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Sterntaler…

sterntaler

Was passt besser in die Vorweihnachtszeit, als Plätzchen mit dem Namen eines Mädchens, welches selbst sein letztes Hemdlein verschenkt hat

und dafür mit Sternen belohnt wurde, die vom Himmel fielen und lauter blanke Taler waren.

Wenn man daran denkt, den Teig früh genug zu machen (2Stunden Ruhezeit), ausgestochen und gebacken sind sie ziemlich schnell.

Sie eignen sich auch gut, um sie in Kindergarten oder Schule mitzugeben. Oder vielleicht mit den Kindern zu backen.

Für mich sind sie auch (feiner) Ersatz für die „richtigen“ Zimtsterne, die mein Mann nicht so gern mag. 😉

Zutaten für ca. 100 Stück:

220 gr. Mehl

150gr. gemahlene Mandeln

100gr. Puderzucker

1 leicht gehäufter TL Backpulver

1/2 TL Zimt

2 Eigelb

180 gr. Butter

Zubereitung:

Mit dem Backpulver gesiebtes Mehl, gesiebten Puderzucker und Zimt in einer Schüssel vermischen. Eigelb und kalte, in Stücke geschnittene Butter dazugeben.

Mit den Händen zügig zu einem glatten Teig verarbeiten und 2 Stunden kühl stellen.

Auf einer bemehlten Arbeitsplatte Teig dünn ausrollen, Sterne ausstechen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und

im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene hellbraun backen.

Nach dem Backen sofort dünn mit Puderzucker bestäuben.

Und schon gibt es einen feinen Sternenregen!

Gutes Gelingen und guten Appetit!

Das Märchen der Gedrüder Grimm kann man Hier nachlesen und auch versuchen, ein paar Sterne im Spiel zu fangen. 😉

Auf unsrer Wiese gehet was…

Die anderen, so schönen „Storchenbilder“ , die wir von einer lieben Bloggerin geschenkt bekommen haben *liebdrück*, müssen wir natürlich auch noch zeigen.

Irgendwie sind die Fotos fast wie für das alte Kinderlied gemacht… 😉

Auf unsrer Wiese gehet was, watet durch die Sümpfe.
Es hat ein schwarzweiß Röcklein an und trägt auch rote Strümpfe.

Fängt die Frösche, schnapp, schnapp, schnapp.
Klappert lustig, klapperdiklapp. Wer kann das erraten?

Ihr denkt: das ist der Klapperstorch, watet durch die Sümpfe.
Er hat ein schwarzweiß Röcklein an und trägt auch rote Strümpfe.

Fängt die Frösche, schnapp, schnapp, schnapp.
Klappert lustig, klapperdiklapp. Nein, das ist die Störchin.

Und so geht es:

Alle Kinder stellen sich im Kreis auf. Einige werden zu Störchen und schreiten im Storchenschritt innerhalb des Kreises umher.

Bei „fängt die Frösche …“ bilden die Störche mit ihren Armen die großen Storchenschnäbel und fangen damit die Frösche aus dem Kreis. Die gefangenen Frösche hocken sich in die Mitte des Kreises. Die Störche dürfen in der zweiten Strophe weitere Frösche fangen. Danach beginnt das Spiel von vorne.

Die Melodie dazu, gibt es hier

Die Zahl der Storchenpaare geht schon seit Jahren zurück. Vermutlich Einfluss darauf, hat auch widriges Wetter im Winterquartier und auf dem Vogelzug. Vor allem die „Ostzieher“ haben mit der Trockenheit in den Savannen Afrikas zu kämpfen. Die „Westzieher“ fliegen meist nicht mehr nach Afrika, sondern nur bis zu den offenen Müllkippen Spaniens.

Bei widrigen Wetter kommen die Störche zu spät zurück, um erfolgreich Junge großziehen zu können. Bis jetzt passiert das aller paar Jahre, welche Einflüsse der Klimawandel und die damit einhergehende Trockenheit hat, bleibt zu beobachten.

Der größere Teil der Vögel, fliegt übrigens über die „Ost-Route“, über die Türkei. Dort gibt es genügend Feuchtgebiete, außerdem sind sie durch den islamischen Glauben großer Teile der Bevölkerung, weitesgehend geschützt.

Für 2012 ist die Bilanz gemischt. Im Westen gab es mehr Brutpaare und Junge. Im Osten Deutschlands weniger oder gleichbleibend viele.

Störche sind große Mäusevertilger. Eine 3 bis 4 köpfige Storchenfamilie fängt während einer Brutperiode etwa 11 000 Mäuse.
Archivbilder Storchennest/Webcam

Viele unserer Singvögel treten bald wieder ihre weite und gefährliche Reise gen Süden an… um sie ein weniger sicherer zu machen, kann man beim Nabu auch Vogelzug-Pate werden.

Hier der sehr sehenswerte Film, mit faszinierenden Aufnahmen vom Vogelzug dazu…

Beim Nabu kann man die Zugrute einiger, mit Sendern ausgestatteter Tiere, auf einer interaktiven Karte verfolgen.

Storchenwanderung

Wer noch andere Zugvögel sehen möchte, sollte auf den Darß (Ostseeküste) fahren. Dort machen an mehreren Orten, die Kraniche aus dem Norden und Osten Europas, Zwischenstation. U.a. in einem Naturschutzgebiet nahe Zingst. Beeindruckendes Naturschauspiel. Dieses Jahr sind sie sehr früh und die ersten schon im Anflug, habe ich gelesen.

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