Restaurant Gaisbock), soll das Familienwappen der Familie Althaus zu sehen sein. Das ist aber wohl der Renovierung zum Opfer gefallen.

Es zeigt auf schwarzem Schild, ein altes Haus auf grünem Hügel und als Helmzier, über einer goldenen Krone, eine rote Rose zwischen zwei Füllhörnern.

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Fazit… was war das nun? „Nur geklaut“ sicher nicht. Eher ein klein wenig „Werksspionage“, aber mehr Hilfe zur Selbsthilfe durch Einwanderer aus der Schweiz.

Die hier durchaus auch ihr „Glück machten“ und heimisch geworden sind. Herausgekommen ist noch eine Gegend mit feinem Käse.

Und sowohl das Allgäu, als auch die ursprünglichen Schweizer Heimatorte der „Einwanderer“, können stolz auf Johann Althaus und Co. sein.

Wer mal schauen oder auch probieren will… hier Links zur
Sennerei Gunzesried >>>>
Oder auch zur Sennerei Hüttenberg >>>>

Übrigens… in den USA ist Rohmilchkäse verboten. Was wird aus ihm, sollte TTIP kommen? Kein Normalbürger weiß, was verhandelt wird und was nachher dann noch für Gesetzeslücken auftauchen, die unsägliche Entscheidungen möglich machen. Das könnte unter Umständen richtig Käse werden. Nicht nur in Bezug auf Käse und Co. Siehe das Nafta- Abkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko. Von dem für TTIP kräftig abgekupfert wird…
Ein sehr guter Artikel…
Nafta- Versprochen – gebrochen… hier klicken >>>>

Und was für ein Glück, dass es immer Geschichtsschreiber gibt, die alles aufschreiben.

Im folgend verlinktem PDF-Dokument, ist noch viel mehr über Johann Althaus nachzulesen. Ebenso eine Kopie eines Briefes vom damaligen Inhaber der Käseexportfirma Lehmann & Co. in Langnau im Emmental, an ihn.

Aufbewahrt wird er in einem Buch aus dem Jahr 1828 in derselben Firma.

Zur Erzählung von Armin Müller …Hier klicken… >>>

 

 

Übrig geblieben….

Kürzlich sah ich in einem der „sozialen“ Netzwerke ein Foto von einem Schild auf dem stand…

Tiere verschmutzen die Umwelt nicht so schlimm wie Menschen.

Bitte benehmen sie sich hier wie die Tiere.

Vielen Dank.

 

Dieser Spruch fiel mir sofort wieder ein, als ich Sonntag im „Ghau-Park“ folgenden „Verhau“ sah… da hat sich jemand nicht daran gehalten…
Oder ist in keinem sozialen Netzwerk… 😨

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Auf der anderen Seite der Parkbank ging es international weiter mit „Stars and stripes“, den dekorativen Räucherschalen aus Alu *oooohhhmmm*, Essensresten usw. In der Steinzeit hat man die Knochen schließlch auch einfach nur hinter sich geworfen. Traditionen sind alles.
So ganz reichten die Reste der Party dann aber wohl nicht. Zum Glück gab es schon gefüllte Mülleimer, die man leeren konnte.
Und ein Hundeklo, dessen Inhalt als Duftbombe auch noch unbedingt verteilt werden musste.
Wer freut sich nicht über Tretminen auf dem Weg und was für „Idioten“, die sie mal aufgesammelt haben. Dagegen muss man doch was tun.

Tiere sind doch irgendwie die besseren Menschen. Hunde zahlen sogar Steuern, von denen man das dann erneut wegräumt.
Aber vielleicht ja nur, weil sie nicht als Tigerente aus Panama durchgehen wollen. 😉

Ähhhm, da Menschen sich wohl nicht wie Tiere verhalten wollen, könnte man ja einige Hundeverbotsschilder umwidmen in: „Müll wegwerfen -Verbot“ für Menschen?

Himmlische Osteransichten…

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Nach oben…

Der Kalvarienberg…
Hier wird auch eine alte keltischen Thingstätte (Versammlungsort für Feste, Gerichtsverhandlungen, kultische Handlungen) vermutet.

Alles rund um Ostern kann man Hier nachlesen… >>>

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Nach unten…

Der ökologische Kurpark von Sonthofen…

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Im Süden… (von Sonthofen)

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Osterwasser…

Im „Bachtel“….

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Der war eigentlich schon schön und trotzdem im Osterwasser… er hat auch nicht gebellt, deswegen ist es auch kein „Plapperwasser“ geworden. 😉

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Nicht nur Hühner und Hasen haben es mit Eiern…Frösche auch…

Diese werden vielleicht mal ein Froschkonzert… 😉

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Geerdet… Gänseblümchen und Veilchen…

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

 

Wenn es „eggt“…

Dieses Jahr eggte es wieder…am14.2., dem Sonntag nach Fastnacht. Beim Egga-Spiel, einem Fastnachtsbrauch aus vorchristlich-alamannischer Zeit. Um den Kampf der Menschen mit den Naturgewalten, deren Auswirkungen sie sicher heftig zu spüren bekamen.

Aufgeführt auf dem Marktanger. Alle 3 Jahre durch den Heimatdienst Sonthofen. Die Darsteller tragen handgeschnitzte Holzmasken, die den Rest des Jahres im Heimatmuseum ausgestellt sind. Früher waren es nur Männer/Buben, seit 1993 dürfen Mädchen /Frauen auch mitspielen. Auch an alten Spielen geht die neue Zeit nicht spurlos vorrüber. 😉

Ein „Zeremonienmeister“ erklärt, was beim pantomimischen Spiel passiert.

Es spielen mit… Bauer, Bäuerin, Bue (Sohn), Föhl (Tochter), Magd, Knecht, Kuh, Molle (Stier), Pferde, Sau, Katze, Hund, Gockeler (Hahn), Geißbock und natürlich die Hexe. Die überall aneggt, d.h.alles misslingen läßt.

 

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Diese sieht zwar so aus, ist aber nicht in dem Sinne gemeint, was wir uns in der heutigen Zeit unter einer Hexe vorstellen. Gemeint sind die bösen Geister, an die unsere Altvorderen glaubten und denen sie, Schlechtes was ihnen widerfuhr, zuschrieben.

-Unser Hexenbild stammt wohl eher aus den bösen Träumen so manches Kirchenmannes. Und die wurden für viele unschuldige Menschen zum Nachtmahr, zum Albtraum. Und wenn er nicht gerade „ketzerische Thesen an Kirchentüren nagelte“, glaubte übrigens auch Martin Luther an Hexen und empfahl ihre Verfolgung.

Die letzte in Deutschland als schuldig verurteilte „Hexe“, war übrigens  1775  Anna Maria Schwegelin, eine Dienstmagd aus Kempten. Das Todesurteil wurde aber wohl nicht vollstreckt.-

Das Spiel handelt davon, dass der Bauer mit dem Knecht und Bue das Feld bestellen will. Die Magd ist mit Flachs (-stroh) brechen, denn früher wurde im Allgäu viel Flachs (  Lein>>>  ) angebaut, beschäftigt. Das Stroh muss gebrochen werden, damit es später versponnen werden kann. Die Bäuerin hat ebenfalls in Haus und Küche zu tun und `s Föhl richtet inzwischen eine Brotzeit für alle her.

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Nur will an diesem Tag nichts so richtig klappen. Es „eggt“ an allen Ecken und Enden…

Die Hexe ist dazwischen gefahren und bringt alles durcheinander.  Macht das Vieh scheu, verdirbt das Essen, das Geschirr und selbst die Katze fliegt. Und das mit Feld bestellen, wird auch nichts.

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Alle beginnen die Hexe zu jagen, schließlich spürt der Hund sie auf und sie kann gefangen werden. Eine aus Stroh endet dann im Funkenfeuer am Abend.

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Alle freuen sich und tanzen.

Die Masken sind ziemlich schwer und es ist eine ziemliche Leistung, damit die etwa 45 Minuten zu spielen. Das Ganze zu fotografieren, scheint aber auch anstrengend zu sein. 😉

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Um ganz vorn zu stehen und das Spiel selbst fotografieren zu können, muss man sich schon sehr früh „anstellen“. Oder von der Presse sein… 😉 Wir waren vorher noch unterwegs und sind erst zum Umzug (der vorher durch die Stadt stattfindet) gekommen. Deswegen gibt es nur Fotos von der anschließenden „Ehrenrunde“ der Darsteller.

Am Brunnen vor dem Rathaus in Sonthofen -von Joseph Michael Neustifter (Eggenfelden)-  kann man die Figuren vom Egga-Spiel immer betrachten.

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Nicht geeggt hat es übrigens beim Wetter. Es hat  währen des Egga-Spiels gehalten und trocken heim gekommen sind wir auch noch. 😉

White Christmas….

Nun hat sich der „Weihnachtstraum“ doch noch erfüllt… White Christmas….

Und Frank Sinatra muss nicht nur davon träumen… HIER KLICKEN >>>>

Wir haben euch zur Musik ein paar Impressionen vom Weihnachtsspaziergang mitgebracht…

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Evangelische Kirche

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Die Welt in „schwarz-weiß“….

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„Miteinoand“… Brunnen in der Fußgängerzone… Im Hintergrund die Spitalkirche.

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Miteinoand stemmt man auch die schwersten Lasten… 😉

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Miteinoand behüten wir unsere Welt…

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Weihnachtsfarben….

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Traumzauber-Weihnachtsbaum…

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Das Fahrrad träumt wohl auch von weißer Weihnacht… 😉

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I am dreaming of a white christmas…

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden…

Mit den „stillen Bildern“ möchten wir auch den Opfern der Tsunami-Katastrophe heute vor zehn Jahren gedenken.

Momente…

Dieses Jahr muss man hier sonnige Momente schnell einfangen und vor allem genießen…

Ein paar vom Sonntag …

Der Morgen begann mit ein paar Regentropfen (woanders Gewitter) und mit einem Regenbogen… (leider erst gesehen, als er schon im vergehen war)

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Fotos einzeln anklicken oder in der Galerie größer anschauen….

Miteinander… „Mitanônd“, sollten wir unsere schöne Welt (er-) halten… welch ein wundervolles Motto für einen Brunnen!

Überhaupt, da man immer mehr den Eindruck hat, dass die Menschen in vielen Ländern, nur noch gegeneinander kämpfen.

Ein Brunnen , den ich vom ersten Tag an (nach der Neugestaltung der Fußgängerzone) liebe… im Hintergrund die Spitalkirche, links das Spital, jetzt ein Altenheim.
HIER >>> gibt es mehr Infos und Detail-Fotos…

Kürzlich hatten wir mal Glück und es gab ein Konzert in der Kirche, welches man auch von draußen gut hören konnte. (Sitzgelegenheiten gibt es davor  auch)

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Und klar, die Sonnenuhr… die zählt die heit´ren Stunden nur…

Wenn man auf die Uhr rechts unten im Bild schaut, haben sie bei der Sonnenuhr aber doch glatt vergessen, sie auf Sommerzeit zu stellen… 😉

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Und eine sonnige „lila Laune Blume“… sie „bekränzt“ mit ihren „Geschwistern“, den Eingang von meinem Lieblingsblumengeschäft… 😉

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Schaffe, schaffe, Häusle baue… ;-)

Vom kleinen, gemütlichen Einfamilienhaus, bis zur „fast“ Villa… überall sind neue kleine Holzhäuschen entstanden…

Für die gefiederten Sänger… da hat sich die Stadt aber Mühe gegeben! Loooob!

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Jetzt muss nur noch der „Umzugsflieger“ und dann der Nachwuchs kommen. 😉

Später gibt es dann ein schönes „Einweihungskonzert“… da wird einer „gezwitschert“….

Die Holzfäller waren auch fleißig… und haben das Bauholz „geliefert“…

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Die Tanne ist inzwischen auch gefallen, perfekt angenagt, damit sie Richtung See fällt und nicht auf den Weg… so gehen Biber-Schutzbestimmungen… 😉

Und dann war dann noch das Rotkehlchen, dass sich gleich unter Polizeischutz begeben und ein ganz sicheres Nest gesucht hat. Es nistet in Bottrop in einem Polizeimotorrad.
Damit sie nicht etwa einen zwitschern und durch’s rote Kehlchen rinnen lassen und dann noch fahren, hat die Polizei das Motorrad gleich stillgelegt. 😉
Auch looob!

HIER NACHZULESEN >>>>

Gehen wir zur (alten) Schule?

Mal wieder etwas aus Sonthofen… heute gehen wir mal zur „Schule“… und zwar zur alten Schule…

Sie befindet sich am Ende der Fußgängerzone… das Gebäude rechts im Foto…

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Foto zum Vergrößern anklicken…

Das Haus wurde 1472 vom Augsburger Fürstbischof  Johann Graf von Werdenberg, dem Markt Sonthofen leihweise überlassen und von Bischof Christoph Freiherr von Stadion mit Wein-und Salzstadel geschenkt.

Im Untergeschoß war das Korn-und Waaghaus. Im Allgäu wurde früher Flachs angebaut. Deswegen gab es einen Garnmarkt (Leinwandschauen), der auch dort stattfand. Das Gebäude diente der Gemeindeverwaltung und an Markt-und Blutgerichtstagen, war an ihm die Marktfahne ausgehängt. Aus dem Jahr 1557 gibt es Berichte über eine Bürgeschenke in den Ratsstuben. Ein im 18. Jahrhundert angebauter, tief gelegter Gefängnisturm wurde 1830 abgebrochen. 1884 der 50 Jahre alte, hölzener Theateranbau zum Abbruch versteigert. Später war rückwärts die Turnhalle. Seit 1821 diente das Haus auch als Schule.

1919 wurde das Rathaus wegen Schulraumnot in das Kronenbräuanwesen (ehemaliger Gasthof Krone, schräg gegenüber, heute gibt es dort eine Info-Säule) verlegt.

1957 wurde die Fassade erneuert. 1968/69 wurde das Gebäude renoviert und umgebaut. 1969 und 1970 wurde dort das 1968 gegründete Gymnasium aufgenommen.

Im Untergeschoss war bis 1952 das Feuerwehrgerätehaus. Und seit1969 die Stadtbücherei, die 1982 erweitert wurde.

Seit 1974 war in dem Gebäude die Fachoberschule und ab 1982 bis heute, die Musikschule.

Also eine sehr „lehrreiche“ Nutzung. 😉

Und noch etwas ist „lehrreich“ ….

Am Giebel befindet sich eine Wandmalerei. Sie zeigt für Sonthofen wichtige geschichtliche Ereignisse.

Das Wappen, die Markterhebung 1429 und den „Sonthofer Tag“, den 14. Februar 1525. Hier ein wichtiger Tag im Bauernkrieg .

Veränderungen brauchen manchmal nach menschlichem Ermessen, längere Zeit.

Eine „Truppe“ war der „Allgäuer Haufen“…

Die Geschichte des Allgäuer Haufens ist eng mit der Geschichte des Stift Kempten verknüpft. 1491 gab es eine Missernte, die eine schwere Hungersnot unter der Bevölkerung nach sich zog. Bereits am am 15. November 1491 versammelte sich, unter der Führung von Jörg Hug aus Untrasried, das gemeine Volk vor dem Stift.

Am 14. Februar 1525 versammelten sich Untertanen des Fürststifts von Kempten in Sonthofen und beschlossen das nun sogenannte göttliche Recht gegen die Geistlichkeit, den Schwäbischen Bund und den Kaiser in Wien durchzusetzen. Der Allgäuer Haufen war zwischen 7000 und 9000 Mann stark, verstärkt um Landsknechte. Am 20. Februar 1525 erschien Bartholme Frey in Tübingen und rief Schmid ins Allgäu zurück. Man bedürfe keines Rechts mehr.

Am 6. März 1525 trafen sich in Memmingen etwa 50 Vertreter der oberschwäbischen Bauerngruppen (des Baltringer Haufens, des Allgäuer Haufens und des Bodensee-Haufens), um sich über das gemeinsame Auftreten gegenüber dem Schwäbischen Bund zu beraten. Nach schwierigen Verhandlungen verkündeten sie einen Tag später die Christliche Vereinigung der Bauern, auch als oberschwäbische Eidgenossenschaft bezeichnet. Am 15. und am 20. März 1525 trafen sich die Bauern wieder in Memmingen und verabschiedeten nach weiteren Beratungen die Zwölf Artikel und die Bundesordnung.

Diese beiden sind die einzigen der vielen Programme des Bauernkrieges, die gedruckt wurden. Besonders die Zwölf Artikel wurden innerhalb der nächsten zwei Monate mit einer für die damalige Zeit ungeheuren Auflage von insgesamt 25.000 Exemplaren gedruckt und verbreiteten sich in ganz Deutschland. Da die beiden Texte im Laufe des Bauernkrieges nicht weiter entwickelt wurden, spricht der Historiker Peter Blickle von einer „verfassungsgebenden Bauernversammlung“ in Memmingen.

Die Zwölf Artikel gehören zu den Forderungen, die die Bauern 1525 in Memmingen, gegenüber dem Schwäbischen Bund erhoben.

Sie gelten als erste Niederschrift von Menschen und Freiheitsrechten in Europa!

Und die Versammlungen, die zu den 12 Artikeln führten, gelten als erste verfassungsgebende Versammlung auf deutschem Boden.

Diese und ausführlichere Informationen über den „Allgäuer Haufen“ und über die Zwölf Artikel, gibt es bei Wikipedia…

Allgäuer Haufen…

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Die Zwölf Artikel…

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Der (Mühl-) Weg zum Möggenriedhaus…

Nochmals zum Möggenried-Haus >>>>>
Ann schrieb uns, dass sie es gar nicht gesehen hat, als sie in Sonthofen war. Es ist zwar mitten im Zentrum, liegt aber etwas versteckt in einer Seitenstraße.
Wir haben noch ein paar Fotos, bei denen man den Weg dorthin, halbwegs erkennen kann. Allerdings waren wir in die Gegenrichtung unterwegs.

Also die Fußgängerzone (sieht man im Hintergrund) bis zum oberen Markt hoch gehen. Geradeaus in die Hindelanger Straße (zwischen Gasthof Löwen und Gasthof Germania) weitergehen. Nach wenigen hundert Metern, geht der Mühlweg dann links ab und man läuft direkt auf das Möggenried-Haus zu.
Geht man den Mühlweg weiter, kommt man direkt zum Eingang der Marktanger-Garage. Also wer dort parkt, läuft keine fünf Minuten.

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Am Haus hinter dem Gasthaus Löwen ist eine interessante Lüftl-Malerei

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Fotos zum Vergrößern anklicken…

Rechts neben dem Gasthof Germania befindet sich die alte Schule, jetzt Bibliothek und Musikschule. Das Gebäude ist auch recht interessant und dazu posten wir mal extra etwas.

Bei „GeoHack“ gibt es die Koordinaten und eine Karte…

HIER KLICKEN >>>>

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