Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Wilhelm Busch’

Vater werden ist nicht schwer…

Allen Vätern und Nicht-Vätern einen tollen Vatertag!
Sowie allen (oben) nicht genannten, einen schönen Feiertag!

Dieser stolze Gockel hatte sich gut gespornt, mit stolz geschwollenem Kamm, schon ein paar Tage vorher auf die Wanderschaft gemacht.
Und wenn so ein fescher Hahn nicht schon vielfacher Vater ist, wäre das doch sehr verwunderlich. Oder?

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Vater werden ist nicht schwer

Vater werden ist nicht schwer,
Vater sein dagegen sehr.
Ersteres wird gern geübt,
weil es allgemein beliebt.
Selbst der Lasterhafte zeigt,
daß er garnicht abgeneigt.
Nur will er mit seinen Sünden
keinen guten Zweck verbinden,
sondern, wenn die Kosten kommen,
fühlet er sich angstbeklommen.

Wilhelm Busch (1832-1908)

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So langsam kommt Farbe ins Spiel…

Um die Fotos größer anzuschauen, einfach die Galerie anklicken…

Im Herbst
Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.

Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewußt bestimmte Ziel.

Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.

Wilhelm Busch

Wir wünschen allen Lesern einen sonnigen und bunten Herbstsonntag!

Ein dreifach Quaaack…auf…?

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Drei Frösche „sauber“ an den Ast „geheftet“… cooles Kalenderfoto!

So schön bunt (wie der April…der Schelm)…. 🙂

Ob sie Ausschau nach dem Frühling halten? *glubsch*

„Give me five“ …so kann (Wetter-) Frosch doch super den Überblick behalten…

Also wenn es drei Mal quackt, kommt er sicher, der Frühling. Oder auch nicht.
Aber welcher (Wetter-) Frosch sägt schon am Ast, auf dem er sitzt! 😉

Und Wilhelm Busch hat das passende Gedicht dazu… 😉

Fink und Frosch

Im Apfelbaume pfeift der Fink
Sein: pinkepink!
Ein Laubfrosch klettert mühsam nach
Bis auf des Baumes Blätterdach
Und bläht sich auf und quackt: »Ja, ja!
Herr Nachbar, ick bin och noch da!
Und wie der Vogel frisch und süß
Sein Frühlingslied erklingen ließ,
Gleich muß der Frosch in rauhen Tönen
Den Schusterbaß dazwischen dröhnen.

»Juchheija, heija!« spricht der Fink.
»Fort flieg ich flink!«
Und schwingt sich in die Lüfte hoch.

»Wat!« ruft der Frosch, »dat kann ick och!«
Macht einen ungeschickten Satz,
Fällt auf den harten Gartenplatz,
Ist platt, wie man die Kuchen backt,
Und hat für ewig ausgequackt.

Wenn einer, der mit Mühe kaum
Geklettert ist auf einen Baum,
Schon meint, daß er ein Vogel wär,
So irrt sich der.
(Wilhelm Busch)

Frei wie ein Vogel…

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Wenn einer, der mit Mühe kaum
gekrochen ist auf einen Baum,
schon meint, dass er ein Vogel wär,
so irrt sich der.

(Wilhelm Busch)

Wir wünschen unsern Lesern ein schönes Wochenende

und sich frei wie ein Vogel fühlen zu können.

Aber besser nur so  fühlen und nicht sein wollen, sonst könnte es schief gehen. 😉

Galerie

Die Langsamkeit des Sein´s…

Bei dem feuchten Wetter der letzten Tage, werden die Schnecken wach und bekommen (langsam) Appetit…

My home is my castle…

Wann sollte es Essen geben?

Fast geschafft…

Das Buffet ist eröffnet…

Etwas Bewegung nach dem Essen und vor dem Schlafen…

Mit Blümlein bedeckt…schlüpf (ich) unter die Deck´…

Jetzt, in dichtbelaubten Hecken,

Jetzt in dichtbelaubten Hecken,
wo es still verborgen blieb,
rüstet sich das Volk der Schnecken
für den nächtlichen Betrieb.

Tastend streckt sich ihr Gehörne,
schwach nur ist ihr Augenlicht,
dennoch – schon aus weiter Ferne
wittern sie ihr Leibgericht.

Schleimig, sämig, aber stete,
immer auf dem nächsten Pfad,
finden sie die Gartenbeete
mit dem schönsten Kopfsalat.

Wilhelm Busch, 1832-1908

Und da war da noch… Schnecken brauchen keinen „Bausparer“, die schlüpfen schon mit Häuschen… 😉

Wer das „erste“ Häuschen sehen will, sollte auf den „runden Knopf“, oben in der Mitte des Häuschens schauen, der ist das Baby-Häuschen.

Wo sich das Muster dann ändert, wurde später „angebaut“…

und als kleine Entspannung, noch eine „meditierende Schnecke“,  aufgenommen an einem kalten Novembertag, im Bayrischen Wald auf dem Lusen-Berg, in 1200m Höhe…..(von Waidlerblog.de)

Wir wünschen allen einen entspannten Sonntag! 🙂

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