Willkommen unterm Regenbogen

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Tierischer Waldspaziergang…

Im Tierpark Kunsterspring  bei Neuruppin, kann man durch den Wald spazieren und dabei Tiere beobachten, die man so nicht immer sehen kann.

Ein schöner Urlaubstag im letzten Jahr…in so einem „entspannenden“ Tierpark waren wir noch nie.

Angefangen hat es mal mit Frischlingsmädchen Petra, die ein Forstlehrling 1966 aus dem Wald mitgebracht hatte,

weil er dachte, sie wäre ein Waisenkind. Jetzt ist auch wieder Zeit der Frischlinge…deswegen zuerst ein Foto von einer Wildschweinfamilie…

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Da ist zur Sicherheit für die Besucher, schon noch ein Zaun dazwischen. 😉

Und es ist dringend davor zu warnen, sich im Wald Wildschweinen mit Jungen zu nähern.

Wildscheine sind Kraftpakete. Die Bachen (Mütter) verteidigen ihre Jungen und sind in der Zeit sehr gefährlich.

Hunde unbedingt an die Leine!

 

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Die Hirsche laufen innerhalb des Areals frei und man kann an sie „ran“. Kein Streichelzoo!!!

Und als Warnhinweis steht am Eingang, dass man die männlichen Hirsche nicht näher als auf Armlänge an sich heran lassen soll.

Könnte sein, einer von ihnen will mal testen, wer da der Platzhirsch ist.

Es ist aber nicht gesagt, dass man auch auf einen trifft. Das Gelände ist weitläufig. 😉

 

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Die Wölfe würden sich sicher über nähere „Bekanntschaft“ mit den Hirschen freuen… 😉

In Deutschland fängt der Einwanderer Wolf an, wieder heimisch zu werden. Er polarisiert immer noch…

In solchen Gehegen verhalten sich die Wölfe allerdings völlig anders, als in freier Wildbahn.

Dort sind nur die Jungen gegenüber ihren Eltern unterwürfig, aber nie so streng und eher „nur“ Respekt zollend, als in Gefangenschaft.

Wölfe sind „Familienmenschen“… 😉

Faszinierende Tiere mit magisch „anziehenden“ Augen. Dieser hier hatte „Wachdienst“,  die anderen schliefen weiter hinten.

 

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Und unter dem Baum mit den lustigen Waschbären haben wir eine ganze Weile gesessen und ihnen zugeschaut. Teilweise sind sie wohl auch eine Plage…

So sind sie allerdings nur niedlich und lustig…

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Hunde dürfen mit in den Tierpark. Allerdings nicht zu den Hirschen, Wildschweinen und Wölfen. Günstig, wenn man zu Zweit unterwegs ist. 😉

Und da wir keinen tierisch nerven wollen, gut für heute und ein andermal mehr Tiere… 😉

Da ist einem Baby wohl vor lauter Staunen der Schnuller aus dem Mund gefallen.

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Und wie immer gilt, Klick ins Bild oder in die Galerie, dann werden die Fotos größer…

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Weiß…aber nicht farblos…

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Da es gut sein kann, dass es in der nächsten Zeit nochmals weiß wird, fanden wir, weiß ist eigentlich auch eine interessante Farbe, mit hoher Symbolkraft…
Eine „unbunte“ Farbe, wie schwarz und grau, die eigentlich gar keine Farbe ist, denn sie entsteht durch die Überlagerung aller Farbspektren des Lichts.
In unserm Auge entsteht sie, wenn das Material das Licht so reflektiert, dass alle drei Zapfen im Auge, gleich und mit hoher Intensität gereizt werden.

Bei uns ist sie Sinnbild für Freude, Unschuld, Jungfräulichkeit, Unsterblichkeit und Unendlichkeit. Auch für Reinheit, wie in der Medizin.
Bei den Katholiken ist sie die liturgische Farbe der höchsten Feiertage. Und in unserer Zeit trägt der Papst immer weiß.
In der evangelischen Kirche die Farbe an allen Christusfesten.
Das ist aber nicht neu, schon die (Hohe-) Priester in vielen Kulturen trugen weiß.

Bei den Buddhisten und in der sorbischen Überlieferung, ist weiß die Farbe der Trauer.

In China steht sie in cremefarbigem Ton für Alter, Herbst, Westen und Hinterlist.
Reiher und Ibis (weiß) sind dort Vögel der Unsterblichkeit.

In Afrika steht sie für Tod und als Körperbemalung, mit den jenseitigen Geistern in Verbindung zu treten. Die Termitenhügel stehen in Verbindung mit der Unterwelt und die „weißen Ameisen“ darin, sind die Inkarnation der Toten.
In Ägypten ist weiß die Farbe der Freude und des Glücks.

Hatte jemand immer Glück, war er bei den Römern „Ein Kind der weißen Henne“.

In der Magie bedeutet die Farbe weiß…spirituelle Erleuchtung, Reinigung, Heilung und Wahrheitsfindung.

Die Inuit haben 200 verschiedene Namen für ihre weiße Umwelt.

Die weiße Flagge zeigt den Stillstand der Schlacht, Kapitulation oder Frieden an.
Und die weiße Taube ist ein Friedenssymbol.

Weizen gab weiß den Namen. Englisch white (weiß) und wheat (Weizen), in Schweden vit (weiß) und Vete (Weizen) oder auch „Glänzen des Lichts“, wie „Leukos“ im Griechischen.
In Italien bianco und im Französischem blanc.

Weiß gilt als vollkommene Farbe, symbolisiert Wertefreiheit, Stille, Leere.

Weiße Tiere gelten als „gottnahe“ Wesen. Wie Zeus als weißer Stier, der Heilige Geist wird als weiße Taube dargestellt, Christus als weißes Lamm. In Indien verkörpern weiße Rinder das Licht.

Nur der weiße Eisbär hat wohl nicht so viel Glück…
Die EU hat auf der derzeit stattfindenden Artenschutzkonferenz in Thailand, den Vorschlag der USA abgelehnt, die Einfuhr von Eisbärfellen zu verbieten. 😦
Na ja, wenn sie schon durch den Klimawandel aussterben, bleiben wenigstens die Felle in den “ Palästen“ derer, die sowas brauchen. Und Knut(-schen) in Berlin scheint toller zu sein.
Sorry, aber da bleibt einem nur der Sarkasmus!!!

Womit wir auch wieder in der Gegenwart wären….
Heute ist der Internationale Frauentag, dazu gibt es von uns natürlich eine weiße Blume. Eine Hyazinthe…passt in den Frühling und sie steht für „Ich bewundere dich“… Frau was willst du mehr… 🙂
Eine weiße Lilie würde unter anderem unbefleckte Emfängnis verkörpern, aber das ist mal ein extra Thema.

Allen einen schönen Start ins Wochenende!

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Auf Spurensuche am Tag mit Sonne im Herzen…

Waren wir gestern… es war einfach nur schön und man konnte den Kaffee schon auf dem (sonnigen) Balkon servieren… natürlich mit Jacke… 😉

Da ist jemand über den See geschnürt… aber nicht schnurgerade…hatte wahrscheinlich zuviel Glühwein am „Funken“…  😉

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Abflug- Spuren eines „Überfliegers“… Herr oder Frau Krähe vielleicht…man sieht die Abdrücke der Flügel…und ein lachendes (Clowns-) Gesicht… 🙂

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Das (Schnee-) Pferd hängt etwas in den Seilen (oder Büschen)… aber bei dem Wetter ließ es sich auch gut relaxen…

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Und an die  „Schneedeckchen“, häkelt die Sonne jetzt  Häkelspitzen…

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Unterm Strauch am Haus, kommt nicht gar so viel Schnee hin… und dort läutet es.. Schneeglöckchen, im wahrsten Sinne des Wortes…

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Klingeling… Sonne abspeichern… die nächsten Tage wird`s wahrscheinlich nichts mit Sonne. 😉

Die Fotos können einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

„Manneken Pis“ und mehr Sagenhaftes… ;-)

Wir legen Hexen und Geister an Halloween (das übrigens auf das keltisch/irische Samhain -ein richtig guter Artikel von Monika- zurückgeht), mal in Ketten und zeigen dafür anderes „Sagenhaftes“…

Um Manneken Pis zu sehen, braucht man nicht extra nach Brüssel… das findet man auch im Allgäu, genauer am Weg von Hinterstein zum Giebelhaus…

Steht er auf einem, in den Fels gebauten, kleinen Brunnen…;-)

So sieht der Brunnen im Ganzen aus…

Rund um den Brunnen gibt es noch mehr Überraschungen für phantasievolle Menschen…

Wie der Eingang zu der kleinen Höhle… was mag wohl darin sein? Ein Drachen, Schätze, Elfen? Ooooder ist dies der Eingang zur Wurzel des Weltenbaumes?

Obendrüber gibt es eine Tafel mit einem Relief…

Nach einer gelehrten isländischen Schöpfung …

Verdandi (das Werdende) – Urd (das Gewordene) – Skuld (das Werdensollende)

Es stellt germanische Nornen da, sie sind das personifizierte Schicksal. Sie enstammen einem Riesengeschlechte, wohnen an der Wurzel des Weltenbaumes (Weltenesche) an einem Brunnen, der nach der ältesten Norne Urdaborn heißt und spinnen das Schicksalsgarn, dem niemand entrinnen kann. In der heidnischen Zeit erscheint das Walten des Schicksals unter dem Bild des Spinnens und Webens.

In Deutschland ist der Wurtglaube belegt in den Worten des Hildebrandliedes „Das Wehegeschick vollzieht sich“.

Eine Esche weiß ich,
heißt Yggdrasil,
Den hohen Baum
netzt weißer Nebel;
Davon kommt der Tau,
der in die Täler fällt.
Immergrün steht er
über Urds Brunnen.

Davon kommen Frauen,
vielwissende,
Drei aus dem See
dort unterm Wipfel.
Urd heißt die eine,
die andre Verdandi:
Sie schnitten Stäbe;
Skuld hieß die dritte.
Sie legten Lose,
das Leben bestimmten sie
Den Geschlechtern der Menschen,
das Schicksal verkündend.

Ganz in der Nähe ist auch noch ein Bildstock, mit einem Türchen aus Metall…

Öffnet man es, findet man eine Mahnung…

Du sollst nie ein Tier mit Peitschen schlagen, Gott hört auch Tiere klagen“.

Dem gibt es nichts hinzuzufügen!

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