Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Zitat’

Verwandelt…

Letzten Samstag (und noch vor dem großen Regen) gesehen und fotografiert…

Die sommerliche Blumenwiese hat sich jetzt (fast) in ein traumhaft schönes Mohnfeld verwandelt…. *strahl* (rundherum) *hüpf* *indiehändeklatsch*
Einen kräftigen Applaus für den wunderschönen Anblick!

Klatschen „müssen“ wir nämlich selbst, da es kein Klatschmohn, dessen Blüten aneinander „klatschen“, sondern Arzneimohn ist.
So schön kann Arznei sein. 😉
Dessen Anbau als Zierpflanze, ist seit 1986 erlaubt.

Trotzdem möchten wir den iranischen Dichter Sahrab Sepehri zitieren: „So lange es den Klatschmohn gibt, muss gelebt werden.“.
Klatschmohn ist im persischen Raum das Symbol für die Liebe. Und da es selten Liebe so ganz ohne Leid gibt, symbolisiert die dunkle Mitte, die Leiden der Liebe. Aber ein wenig kann man vielleicht auch nachhelfen, deswegen wird aus den roten Blütenblättern, immer noch Farbstoff für Schminke gewonnen.

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Die Samenkapseln des Mohns, sind die „Schleudersitze“ in der Natur. Das kleine Dächlein auf der Kapsel, fungiert als Windfang und die 2000 (bis 5000) Samen werden bei Wind bis zu 4m weit geschleudert. Bei starkem Wind noch weiter. Nur fliegen ist schöner! 🙂
Also ist so ein Mohnfeld kein Wunder, sondern nur ein Beweis des Einfallsreichtums von Mutter Natur.
Der Schriftsteller R. H. Francė hat auch ein wenig „abgekupfert“ und ein Patent auf einen Salzstreuer in Form einer Mohnkapsel angemeldet. Die Natur beschwert sich nie und strengt auch keine Verfahren an, wenn von ihr „guttenbergt“ wird. 😉

Wir hoffen viele Leser haben sich in den Anblick verliebt und natürlich können die Fotos wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.  🙂

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Das Leuchten des Sommers…

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Foto zum Vergrößern anklicken

Auch das ist Kunst, gehört zu Gottes Gaben,
aus ein paar sonnenhellen Tagen
sich so viel Licht ins Herz zu tragen,
dass, wenn der Sommer längst schon ist verweht,
das Leuchten immer noch besteht.
(Goethe)

Wir sind dabei, uns Licht ins Herz zu tragen…und wünschen allen einen wundervollen Sommertag! 😉

Was machen Sie gegen den Löwenzahn?

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Fragte man den Gärtner, Staudenzüchter, Garten-Schriftsteller und Garten-Philosph Karl Foerster

Seine Antwort darauf…

„Lernt den Löwenzahn lieben“…

Genau das tue ich schon sehr lange. Löwenzahn ist eine Pflanze (Blume) die fast unverwüstlich ist. Er ist unendlich ausdauernd und wenn nur ein ganz kleines Stück Wurzel im Boden verbleibt, wächst und blüht er wieder.

Und das an Stellen, an denen eigentlich fast nichts wachsen kann. Er tut es trotzdem und erfreut uns mit seinen leuchtend gelben Blüten, die strahlen wie kleine Sonnen und uns freundlich anlachen.

Das Lachen überträgt sich auf uns. Ich kann nicht anders und muss ihn immer wieder fotografieren.

Und schon überhaupt, wenn er den eigentlich unsäglichen Stacheldraht, als Stütze nutzt und ihm so noch etwas freundliches gibt.

Wir wünschen uns und allen, ein paar Eigenschaften des sonnigen Löwenzahns und eine gute neue Woche!

Hier schaut er zwischen den Holzleisten einer Parkbank durch… und begrüßt alle, die sich ausruhen wollen…

Puuuuussst….

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Die „Löwenzähne“ können wieder einzeln angeklickt und größer angeschaut werden…

Lila (Frühlings-) Laune (-macher)…

Ich betrachte den Frühling, als ob er zu mir käme, um dankbar zu sein.

(Friedrich Hebbel)

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Die Fotos können wie immer einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden…

Und hier noch ein wenig Gute Laune-Musik…für mich zumindest, ich hoffe, für viele andere auch…
(Quelle Youtube)

Weihnachtsbastelei…Fröbel und seine Sterne….

„Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

Schillers Wort aus seinen „Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschen“ (1795)….

Friedrich Wilhelm August Fröbel, wurde am 12. April 1782 in Oberweißbach (Thüringen) geboren, und hat sich dessen angenommen. Er hat das spielende Lernen im Vorschulalter „erfunden“ und gefördert. Er brachte Kugel, Walze und Würfel in die Hände von Kindern und gründete 1840 in Bad Blankenburg den ersten „Kindergarten“. Ein Ausspruch von ihm lautet: „Kinder sind Keime der Menschheit und bedürfen von klein auf, der Hege und Pflege wie in einem Garten“, deshalb der Name „Kindergarten“. Inzwischen gibt es in vielen Ländern Kindergärten.

Eine von Fröbels hübschesten „Spielereien“ ist der Fröbelstern… immer wieder gern gefaltet, aber ganz so „kinderleicht“ zu falten, ist er eigentlich doch nicht…
Mit etwas Geduld und genauer Beachtung der Anleitung, hat man aber schnell raus, wie es geht.

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Also wer noch was hübsches zum dekorieren braucht und auch als Anhänger an Geschenken sieht der Stern sehr hübsch aus.
Im folgenden Video ist es ziemlich anschaulich erklärt…

Der Garten des Lebens…

Das Leben ist ein ein wunderschöner Garten, aber die meisten Leute verbringen ihre Zeit damit, einen Zaun drumherum zu bauen.
(Pavel Kosorin)

Es war einmal ein Mann, der zu einigem Reichtum gekommen war. Er hatte sich von dem Geld ein schönes großes Haus gebaut. Bei diesem Haus war ein wundervoller Garten. Im Frühling blühten die Bäume auf das Schönste, die Vögel sangen in ihren Kronen und wenn der Sommer vorbei war, trugen sie die süßesten Früchte.

Durch den Garten floss ein klarer Bach und im grünen Gras konnte man sich im Schatten der Bäume wunderbar ausruhen. Die Wiese war übersät von Blumen, um die unzählige Bienen und Hummeln summten.

Der Mann dachte bei sich, ich will den schönsten Garten weit und breit haben, mit edlen Rosen und feinem Gemüse, welches mir munden soll.
Aber was ist, wenn die Tiere aus dem nahen Wald kommen und mir alles wegfressen. Also beschloss er, zuerst einen Zaun zu bauen. Gesagt getan, er besorgte sich alles und fing an zu bauen. Da der Garten ziemlich groß war, brauchte er viele Tage dafür. Als er fertig war, besah er sich sein Werk und war zufrieden. Nein, Tiere kommen hier nicht mehr rein.

Dann fiel ihm jedoch der arme Mann ein, der ganz in der Nähe, mit seiner Frau und seinen Kindern in einer ärmlichen Hütte wohnte und seiner Frau manchmal einen Wiesenblumenstrauß mitbrachte. Seine Kinder badeten im Sommer oft im Bach und hatten viel Spass dabei.

Das geht nicht, dachte sich der Mann, das ist meine Wiese und mein Bach und später stehlen sie mir vielleicht Rosen und Gemüse, die Hungerleider.
Also fing er an den Zaun noch höher zu bauen und ein massives Tor sollte er auch erhalten. Die Arbeiten zogen sich sehr lange hin. Als er dann endlich fertig war, war er erst mal zufrieden. So, jetzt kann ich pflanzen. Aber halt…

Was ist mit dem Sohn vom Handwerker ein paar Häuser weiter? Hatte der nicht eine Liebste aus dem Nachbardorf? Und sie trafen sich manchmal heimlich zu einem Stelldichein im Garten? Und ließen sich die süßen Früchte schmecken?
Das ging natürlich nicht und er baute den Zaun noch höher, damit sie nicht drüber klettern konnten.
Nun war er’s zufrieden.

Der Sommer kam und die Einwohner des Dorfes feierten jedes Jahr ein Fest zu Ehren des Wassermannes, der im Bach wohnte und ihnen dafür ausreichend Fisch schenkte, damit sie satt wurden.
Der Wassermann hatte schon besorgt den hohen Zaun gesehen, über den niemand mehr steigen konnte. Deswegen schickte er nach einem kräftigen Sommergewitter, eine Flut, die einen Teil des Zaunes wegspülte. So hätten die Leute doch im Garten feiern können.
Das wollte der Mann natürlich nicht, sie würden alles zertrampeln.

So fing er an, eine dicke, hohe Mauer zu bauen, die allem standhielt. Und baute Jahr um Jahr, der Handwerkssohn hatte seine Braut längst geheiratet und sie hatten Kinder. Der arme Mann hatte eine gute Anstellung gefunden und hatte längst ein schöneres Haus mit eigenem Gärtchen. In dem es schön blühte.
Und die Feste zu Ehren des Wassermanns, fanden bei der Mühle statt, deren Wasserrad er antrieb.

Als die Mauer endlich fertig war, war der Mann alt und er hatte keine Kraft mehr, aus seinem Garten ein Juwel zu machen. Ganz allein saß er in seinem Haus, denn er hatte ja keine Zeit, sich eine Braut zu suchen.
Und wenn er nicht gestorben ist, dann sitzt er heute noch….

©regenbogenlichter

„Liebesgedanke“ zum Montag…

„Blumen sind die Liebesgedanken der Natur“

(Bettina von Arnim)

Wir schicken allen viele „Liebesgedanken“ und wünschen einen guten Start in die Woche.

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