Willkommen unterm Regenbogen

Man nehme…

Zu gleichen Teilen…

Machtgier
Geldgier
Geltungssucht

Dazu gebe man von jedem einen gut Teil…

Erdgas, Schiefergestein, extra importierte, leckere Gen-Früchte und würze mit einer feinen Prise Uran.

Man verspreche allen, mit ihnen gemeinsam, ein Freiheits-Süppchen und süßen Brei wie im Schlaraffenland zu kochen.
Dann hat man bald alles, was das Herz begehrt. Gold und Ehr‘ und Kron’… oder auch „Stars“ (and Stripes)…
Dafür braucht man aber noch die nötigen Beiköche, die den Hungrigen den Mund wässrig reden.

Dazu rechte (-sdrehende) Kulturen, die das Essen mit ihren Baseballschlägern kräftig umrühren und mit Springerstiefeln kne(ch)ten.
Neonazis skandieren am Holocoust-Gedenktag für die Ukrainische SS….. HIER KLICKEN >>>>
Dann eine „heilige“ (gesprochene) Jungfrau, die ihren Heiligenschein zu einem Zopf geflochten und den Kalaschnikow-Kochlöffel immer unter ihren goldenen Engelsflügeln trägt, damit nur sie allein im Süppchen rühren kann. Die alten „Himmelsleitern“, die sie zum Aufstieg nutzte, braucht sie wohl nicht mehr.
Und für die Handarbeit, einen mit kräftigen Fäusten, der alles richtig zusammen stauchen kann.
Nicht zu vergessen, die sehr wichtigen Küchenhelfer, die wie aus einem Munde, die Kunde von dem Schlamassel, ähmmm süßen Brei, in der Welt verbreiten.
Man hüte sich aber, den Koch mit dem Namen Sol Janka an den Kochtopf zu lassen, er steht im Ruf, allen die Suppe zu versalzen!
Zudem stiehlt er noch die Rezepte und tut es den Sterneköchen gleich!
Nun fache man das Feuer kräftig an.
Denn haben die Gäste erst mal Appetit bekommen und stürmen das Buffet, gibt es kein Halten mehr.
Wer nicht standfest genug ist, wird über den Haufen gerannt.

Aber so ein Gericht kann leicht misslingen, wenn man nicht aufpasst!

Dass es da ein paar gibt, denen das Freiheits-Süppchen nicht schmeckt und die auch keinen süßen Brei um’s Maul geschmiert haben wollen,
fällt beim kochen gar nicht auf.

Erst wenn sie zum Schnellimbiss gehen und nach Sol-janka rufen und nicht nur mit Zwiebel und saurer Gurke nach den anderen werfen.
Und wer ist schuld daran? Natürlich der vermaledeite Beikoch, der hat ihnen den Geschmack versaut! Jetzt soll er auch was dagegen tun!

Die illustren Gäste, die bereits den Geschmack von Süppchen und süßem Brei auf der Zunge haben, drohen, das Essen nicht zu bezahlen, wenn sie jeweils nur einen halben Teller voll, davon bekommen. Sie wollen volle Teller!
Nicht bezahlen? Dann wäre das Sebstbedienungs-Restaurant pleite. Und so ziehen Koch und Beiköche, bewaffnet mit Bratpfannen, Nudelholz, gewetzten Messern, dem Kriegsbeil und spitzer Zunge los, um sich das zu holen, was ihrer Meinung nach, ihnen gehört.

Wie man das Feuer, welches man entfacht hat, wieder löscht, stand bei dem Rezept leider nicht dabei. Man ist ja auch ziemlich damit beschäftigt, die Zutaten zu besorgen und zu kochen… beim Streit darüber, was nun gekocht wird, sterben inzwischen wieder Menschen, weil sie sich die Kochlöffel um die Ohren hauen und andere sogar ins Feuer werfen. Manche Suppenküchen sind wahrhaft mildtätig!
Nur die Küchenhelfer verbreiten das nur halb so laut.

Aber der ungeliebte Koch, mit dem man sonst nicht redet, sollte gefälligst seine Kochlöffelkrieger zurück an den heimischen Herd pfeifen!
Und wehe nicht, aber dann… (was?)!

Na dann Mahlzeit! Manche Rezepte kocht man besser nicht nach!

Und…..

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit diesem „Rezept“…

Ich bin vergnügt, im Siegeston
Verkünd es mein Gedicht.
Und mancher Mann mit seiner Kron
Und Zepter ist es nicht.
Und wär er’s auch; nun, immerhin!
Mag er’s! so ist er was ich bin.

Des Sultans Pracht, des Moguls Geld,
Des Glück, wie hieß er doch, –
Der, als er Herr war von der Welt,
Zum Mond hinauf sah noch?
Ich wünsche nichts von alledem,
Zu lächeln drob fällt mir bequem.

Zufrieden sein, das ist mein Spruch!
Was hülf mir Geld und Ehr?
Das, was ich hab, ist mir genug,
Wer klug ist wünscht nicht sehr;
Denn, was man wünschet, wenn man’s hat,
So ist man darum doch nicht satt.

Und Geld und Ehr ist obendrauf
Ein sehr zerbrechlich Glas.
Der Dinge wunderbarer Lauf,
(Erfahrung lehret das)
Verändert wenig oft in viel,
Und setzt dem reichen Mann sein Ziel.

Recht tun, und edel sein und gut,
Ist mehr als Geld und Ehr;
Da hat man immer guten Mut
Und Freude um sich her,
Und man ist stolz, und mit sich eins,
Scheut kein Geschöpf und fürchtet keins.

Ich bin vergnügt, im Siegeston
Verkünd es mein Gedicht,
Und mancher Mann mit einer Kron
Und Zepter ist es nicht.
Und wär er’s auch; nun, immerhin!
Mag er’s! so ist er was ich bin….

Aus „Der Wandsbecker Bote“ von Matthias Claudius

 

Boahhh die ukrainische „Regierung“… Russland wäre schuld, dass die Ukrainer 40 Russen in ein Gebäude getrieben haben und dasselbe angezündet… da fehlen einem die Worte!
Klar, die Opfer sind selber schuld… Beschämend!
Und sowas unterstützen wir auch noch und verbreiten solche Nachrichten! Nicht zu fassen! 😦

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Kommentare zu: "Man nehme…" (13)

  1. und dann was kommt dabei heraus……..??????HERZlichst ANDREA:))

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  2. Super Rezept ist toll Lach.. aber besser nicht ausprobieren das Gedicht ist schön mal was anderes.Wünsche dir ein schönes Wochenende.Liebe Grüße Gislinde

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    • Das erste Rezept probiert man besser nicht auch noch aus. Das tun schon zu Viele und bringen nur Unheil.
      Das zweite (im Gedicht) sollte man probieren…

      Liebe Grüße zurück und dir auch ein schönes Wochenende
      Ute

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  3. Schwere Kost zum Wochenende.
    Die Irren, die die Kriege verzapfen, kümmern sich einen Dreck um das, was daraus wird.
    Aber das Gedicht von Matthias Claudius macht Mut.
    deine Bärbel

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    • Ja ist es. Aber solche Konflikte nehmen keine Rücksicht auf Wochenende oder Feiertage, wie du sehen kannst.
      Nein, das tun sie nicht und ich glaube, es würde noch nicht mal helfen, ihnen das Gedicht über’s Bett zu nageln. Wie du siehst, hat sich seitdem nichts verändert. Leider!

      Deine Ute

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  4. Dafür brauchts keine weiteren Worte liebe Ute……
    und finde den Text von Mathias Claudius dazu super passend!
    Ganz liebe Grüße von Herzen ❤

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  5. Da sich die große Masse nach wie vor nicht darum schert, mit welchem Brei sie bekocht wird, werden wir uns wohl allesamt in ein paar Jahren – ob wir wollen oder nicht – ganz gehörig die Mägen verdorben haben. Fast bin ich versucht zu sagen: Geschieht uns ganz recht… Dabei wäre es so einfach. Auf die Straße zu gehen, um zu demonstrieren, kostet auch nicht mehr Energie als der Gang ins Fußballstadion – und kommt dazu noch weitaus billiger. Bedachtsam mit den Lebensmitteln und Gaben der Natur umzugehen, kosten weder Zeit noch Geld, sondern nur ein Umdenken – und das tut nicht weh!…
    Aber da müsste man halt ausscheren und gegen den Strom schwimmen – und das ist es, was so manchen viel, viel bitterer schmeckt, als die Suppe, die wir eines nicht mehr allzu fernen Tages auslöffeln werden müssen. Ja, wir!, denn die großen Köche/innen und ihre Helferlein werden sich dann mit Sicherheit geschickt aus der Affäre ziehen, und nicht mit ihrem Hab und Gut, Leib und Leben dafür haften müssen…

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  6. das zweite Rezept ist super, wünsche ein schönes Wochenende, Klaus

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