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Ich schlief und träumte….

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Von einer „Gattung Politiker“, die inzwischen längst ausgestorben zu sein scheint. Jemand der klug, vernunftbegabt, diplomatisch und gemeinsam mit der „Gegenseite“ bestrebt ist, die Völker zusammenzubringen. Damit sie innerhalb der Grenzen ihrer Länder, friedlich an einem Strang ziehen, anstatt aufzurüsten und sich zu bekriegen.
Dieses Ziel scheint heute weiter entfernt zu sein denn je. Im Gegenteil, es gibt Leute, die Krieg fordern.
75 Jahre, nachdem der 2. Weltkrieg am 1. September 1939, mit dem Überfall der Nazis auf Polen begann und dem fast 60 Millionen Menschen zum Opfer fielen.
Und an dessen Ende sich die Menschen schworen „NIE WIEDER KRIEG!“

Gibt es so jemanden noch? Ich glaubte nicht mehr daran und dann las ich ein Interview in der taz. Ein Interview mit dem ehemaligen amerikanischen Botschafter in Moskau zu Gorbatschows Zeiten, Jack Matlock. Und ich fand, was ich suchte. Leider ist es „nur“ der ehemalige Botschafter!
Wo sind solche Leute heute, um andere zur Vernunft zu bringen?! Und viele täten gut daran, auf Menschen wie Jack Matlock zu hören!
Ein sehr lesenswertes Interview und jemand, von dem viele noch etwas lernen könnten! Ein Interview zur heutigen Lage in Russland und der Ukraine, der Rolle der Nato in den letzten Jahrzehnten, was falsch gelaufen ist, mit Rückblicken in die Vergangenheit. Was der „Westen“ keinesfalls tun sollte, bzw. nie hätte tun sollen. Und damit Putins heutiges Verhalten provoziert hat.

Zum Interview hier klicken >>>>

Stattdessen werden selbst in Reden anlässlich einer Gedenkveranstaltung, auch zum Tode von Millionen Menschen aus Russland, härtere Strafen und Aufrüstung gefordert. Und das auch von einem ehemaligem deutschen Pastor! Beschämend!
Der „wind of chance“, weht schon wieder sehr kalt!

Konfrontation wird keinerlei Verständnis bringen und schon gar keine Vergebung.
Da helfen nur Gesten wie der Kniefall von Bundeskanzler Willy Brandt damals.
Und diese helfen manchmal auch, Unversöhnliche zu versöhnen.
Egal in welche Richtung!

Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude
und sah, das Leben war Pflicht.
Ich handelte und siehe, die Pflicht war Freude.

Ranindranath Tagore

Ich schlief und träumte, jedermann würde es mit Freude als Pflicht ansehen, den Schwur der Menschen von damals zu erfüllen.
Es ist unsere Pflicht! Gut zu machen, geht es sowieso nicht mehr, aber neue Opfer könnte man verhindern!
Aber manche Märchen werden dann eben wirklich nicht wahr. Alles nur geträumt… !

Das auch zum Gedenken und zur Mahnung an ein ebenso schlimmes Ereignis in New York, welches ebenfalls sehr vielen unschuldigen Menschen das Leben gekostet hat. Und das sich heute wieder jährt. Ebenso „hoffentlich nie wieder!“

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Gedanken zum Sonntag…

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Auch wenn sowas eher ungehört und wenig darüber nachgedacht verhallen und es auch wenig ändern wird, nichts sagen ist auch nicht besser….

Derzeit tobt in den (gleichgeschalteten) Medien eine Propagandaschlacht, dass es manchmal kaum noch zu ertragen ist!
Beispiel…Anfrage bei Spiegel Online, „Ob es denn Beweise für den vermeldeten Einmarsch der Russen in der Ukraine gäbe…“
Antwort… „Ob es denn Beweise dafür gäbe, dass es nicht so wäre“.
Genau sooooo, stellt man sich seriösen Journalismus vor! 😛
Diese erinnert doch sehr an die Zeit vor und während der vergangenen zwei Weltkriege, mit deren bekannten furchtbaren Auswirkungen!

Allen, die jetzt schon wieder „die Messer wetzen“, sei die Lektüre „unserer“ >>Briefe eines Soldaten<< HIER KLICKEN >>>> dringend empfohlen!!!!

(Unten auf der Seite ist jeweils der Link zu den nächsten Briefen)

Briefe eines Soldaten, der im letzten Weltkrieg seine letzte Ruhe (hoffentlich!), irgendwo in oder bei Stalingrad gefunden hat. Er wurde nie gefunden! Täter und Opfer zugleich! Und jetzt ist unweit davon wieder ein „Kriegsschauplatz“ und es wird gefühlt alles dafür getan, dass das so bleibt. 😦

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!

Krieg ist kein Spaß! Er produziert keine Helden, sondern nur Leid und Elend!

Von ihm profitieren nur einige Mächtige (…Konzerne, die für ihre Zwecke „Strohmänner“ benutzen und nie selbst in Erscheinung treten).
Ins „Feld“ schicken sie aber das „Fußvolk“, welches immer wieder auf’s Neue, auf deren Propaganda rein fällt und dies dann teuer bezahlt!!!!

Kriege wird es wohl erst nicht mehr geben, wenn diese Leute selbst ins Feld ziehen müssten und keiner mehr davon profitiert!

Gerade und vor allem auch beschämend für Deutschland, dass die 50 Millionen Toten allein des letzten Weltkrieges, scheinbar schon wieder vergessen sind und Worte und Taten schon wieder so weit auseinander klaffen!!!!

Und weil wir gerade bei „Kriegsschauplätzen“ sind, gestern verstarb ein ganz Großer, Peter Scholl-Latour.
Ein sehr kluger und unabhängiger Journalist und Autor, der in seinem Leben an vielen solcher Schauplätze unterwegs war und nie mit den Mainstream-Medien ging.
Er hinterlässt eine große Lücke in der Medienlandschaft, die mit heutigem „Personal“, kaum zu füllen sein wird.
Chapeau und unsere Verehrung Herr Scholl-Latour. Sie und Ihre Publikationen werden uns sehr fehlen!
Und der Platz an dem Sie sich jetzt befinden, ist hoffentlich friedlicher!
R.I.P

Als Abschluss noch etwas Ironie und der nächste Akt im Laienspiel für’s Volk zum Wochenende…
Die „innerirdischen Schlapphüte“ sollen ihre großen Ohren auch über dem Atlantik und Mittelmeer gehabt haben.
Na sowas, wer hätte das gedacht?! Die machen doch sowas nicht… da ist natürlich die größtmögliche Aufregung und Aufklärung angesagt! *hust*
HIER KLICKEN >>>>

Abendgedanken…

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Angesichts der Flugzeugkatastrophe und des heftigen Bürgerkrieges in der Ostukraine, bekommt man das Thema nicht aus dem Kopf.
Und es ist auch im privaten Bereich Thema. Wie im Gespräch mit einer Ukrainerin, die genau aus diesem Teil der Ukraine stammt.

Ihre Familie möchte bei Russland bleiben. Aus Sicht der Ukrainerin, die hier in Deutschland lebt, nur fast verständlich, aber…
Das Leben in Deutschland kann man nicht auf ganz Europa übertragen und niemand hier, möchte wahrscheinlich mit dem Leben der einfachen Leute in Bulgarien oder Rumänien tauschen! Auch Mitgliedsländer der EU. Ähnlich ist es ja in der Ukraine auch.
Also eher pragmatische Gründe, als Putins Propaganda. Es gibt aber sicher auch Familien, die lieber näher zur EU wollen.
Was sie aber zuallererst wollen, in Frieden leben! Ohne Angriffe, egal von welcher Seite! Das Stadion in dieser Stadt existiert nicht mehr, es ist dem Erdboden gleich gemacht. Es wird wohl viele Jahre dauern, bis alles wieder aufgebaut ist.
Und Ukraine heißt übersetzt Randgebiet. Sieht man es sich auf der Landkarte an, ist es das tatsächlich. Von Europa und Russland. Der westliche Teil fühlt sich offensichtlich näher an Europa und der andere, eher an Russland.

Die EU hat schon lange Verhandlungen wegen eines Partnerschafts-/Freihandelsabkommens mit der Ukraine geführt, welches inzwischen unterzeichnet ist. Es lockten schließlich Gasvorkommen im Schwarzen Meer, sowie damals noch, der militärische Zugang dazu. Uran, viel Schiefergestein, aus dem auch Gas durch Fracking gewonnen werden kann und der US-Konzern Monsanto, verkauft schon länger genverändertes Saatgut dorthin. Für solche „Pfründe“ verspricht man der Bevölkerung schon mal ein besseres Leben.
Russland hatte natürlich ähnliche Interessen und war mit seinem völkerrechtswidrigen „Handstreich“ auf der Krim, aber schneller.

Daraus entwickelte sich ein Konflikt, der immer schlimmere Formen angenommen hat und inzwischen sogar 300 Menschen das Leben gekostet hat, die gar nichts damit zu tun hatten! Nach der Meinung des Westens, allein schuldig… Putin.
In solch einem Konflikt ist selten nur einer schuldig! Es gibt nicht nur schwarz und weiß und auch nicht nur gut und böse!
Bei sowas geht es um die Interessen von Staaten, der weltweiten Wirtschaft, Militärs und Geheimdienste kochen auch noch ihr Süppchen, dazu irgendwelche „durchgeknallten“ Patrioten, die oft von den vorher Genannten benutzt werden!

Von beiden Seiten gibt es Propaganda und man sollte sich hüten, nur einer Seite zu glauben! Und immer im Auge haben, dass es um Geld, wirtschaftliche und politische Macht geht. In dem Fall ist es allerdings wirklich fast unüberschaubar, was Wahrheit und was Dichtung ist!
Und auch mal darüber nachdenken, dass die im Wert fallende Währung der Ukraine, vielen Wirtschaftsunternehmen Vorteile im Handel und Gewinne bringt.
Haben die ein wirkliches Interesse an der Beendigung des Konflikts?

Zivile Opfer zählen dabei oft nicht wirklich. Es sei denn bei den Medien, die mit der Würde dieser Menschen, das „Sommerloch“ füllen. 😦

Zu dem Ganzen, inclusive Waffen, gibt es bei Austrian Wings auch einen hochinteressanten Artikel eines Russlandkenners, der vieles „auseinandersortiert“, was möglich ist und was nicht. Vergleicht man ihn mit den Nachrichten, stellt man fest, dass Medien und Politik recht wenig Interesse haben, die Wahrheit preiszugeben…
Hier klicken>>>>

Und es gibt auch jenseits des großen Teiches Menschen, die das differenzierter sehen. Wie Ron Paul Blames…
HIER NACHZULESEN >>>

So richtig „gut“, kommt sowas natürlich nicht….

Und HIER >>>< der Link zur Facebookseite des Ron Paul Institute, For Peace and Prosperity

Putin ist alles andere als unschuldig, allein schuldig, ist er aber mit Sicherheit nicht!

Auch nachdenkenswert, ist er so dumm oder abgebrüht, die internationalen Reaktionen auf den Abschuss einer Passagiermaschine in Kauf zu nehmen?
Was würde es ihm bringen? Noch mehr Sanktionen… und einen mega Shitstorm….
Also dumm ist er auf alle Fälle nicht!
Und der Vollständigkeit halber… Der Abschuss der iranischen Passagiermaschine 1988, wurde als Kollateralschaden bezeichnet. Der Kommandant des sich widerrechtlich dort aufhaltenden Flugzeugträgers, bekam nachher einen Orden für „besonderen Einsatz“. Immerhin „schon“ 1996, wurde der Verlust der Menschenleben bedauert und dann auch Millionenentschädigungen gezahlt.
Ehe man mit dem Finger auf andere zeigt, sollte man dringend vor der eigenen Tür kehren!!!

Und irgendwie sind wir doch auch schon wieder mitten drin im kalten Krieg, bei dem Freunde, Freunde und Feinde belauschen, die eigene Bevölkerung, in dem intrigiert und aufgerüstet wird, was das Zeug hält und mehr.
Und fast unbemerkt, schwebt über unzähligen Frauen im Irak, das Damoklesschwert der Beschneidung ( Genitalverstümmelung). Ausgerufen von Leuten, die von Staaten unterstützt werden, denen auch Deutschland fleißig Waffen liefert und ein reger Handel existiert. Und in dem 2022 die Fußball-WM ausgetragen werden soll!
Warum wird man den Eindruck nicht los, dass es den Irakern jetzt schlechter geht, wie vorher? Und wo ist die Demokratie, die andere für sie geplant hatten?
Bei den Brot und Spielen der Neuzeit, kann man die obigen schlimmen Tatsachen, dann aber ganz schnell vergessen.

Und nochmals allen ins Stammbuch geschrieben, die Worte von Egon Bahr (bis 1994 im Bundestag)…

In der internationalen Politik geht es nicht um Demokratie oder Menschenrechte, sondern um Interessen von Staaten.
Merken Sie sich das!

R.I.P.

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Schon wieder gibt es sehr viele Menschen (fast 300) zu betrauern, die gestern beim Absturz der Boing 747 der Malaysia Airlines über der Ostukraine, ums Leben gekommen sind.
R.I.P.

Die Ursache des Absturzes ist noch nicht geklärt. Es mehren sich die Stimmen, die einen Abschuss für möglich halten. Wenn das so wäre, hätten die „Zündelei“ und die Fehler, auch so mancher westlicher Länder dort, furchtbare Auswirkungen. 😦
USA, EU, NATO und auch der deutsche Außenminister fordern eine internationale Untersuchung.

Es gab in der Geschichte der letzten Jahrzehnte immer wieder solche Vorfälle.
Am 1.9. 1983 wurde von Russland (Sowjetunion) ein südkoreanisches Passagierflugzeug abgeschossen.
Daraufhin wurde der russischen Fluggesellschaft Aeroflot, zeitweise der Einflug in US-Hoheitsgebiet verboten.

Nur 5 Jahre später, am 3.Juli 1988, schoss die widerrechtlich im iranischen Hoheitsgebiet operierende USS – Vincennes, den Airbus A300B2, der Iran Air ab.
290 Menschen an Bord starben.
Die USA lehnt es bis heute ab, sich für den Vorfall zu entschuldigen. Er wurde lapidar als „Kriegsereignis“ abgetan.
Der Kapitän der Vincennes wurde dafür für „außerordentliche Pflichterfüllung im Einsatz“, der Orden „Legion-of-Merit“ verliehen und einige Offiziere befördert.
Später wurden millionenschwere Entschädigungen gezahlt und 1996 immerhin der Verlust der Menschenleben bedauert.

Der Iran kündigte blutige Rache an. Etwa ein halbes Jahr danach, explodierte an Bord von Pan Am 103 eine Bombe über Lockerbie. 270 Menschen starben.
Anfängliche Spuren sollen in den Iran geführt haben. Verurteilt wurde später aber nur ein einzelner Geheimagent aus Libyen.
Dieser wurde aus humanitären Gründen (Krebserkrankung) inzwischen wieder freigelassen.

Quelle und ausführlichere Infos gibt es bei „Austrian Wings“, dem österreichischen Luftfahrtmagazin.

Hier klicken >>>>

Man nehme…

Zu gleichen Teilen…

Machtgier
Geldgier
Geltungssucht

Dazu gebe man von jedem einen gut Teil…

Erdgas, Schiefergestein, extra importierte, leckere Gen-Früchte und würze mit einer feinen Prise Uran.

Man verspreche allen, mit ihnen gemeinsam, ein Freiheits-Süppchen und süßen Brei wie im Schlaraffenland zu kochen.
Dann hat man bald alles, was das Herz begehrt. Gold und Ehr‘ und Kron’… oder auch „Stars“ (and Stripes)…
Dafür braucht man aber noch die nötigen Beiköche, die den Hungrigen den Mund wässrig reden.

Dazu rechte (-sdrehende) Kulturen, die das Essen mit ihren Baseballschlägern kräftig umrühren und mit Springerstiefeln kne(ch)ten.
Neonazis skandieren am Holocoust-Gedenktag für die Ukrainische SS….. HIER KLICKEN >>>>
Dann eine „heilige“ (gesprochene) Jungfrau, die ihren Heiligenschein zu einem Zopf geflochten und den Kalaschnikow-Kochlöffel immer unter ihren goldenen Engelsflügeln trägt, damit nur sie allein im Süppchen rühren kann. Die alten „Himmelsleitern“, die sie zum Aufstieg nutzte, braucht sie wohl nicht mehr.
Und für die Handarbeit, einen mit kräftigen Fäusten, der alles richtig zusammen stauchen kann.
Nicht zu vergessen, die sehr wichtigen Küchenhelfer, die wie aus einem Munde, die Kunde von dem Schlamassel, ähmmm süßen Brei, in der Welt verbreiten.
Man hüte sich aber, den Koch mit dem Namen Sol Janka an den Kochtopf zu lassen, er steht im Ruf, allen die Suppe zu versalzen!
Zudem stiehlt er noch die Rezepte und tut es den Sterneköchen gleich!
Nun fache man das Feuer kräftig an.
Denn haben die Gäste erst mal Appetit bekommen und stürmen das Buffet, gibt es kein Halten mehr.
Wer nicht standfest genug ist, wird über den Haufen gerannt.

Aber so ein Gericht kann leicht misslingen, wenn man nicht aufpasst!

Dass es da ein paar gibt, denen das Freiheits-Süppchen nicht schmeckt und die auch keinen süßen Brei um’s Maul geschmiert haben wollen,
fällt beim kochen gar nicht auf.

Erst wenn sie zum Schnellimbiss gehen und nach Sol-janka rufen und nicht nur mit Zwiebel und saurer Gurke nach den anderen werfen.
Und wer ist schuld daran? Natürlich der vermaledeite Beikoch, der hat ihnen den Geschmack versaut! Jetzt soll er auch was dagegen tun!

Die illustren Gäste, die bereits den Geschmack von Süppchen und süßem Brei auf der Zunge haben, drohen, das Essen nicht zu bezahlen, wenn sie jeweils nur einen halben Teller voll, davon bekommen. Sie wollen volle Teller!
Nicht bezahlen? Dann wäre das Sebstbedienungs-Restaurant pleite. Und so ziehen Koch und Beiköche, bewaffnet mit Bratpfannen, Nudelholz, gewetzten Messern, dem Kriegsbeil und spitzer Zunge los, um sich das zu holen, was ihrer Meinung nach, ihnen gehört.

Wie man das Feuer, welches man entfacht hat, wieder löscht, stand bei dem Rezept leider nicht dabei. Man ist ja auch ziemlich damit beschäftigt, die Zutaten zu besorgen und zu kochen… beim Streit darüber, was nun gekocht wird, sterben inzwischen wieder Menschen, weil sie sich die Kochlöffel um die Ohren hauen und andere sogar ins Feuer werfen. Manche Suppenküchen sind wahrhaft mildtätig!
Nur die Küchenhelfer verbreiten das nur halb so laut.

Aber der ungeliebte Koch, mit dem man sonst nicht redet, sollte gefälligst seine Kochlöffelkrieger zurück an den heimischen Herd pfeifen!
Und wehe nicht, aber dann… (was?)!

Na dann Mahlzeit! Manche Rezepte kocht man besser nicht nach!

Und…..

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit diesem „Rezept“…

Ich bin vergnügt, im Siegeston
Verkünd es mein Gedicht.
Und mancher Mann mit seiner Kron
Und Zepter ist es nicht.
Und wär er’s auch; nun, immerhin!
Mag er’s! so ist er was ich bin.

Des Sultans Pracht, des Moguls Geld,
Des Glück, wie hieß er doch, –
Der, als er Herr war von der Welt,
Zum Mond hinauf sah noch?
Ich wünsche nichts von alledem,
Zu lächeln drob fällt mir bequem.

Zufrieden sein, das ist mein Spruch!
Was hülf mir Geld und Ehr?
Das, was ich hab, ist mir genug,
Wer klug ist wünscht nicht sehr;
Denn, was man wünschet, wenn man’s hat,
So ist man darum doch nicht satt.

Und Geld und Ehr ist obendrauf
Ein sehr zerbrechlich Glas.
Der Dinge wunderbarer Lauf,
(Erfahrung lehret das)
Verändert wenig oft in viel,
Und setzt dem reichen Mann sein Ziel.

Recht tun, und edel sein und gut,
Ist mehr als Geld und Ehr;
Da hat man immer guten Mut
Und Freude um sich her,
Und man ist stolz, und mit sich eins,
Scheut kein Geschöpf und fürchtet keins.

Ich bin vergnügt, im Siegeston
Verkünd es mein Gedicht,
Und mancher Mann mit einer Kron
Und Zepter ist es nicht.
Und wär er’s auch; nun, immerhin!
Mag er’s! so ist er was ich bin….

Aus „Der Wandsbecker Bote“ von Matthias Claudius

 

Boahhh die ukrainische „Regierung“… Russland wäre schuld, dass die Ukrainer 40 Russen in ein Gebäude getrieben haben und dasselbe angezündet… da fehlen einem die Worte!
Klar, die Opfer sind selber schuld… Beschämend!
Und sowas unterstützen wir auch noch und verbreiten solche Nachrichten! Nicht zu fassen! 😦

Zentralrat der Juden besorgt über rechte Kräfte in Regierung

Ein sehr interessanter Artikel zum Thema Rechte und Antisemitismus in der Ukraine. Auch über die Geschichte des Antisemitismus dort. Was von westlichen Politikern leider weitesgehend ausgeblendet oder unterschätzt wird.
Wirtschaftliche Verhandlungen mit der nicht demokratisch gewählten Übergangsregierung, in der auch die rechte Gruppierung „Swoboda“ vertreten ist, sind bereits im vollen Gange. Die möchte man wahrscheinlich nicht gefährden. Hoffentlich „verhandelt“ die Politik endlich auch darüber! Das wäre mehr als wichtig. Solche Leute sollten keine Macht bekommen! Sie sind schon in zu vielen Ländern in Westeuropa vertreten!
Nicht nur der Zentralrat der Juden sollte besorgt sein, die bekommen uns allen nicht gut!
Und allen nochmals wärmstens ans Herz gelegt, das Buch „Clara’s War“ bzw. die deutsche Ausgabe, „Eine Handbreit Hoffnung“ von Clara Kramer. Die Geschichte eines jüdischen Mädchens, dass die NS-Zeit in einem Kellerversteck überlebt hat. In der Nähe von Lviv (Lemberg)/Ukraine. Es zeigt deutlich auch den Antisemitismus von Ukrainern auf. Leider immer noch hochaktuell. Wir hoffen, es wird bald auch wieder in Buchform. aufgelegt.

JNS - ISRASWISS

268017330 Die nationalistische Partei „Swoboda“ und „Rechten Sektor“ sind jetzt auf der Krim verboten.

Der Zentralrat der Juden zeigt sich beunruhigt angesichts rechter und ultranationalistischer Kräfte in der ukrainischen Übergangsregierung. «Hier muss Europa ganz genau hinsehen, kritisch und ohne Naivität, und darauf achten, dass Rassismus und Antisemitismus in der Ukraine nun nicht etwa salonfähig werden», sagte der Präsident des Zentralrats, Dieter Graumann, am Mittwoch «Handelsblatt Online».

«Unter keinen Umständen dürfen wir hinnehmen, dass in dieser Zeit der radikalen Umwälzungen radikale und menschenfeindliche Gruppierungen ihren Einfluss ausweiten und Minderheiten bedrohen können.» Juden seien in solchen Situationen immer in Gefahr, «als Sündenböcke missbraucht zu werden», sagte Graumann weiter.

Die von dem Juristen Oleg Tjagnibok geführte rechtspopulistische Partei Swoboda (Freiheit) ist in der ukrainischen Regierung vertreten. Die ultranationalistische Gruppe Rechter Sektor (Prawy Sektor) gilt als militanter Kern der Proteste gegen den entmachteten Präsidenten Viktor Janukowitsch. Das Parlament der Krim hat jetzt die nationalistische Partei…

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Neues von der Märchentante….

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Es war einmal, vor nicht allzu ferner Zeit, da begab es sich, dass mehrere große Königreiche, ihr Reich vergrößern wollten.
Ihnen kam in den Sinn, dass es da gleich in der Nachbarschaft ein Reich gab, dessen Volk unzufrieden mit seinem Herrscher war.
Er hatte ihnen fremde Fronherren vor die Nase gesetzt und viele lebten in großer Armut und Unfreiheit.

In diesem Land waren sehr viele Schätze zu finden. Es gab Kohle, Eisenerz, Graphit, Mangan, selbst die schönsten Edelsteine -wie den Blautopas und den Feueropal-. Außerdem fand man dort Gold und ein begehrtes strahlendes Mineral, Uran. Im dunklen Meer, an dem das Reich lag, lagerte zudem Erdgas, ebenso wie in dem zahlreich vorhandenem Schiefergestein, das man durch eine besondere, giftige „steinbrechererische“ Methode, auch an die Oberfläche holen konnte. Beim Gedanken an die Schätze, bekamen die Augen der Herrscher einen goldenen Schein.
Die Erde in dem Land war sehr fruchtbar und man nannte es sogar Kornkammer. Kluge Alchemisten aus dem riesigen Reich der untergehenden Sonne, hinter dem Weltenozean, hatten schon besondere Samen erfunden. Aus ihnen wuchsen wundersame Pflanzen, die den Bauern die Scheunen bis unters Dach füllen sollten und ihnen großen Wohlstand versprachen. Auch ansonsten fanden es die Kaufleute aus dem Reich der untergehenden Sonne sehr interessant für gute Geschäfte.

Die Königreiche hatten auch ihre Heere vereinigt. Bekamen sie dieses wundersame Reich dazu, würde ihr Erzfeind aus dem Nachbarreich, wieder ein ganzes Stück seiner Macht verlieren. Dachten sich zumindest die Könige der Reiche.
Also sagten sie den Menschen dort, dass in ihrem Land Milch und Honig fließen würden, sie müssten sich nur dem ihrigen Reich anschließen.
Selbst die gefürchteten Kämpfer in Ritterrüstungen und mit großen Keulen bewaffnet, waren ihnen recht, um das Reich zu erobern.
Diese Kämpfer sahen sich als Nachfolger derer, die vor vielen Jahren schon einmal versucht hatten, das feindliche Nachbarreich zu erobern, aber gescheitert waren. Sehr viele Menschen hatten dabei ihr Leben verloren und die meisten im Volk fürchteten sich vor ihnen und wollten nichts mit ihnen zu tun haben.
Die Torwächter des alten Königs kämpften wacker für ihren König. Doch gegen den Sturm des Volkes konnten sie nichts ausrichten. Wieder gab es viele Tote und Verletzte. Unter dem Volk und den Soldaten. Schließlich ergriff der alte König bei Nacht und Nebel die Flucht.

Einen hatten die Könige jedoch unterschätzt, den Zwergenzaren aus dem Nachbarreich. Er war zwar klein, besaß aber geheime Kräfte und hieß Rumpelstilzchen. Von seinen Untertanen duldete er keinen Widerspruch, trotzdem wurde er von vielen geachtet. Den anderen zeigte er schon, „wo der Rumpelstilz den Wodka holen geht“. In seinem Palast brannte immer ein Feuer, das war nötig, weil Väterchen Frost gerne einen eisigen Wind um die Zwiebeltürme des Palastes wehen ließ. Als Zar Rumpelstilzchen erfuhr, was die anderen Königreiche vor hatten, wurde er sehr wütend. Sie gaben mir Brief und Siegel darauf, dass sie meinem Zwergenreich nicht näher kommen und schon gar nicht mit einem Heeresbündnis. Aber ich weiß was, um ihre Paläste zu erwärmen, brauchen sie mein Gas!
Er hüpfte sehr hoch und auf einem Bein um sein Feuer und sprach dabei:

Heute back‘ ich, morgen brau‘ ich und übermorgen hol‘ ich mir der Königin ihre Krim! Ach wie gut das niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß‘.“
„Gold, Gas, das dunkle Meer und mehr, sind dann mein und das find‘ ich fein!“

Sprach es und schickte sein Heer los, um sich die Krim zu holen. Die auch bald ihm gehörte.

Als diese Kunde zu den Herrschern der anderen Königreiche drang, waren diese entrüstet ob des Tuns von Zar Rumpelstilzchen. Wie konnte es Rumpelstilzchen nur wagen! Sowas tut kein anständiger Herrscher! Sie ließen die Botschaft seiner Missetaten von allen Türmen blasen und kamen sogleich zusammen, um zu beraten, was man gegen eine derartige Dreistigkeit tun könne. Sie drohten Rumpelstilzchen böse Strafen an, sein Rumpeln sollte ihm schon noch leid tun. Denn sie selbst, würden sowas nie im Leben tun! Oder vielleicht doch? Aber darüber schweigt des Minnesängers Höflichkeit.

Der tapfere Ritter Siegmar, ritt sofort zur frommen Königin mit dem „engelhaften“ Namen. Die sich tugendhaft zurückhielt und mit huldvollen Worten sparsam umging. Ritter Siegmar schwenkte sein leuchtend rotes Banner und versicherte der Königin seiner Unterstützung und dass er willens war, notfalls auch Zar Rumpelstilzchen auf die Füße zu treten (lassen). Damit dieser nicht mehr hüpfen konnte. Und die Jungfrau von Orleans schickte sofort Adler los, die mit Adleraugen darüber wachen sollten, dass Zar Rumpelstilzchen nicht befreundete Reiche überrumpelt. Auch ein ehemaliger Kirchenfürst pflichtete ihnen bei, denn er war ein treuer Vasall. Knappe und Minnesänger Walter von der Steinweide, machte sich sofort auf zu einer geheimen Mission zu Zar Rumpelstilzchen. Aber was Rumpelstilzchen das Seine nennt, gibt er nicht mehr her. Und die Minnegesänge blieben ungehört.
Die angenommene Prinzessin Sonnenblumengelb bekam ein ganz grünes Gesicht, als man ihr sagte, dass im neuen Reich, auch jene gefürchteten braunen Kämpfer ihr Unwesen trieben. Das entlarvte sie auf der Stelle, als eine dreiste Lüge von Zar Rumpelstilzchen.
Die Königin war gerührt über soviel selbstlose Treue. Und sagte ihnen, sie seien alle wie Erzengel Gabriel.
Nur einer wagte noch aus der hintersten Ecke ein Widerwort. Der Hofnarr. Aber wer glaubt schon einem Hofnarren und alle lachten über seine Späße.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann heucheln sie noch heute.

©Eure Märchentante von den regenbogenlichtern

Zum Glück werden Märchen nicht wahr! Oder vielleicht doch?

In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen der Staaten.
Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.

Egon Bahr, SPD-Politiker und bis 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages

Aber Politiker sind ja auch gute Märchenerzähler, oder nicht?!

Hier noch ein Artikel über die „unerschrockenen Freiheitskämpfer “ in der Ukraine…

HIER KLICKEN >>>>

Infos zu Gen-Mais und dem „welteroberndernden“ Monsanto-Konzern…. denn jetzt kommen Produkte mit dem „Vornamen“ Gen aus den USA, später sicher aus der Ukraine. Ein Freihandelsabkommen ist schon in Arbeit. Und inzwischen ist wohl auch sicher, dass der „Vorname“ in unsern Blutkreisauf eindringt.

Genmais hier klicken >>>>

Monsanto hier klicken >>>

Und hier zu den „Schätzchen“, auf die so viele ganz erpicht sind….

Rohstoffe Ukraine, hier klicken >>>>

Auf in den Kampf, das Ende so manches „Schätzchens“ naht!
Oder man könnte auch schon wieder sagen, alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei… 😉

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