Willkommen unterm Regenbogen

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Leider geil… (die Überraschung) ;-)

Ist das, was in dem einen unserer großen Blumentöpfe überwintert hat…

Ich hatte schon im Frühjahr beim pflanzen gesehen, dass ein Pflänzchen aus dem Hummelglück-Samen ,  den wir letztes Jahr geschenkt bekommen haben, überwintert hatte.

Ich habe es für eine Blume gehalten, die etwa 30 cm hoch wird und kleine lila Blüten bekommt. Und dachte, das passt ganz prima hinein.

Das Einzige, in dem ich mich nicht getäuscht habe, war die Blütenfarbe. Das Pflänzchen wuchs und wuchs und wuchs… wurde größer und größer, mit dekorativen Blättern…

Bis fast an die Balkondecke. Zwischenrein habe ich schon überlegt, sie vielleicht doch rauszumachen, da sie schon fast „dschungelartige“ Ausmaße für einen Balkon hat.

Nachgemessen habe ich nicht, sie wird etwa  1.50 m hoch sein. Letztes Jahr war sowas nicht zu sehen…

Was bin ich froh, es nicht getan zu haben! Ich hatte keinen Schimmer, was das nun ist, bis gestern… als die warme Sonne in Windeseile die ersten Bllüten aufwachen ließ.

Wie zauberhaft, eine Malve! *hüpf* *freu*

Mit ganz wundervollen Blüten. An den einzelnen Trieben, sind lauter Knospenkränze…  Schaut selbst.

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Und die sehr dekorativen Blätter…

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Ich hoffe sehr, die Gewitter, die wahrscheinlich am Donnerstag,  die Sommerwärme wegfegen werden, sie nicht umbrechen. Angebunden ist sie, aber wenn es gar so stürmt…

Die Malve ist verwandt mit dem Hibiskus ( deutsch: Eibisch), Ordnung: Malvenartige, Famiilie: Malvengewächse.

Von der Schönheit mal abgesehen, sind zwei Arten auch Heilpflanzen.

Die Weg Malve und die Wilde Malve.

Durch ihren heilenden Schleim, werden entzündete Schleimhäute sofort beruhigt, die Entzündungen klingen ab und akute Schmerzen werden gelindert.

Also sehr gut bei Entzündungen im Rachen und Hals, sowie bei Husten und Bronchitis.

Schon vor über 5000 Jahren, im alten China, wurden ihre Heilkräfte geschätzt.

Wegen ihrer Früchte, die wie kleine Käselaiber aussehen, wird sie auch Käsepappel genannt. Der Name „Pappel“ hat aber nichts mit dem Baum Pappel zu tun, sondern damit, dass aus den Früchten früher Kinderbrei – Papps- gekocht wurde. 😉

So sind kleine Geschenke doch „nachhaltig“. Selbst im Jahr danach, bringen sie noch Freude. 🙂

Die Fotos können wieder angeklickt und größer angeschaut werden!

Wer Tee bereiten will, Malve darf nicht gekocht werden!

Für einen Kaltauszug:

Pro Tasse 1 TL Kräuter mit kaltem Wasser übergießen,

über Nacht 8 bis 12 Std. zugedeckt stehen lassen und abseihen.

Danach vorsichtig auf Trinktemperatur erwärmen.

Die Blumen des Wochenendes…

Ganz „unverblümt“ heute… wir haben ein blumiges Wochenende… 😉

Als erstes…. die Wachs- oder Porzellanblume blüht… in dem Fall die auf Arbeit…ein „Ableger“ von unserm grossen Stock @ home…

Als Zimmerpflanze ziemlich aus der Mode gekommen, ich mag sie trotzdem sehr gern, wegen ihrer schönen, duftenden Blüten.

Wenn sie hell genug steht, ist sie auch ziemlich unkompliziert zu pflegen. Schon meine Oma hatte eine (grosse) am Fenster stehen.

Sie ist aus der Ordnung „Enzianartige“, Familie „Hundsgiftgewächse“  (vorher noch nie gehört), Unterfamilie „Seidenpflanzengewächse“….

Ihr natürliches Verbreitungsgebiet ist in Asien, Australien und Ozeanien. In Südostasien der Regenwald, im nordöstlichen Thailand und in Australien der Trockenwald und der Nebelwald in den Gebirgen. Sie wachsen dort bis in Höhen von 2500m.

Unser Weihnachtskaktus hat sich irgendwie die Feste verwechselt und blüht auch (nochmals)…

Habe ihn nur mal schnell zum fotografieren vom Fensterbrett genommen. Hoffe, das nimmt er nicht übel, habe ihn wieder genauso hingestellt, wie er stand.

Sonst kann es passieren, dass er die restlichen Knospen „abwirft“…

Und die Amaryllis lässt uns auch nie im Stich… der Topf war mir allerdings zu riesig, um ihn zum fotografieren vom Fensterbrett zu hieven… 😉

Deswegen etwas „durchscheinend“… 😉

Und da sie aus der Ordnung der „Spargelartigen“ stammt, gibt es auch gleich welchen zum Abendbrot. Lecker! Aber andere Vertreter dieser Ordnung… 😉

Obwohl es für uns heute gefühlt  nicht wirklich frühlingsmässig ist, die Blumen fühlen den Frühling…

Buschwindröschen und kleine Schlüsselblumen…

Kleine Veilchen

Und die ersten Blüten vom zarten Wiesenschaumkraut sind auch schon da…

Wiesenschaumkraut ist mit der Brunnenkresse verwandt und somit essbar…die jungen Blätter lassen sich zu Salat verarbeiten oder fein gehackt, verfeinern sie den Kräuterquark.

Der Tee vom Wiesenschaumkraut gilt als Heilmittel bei Rheuma und zur Blutreinigung. Es enthält Senfölglykoside, Bitterstoffe und Vitamin C.

Zubereitung Tee: 2 TL frisches oder getrocknetes Kraut mit 1/4 kochendem Wasser übergiessen. Nach 5 bis 10 Minuten abseihen. 2 bis 3 Tassen pro Tag.

 

Und obwohl man die Sonne hinter dicken Wolken nur erahnen konnte, den Löwenzähnchen scheint es hell genug gewesen zu sein.

Wir wünschen allen ein schönes Wochenende und lasst Blumen sprechen… 😉

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