Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Volkslied’

Der Mai ist gekommen…

Der Mai ist gekommen…

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Die Bäume schlagen aus…

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Da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus…

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Wie die Wolken wandern, am himmlischen Zelt…

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So steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt…

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden…

Wir hoffen, es sind alle gut durch die Mainacht gekommen und niemandem wurde der Maibaum gestohlen, den er jetzt auslösen müsste…;-)

Und wer in das folgende Foto klickt, kann sich ein schönes Frühlingsvideo mit dem alten Volkslied „Der Mai ist gekommen“, gesungen von Mireille Mathieu, anschauen…   (Youtube)

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Ich „wandere“ dann mal zur Spätschicht… 😉

Wir wünschen allen Lesern einen schönen 1.Mai! 

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Wenn alle Brünnlein fließen…

Jetzt ist er da, der Altweibersommer… 🙂

Zeit um warme Sonnenstrahlen zu genießen und vielleicht an einem lauschigen Plätzchen, mit der oder dem Liebsten von schönen Sommertagen zu träumen. 😉

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Foto zum Vergrößern anklicken.

Wenn alle Brünnlein fließen, so muß man trinken.

Wenn ich mein Schatz nicht rufen darf, tu ich ihm winken.

Wenn ich mein Schatz nicht rufen darf, ja, ja rufen darf, tu ich ihm winken.

Ja winken mit den Äuglein und treten auf den Fuß;

`s ist eine in der Stube drin, die meine werden muß.

Warum soll sie`s nicht werden, ich hab sie ja so gern.

Sie hat zwei blaue Äugelein, die leuchten wie zwei Stern`.

Sie hat zwei rote Wängelein, röter als der Wein.

Ein solches Mädel findst du nicht, wohl unterm Sonnenschein.

Dieses Liebeslied ist ein sehr altes Volkslied. Komponist und Textdichter sind unbekannt. 1520 wurde es zum ersten mal vom Komponisten Leonhard Klebers aufgezeichnet.

Da zu dieser Zeit, so offene „Annäherungsversuche“ wie heute nicht möglich waren, war es üblich, der Angebeteten mal leise, still und heimlich, auf den Fuß zu treten.

Sicher aber mit der gebotenen Vorsicht, sonst hätten man(n) wahrscheinlich eher das Gegenteil erreicht… 😉

Wer in das folgende Bild klickt, bekommt ein hübsch gemachtes Video zu sehen, in dem das Lied richtig schön, zur Gitarrenbegleitung  gesungen wird.

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Wir wünschen allen Lesern ein wunderschönes Altweibersommer-Wochenende!

Ein Vogel wollte Hochzeit halten…

Vogelhochzeit

Ùbermorgen, am 25.01., ist „Vogelhochzeit“….

Der aus vorchristlicher Zeit stammende Brauch beruht auf mystische Vorstellungen unserer Vorfahren.

Um die Gunst der Naturgötter zu gewinnen, brachte man Opfer, in Form von Speisen an die Ahnen…

Mit der Abnahme des Glaubens an die Macht der Geister, wandelte man die Opfergaben an die Ahnen, in Geschenke an die Kinder um.

Die in der heutigen Zeit am 25. Januar von Kindern gefeierte Vogelhochzeit, hängt mit Beobachtungen aus der Tier- und Pflanzenwelt zusammen.

Um diese Zeit beginnen bereits einige Vogelarten zu nisten und Eier zu legen.

Die Menschen warten nach dem Winter auf den erwachenden Frühling.

Der Ursprung des Brauches der Vogelhochzeit, ist die Lausitz
In einigen Gegenden ist der Brauch in der Familie noch weit verbreitet. Für die Kinder steht dann ein Teller mit Süßigkeiten oder gebackenen Vögeln auf dem Fensterbrett. Oft gibt es auch Aufführungen und Umzüge bei den Kindertagesstätten.

Die Gaben stehen auch für den Dank der Vögel für die Winterfütterung.

Wir finden, das ist ein schöner Brauch und erinnert auch dran, die Vögel im Winter nicht zu vergessen… und selbst Erwachsene freuen sich sicher über eine süße Überraschung… 😉

Das Lied „Die Vogelhochzeit“ ist schon sehr alt…

Der Text der Vogelhochzeit ist bereits im Wienhäuser Liederbuch überliefert, dessen Entstehungszeit auf etwa 1470 datiert wird.

Ein um 1530 in Nürnberg gedrucktes „fliegendes Blatt“ sowie ein weiterer, 1613 hergestellter Druck, zeugen von der Verbreitung des Liedes in der Frühen Neuzeit. Die zugehörige Melodie ist seit Anfang des 17. Jahrhunderts nachweisbar.

In seiner 1778 erschienenen Sammlung (die heute unter dem Titel Stimmen der Völker in Liedern bekannt ist) gibt Johann Gottfried Herder ein wendisches Volkslied von der Vogelhochzeit wieder, das von Goethe wörtlich in seinem 1789 verfassten Die Fischerin übernommen wird. ( Quelle Wikipedia)

Inzwischen existieren allerdings ziemlich viele Textvarianten, wahrscheinlich auch, weil es Spass macht, noch eine Strophe dazuzudichten. 😉

Vogelhochzeit

Die Vögel wollten Hochzeit halten
In dem grünen Walde.
Fi di ra la la
Fi di ra la la la la

Der Auerhahn, der Auerhahn
Der war der würd´ge Herr Kapellan.
Fidiralala . . . .

Die Amsel war die Braute,
Trug einen Kranz von Rauten.
Fidiralala . . . . .

Die Drossel war der Bräutigam,
Die Amsel war die Braute.
Fidiralala . . . . .

Brautmutter war die Eule,
Nahm Abschied mit Geheule.
Fidiralala . . . . .

Die Eule, die Eule,
Die bracht´ die Hammelkeule.
Fidiralala . . . . .

Das Finkelein, das Finkelein,
Das führt das Paar zur Kammer ´nein.
Fidiralala . . . . .

Der Finke, der Finke
der bracht der Braut zu Trinke
Fiderallala….

Die Fledermaus, die Fledermaus
Da zieht die Braut die Strümpfe aus.
Fidiralala . . . . .
(Anmerkung: Wer wohl auf die Fledermaus bei der Vogelhochzeit gekommen ist? *blinzel*)

Die Gänse und die Anten,
Das war’n die Musikanten.
Fidiralala . . . . .

Der Hahn, der krähte: „Gute Nacht“
Da ward die Lampe ausgemacht.
Fidiralala . . . . .

Das Haselhuhn, das Haselhuhn,
das sagte: »Wünsche wohl zu ruh’n!«
Fidiralala . . . .

Brautmutter war die Henne,
nahm Abschied mit Geflenne.
Fidiralala . . . .

Der Hennig krähet: Gute Nacht!
Nun wird die Kammer zugemacht.
Fidiralala . . . . .

Der Kiebitz, der Kiebitz,
Der macht so manchen losen Witz
Fidiralala . . . . .

Frau Kratzefuß, Frau Kratzefuß
Gibt allen eien Abschiedskuß.
Fidiralala . . . . .

Der Kuckuck kocht das Hochzeitsmahl,
Fraß selbst die besten Brocken all.
Fidiralala . . . . .

Der Kuckuck schreit, der Kuckuck schreit,
Er bringt der Braut das Hochzeitskleid.
Fidiralala . . . .

Der Kuckuck und der Kolibri
das sind die Herren Musizi
Fiderallala….

Die Lerche, die Lerche,
Die führt die Braut zur Kerche.
Fidiralala . . . . .

Der Marabu, der Marabu,
Hielt sich dabei den Ohren zu.
Fidiralala . . . .

Die Meise, die Meise
Die bringt der Braut die Speise.
Fidiralala . . . .

Die Meise, die Meise,
Die sang das Kyrieleise.
Fidiralala . . . . .

Die Nachtigall, sehr elegant,
Die war der Musje Bräutigam.
Fidiralala . . . . .

Der Papagei, der Papagei,
der macht‘ darob ein groß Geschrei.
Fidiralala . . . .

Der Pfau mit seinem bunten Schwanz
Macht mit der Braut den ersten Tanz,
Fidiralala . . . . .

Der Pinguin, nicht spröde,
Der hielt die Hochzeitsrede.
Fidiralala . . . .

Die Puten, die Puten
Die machten breite Schnuten.
Fidiralala . . . . .

Der Rabe, der Rabe,
Der bracht‘ die erste Gabe.
Fidiralala . . . .

Der Reiher, der Reiher
der bracht´ der Braut den Schleier
Fiderallala…

Rotkehlchen klein, Rotkehlchen klein,
Das führt‘ die Braut ins Kämmerlein.
Fidiralala . . . .

Die Schnepfe, die Schnepfe
setzt auf den Tisch die Näpfe
Fiderallala….

Der Seidenschwanz, der Seidenschwanz,
Der bracht der Braut den Hochzeitskranz.
Fidiralala . . . . .

Der Spatz der kocht das Hochzeitsmahl,
Verzehret die schönsten Bissen all.
Fidiralala . . . . .

Der Sperber, der Sperber,
Der war der Hochzeitswerber.
Fidiralala . . . . .

Der Sperling, der Sperling,
Der bringt der Braut den Trauring.
Fidiralala . . . .

Der Stare, der Stare,
Der flocht der Braut die Haare.
Fidiralala . . . . .

Die Taube, die Taube,
Die bringt der Braut die Haube.
Fidiralala . . . .

Der Uhuhu, der Uhuhu,
Der macht die Fensterläden zu.
Fidiralala . . . . .

Der Uhu, der Uhu,
Der bringt der Braut die Hochzeitsschuh.
Fidiralala . . . .

Der Wiedehopf, der Wiedehopf,
Der schenkt der Braut ein’n Blumentopf.
Fidiralala . . . . .

Der Zeisig, der Zeisig,
Der futtert gar fleißig.
Fidiralala . . . . .

Nun ist die Vogelhochzeit aus,
und alle ziehn vergnügt nach Haus.
Fidiralala . . . . .

Nun ist die Vogelhochzeit aus,
vielleicht ist schon der Storch im Haus.
Fidiralala . . . . .

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