Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Spinnennetz’

Ein Sommer auf dem Lande…

Vor die „Linse“ geraten… „Spinnchens Träume zu kristallenen Tropfen aus Wasser und Licht verwoben…. “

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Den Kopf voll Poesie aus fremden Landen,
Das Herz voll Liebesträum‘ aus andrer Zone,
Nachtwandelt‘ ich den Tag des Lebens, ohne
Mich zu verstehn, und ach von wem verstanden?

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Was meine Blick‘ im engsten Kreise fanden,
Ergriff mein Trieb und bildet‘ es zum Tone;
Aus Ginster flocht ich manche Palmenkrone,
Spinnwebe wob ich oft zu Zauberbanden.

 

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In einem Thal, worin vom Weltgeräusche
Nur war des Waldstroms und der Mühle Rauschen,
War’s, wo ein Landgewächs ich aufblühn sah.

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Wie wenig g’nügt, daß, wer es will, sich täusche:
Marielies mußte mir den Namen tauschen

Friedrich Rückert, aus „Amaryllis, Ein Sommer auf dem Lande“

 

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden…

Galerie

Wenn Elfen tanzen….

Heute mal eine Bildgeschichte für alle großen und kleinen Träumer, Romantiker und „Naturgeister“… 😉

Baumgeist Moosbart Knollennase hat mir doch kürzlich geflüstert, dass in mondhellen, warmen Sommernächten die Elfen tanzen….

Wenn sich der Mond im spiegelglatten Wasser spiegelt…

Tanzen sie auf einer Wiese unter Bäumen…

Im taufrischen Gras…

Frau Spinne hat ihnen ein zartes Kleid gewebt…

Und Hummeln und Bienen haben ihnen feinsten Nektar von der Elfenblume gesammelt…

Sie wiegen sich in zarten Blüten….

und winden sich feine Kränzchen und Kronen…und stecken sich Blumen ins Haar…

Baden im Elfensee…

Im strahlenden Licht der Königskerze…

Natürlich sehen sie auch nach den Blumen, Pflanzen, Käfern, Bienen und allem anderen auf ihrer Wiese.

Wenn sie dann müde sind, gehen sie in ihr begrüntes Baumschloss schlafen…wie man sehen kann, steht es auf „Beinen“ und es kann gut sein, dass es mal an einer anderen Stelle steht. 😉

Wer ganz aufmerksam und leise durch die Natur geht, kann sie ja vielleicht wispern und lachen hören, ihre zarte Musik,

sie in einer Blume schaukeln oder auf einem Ast oder Stein sitzen sehen….

Elfentanz

Nachts bei hellem Mondenschein,
tanzen im Tau die zarten Elfelein.
Blumen, Bienen und Käferlein,
stimmen in den Reigen ein.

Sie schweben, wispern, musizieren, lachen.
Lauschen Geschichten vom plätschernden Bache.
Wesen aus einer anderen Welt-
strahlend schöner Zauber unterm Sternenzelt.

Tau glitzert ihren Haaren, ihren Kleidern-
Doch beim ersten Morgensonnenlicht,
ziehen sie ins Land der Träume-
schlafen unter grünen Bäumen ein,
bis wieder Glockenblumen läuten und
sich wiegen im warmen Abendwind.
©Ute

In dem Sinne, wünschen wir allen ein wunderschönes Wochenende… und vielleicht sieht der eine oder andere mal die Welt ein wenig anders…durch die Augen eines Kindes…

Klaus hat mich mit seinem Kommentar darauf gebracht, dass man noch einige Infos hier aus dem Allgäu dazuschreiben könnte…

Denn auch hier gibt es eine reiche Sagenwelt… zwei Sagengestalten möchte ich hier erwähnen…

Zum einen die  Saligen Fräulein  das bedeutet selig, gut, gesegnet. Sie stammen noch aus vorchristlicher Zeit, sind im gesamten Alpenraum verbreitet und sie schützen die Natur und die Tiere. Ihre Erscheinung ist vielfältig, je nachdem, ob sie im schimmernden Grün des Bergwaldes, in klaren Bergseen oder im strahlenden Gletschereis zu Hause sind. Frevelnde Menschen, die Gemsen jagen, lassen sie abstürzen oder lösen Lawinen und Steinschläge aus, wenn Menschen ihre Grenzen überschreiten. Sie erscheinen aber auch unvermittelt auf Bergbauernhöfen und helfen den Menschen bei ihrer schweren Arbeit und bringen Segen und Wohlstand. Man könnte sie auch Bergfeen nennen.

Und dann wären noch die Wilden Männle. Sie waren früher bis in den Harz oder in den Thüringer Wald verbreitet. sie lebten auf den Bergen, ernährten sich von Kräutern und die Gemsen waren ihre Geissen. Sie waren den Menschen gut gesinnt, sie halfen beim pflügen, pflügten nachts den Acker, halfen beim holzen und hüteten das Vieh.
In Oberstdorf wird diese Sage noch lebendig gehalten, dort gibt es aller 5 Jahre einen Wilde Männle-Tanz Am Bahnhof in Oberstdorf kann man eine Skulptur davon bewundern…

In Island gibt es übrigens einen Elfenbeauftragten. Bevor dort eine neue Straße oder anderes gebaut wird, schaut man zuerst, ob an der Stelle keine Elfen wohnen. Ist dies der Fall, wird die Straße an einer anderen Stelle gebaut.

Hier noch ein Seite auf der man viel über Elfen und Naturgeister lesen kann.

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