Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Sprichwort’

Sprichwort zum Sonntag…

Eine Rose am Haken haben wir geangelt…

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Oder hat sie einen Haken?

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Fotos zum Vergrößern anklicken…

Dann hätte die Sache einen Haken…und dieses Sprichwort kommt mit großer Wahrscheinlichkeit vom Angeln… wenn man etwas nicht sehen kann, was einem Probleme bereiten kann. Wie der Haken an dem der Köder hängt und der Fisch ahnungslos zubeißt.
Diese Redewendung wurde schon im Mittelhochdeutschen verwendet. Dieses wurde Hochmittelalter von 1050 bis 1350 gesprochen.

(Nichts) auf die lange Bank schieben…

Wollen wir… und schon gar nicht das Wochenende… das rollt an…

Für ganz Bequeme gibt es eine Roll(i)bank….

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Sonne, Schatten, versteckt oder nicht, kein Problem…

Das Sprichwort „Auf die lange Bank schieben“ heißt, etwas (Unangenehmes) vor sich her schieben… da ein Wochenende im Allgemeinen aber nichts Unangenehmes ist, braucht man auch nichts schieben… noch nicht mal die Roll(i)bank… 😉

Diese Redensart ist schon ziemlich altertümlich und kommt römisch daher. Denn sie stammt aus Zeit nach der Einführung des römischen Rechts. Denn zu diesen Zeiten, gab es bei der deutschen Gerichtsbarkeit noch keine Aktenberge. Noch kein Schlauberger hatte in einem Akt von Erfindungsgeist, die Akte erfunden. Aktenschränke, in denen man sie hätte stapeln können, gab es ebenfalls nicht. Dafür gab es aber (Schatz-) Truhen. Deswegen wurde seit dem 15. Jahrhundert, etwas „auf die lange Truhe gelegt“. Die Gerichtsbarkeit war wohl damals schon umständlich und hat alle Umstände genauestens geprüft und abge(ver-)handelt. Denn in der Truhe hatten die (inzwischen erfundenen) Akten, auch manchmal ihre (ewige) Ruhe. Seit dem 15. Jahrhundert jedoch, finden wir ganz unten in der Truhe, die Wendung, “ etwas auf die lange Truhe legen“, die auf eine schwerfällige Gerichtspraxis mit differenzierter Aktenbehandlung verweist. Besonders das Reichskammergericht, muss sprichwörtlich langatmig gewesen sein. Prozesse dort, konnten mehrere Jahrzehnte dauern. Selbst Bischöfen hat dies wohl hin und wieder zu lange gedauert. Denn 1499 mahnte Bischof Johann III. dieses Gericht, dass er befürchte, dass seine Sache „alsdann gantz uff die lange Bahn gesetzet würde“. Bahn heißt hier, der Weg durch die Instanzen. Und je länger es dauerte, um so längere Bänke brauchte man, auf denen dann die zusätzlich hinzugezogenen Schöffen Platz fanden.
Im 17. Jahrhundert ersetzte dann die „Bank“ endgültig die (das Wort) Bahn.
Heißt aber nicht, dass es in einer Bahn keine Bänke geben kann. Trotzdem müssen Gerichtsprozesse noch lange keine Bank sein, heißt sicher zum Ziel und zum Erfolg führen. Wenn sie aber auf die lange Bank geschoben werden, kann man schon mal eine Bank brauchen, weil diese oft nicht ganz billig sind.
Günstiger und nervenschonender, ist sicher das sitzen auf einer Parkbank.
Und dazu lernen kann man, wenn man eine Schulbank drückt. Das kann kostenlos oder auch umsonst sein. Oft aber auch ziemlich teuer. 😉

Hat man dann den Prozess gewonnen oder die Schulbank erfolgreich gedrückt, hat man sich schon Blumen verdient. Die dann vielleicht auf einer Blumenbank Platz finden.

Hier eine Blumenbank im wahrsten Sinne des Wortes… Blumen gießen sollte man aber nicht auf die lange Bank schieben, sonst gewinnt man keinen Blumentopf als Gärtner.  😉

 

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Zur Erholung und Abkühlung geht es zur krummen Lanke, in dem Lied spielt auch eine Bank eine große Rolle.
Hier ist das Lied von „Krumme Lanke“ , gesungen von Freddy Sieg…
HIER KLICKEN >>>>

Wir wünschen „durch die Bank“ allen ein schönes Wochenende! 🙂

 

Durch die rosarote Blüte geschaut…

Wir sehen heute mal nicht durch die rosa-rote Brille, sondern durch  rosa-rote Blüten… ganz real 😉

Rosa gilt als Farbe der heiteren Verspieltheit und eine entsprechende Weltsicht, gilt als unreal.

 

We see today times… not trough rose-colored glasses, but trough rose- red flowers… very real… 😉

Pink is the color of the cheerful playfulness and a corresponding view of the world, is considered to be unreal.

 

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden!

regenbogenlichter-Gedanken zum Tage:

Manchmal ist es auch schön, die Welt etwas rosa-rot zu sehen, wenn man dadurch nicht ganz den Blick für die  Realität verliert…

 

 

„Green Drops…“

Regen hat auch was für sich… so hat sich der „Frauenmantel“ als ganz wunderbarer, wasserabweisender „Regenmantel“ „entblättert“…

Und bei dem kühlen, feuchten Wetter zur Zeit hier, kann frau so ein Frauenmäntelchen auch ganz gut brauchen.

Die Tropfen sind wie Perlen und bilden außerdem zauberhafte Muster.

Zum Teil wirken sie als Lupe, um die Blattadern genauer betrachten zu können. 😉

 

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden!

 

Wie oben schon geschrieben, die Pflanze heißt Frauenmantel (englisch Ladys mantle).  Es ist auch ein Heilkraut und wird, wie der Name schon sagt, hauptsächlich in der Frauenheilkunde eingesetzt.

Aber auch für vieles Andere. Gesammelt wird das blühende Kraut.

Frauenmantel hat aber noch sehr viele andere, sehr nette Namen. Unter anderem….“Regentropfen“, „Regendachl“ „Tauschüsserl“ „Taubecherl“ „Taufänger“ – wie passend! Und dann noch…

Dächlichrut, Frauenhäubel, Frauenhilf, Frauenmäntli, Frauenrock, Hasenmänteli, Haubn, Herbstmantel, Herrgottsmäntelchen, Kroanfüss, Liebfrauenmantel, Löwenfusskraut, Mäntli, Marienkraut, Milchkraut, Muttergottesmantel, Neunlappenkraut, Ohmkraut, Perlkraut, Regendachl, Regentropfen, Röckli, Sinau, Sinnau, Sintau, Taubecherl, Taufänger, Taukraut, Taumantel, Tauschüsserl, Trauermantel, Weiberkittel, Wiesen-Frauenmantel

Das ist doch der perfekte Ideen-Pool für die Modebranche, wie sie ihre neuesten Kreationen nennen könnten. Für jeden Anlass und jeden Kunden, die passende „Ummantelung“. 😉
Ostern vielleicht das Hasenmänteli, für den Kirchgang gäbe es gleich mehrere Möglichlichkeiten… Muttergottesmantel, Hergottsmäntelchen oder Marienkraut zu Weihnachten. Einen speziellen Herbstmantel gäbe es auch und bei Regen das Regendachl.. Zum putzen den Weiberkittel. Für ganz liebe Frauen den Liebfrauenmantel und den Trauermantel gibt es auch.

Die Namen und mehr Infos über den Frauenmantel, kann man bei Heilkräuter.de >>>>> nachlesen. Dort wird keinesfalls das Mäntelchen des Schweigens darüber gedeckt.

Wir hoffen, über unseren Artikel breitet auch niemand den Mantel des Vergessens.
Wir wünschen allen Leser(-inne)n, immer den passenden Mantel zur richtigen Zeit.

 
Eure regenbogenlichter
 

 

 

„Grüner Donnerstag“ ;-)

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Schon lange bevor Ostern zum christlichen Fest zur Auferstehung Jesu wurde, feierten die Menschen zur Frühlings-Tag und Nachtgleiche am 21. März.
Es wurden Osterfeuer angezündet und mit Tänzen und Liedern die Erdgöttin geweckt.
Nach dem langen Winter gab es wieder Grün. Ihm wurde große Heilkraft zugeschrieben, da es die ganze Kraft der aufsteigenden Säfte enthält.
Das damals unfreiwillige Fasten, wurde mit einer Kräutersuppe aus neun Kräutern gebrochen.
Besonders schmackhaft… Giersch, Vogelmiere, Brennesseln, Gänseblümchen, Bärlauch, Löwenzahn, Sauerampfer, Wegerich und Taubnessel…
Also nichts wie auf die Wiese… 😉

Und so wird daraus ein Gründonnerstags-Süppchen….

Zutaten:
1 bis 2 Handvoll klein geschnittener Kräuter
2 Tl Mehl
1 El Butter
2 Tassen Milch
1/2 Knoblauchzehe
Muskat
Salz
1 Tl Zitronensaft
1 Tl Parmesankäse (gerieben)

Aus Butter und Mehl eine Mehlschwitze bereiten, Milch dazu geben und glatt rühren.
Danach die Kräuter und Gewürze dazu geben und den Parmesan darüber streuen.

Dazu passt Knoblauchbrot, Baguette etc.

Bei mehr Personen die Zutaten entsprechend „aufstocken“.
Das geht natürlich auch mit anderen Kräutern, je nach Wunsch…

Wir hoffen, es sagt jetzt keiner erschrocken oder erstaunt…„Ach du grüne Neune“…
Das wäre dann eine dritte und die netteste Erklärung für den Ausspruch, dessen Herkunft nicht ganz geklärt ist.

Eine davon ist, dass er von Jahrmärkten stammt, auf denen aus Spielkarten die Zukunft gelesen wurde.
Die Pik Neun heißt im deutschen Blatt „Grün Neun“ und diese Karte bedeutet nichts Gutes.

Oder vom Berliner Wallner-Theater aus dem 19. Jahrhundert, in der Blumenstraße 9, mit Haupteingang am Grünen Weg.
Dort wurden oft satirische oder gesellschaftskritische Stücke gespielt.
Das Vorgängerlokal „Conventgarden“ hatte schon einen schlechten Ruf und in ihm wurde ebenfalls zeitweise Theater gespielt.

Allen Lesern einen schönen Gründonnerstag!

Den Fehdehandschuh geworfen?

Hier hängt er… oder hängen sie… 😉

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Frau Holle möchte zum Wochenende nochmals die Betten schütteln. Sie ist wahrscheinlich schon beim Frühjahrsputz. Damit sie dann der Frühjahrsmüdigkeit nachgeben kann und ein Weilchen im Himmelbett schlafen.

Also nehmen wir die Handschuhe besser schnell vom Haken, respektive Ast. Vielleicht werden sie ja gebraucht?!

Den Fehdehandschuh werfen wir ihr trotzdem nicht hin. Sie hat sich letzten Winter ja meist sehr zurückgehalten mit der Betten-Schüttelei. Und so mancher Hotel-oder Liftbesitzer, würde ihr wahrscheinlich gerade deswegen gerne den Fehdehandschuh hinwerfen.

Bis jetzt hatten wir für März ja schon fast eine „Hitzewelle“… die Durchschnittstemperatur betrug in Rehau (Landkreis Hof, Bayern) 6.32 Grad. Die damit bis jetzt höchste Temperatur seit 1947. Im letzten, sehr langen Winter, waren es dort -1.46 Grad. Gar nicht von 1987 zu sprechen, da waren es -4.22 Grad (alle Werte in Celsius).
Quelle: www.rm-54.de

Jemanden den Fehdehandschuh hinwerfen oder aufnehmen bedeutet, ihn herausfordern bzw. die Herausforderung annehmen.

Dieser Brauch war bereits bei den alten Rittersleut‘ im Mittelalter bekannt. Allerdings bedurfte es da noch einer formellen Erklärung, damit die Fehde auch rechtmäßig war.

Wesentlich unbürokratischer ging das dann erst im 18. Jahrhundert. Wollte man da seinen Gegner zu einem Ehrenduell auffordern, schlug man ihm einen Stoffhandschuh ins Gesicht. In der Zeit entstand auch die Zusammensetzung aus „Fehde“ und „Handschuh“, zum „Fehdehandschuh“.
Bürokratieabbau mal anders. 😉

Aber wir wollen keine Fehde und den Handschuh ziehen wir lieber an.
Deswegen wünschen wir allen ein schönes Wochenende ohne Fehde, aber mit immer wärmenden Handschuhen zur Hand! 🙂

Nachtijall ick hör dir trapsen…

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Mit der „Nachtigans“ von gestern, haben wir ein Sprichwort „verballhornt“ (verdreht, Sinn entstellt), welches eigentlich schon eine Parodie ist… 😉

Und zwar der im Berliner Dialekt gesprochene Satz: „Nachtijall ick hör‘ dir trapsen“. (Nachtigall ich höre dich trapsen)

  •  Das Wort „trapsen“ steht für geräuschvoll gehen…
  • Bedeutet … Man ahnt, was auf einen zukommt…die Absicht (Anderer) wurde bemerkt.

    Der Berliner verballhornt damit wahrscheinlich die Anfangszeilen des Liedes der „Frau Nachtigall“ , aus „Des Knaben Wunderhorn“.

    Frau Nachtigall

    Nachtigall ich hör dich singen.
    Das Herz möcht‘ mir im Leib zerspringen.
    Komme doch und sag mir bald,
    Wie ich mich verhalten soll.

    Nachtigall ich seh‘ dich laufen
    An dem Bächlein tust du saufen.
    Du tunkst dein klein‘ Schnäbelein ein.
    Meinst, es wär‘ der beste Wein.

    Nachtigall wo ist gut wohnen,
    Auf den Linden, in den Kronen.
    Bei der schön` Frau Nachtigall.
    Grüß‘ mein Schätzchen tausendmal.
    (Aus „Des Knaben Wunderhorn“)

    Der Name Nachtigall bedeutet eigentlich „Nachtsänger“. Im Althochdeutschen „galan“ für singen, zaubern, Zaubersang. Das englische Wort für Nachtigall, „nightingale“, wurde ebenfalls davon abgeleitet.

    Wer ihren schönen Gesang hören möchte, wir haben eine gute Aufnahme aus Berlin Friedrichshain verlinkt. Wir versprechen, sie trapst nicht, sondern singt ganz zauberhaft! 😉

    Es war die Nachtigall und nicht die Lerche. ;-)….Hier klicken!

    Anmerkung: Das Wort „verballhornen“ geht laut Wikipedia auf Johann Balhorn (gest. 1603) zurück. Der 1586 eine Ausgabe des Lübecker Stadtrechts verlegte, die viel sinnentstellende Fehler enthielt. Ob er die Fehler selbst gemacht hat oder ob es zwei Juristen waren, denen sie bei der Übertragung vom Niederdeutschen ins Hochdeutsche unterlaufen sind, ist nicht geklärt.
    Eine weitere Variante ist, dass Bal(l)horn ein Schulbuch der latainischen Grammatik des Johannes Rivius druckte, in der er eigenmächtige Ergänzungen vornahm.

    © Posted by regenbogenlichter

    Seine Schäflein ins Trockene bringen….

    Fiel uns in letzter Zeit öfter ein und bedeutet…

    „Seinen Besitz oder Gewinn in Sicherheit bringen – auf seinen Vorteil bedacht sein – sich (auf Kosten anderer) bereichern – einen Vorteil ausnutzen – eine Gelegenheit wahrnehmen“…

    Heidrun hat uns noch eine andere Erklärung zur Bedeutung geschrieben, die auch sehr gut möglich und nicht so gierig ist. Früher waren die Menschen sehr arm und ein Schaf oder Schiff hatte unschätzbaren Wert für sie.

    Warum für dieses Sprichwort gerade diese Tiere mit „wetterfester Ausstattung“ und perfekter „Outdoorkleidung“ gewählt wurden, ist nicht ganz klar…

    Entweder vom niederdeutschen „Schepgen“ , was allerdings Schiffchen (welches ja auch mal ins Trockendock muss)  bedeutet.

    Von Leuten die des Dialektes nicht mächtig sind, könnte es aber auch mit „Schäfchen“ übersetzt werden.

    Oder aber auch, weil die Schafe nicht auf sumpfigen Wiesen stehen sollten. Dort gibt es Leberegel,  die aber nicht nur Schafe befallen,

    sondern auch Pferde, Rinder, sogar Hunde und auch Menschen.

    (Zum Beispiel von Löwenzahn oder Fallobst, also immer gut waschen).

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    Drei aktuelle Beispiele….

    Ihre Schäfchen gut ins Trockene gebracht… haben zwei Männer auf alle Fälle… 1401 Gemälde von sehr bekannten Malern.

    Sie wurden bereits 2011, in der vermüllten Münchner Wohnung des 80jährigen Sohnes einer Kunsthändlerdynastie gefunden.

    Sein Vater hatte nach dem Krieg immer behauptet, die Gemälde wären beim Bombenangriff auf Dresden verbrannt.

    Aufgefallen war der Mann durch eine Bargeldkontrolle im Zug aus der Schweiz nach München.

    15 Werke soll er bereits verkauft haben. Der Wert aller Werke soll eine Milliarde Euro betragen.

    Warum darüber so lange „Das Schweigen der Lämmer“ gebreitet wurde, entzieht sich unserer Kenntnis.

    Und wenn Herr Gurlitt, dessen Aufenthaltsort nicht bekannt ist (???), Glück hat, darf er die Gemälde behalten.

    Laut einem Gesetz von 1938, welches immer noch Recht ist!, muss (entartete) Nazi-Raubkunst nicht zurückgegeben werden.

    Viele Juden die fliehen mussten, waren auch gezwungen, ihre Wertsachen zu verkaufen. Somit würde das als völlig legaler Kauf gelten.

    Moralisch alles andere als legal.

    Ein interessanter Artikel über seinen Vater und Kunsthistoriker Hildebrand Gurlitt findet sich bei Zeit Online….

    Gurlitt verlor bei Machtantritt der Nazis selbst seine Arbeit und seine Großmutter war Jüdin.

    Er durfte aber weiterhin Kunst für die NS-Regierung verkaufen und war bei ihr als Sachverständiger gefragt.

    Wer nachlesen will, HIER KLICKEN

    Wie immer im Leben… es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch Zwischentöne…

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    Ja und anstatt sich um seine Schäfchen zu kümmern, wie ihm aufgetragen,

    bringt auch der eine oder andere Bischof gerne seine anderen Schäfchen ins Trockene…

    Zuletzt geschehen in Limburg. Der ganze „Luftschlösser“ für über 30 Millionen Euro bauen ließ.

    Beigetragen haben auch fleißig die Steuerzahler.

    Denn jedes Jahr zahlen die Bundesländer (außer Bremen und Hamburg) ca. 460 Millionen Euro an die großen Kirchen.

    Auch Nicht-Kirchenmitglieder, Muslime… etc. 442 Millionen brauchen die Kirchen allein für die Bezüge von Bischöfen, Pastoren etc.

    Das geht auf ein noch viel älteres Gesetz zurück. Aus dem Jahre 1803, aus der Zeit der Säkularisation,

    in der Kirchen enteignet wurden und die dafür einen Ausgleich erhalten sollten.

    Bei dieser Summe, dürfte nach 200 Jahren die Schuld aber längst getilgt sein. Und die Kirchen sollten vielleicht die Gelder nicht für protzige Bauten, sondern Wichtigeres verwenden. Dann klappt es auch ohne Staat. 😉

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    Keine eigenen Schäfchen ins Trockene, bringt wohl die Linkspartei mit der Aussage –

    Die Sankt Martins- Umzüge (mit Laternen) in NRW abzuschaffen und stattdessen ein Sonne-Mond-und Sterne-Fest zu feiern.

    Begründung…weil in den Kindergärten auch viele muslimische Kinder sind, denen man unsere Kultur aufdrückt…

    Also man muss von „Kirche und Heiligen“ nichts halten. Aaaber….
    das gehört mit Sicherheit zu unserer Kultur!

    Und es schadet auch unseren Kindern (die selbst Weihnachten oft nur noch für ein „Geschenkefest“ halten) nichts, mal davon zu hören.

    Und vielleicht neben Geschenke bekommen, auch teilen lernen?!

    Und die muslimischen Kinder sollten die Kultur und Bräuche in dem Land, in dem sie leben, auch kennen.

    Intergration geht anders, indem man auch muslimische Feste ins Kindergartenleben integriert. Von denen dann auch die deutschen Kinder profitieren.

    Mit Wissen darüber, wie andere Völker leben und denken.

    Wie wäre es mit einem zusätzlichen Sonne-Mond-und Sterne-Fest, an dem es Speisen/Musik/Märchen etc. aus den jeweiligen Länder gibt?

    Mit ihren jetzigen Aussagen helfen die Linkspartei (und auch die städtischen Einrichtungen, die das bereits praktizieren),

    nur den braunen „Wölfen im Schafspelz“, ihre schwarzen Schafe ins Trockene zu bringen!

    Die sind gleich dabei zu sagen, ja wegen der Muslime müssen wir… usw.

    Die Wölfe im richtigen Wolfspelz, sind weit weniger gefährlich!!!!

    Vielleicht sollte die Links-und andere Parteien, sich besser mal um oben genannte Gesetze kümmern, als um einen Laternenumzug!

    Käme vielleicht auch im Ausland gut…weil politisch und moralisch korrekt!

    Das Letztere bezieht sich ausdrücklich auf die Aussage des Sprechers der Linken in NRW… Der jetzt sagt, er sei falsch zitiert worden.
    Hier nachzulesen…

    Margot Käßmann hatte sich auch dazu geäußert… Hier nachzulesen…

    Nicht auf die Berichte über eine Einrichtung in Bad Homburg, bei denen die Tatsachen offensichtlich falsch interpretiert wurden!

    So…. Nachdem wir unsern „Schafspelz“ geteilt haben,  breiten wir wieder den Martins-Mantel des Schweigens darüber…

    © Posted by regenbogenlichter

    Die (Ohr-) „Muscheln“ des Waldes…

    Manchmal gibt es wunderschöne Baumpilze… die folgenden sind mir kürzlich vor die Linse gekommen.

    Irgendwie sehen sie doch aus, als hätte sie das Meer gerade angespült. Und man möchte sie am liebsten an die (Ohr-) Muschel halten, um dem Rauschen des Meeres zu lauschen.

    (Auch wenn es nur das eigene Blut ist, welches man fließen hört)

    Also Lauscher aufgesperrt… draußen gibt es viele schöne Dinge zu belauschen.

    In dem Fall kann dem Rascheln „des Meeres“ von bunten Blättern, ohne Rauschen lauschen… 😉

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    Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

    Wie sie heißen, weiß ich leider nicht.

    Eine sehr interessante Seite zu diesem Thema, ist die vom Wald-Läufer. 

    Dort findet man auch noch mehr Infos, nicht nur über Baumpilze, deren Essbarkeit und Vorkommen.

    Nach den Fotos die ich da fand, ist dieser eventuell eine Porlings-Art. Wenn es jemand wissen sollte, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen! 🙂

    Allgemein zu Baumpilzen, steht auf dieser Seite geschrieben…

    Alle Pilze die auf Holz wachsen.


    Diese Gruppe der Pilze besiedelt totes und auch lebendes Holz. Bäume auf denen ein Pilz wächst ist krank oder zumindest stark geschädigt. Bei diesen Pilzen gibt es einjährige oder auch mehrjärige Pilze wie der Zunderschwamm. Der Zunderschwamm wurde, wie der Namen vermuten lässt, als Zunder zum Feuermachen benutzt. Auch Ötzi, der Mann aus dem Eis, hatte Zunderschwamm dabei. Dieser Pilz kann ein Alter bis zu 30 Jahren erreichen.

    Baumpilze haben verschiedene Formen, neben der typischen Pilzform scheint der Baumpilz oft scheibenartig direkt aus dem Holz zu wachsen, einige Pilzarten bilden dabei Ringe aus die ähnlich den Baumringen sind. Üblich ist eine Größe von 10 bis 30cm es gibt aber Ausnahmen die bis zu 60cm breit werden können.

    Wir wünschen allen Lesern ein schönes Wochenende, egal ob ihr dem Rascheln oder Rauschen lauscht. 🙂

    Passendes Sprichwort zum Wochenende: „Der Lauscher an der Wand, hört seine eig’ne Schand`“…  😉

    Deswegen hören wir lieber dem Rascheln von Blättern oder dem Rauschen des Meeres zu. 😉

    Posted by regenbogenlichter

    (Nicht) Scharfe Leckerei… Pfefferkuchen…

    In Nürnberg heißen sie Lebkuchen und in Sachsen, hier in Pulsnitz (von Dresden aus, über die A 4 Richtung Görlitz, schnell mit dem Auto erreichbar), Pfefferkuchen…

    Pfeffer, nicht von dem gleichnamigen Gewürz, sondern weil im Mittelalter alle Gewürze die aus Asien kamen, als „Pfeffer“ bezeichnet wurden.
    Von weit her eben und vielen nicht bekannt, wo genau die Länder waren. Heute wird Indien als Herkunftsland des Pfeffers benannt.
    Deswegen wünschte man auch unliebsame Zeitgenossen dorthin, wo der Pfeffer wächst. Weit weg, in ein unbekanntes Land… 😉

    Die Pfefferkuchenbäckerei ist ein Privileg aus dem Jahr 1558. Als der Schlossherr erlaubte, wenn genügend Brot zur Verfügung stünde, die Bäcker auch Pfefferkuchen backen dürften.

    Später buken einige Bäcker dann nur noch Pfefferkuchen und wurden so zu „Pfefferküchlereien“.

    In der „Alten Pfefferküchlerei“ in Weißenberg (ein anderer Ort, etwa 70 km östlich) werden keine Pfefferkuchen mehr gebacken, aber man kann sehen, wie sie früher hergestellt wurden und dass sie keineswegs nur Weihnachtsgebäck waren, sondern Festgebäck, dass auch speziell zu hohen Festen wie Weihnachten (Geburt Christi) oder Ostern (Auferstehung Christi) als „Bild“ ausgemodelt und gebacken wurde und einen hohen symbolischen Stellenwert hatte.

    Hier gibt es eine kleine virtuelle Führung und Einblicke in das Museum…. Hier klicken…

    Lust noch Einiges aus der Geschichte der Pfefferkuchen zu erfahren und zu sehen, wie Pfefferkuchen heute gebacken werden? Ein paar hübsche Ansichten von und aus Pulsnitz gibt es im kurzen Video auch… Hier klicken…

    Und falls jemand Appetit bekommen haben sollte… eine Schauwerkstatt gibt es in Pulsnitz auch und auf deren Website die Links zu den Pfefferküchlereien, um sie per Internet zu bestellen und liefern zu lassen.

    Hier klicken zur Schauwerkstatt, auf deren Website die Pulsnitzer Pfefferküchler verlinkt sind

    So, wir wünschen unsere Leser nicht dahin wo der Pfeffer wächst, aber vielleicht hat ja jemand Lust auf Pfefferkuchen bekommen.
    Übrigens, es gibt inzwischen auch Pfefferkuchen mit Chilli…. wenn das nicht scharf ist. 😉

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