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Beiträge mit Schlagwort ‘Venus’

Liebesgeschichte zum Wochenende…

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Unsere Liebesgeschichte ist schon sehr alt, sie stammt aus der Sagenwelt des Altertums…

Sie fiel mir wieder ein, als Anna-Lena vor einer Zeit schrieb, dass sie Myrrhen-Tinktur gebraucht hätte…

Myrrha (griechisch Smyrna) ist die Tochter des zyprischen Königs Kinyras.

Als sie ins heiratsfähige Alter kommt, prahlt ihr Vater vor allen Männern, dass seine Tochter schöner als die schaumgeborene Göttin (Aphrodite in der griechischen / Venus in der römischen Mythologie) sei.

Myrrha vernachlässigt in jugendlichem Übermut den Kult der Aphrodite und den Tempeldienst. Aphrodite, die darüber sehr erzürnt ist, lässt Myrrha als Strafe, in heißer Liebe zu  ihrem Vater entbrennen.

Myrrha weist daraufhin alle Freier ab, die um ihre Hand werben. Stattdessen verzehrt sie sich in Liebe zu ihrem Vater.

König Kinyras ahnt nichts von Myrrhas Leidenschaft und hält ihre Verweigerung als jungfräuliche Scheu.

Myrrha, mit zerissenem Herzen und in unendlicher Scham, will so nicht mehr weiterleben und beschließt, ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Ihre Amme kann den Selbstmord aber verhindern. Entsetzt hört sie von der Liebe des Mädchens zu ihrem Vater.

Sie kann sie weder durch Drohungen, noch durch Flehen davon abbringen, lieber zu sterben, als von ihrer Liebe abzulassen.

Verzweifelt schwört die Amme, Myrrha zu helfen.

In weiße Kleider gehüllt, feiern die Mütter mit Ährengebinden im Arm, das jährliche Fest der Göttin Ceres, Neun Tage lang ist Venus und mit ihr männliche Berührung verboten.

Auch Kenchreis, die Königin, bleibt dem Lager ihres Gatten Kinyras fern.

Da verspricht die Amme Kinyras, ihm noch in dieser Nacht, das schönste aller Mädchen zuzuführen.

Der Vater empfängt sein eigen Fleisch und Blut und vom Vater geschwängert, verlässt sie die Kammer.

Nach vielen Liebesnächten lässt sich Kinyras ein Licht bringen um endlich die Geliebte zu sehen. Als er in ihr seine Tochter und den Frevel erkennt, will er sie töten.

Myrrha kann jedoch fliehen und flieht und irrt neun Monate lang, durch Land und Wüste. Als sie die Last ihres Leibes nicht mehr tragen kann, fleht sie die Götter an, sie zu verwandeln.

Noch während sie spricht, steigt die Erde an ihren Beinen hoch, die Knochen werden zu Holz, das Blut zu Säften, die Arme zu Ästen, die Finger zu Zweigen.

Und der wachsende Baum, umschließt ihren schwangeren Leib.

Sie weint und die Myrrhe, die zäh aus dem Baum tropft, trägt ihren Namen.

Das Kind jedoch, sucht einen Weg geboren zu werden. Der Baum krümmt sich unter den Wehen und ächzt vor Schmerzen.

Lucina, die Geburtshelferin hat Erbarmen, legt ihre Hände an das Holz und spricht einen Geburtssegen.

Der Baum  bekommt einen Riss und durch den Spalt entlässt er einen wimmernden Knaben.

Es ist Adonis, der später der schönste aller Männer wird. Selbst Venus konnte ihm nicht widerstehen.

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Myrrhe (semitisch „murr“= bitter) ist das Harz des Baumes Commiphora Myrrha. Dieser ist in Afrika zu finden.

Auf der Haut wirkt die Tinktur von Myrrhe desinfizierend, zusammenziehend und narbenbildend.

Sie wird zum Beispiel bei Entzündungen der Mundschleimhaut eingesetzt.

Vor dem Christentum wurde Myrrhe als Aphrodiasiakum eingesetzt. Das Bett wurde damit beträufelt und Myrrhe wurde als Parfüm getragen. In der Parfümerie wird es auch bis heute verwendet.
Schon vor3000 Jahren wurde Myrrhe im alten Ägpten zur Balsamierung verwendet. Ebenso im Judentum, zur Bestattung und kultischen Salbungen. Christus, hebräisch Messias, bedeutet „Der Gesalbte“.

Die heiligen drei Könige brachten dem Jesuskind Gold, Myrrhe und Weihrauch mit.

Ebenso wie Weihrauch, wird Myrrhe als Räucherwerk verwendet. In früherer Zeit war Myrrhe sehr wertvoll.

Wie man sieht, sind „Myrrhas Tränen“ bis heute sehr geschätzt. Tränen für die Liebe und die Heilung.

Momente der Woche…

Sonnige Momente…

bietet uns das schöne Frühlingswetter… 🙂

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Momente des Lächelns…

Sollen diesmal den zwei netten Polizistinnen von der Kontrolle gestern Nacht gehören…
Da sie sich, sicher oft nicht sonderlich Nettes anhören müssen, sollte man auch mal Dankeschön für Freundlichkeit loswerden.
Zu den „Power-Frauen“ hätten sie auch gut gepasst!

Ein spannender Moment…

war heute Nachmittag, als mein Mann anrief, beim Fritzfon wäre ein Update gekommen, das er aufgespielt hätte und jetzt wäre alles weg… *schock*

Der entspannende Moment danach…

das Telefonbuch mit allen Angaben ist noch da und nach dem anderen schaue ich morgen… *schnauf* 😉

Momente der „Qual der Wahl“

hat am Sonntag die Bundesversammlung. Allzulang „quälen beim wählen“, werden sie sich aber wohl nicht… entweder sie wählen Herrn Gauck oder nicht… 😉

Schmerzhafte Momente…

hat immer noch mein Mann mit seiner Mittelohrentzündung. Wir hoffen, es wird bald gut.

Sternstunden-Momente

haben diesen Monat Stern-oder Planetengucker…
Am Südwesthimmel sind ab dem frühen Abend Venus und Jupiter nebeneinander besonders gut zu sehen…und noch so einiges …

Planetarium Hamburg

Und jetzt wünschen wir allen ein schönes Frühlingswochenende, mit vielen besonderen Momenten!

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