Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Störche’

„Kleiner Frosch“…

Heißt Ranunkel übersetzt… seit ich das weiß, liebe ich sie noch mehr… was für ein goldiger Name, für eine so sonnige Blume…

„ranuculus“ heißen Hahnenfußgewächse im lateinischen… von „rana“ für Frosch, weil sie gern feucht stehen.
Das Ranunkel ist eines von den vielen „Hahnenfüßen“ die es gibt.

Sie sollen für uns den Frühling zum meteorologischen Frühlingsanfang begrüßen.
Pünktlich zum Tage, sind dicke Wolken und kältere Luft gekommen. Von Schneeschauern war auch die Rede.

Zusammen mit der Gebera, die aber aus (Süd-) Afrika, Madagaskar, Asien und Tasmanien stammt und es deswegen nicht ganz so dauerhaft feucht haben will. Durstig ist sie trotzdem, sie mag ein helles Plätzchen. Also auch mit sonnigem Gemüt… 😉

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Und noch mehr Frühlingsboten haben sich auf den Weg gemacht, keine Hahnenfüße aber…..

Die Kraniche, die vielleicht eine neue Zugroute nördlich der Alpen, sprich auch über den Bodensee und Bayern haben… Infos und Meldungen über Kranich- Sichtungen bitte hier >>>

Und noch ein Glücksbringer mit dem Frühling im Gepäck… die Weißstörche….
Beim NABU kann man auf einer Karte und Zug-Tagebüchern verfolgen, wo sie gerade sind… Hier klicken >>>>

Na dann gute Reise!

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt und in der Galerie größer angeschaut werden.

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Wer kommt mit ins Kloster…St. Marienthal…?

Langweilig wird es mit Sicherheit nicht, denn dort ist (fast) immer was los…
Vom Osterreiten jetzt am Ostersonntag (Osterbrauch, bei dem die Saaten beritten und gesegnet werden), Frühlingsfest, Kräuterfest im Sommer, Winzerfest im Herbst und Adventsmarkt vor Weihnachten.
Übernachtungen sind möglich, Meditationen, Fastenwochen, Seminare, Familienfeiern, einen interessanten Garten der Bibelpflanzen gibt es und mehr.
Sehr engagiert auch in Sachen Natur-und Umweltschutz. Beispiel die „Klostereigenen“ Störche….mit Livecam…zum Beobachten.
Dort hat man die Zeichen der Zeit wohl nicht verschlafen und nimmt die Menschen mit. Auch mit ganz weltlichen Dingen.

Wir haben ein paar Fotos von einem „Ausflug“, den wir schon im Herbst gemacht haben.

„Kirche“ und „Hochzeitsglocken“ passten heute, wir haben heute ♥Hochzeitstag♥.
Und natürlich die Störche, als Frühlingsboten und Überbringer der Babys. 😉

Das Kloster Marienthal liegt ganz im Osten Deutschlands, an der Neiße, bei Ostritz, direkt an der polnischen Grenze.

Die erste Schenkungsurkunde stammt aus dem Jahr 1234, von Königin Kunigunde von Böhmen.

1683 fällt fast alles einem großen Brand zum Opfer. Er ermöglichte aber die barocke Anlage, die man heute noch sieht und die 1744 fertigestellt wurde.

Während des 2. Weltkrieges wird das Kloster von der SS anektiert. Es dient als Herberge zur „Kinder-Land-Verschickung“.

1945  weigern sich Äbtissin und Konvent, dem Räumungsbefehl der SS Folge zu leisten und verhindern somit eine Sprengung des Klosters.

„Nur“ die Neißebrücke wird in den letzten Kriegstagen gesprengt.
Ein Beispiel für die (versuchte) Zerstörung von Kulturgütern durch die Nazis.
Nur um „verbrannte Erde“ zu hinterlassen.
Es gibt noch mehr Bauwerke, deren Sprengung durch couragierte Menschen verhindert wurde. Nicht nur aus kirchlichen Kreisen.
Und oft unter Einsatz des eigenen Lebens.
Ein Drittel des Gesamtbesitzes ging nach 1945, nach der neuen neuen Grenzführung, an Polen.

Kurz nach der Restaurierung und umfangreichen Hochwasserschutzmaßnahmen, wird das Kloster im Jahre 2010, durch ein Hochwasser im August, schwer beschädigt. Die Renovierungsarbeiten sind auch jetzt noch nicht abgeschlossen.

In Polen war nach anhaltenden Regenfällen, der Damm eines Rückhaltebeckens gebrochen. Die Flutwelle richtete nicht nur dort viel Schaden an.

(U.a. auch in den Tierparks Görlitz und Zittau. Dort konnten nicht alle Tiere gerettet werden. Viele ertranken.)

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Papst Johannes Paul…

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Im Bildhintergrund…Am Kalavarienberg, direkt beim Kloster, gibt es einen kleinen Weinberg, den östlichsten Deutschlands.

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Die Störche, die ihr Nest auf dem Schornstein haben, waren leider schon weg…aber auf der Website des Klosters gibt es die Storchentagebücher der letzten Jahre, viele Fotos, interessante Infos und Filme von der Livecam, die den Jungstörchen auch schon mal das Leben gerettet hat, weil rechtzeitig entdeckt wurde, dass was nicht in Ordnung ist!

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Ein Video von ihnen…mehr gibt es noch bei Youtube

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Die Sägemühle…

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Und hier das kleine Flüsschen Neiße, das solchen Schaden angerichtet hat…

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Und sehr zu empfehlen, Brot und Kuchen aus der Klosterbäckerei. Dort wird noch nach traditioneller Art gebacken.

Man bekommt ihn im Laden im Kloster und auch in der rustikalen Klosterschenke (da übrigens auch Bier aus der Klosterbrauerei)…und man kann auch Stollen zu Weihnachten oder jetzt zu Ostern, Osterlämmer, Hasen und Osterbrot online bestellen. Es wird dann per Post versandt.

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Führungen sind immer um 15.00 Uhr. Ausführlichere Infos bekommt man auf der Website des

Klosters St. Marienthal

Es lohnt sich sehr, dort mal stöbern zu gehen!!!!

Wir wünschen allen Lesern ein frohes Osterfest!

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Auf unsrer Wiese gehet was…

Die anderen, so schönen „Storchenbilder“ , die wir von einer lieben Bloggerin geschenkt bekommen haben *liebdrück*, müssen wir natürlich auch noch zeigen.

Irgendwie sind die Fotos fast wie für das alte Kinderlied gemacht… 😉

Auf unsrer Wiese gehet was, watet durch die Sümpfe.
Es hat ein schwarzweiß Röcklein an und trägt auch rote Strümpfe.

Fängt die Frösche, schnapp, schnapp, schnapp.
Klappert lustig, klapperdiklapp. Wer kann das erraten?

Ihr denkt: das ist der Klapperstorch, watet durch die Sümpfe.
Er hat ein schwarzweiß Röcklein an und trägt auch rote Strümpfe.

Fängt die Frösche, schnapp, schnapp, schnapp.
Klappert lustig, klapperdiklapp. Nein, das ist die Störchin.

Und so geht es:

Alle Kinder stellen sich im Kreis auf. Einige werden zu Störchen und schreiten im Storchenschritt innerhalb des Kreises umher.

Bei „fängt die Frösche …“ bilden die Störche mit ihren Armen die großen Storchenschnäbel und fangen damit die Frösche aus dem Kreis. Die gefangenen Frösche hocken sich in die Mitte des Kreises. Die Störche dürfen in der zweiten Strophe weitere Frösche fangen. Danach beginnt das Spiel von vorne.

Die Melodie dazu, gibt es hier

Die Zahl der Storchenpaare geht schon seit Jahren zurück. Vermutlich Einfluss darauf, hat auch widriges Wetter im Winterquartier und auf dem Vogelzug. Vor allem die „Ostzieher“ haben mit der Trockenheit in den Savannen Afrikas zu kämpfen. Die „Westzieher“ fliegen meist nicht mehr nach Afrika, sondern nur bis zu den offenen Müllkippen Spaniens.

Bei widrigen Wetter kommen die Störche zu spät zurück, um erfolgreich Junge großziehen zu können. Bis jetzt passiert das aller paar Jahre, welche Einflüsse der Klimawandel und die damit einhergehende Trockenheit hat, bleibt zu beobachten.

Der größere Teil der Vögel, fliegt übrigens über die „Ost-Route“, über die Türkei. Dort gibt es genügend Feuchtgebiete, außerdem sind sie durch den islamischen Glauben großer Teile der Bevölkerung, weitesgehend geschützt.

Für 2012 ist die Bilanz gemischt. Im Westen gab es mehr Brutpaare und Junge. Im Osten Deutschlands weniger oder gleichbleibend viele.

Störche sind große Mäusevertilger. Eine 3 bis 4 köpfige Storchenfamilie fängt während einer Brutperiode etwa 11 000 Mäuse.
Archivbilder Storchennest/Webcam

Viele unserer Singvögel treten bald wieder ihre weite und gefährliche Reise gen Süden an… um sie ein weniger sicherer zu machen, kann man beim Nabu auch Vogelzug-Pate werden.

Hier der sehr sehenswerte Film, mit faszinierenden Aufnahmen vom Vogelzug dazu…

Beim Nabu kann man die Zugrute einiger, mit Sendern ausgestatteter Tiere, auf einer interaktiven Karte verfolgen.

Storchenwanderung

Wer noch andere Zugvögel sehen möchte, sollte auf den Darß (Ostseeküste) fahren. Dort machen an mehreren Orten, die Kraniche aus dem Norden und Osten Europas, Zwischenstation. U.a. in einem Naturschutzgebiet nahe Zingst. Beeindruckendes Naturschauspiel. Dieses Jahr sind sie sehr früh und die ersten schon im Anflug, habe ich gelesen.

Schlagwörter-Wolke

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