Willkommen unterm Regenbogen

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Sommer mit Stacheln…

Der Sommer gibt sich heute mal die Ehre, mit Sonnenschein, bei 27 Grad. Aber wohl typisch für den Sommer hier, die ersten Gewitterwolken quellen schon wieder und es ist nur eine Frage, wann Blitz und Donner, den heutigen Sommertag für beendet erklären. Das ist nicht nur beim Wetter, schon geraume Zeit Mode. 😉

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Irgendwie schaut es für uns und zumindest hier für den Süden so aus, als ob die Siebenschläferregel -27.6.- (bzw. die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli) doch zutrifft. Hier ist die Wahrscheinlichkeit dafür auch bei etwa 70 Prozent, in München sogar bei 80 Prozent. Im Norden sind es nur 55 Prozent.
Die sieben „Schlafmützen“ sind nicht nur die Vorlage für eine Bauernregel, sondern werden unter Meteorologen als Singularität bezeichnet. Ebenso wie die Schafskälte, eine „Nordwetterlage“ , die oft in den Tagen vom 10. bis 20. Juni eintrifft. Und die die meist schon geschorenen Schafe „klappern“ lässt.
Der Jetstream (Starkwindband um die Erde) hatte bis jetzt wahrscheinlich keine Lust, noch weiter nördlich kräftig zu pusten und eine Wolkenumleitung nach Norden einzurichten.
So wälzt sich ihr reger(n) Ferienreiseverkehr, wohl eher über südliche Gefilde.
Na zumindest allzu arg klappern, müssen die Schafe dann wahrscheinlich nicht mehr. Aber vielleicht für alle Fälle, den Friesennerz zur Hand haben.

*Plaudertaschenmodusvorerstaus*

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Denn das sagen die Berechnungen von richtigen Meteorologen, wie sich das Wetter im Juli entwickeln könnte… HIER KLICKEN >>>>

Also alles noch drin und vielleicht schafft es ja doch noch ein Hoch, sich zwischen die Tiefs zu klemmen… 😉

*Plaudertaschenmoduswiederan*

Ansonsten nehmen wir den Sommer auch mit ein paar „Stacheln“ dazwischen. Genießen die Sonne, wenn sie da ist. Und die paar Stacheln… na ja…
Die Distel auf den Fotos, sieht ja auch erst richtig schön mit ihren Stacheln aus. 😉

Die Vorhersagen für mein Wäschewetter morgen, sind allerdings auch eher turbulent. Am besten, ich hänge sie gleich raus und gebe nur Waschmittel zum Regen. 😉

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Und hier gibt es noch ein Video von der NASA, wie der Jetstream die Wolken wegblasen könnte…
Zum Video HIER KLICKEN >>>>

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

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Den Fehdehandschuh geworfen?

Hier hängt er… oder hängen sie… 😉

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Frau Holle möchte zum Wochenende nochmals die Betten schütteln. Sie ist wahrscheinlich schon beim Frühjahrsputz. Damit sie dann der Frühjahrsmüdigkeit nachgeben kann und ein Weilchen im Himmelbett schlafen.

Also nehmen wir die Handschuhe besser schnell vom Haken, respektive Ast. Vielleicht werden sie ja gebraucht?!

Den Fehdehandschuh werfen wir ihr trotzdem nicht hin. Sie hat sich letzten Winter ja meist sehr zurückgehalten mit der Betten-Schüttelei. Und so mancher Hotel-oder Liftbesitzer, würde ihr wahrscheinlich gerade deswegen gerne den Fehdehandschuh hinwerfen.

Bis jetzt hatten wir für März ja schon fast eine „Hitzewelle“… die Durchschnittstemperatur betrug in Rehau (Landkreis Hof, Bayern) 6.32 Grad. Die damit bis jetzt höchste Temperatur seit 1947. Im letzten, sehr langen Winter, waren es dort -1.46 Grad. Gar nicht von 1987 zu sprechen, da waren es -4.22 Grad (alle Werte in Celsius).
Quelle: www.rm-54.de

Jemanden den Fehdehandschuh hinwerfen oder aufnehmen bedeutet, ihn herausfordern bzw. die Herausforderung annehmen.

Dieser Brauch war bereits bei den alten Rittersleut‘ im Mittelalter bekannt. Allerdings bedurfte es da noch einer formellen Erklärung, damit die Fehde auch rechtmäßig war.

Wesentlich unbürokratischer ging das dann erst im 18. Jahrhundert. Wollte man da seinen Gegner zu einem Ehrenduell auffordern, schlug man ihm einen Stoffhandschuh ins Gesicht. In der Zeit entstand auch die Zusammensetzung aus „Fehde“ und „Handschuh“, zum „Fehdehandschuh“.
Bürokratieabbau mal anders. 😉

Aber wir wollen keine Fehde und den Handschuh ziehen wir lieber an.
Deswegen wünschen wir allen ein schönes Wochenende ohne Fehde, aber mit immer wärmenden Handschuhen zur Hand! 🙂

Die EI(S)-Schnee-Heiligen ;-) sind im Anmarsch…

Die Annahme beruht auf den jahrhundertealten Erfahrungen und Beobachtungen der Bauern, bereits lange vor Beginn jeglicher, offizieller Wetteraufzeichnung.
Allerdings, das hat einige Haken….
Die gregorianische Kalenderreform war zwar schon 1582, aber nur in katholischen Gebieten. In den nicht katholischen, flächendeckend erst in den Jahren 1700 bis 1752. Sprich, es wurden die Tage verschoben, aber nicht die der Heiligen. Es ergibt sich ein Unterschied von 11 Tagen, in denen die Bauern das Wetter wahrscheinlich über viele Jahre nach dem alten, julianischen Kalender beobachtet haben. Es war schon immer wichtig, auf dem neuesten Stand zu sein. 😉
Somit erreicht der Kühlschrank erst etwa ab dem 23. Mai die „volle Dröhnung“…was sehr oft zu beobachten ist.
Die Sonne heizt uns im Mai schon ganz gut ein, schafft es aber schneller, das Land zu erwärmen, als den Altlantik. An der Westflanke der Luftmassengrenze bilden sich Tiefs, die dann kühle Luft nach Mitteleuropa bringen. Wenn der Wind dann nachts auch mal schlafen will und sich (auf’s Ohr) legt, kann es schon mal Frost geben.
Da in Deutschland sehr unterschiedliche klimatische Bedingungen herrschen, ist eine flächendeckende Vorhersage nicht wirklich möglich.
Nichts desto Trotz, kühler wird es trotzdem oft um diese Zeit. Wie dieses Jahr auch….

Außerdem ziemlich fies, alles den Heiligen in die Schuhe zu schieben, die da gerade Gedenktag haben… was können sie für Petrus „Werkelei“ in  seiner Wetterküche… 😉

Frostnächte soll es diesmal keine geben, deswegen behelfen wir uns mal mit einem „EI(S)-Schnee-Heiligen“, der letztens beim Kuchenbacken entstanden ist. Das Eiweiß, aus dem man Eischnee schlägt, will auch ehrenvoll behandelt werden. Bei Eigelb darin, ist die „Schneekanone kaputt“… und wer so „geschlagen“ wird, ist auch ein „Märtyrer“… 😉

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Die Heiligen mögen uns verzeihen, dass wir sie hier schon etwas „Unheilig“ „verwurstet“ haben…das ist natürlich mit Augenzwinkern zu lesen.
Als „Abbitte“ wenigstens ihre Gedenktage, wann und wo sie gelebt haben und für was sie Patrone sind. Soweit das bekannt ist. Manches ist auch nur Vermutung. Ihre Geschichten und Legenden sind eigentlich auch interssant, manchmal auch ziemlich gruslig. Sie haben sehr oft mit der Christenverfolgung im römischen Reich zu tun. Und zimperlich waren Menschen noch nie. Bis heute…

Fangen wir mit dem 11. Mai und dem Heiligen Mamertus von Vienne an. Dieser gilt in Norddeutschland als erster Eisheiliger. Wieder eine Frage des (unterschiedlichen) Klimas, die kühle Luft zieht langsam von Nord nach Süd…

Sein Name ist vom Kriegsgott Mars abgeleitet…
Geboren um 400 in Frankreich, also ein Gallier… 😉
Gestorben 477
Ab 461 war er Bischof von Vienne, setzte Marcellus im Jahre 463 als Bischof ein und geriet deswegen mit Papst Hilarius in Streit.

Er ist Patron der Ammen, Hirten und der Feuerwehr. Gegen Krankheiten der Brüste, Fieber und Dürre.

Der Patron vom 12. Mai ist Pankratius, „der alle Besiegende“…
Geboren 289 in Phrygien in der heutigen Türkei.

Verwaister Sohn eines reichen Römers, der mit seinem Onkel nach Rom reist und dort zum christlichen Glauben übertritt…sich mit seinem ererbten Geld für verfolgte Christen einsetzt und als er mit 14 Jahren nicht von seinem Glauben ablässt, hingerichtet wird. Sein Grab ist in den Katakomben unter der Kirche S. Pancrazio , in der Via Aurelia. Wohin eine Christin den Leichnam, unter Einsatz ihres eigenen Lebens, gebracht hatte.

Er ist Patron der Erstkommunikanten und Kinder, der Ritter, der jungen Saat und Blüte, gegen Meineid, falsches Zeugnis, Krämpfe, Hautkrankheiten und Kopfschmerzen.

Der 13. Mai ist der Gedenktag für Servatius von Tongern, „Der Gerettete“…
Angeblich jüdischer Sohn aus Armenien, der der „Heiligen Sippe“ entstammen soll.

Geboren Anfang des 4. Jahrhunderts in Armenien (ist umstritten)
Gestorben am 13. Mai 384 in Maastricht

Manche Legenden erzählen, dass er mit einem Holzschuh erschlagen wurde, andere, dass er seinen Tod ahnend, nach Maastricht gegangen sei, weil er dort begraben werden wollte.
Sein Grab befindet sich tatsächlich in Maastricht, vor den Mauern der damaligen Stadt, an der Straße nach Köln. Die Servatius Kirche steht auf seinem Grab und ist die älteste der Niederlanden.

Er ist der Patron der Lahmen, Schlosser und Tischler. Gegen Fußleiden, Rheumatismus, Todesfurcht, Frostschaden! Mäuse-und Rattenplagen und das Lahmen von Tieren.
Patron der Städte Maastricht, Goslar, Limburg an der Lahn und Quedlinburg.
Sein Grab soll 70 Jahre lang nie mit Schnee bedeckt gewesen sein, obwohl die Umgebung schneebedeckt war. So erfüllte sich seine Weissagung. 😉

Am 14. Mai ist Gedenktag für Bonifatius von Tarsus „Der gutes Schicksal bringende“…

Geboren ? In Rom…
Gestorben um 306 in Tarsus in Kilikien, in der heutigen Türkei.
Er musste durch siedendes Pech sterben…

Bonifatius war kein Christ, er sollte Reliquien der christlichen Märtyrer aufspüren und zurückholen.  Beeindruckt durch die zu Tode gefolterten, ließ er sich selbst taufen.

Der Priester und Missionar Wynfreth (geboren um 673) benannte sich nach ihm. Er ist  Patron der Bierbrauer, Feilenmacher, Schneider, Thüringens und des Bistums Fulda.

Und… eine Blume für die Dame…

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15. Mai Der Gedenktag der Sophia von Rom

Geboren ? in Rom
Gestorben 304 in Rom

Sie ist die Patronin gegen Spätfröste und für das wachsen der Feldfrüchte.
Sie starb wahrscheinlich den Martertod während der Christenverfolgung.

Und dann gibt es noch die „Klappernde Ute“, wie ein Freund immer sagt. Die ist aber keine Heilige und klappert an allen Tagen, bis es wieder wärmer ist. 😉

Ein dreifach Quaaack…auf…?

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Drei Frösche „sauber“ an den Ast „geheftet“… cooles Kalenderfoto!

So schön bunt (wie der April…der Schelm)…. 🙂

Ob sie Ausschau nach dem Frühling halten? *glubsch*

„Give me five“ …so kann (Wetter-) Frosch doch super den Überblick behalten…

Also wenn es drei Mal quackt, kommt er sicher, der Frühling. Oder auch nicht.
Aber welcher (Wetter-) Frosch sägt schon am Ast, auf dem er sitzt! 😉

Und Wilhelm Busch hat das passende Gedicht dazu… 😉

Fink und Frosch

Im Apfelbaume pfeift der Fink
Sein: pinkepink!
Ein Laubfrosch klettert mühsam nach
Bis auf des Baumes Blätterdach
Und bläht sich auf und quackt: »Ja, ja!
Herr Nachbar, ick bin och noch da!
Und wie der Vogel frisch und süß
Sein Frühlingslied erklingen ließ,
Gleich muß der Frosch in rauhen Tönen
Den Schusterbaß dazwischen dröhnen.

»Juchheija, heija!« spricht der Fink.
»Fort flieg ich flink!«
Und schwingt sich in die Lüfte hoch.

»Wat!« ruft der Frosch, »dat kann ick och!«
Macht einen ungeschickten Satz,
Fällt auf den harten Gartenplatz,
Ist platt, wie man die Kuchen backt,
Und hat für ewig ausgequackt.

Wenn einer, der mit Mühe kaum
Geklettert ist auf einen Baum,
Schon meint, daß er ein Vogel wär,
So irrt sich der.
(Wilhelm Busch)

Galerie

Nachricht an den Sommer 2012….

Lieber Sommer 2012,

die letzten Tage war es dir wohl etwas warm und du musstest dir heute erst mal ein paar Wolken vor das Gesicht schieben und baden gehen…

Für morgen hast du uns sogar kräftigen Regen „angedroht“… das wird unsern Besuch nicht wirklich erfreuen…

Wir hoffen doch, du hast noch ein leckeres „warmes Dessert“ in der Sonne stehen, welches du uns demnächst  noch servierst. 😉

Es gibt schon noch ein paar Früchtchen, die noch reifen müssen und wir hatten an deinen schönsten Tagen, leider meist Spätschicht.

Dein Bruder, der Herbst, ist natürlich auch sehr freundlich und lacht gern mit seinem goldenen Gesicht. Das finden wir auch super!

Aber vorerst hätten wir gern dich noch ein bisschen. 🙂

Deswegen warte noch etwas mit dem Winterschlaf, den du dir, wie immer, redlich verdient hast.

Denn im Gegensatz zum Empfinden vieler Menschen, haben sie doch ganz anderes über dich aufgezeichnet…

Im Juni gab es in Kempten 192,6 Sonnenstunden… da hast du das langjährige Mittel mit 102% übererfüllt…

Im Juli, na ja, da warst du nicht ganz so gut drauf… 175,9 Sonnenstunden, das sind 79% vom „Soll“…aber der Sommer will ja auch mal Sommerurlaub machen. 😉

Und im August bis jetzt 208,2 das sind glatte 100% *lob*! Jetzt nur nicht nachlassen!

Bei den Niederschlägen warst du, ausser im Juni, sogar sparsam… und alle drei Monate hast du gut „geheizt“ und es war immer wärmer, als im langjährigen Mittel.

Im August sogar +3.7 Grad…

So lieber Sommer und liebe Leser…wir wünschen allen ein schönes (und vielleicht auch sonniges) Wochenende…

Siebenschläfer oder noch „sieben“ Mal schlafen…?

Dann wissen wir, wie der Sommer wird… 😉

Das Wetter am Siebenschläfertag, sieben Wochen so bleiben mag…

Oder auch nicht…. 😉

Der Name des Siebenschläfers stammt von einer alten Legende…in dieser wird erzählt, dass sich sieben Brüder vor der Christenverfolgung durch Kaiser Decius  im Jahre 251,  in  einer Höhle bei Ephesus versteckten, sich in Gottes Hand gaben und einschliefen. Sie wurden nach ca. 200 Jahren wiedergefunden und wieder erweckt. Die Namen der Jünglinge, sowie die Anzahl der Personen variieren jedoch, je nach Erzähler und Jahreszahl. Von acht, über sieben und einem Hund, bis zu sieben Jünglingen.

Ende Juni / Anfang Juli legt sich der Verlauf des Jetstreams (Starkwindband), der sich in einer Höhe von ca. 10km, über einer Frontlinie von Warm-und Kaltluft, in West-Ost-Richtung bewegt, fest. Diese Linie erzeugt die Tiefausläufer, je größer die Temperaturunterschiede, um so heftiger.  Bewegt sich der Jetstream weiter im Norden, gelangen wir unter den Einfluss eines Azorenhochs, ist er weiter im Süden, haben die Tiefs mehr Chancen.

Eigentlich müsste der Siebenschläfertag aber erst auf den 7. Juli fallen…denn bei der Gregorianischen Kalenderreform im Jahre 1582, wurden gleich 10 Tage übersprungen.

Einer ist aber keinesfalls am Namen des heutigen Tages und schon garnicht am Wetter schuld… der Siebenschläfer

Das ist einfach ein possierliches Nagetier, wie man im folgenden Video sehen kann…

Wir wünschen allen Lesern einen superschönen Sommer, egal wie das Wetter wird… 🙂

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