Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Tulpen’

Turbane des Frühlings…

Tulpen… eine „Gabe“ des Morgenlandes… Ihr Name geht über türkisch „tülbend“, auf persisch (Iran) „dulband“ zurück. Die Bezeichnung für Turban. Die erste Silbe des Wortes, lässt sich bis zum Sanskrit-Wort „tûla“, welches mit Baumwolle übersetzt wird, zurückführen. Die Farben und Formen der Tulpen, waren den damals üblichen Turbantüchern der vornehmen Osmanen, wohl sehr ähnlich. Die Gattung wird im persischen und türkischen als „lale“ bezeichnet. Ebenfalls aus dem Sanskrit, steht es für „rot“.

 

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Lied der Freundin

Zarter Blumen leicht Gewinde
Bring ich dir zum Angebinde;
Unvergängliches zu bieten,
war mir leider nicht beschieden.

In den leichten Blumenranken
lauschen liebende Gedanken,
die in leisen Tönen klingen
und dir fromme Wünsche bringen.

Und so bringt vom fernen Orte
Dieses Blatt dir Blumenworte;
Mögen sie vor deinen Blicken
Sich mit frischen Farben schmücken.

Marianne von Willemer
(1784 – 1860); geborene Pirngruber, genannt Jung, Goethes große Liebe,
1814 Bekanntschaft mit Goethe; Vorbild für die Suleika im »West-östlichen Divan« (1819),
zu dem sie einige Gedichte beitrug

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Tulpenrot…

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden…

 

Die Tulpe

Andre mögen andre loben,
Mir behagt dein reich Gewand,
Durch sein eigen Lied erhoben.
Pflückt dich eines Dichters Hand.
In des Regenbogens sieben
Farben wardst du eingeweiht,
Und wir sehen, was wir lieben,
An dir zu derselben Zeit.

Als mit ihrem Zauberstabe
Flora dich entstehen ließ,
Einte sie des Duftes Gabe
Deinem hellen, bunten Vlies.

Doch die Blumen all, die frohen,
Standen nun voll Kummers da,
Als die Erde deinen hohen
Doppelzauber werden sah.

„Göttin! o zerstör uns wieder,
Denn wer blickt uns nur noch an?“
Sprach’s die Rose, sprach’s der Flieder,
Sprach’s der niedre Thymian.
Flora kam, um auszusaugen
Deinen Blättern ihren Duft:
„Du erfreust“, sie sagt’s, „die Augen,
Sie erfreun die trunkne Luft“.

August  Graf von Platen

Tulpen haben wohl in der Blumenwelt, die so ziemlich spektakulärste Geschichte.  Sie stammen ursprünglich aus der Türkei. Der Franzose  Charles de L’Écluse brachte sie 1593 mit nach Holland.

Dort brach später eine regelrechte „Tulipanomie“ aus.  Mancher versetzte für sie sein gesamtes Hab und Gut! Drei Tulpenzwiebeln der berühmten Sorte „Semper Augustus`“ erreichten 1637 einen Preis von 30 000 Gulden!

Zum Vergleich…. Ein Amsterdamer Grachtenhaus kostete damals 10 000 Gulden und Rembrandt erhielt für sein Gemälde „Die Nachtwache“, 1600 Gulden.

Der Sonnenkönig Ludwig XIV. importierte angeblich jährlich 4 Millionen Tulpenzwiebeln. Und es heißt, dass der Staat daran fast zugrunde gegangen wäre.

Und die Tulpen verursachten den ersten Börsencrash der Geschichte. 1637 fand in Alkmaar die schicksalhafte Auktion statt, bei der die Tulpenzwiebeln zum letzten Mal Höchstpreise erzielten.

 

Diese und andere „Unglaublichkeiten“ aus der Geschichte der Tulpen,  kann man hier nachlesen… HIER KLICKEN >>>>

 

 

Schnee von gestern…. ;-)

Oder besser der letzten Jahre…

Trübe Stimmung im Paradies, weil der Winter sich so hartnäckig hält?
Der März ist die Zeit zwischen Winter und Frühling. Da ist alles drin… auch wenn so viel und ständig Schnee, für das Flachland schon etwas ungewöhnlich ist.  😉
Eigentlich ist der Winter dieses Jahr mit seinem „Frühlingsschnee“ aber noch „vor Plan“. Letzes Jahr hatten wir schon weit im April,  pünktlich zu Ostern…15 cm Schnee und -15 Grad!
Das hat durchaus seine Vorteile, die bunten Ostereier können sich im Schnee viel schlechter tarnen. Oder gerade gut, kommt auf die Schneemenge an. 😉
Dürfen wir vorstellen…Schneehaserl… schnell vor der Spätschicht „gebastelt“… 😉

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Und sehen bunte Blumen im weißen Schnee nicht viel dekorativer aus?

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Wie hätten die Ärmsten ohne Schnee wohl gefroren…. 😉

So schön haben sie dann (weiter-) weitergeblüht….

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Ein ander Mal, auch an Ostern… aber auf 300 m Meereshöhe…

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So bekommt man schwarze Hunde weiß… 😉

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Gut gegen trübe Gedanken…auch bei trübem Wetter, tagsüber draussen Licht tanken. Das gibt es kostenlos, billiger geht nicht!

Denn auch bei trübem Wetter, bringt Tageslicht draussen, weit mehr als Lampenlicht. Welches bei den Strompreisen auch noch teuer bezahlt werden muss. 😉
So ein Spaziergang bringt Körper und Seele in Schwung. Wir sind täglich on Tour… ein Glück, gibt es so einen kleinen schwarzen Kobold, der wedelnd angehüpft kommt und sich freut, dass er raus kann. 😉
Genauer erklärt und wie man am besten tankt, findet man….

HIER

Wenn sich der Winter dann ausgetobt hat, freuen wir uns auf die warme Frühlingssonne, Blumen und Vogelgezwitscher.
Das kommt auch wieder, ist fest eingeplant. 😉

Eisblumen.. jetzt bald wieder… Update…

Mal schnell noch ein Update von unseren „Eisblumen“…

So sahen sie Ostern aus…

Und so sahen sie bis heute früh aus….

Da hat doch die Natur wieder gut „vorgesorgt“ und sie mit dem Schnee vor dem folgenden Frost (an die -10 Grad) geschützt. So können sie jetzt richtig schön blühen. 🙂

Was die Natur allerdings jetzt schon wieder vor hat? Seit zwei Stunden flöckelt es…

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Wahrscheinlich will sie in Kürze Schnee schmelzen üben… 😉

Schön, aber mit Vorsicht zu „geniessen“…

Oder besser nur mit den Augen geniessen!

Sollte man viele Blumen und Pflanzen, bei denen vielen garnicht bekannt ist, dass sie überhaupt giftig sind…viele sind in der richtigen Dosis aber auch Heilmittel…

Oder wie Giacomo Casanova (!725 bis 1795) in seinen Memoiren gesagt hat:

Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel,

Heilmittel in den Händen eines Toren, ist Gift.

Zu den giftigen Pflanzen jetzt im Frühling zählen die Gelbe Narzisse (Osterglocke), die Tulpe und die im vorherigen Post bereits schon genannten Ranunkel, Winterlinge und alle Hahnenfußgewächse.

Zu erwähnen wären auch noch die Blätter der (schönen) Herbstzeitlosen, die im Herbst blühen, die Blätter aber jetzt wachsen und schnell mit dem beliebten Bärlauch verwechselt werden können. Ebenso wie die Blätter der Maiglöckchen, bei denen auch alle Pflanzenteile giftig sind.

Ebenso giftig der Seidelbast, Wolfsmilchgewächse wie Christrose oder Weihnachtsstern, Rittersporn, Lupine, der „Wunderbaum“ eine beliebte Zimmerpflanze…ebenso wie die Dieffenbachie, der gefleckte Aronstab, Eibe, Efeu, Goldregen, Oleander und viele andere…

„Giftig“ sind auch so einige Nachtschattengewächse, die wir gern essen. Bei Kartoffeln, Tomaten (grüne Tomaten und Triebe sehr giftig!) und Auberginen, enthalten die grünen Teile Solanin. Bei Kartoffeln die im Licht gelegen haben und aussen grün sind, alles was grün ist, gut abschneiden!

Dann gibt es noch die sogenannten Bio-Drogen aus Giftpflanzen, wie ua….

Alpenveilchen (Cyclamen)

Alraune (die „sagenhafte Wurzel“)

Engelstrompete

Schwarze Tollkirsche (Atropa belladonna)

Stechapfel

Tabak

Auch nicht zu vergessen der Rote Fingerhut (Digitalis), aus dem ein Herzmittel hergestellt wird.

Was Tiere angeht, nicht alles was für uns ungiftig ist, muss auch für Tiere ungiftig sein…

Hier kann man mal nachschauen… Giftpflanzen für Tiere

Ein schönes „Giftmischer-Museum“ ist das Apotheken-Museum im Heidelberger Schloss. Dort kann man von den Anfängen der Medizin, dem Wissen über Kräuter und der Herstellung von Essenzen daraus, alles anschauen und nachlesen.

Und jetzt wünschen wir allen viel Freude an den schönen Blumen, Pflanzen und der Natur überhaupt. Man sollte nur ein wenig aufpassen, was man so anfasst, wohin man etwas pflanzt oder in den Salat schneidet oder woran unsere Haustiere schnüffeln oder rumknabbern… 😉

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