Willkommen unterm Regenbogen

Schlaf gut…

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Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.

Laß warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Dietrich Bonhoeffer

Liebe Mutter!

Nun bist du für immer gegangen. Du hast dir die letzte Zeit, die du mit uns haben konntest, schwer erkämpft.
Hab von Herzen Dank für alles!
Du wirst immer in unseren Herzen wohnen. <3

Ruhe in Frieden.

Spätauslese….

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Ein herzliches Dankeschön geht heute an Herrn Putin.

Er hat es möglich gemacht, dass man jetzt 3 kg! Äpfel vom Bodensee für 1.89 € kaufen kann. Wohlgemerkt, keine “mindere” Qualität! Möglich gemacht haben es die Sanktionen der EU gegen Russland. :-(

Hallo?! Geht es noch?!
Ich freue mich ja, wenn ich günstig einkaufen kann. Aber das geht eindeutig zu weit.
Jeder der schon mal ansatzweise probiert hat, etwas im Garten oder auf Balkonien anzubauen, weiß, dass das viel Arbeit macht und die Früchtchen viel Pflege brauchen, damit sie auch gedeihen. Dann müssen sie noch geerntet und in dem Fall noch gelagert und viele Kilometer durch die Lande transportiert werden. Das geht nie und nimmer für 1.89 € für 3kg!

Das sollten sich auch und vor allem die großen Handelskonzerne hinter die Ohren schreiben. Die jetzt selbst schon vom Kartellamt gerügt wurden.

Irgendwann kriegen wir nur noch solchen “Mist” zu essen, den jetzt schon die armen Schweine vorgesetzt bekommen.
Lebensmittelskandale haben wir ja jetzt schon genug.

Nahrungsmittel sind sehr wertvoll und sie sind weder dafür geeignet, mit ihnen zu spekulieren, noch sie für Schleuderpreise zu verkaufen und schon gar nicht sie zu vernichten! Davon war auch schon die Rede. Sonst weiß irgendwann niemand mehr ihren Wert zu schätzen, außer vielleicht den vielen hungernden Menschen auf der Erde! Aber die sind ja nicht wichtig. :-(

Den Preis dafür zahlen die Natur, die Tiere und letztendlich auch wir!

Und alle die meinen, teurer könnten sie nicht zahlen (es gibt schon viele, die das nicht können), sei gesagt. Niedriglöhne entstehen gerade durch solche Schleuderpreise (natürlich auch durch die Gier mancher Unternehmer…. ). Und in der Folge niedrige Renten etc. Grundsätzlich gilt aber, nur mit vernünftigen Preisen, können die Angestellten auch vernünftig bezahlt werden. Sie sind dann auch nicht auf Billigangebote angewiesen. Der Natur und den Tieren käme das auch zu Gute!
Umgekehrt wird ein “Apfel” daraus.

Vielleicht bekommt man ja beim Einkauf demnächst noch etwas heraus. Dann zahlt der Steuerzahler eben auch noch die Niedriglöhne und nicht nur die jetzt notwendig gewordenen Subventionen an die Bauern.

Solche irrwitzigen Sanktionen gehören sanktioniert und in einer solchen Polititik ist arg der Wurm drin und sie ist faul… im Gegensatz zu den Äpfeln!

Und die Früchtchen rollen dann eben aus China nach Russland. China ist inzwischen der größte Gemüseproduzent des Planeten Erde!
Hier klicken… >>>>

Und dann könnte die Kanzlerin vielleicht auch zum Klimagipfel fliegen, anstatt bei den Wirtschaftsverbänden zu buckeln.
Mahlzeit!

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Wir sind jetzt immer mit viel Arbeit und Terminen unterwegs… deswegen machen sich die regenbogenlichter mal etwas “rarer”, aber sie leuchten natürlich weiter…. ;-)

Das Foto oben ist irgendwo in Franken und auf der Heimfahrt aus Leipzig fotografiert….

Morgen gibt es dann besseren Durchblick…. sprich neue Fenster und damit auch viel Arbeit… das “Haus mit Durchblick” auf dem Foto, ist übrigens schon länger abgerissen. Wir hoffen, so schlimm wird es bei uns nicht. ;-)

Und Ersatz für meinen verstauchten Knöchel hätte ich gern… der “fehlte” mir jetzt gerade auch noch… *autsch* :-(

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Fotos zum Vergrößern anklicken…

 

Allen Lesern wünschen wir einen schönen Freutag!

Beginnen wir die neue Woche doch mal “unterirdisch” mit einem Eingang zur “Unterwelt”… einem Schacht-/ Kanaldeckel aus Leipzig.
Denn merke: bei Frau Tonari lernt Frau, dass ein Blick nach unten, sehr lohnenswert sein kann.
In dem Fall ist er sogar von “blauem Blut”, (und) mit zwei vereinigten alten Wappen der Wettiner im historischen Stadtwappen der Stadt Leipzig.
Wann darf man schon mal den Adel mit Füßen treten. *hust*
Das was in den darunterliegenden Kanälen fließt, kann schon von edler Herkunft sein, ist dann aber wahrscheinlich nicht mehr blaublütig. ;-)

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Das historische Stadtwappen von Leipzig, kann man sich auf den Seiten der Stadt Leipzig genauer anzuschauen….
Hier klicken

Dort sind auch folgende Infos über das Wappen zu lesen:

Das alte, schon 1240 erwähnte wettinische Wappen zeigt einen aufrecht stehenden Löwen in goldenem Felde. Den Löwen brachte die Stadt Leipzig schon im 14. Jahrhundert auf ihrem Stadtsiegel an. Im 15. Jahrhundert, um 1475, veränderte sich das Wappen. Es hat seit dem einen in der Mitte senkrecht geteilten Schild. Die linke Seite zeigt den meißnischen Löwen, die rechte mehrere senkrecht stehende Balken. Diese Pfähle sind im Leipziger Wappen blau auf gold (bzw. gelb) und werden Landsberger Pfähle genannt. Das Leipziger Wappen vereinigt also (ebenso wie das Dresdner und das Chemnitzer) in sich zwei alte wettinische Wappen.

Im Volksmund des 17. Jahrhunderts erzählte man sich übrigens folgende Sage: der Löwe habe einst in die andere Richtung geblickt und mit den Tatzen nach den Pfählen gegriffen, sei später aber “zur Strafe” umgekehrt worden. Und wirklich: Auf Groschen des 15. Jahrhunderts wendet sich der Löwe den Pfählen zu…

Bei Wikipedia fand ich auch noch zwei “musikalische” Schachtdeckel. Nicht in Leipzig, sondern im “hohen Norden”. Dort kommen wir die nächste Zeit nicht hin, aber “vorgemerkt” sind sie auf alle Fälle… :-)
Einer in Hannover vor dem Hauptbahnhof. Aus ihm ertönt Musik. Eine von Michael Gehrke realisierte Installation von Reinhard Schamhuhn…
Und…schon mal Kleingeld sammeln… auf dem Bremer Marktplatz ist einer, der über einen zentralen Schacht den Einwurf von Münzen erlaubt. Bei Einwurf ertönt ein für die Bremer Stadtmusikanten typisches Tiergeräusch.
Laut Frau Tonari haben die Stadtmusikanten in Bremen wohl Halsentzündung und geben keinen Ton von sich. Also behält man das Kleingeld wohl besser für sich und wartet auf Besserung. ;-)

In dem Sinne, trotzdem Ihhhh-Ahhh, Wuff-Wuff, Miauuuu, Kikerikiieee… und einen schönen blau-(blütigen) en Montag! :-)
Und falls nicht, einfach (Kanal-) Deckel drauf. Er muss auch nicht adlig sein.

Wochenendputz… mittags hat die Sonne hier den großen Wolkenbesen vorgeholt und den Himmel zum  Teil  blau gefegt… :-)

Und schon leuchten die spätsommerlichen Früchte sonnig rot vor dem leuchtenden Blau des Himmels, dekoriert mit weißen Wolken-Wattebäuschen.

 

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Herbstliche Wege

Des Sommers weiße Wolkengrüße
zieh’n stumm den Vogelschwärmen nach,
die letzte Beere gärt voll Süße,
zärtliches Wort liegt wieder brach.

Und Schatten folgt den langen Wegen
aus Bäumen, die das Licht verfärbt,
der Himmel wächst, in Wind und Regen
stirbt Laub, verdorrt und braun gegerbt.

Der Duft der Blume ist vergessen,
Frucht birgt und Sonne nun der Wein
und du trägst, was dir zugemessen,
geklärt in deinen Herbst hinein.

Joachim Ringelnatz

 

 

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Hat sich wohl das  HOTEL CASABLANCA >>>   in Leipzig gedacht… und für seine Gäste das Haus als Schiff auf dem Ozean gestalten lassen.
20 000 Meilen, nicht unter, aber (fast) weg vom Meer, ein Feeling wie auf dem Ozean.
Es lohnt sich absolut, mal die oben verlinkte Seite des Hotels anzuklicken und sich die Räumlichkeiten anzuschauen. Sie sind auch gestaltet wie auf einem Schiff.

Für einen Stadtbummel durch die Innenstadt von Leipzig hat die kurze Zeit nicht gereicht, da große Festlichkeiten ins Haus standen. Aber das Hotel ist mir quasi vor die Knipse “geschwommen” und sowas muss Frau natürlich mitnehmen. Von der Straßenbahn und dem Auto aus, habe ich auch noch einige Fotomotive gesehen, die ich irgendwann unbedingt mal fotografieren muss. In dem Fall aber nicht die altbekannten Sehenswürdigkeiten. ;-)

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Die schönen Orcas unten an der Wand, waren leider zugeparkt… aber man kann sie schon noch erkennen.
Das “Piraten-Nest” ist aber auch ohne Auto gut zu erreichen. Es befindet sich im Stadtteil Schönefeld. Vor dem Hauptbahnhof in die Straßenbahnlinie 1 Richtung Mockau “fallen”, sie bringt einen direkt bis vor die Tür des Hotels. ;-)

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Wer mal ins Foto klickt und genauer hinschaut, Im “Rettungsring-Bullauge” spiegeln sich die haushohen Wellen, ähhhhm Häuser. ;-)

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Noch phantasievoller geht es irgendwie nicht mehr. Die Zimmer bekamen bei den Portalen zwar nur eine mäßige Bewertung, aber bei dem Drumherum, kann man da ja mal darüber hinweg sehen. Und das Essen im Restaurant bekam überall “Bestnoten”.
Und für uns auch immer wichtig, Haustiere sind auch willkommen. :-)

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

 

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Von einer “Gattung Politiker”, die inzwischen längst ausgestorben zu sein scheint. Jemand der klug, vernunftbegabt, diplomatisch und gemeinsam mit der “Gegenseite” bestrebt ist, die Völker zusammenzubringen. Damit sie innerhalb der Grenzen ihrer Länder, friedlich an einem Strang ziehen, anstatt aufzurüsten und sich zu bekriegen.
Dieses Ziel scheint heute weiter entfernt zu sein denn je. Im Gegenteil, es gibt Leute, die Krieg fordern.
75 Jahre, nachdem der 2. Weltkrieg am 1. September 1939, mit dem Überfall der Nazis auf Polen begann und dem fast 60 Millionen Menschen zum Opfer fielen.
Und an dessen Ende sich die Menschen schworen “NIE WIEDER KRIEG!”

Gibt es so jemanden noch? Ich glaubte nicht mehr daran und dann las ich ein Interview in der taz. Ein Interview mit dem ehemaligen amerikanischen Botschafter in Moskau zu Gorbatschows Zeiten, Jack Matlock. Und ich fand, was ich suchte. Leider ist es “nur” der ehemalige Botschafter!
Wo sind solche Leute heute, um andere zur Vernunft zu bringen?! Und viele täten gut daran, auf Menschen wie Jack Matlock zu hören!
Ein sehr lesenswertes Interview und jemand, von dem viele noch etwas lernen könnten! Ein Interview zur heutigen Lage in Russland und der Ukraine, der Rolle der Nato in den letzten Jahrzehnten, was falsch gelaufen ist, mit Rückblicken in die Vergangenheit. Was der “Westen” keinesfalls tun sollte, bzw. nie hätte tun sollen. Und damit Putins heutiges Verhalten provoziert hat.

Zum Interview hier klicken >>>>

Stattdessen werden selbst in Reden anlässlich einer Gedenkveranstaltung, auch zum Tode von Millionen Menschen aus Russland, härtere Strafen und Aufrüstung gefordert. Und das auch von einem ehemaligem deutschen Pastor! Beschämend!
Der “wind of chance”, weht schon wieder sehr kalt!

Konfrontation wird keinerlei Verständnis bringen und schon gar keine Vergebung.
Da helfen nur Gesten wie der Kniefall von Bundeskanzler Willy Brandt damals.
Und diese helfen manchmal auch, Unversöhnliche zu versöhnen.
Egal in welche Richtung!

Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude
und sah, das Leben war Pflicht.
Ich handelte und siehe, die Pflicht war Freude.

Ranindranath Tagore

Ich schlief und träumte, jedermann würde es mit Freude als Pflicht ansehen, den Schwur der Menschen von damals zu erfüllen.
Es ist unsere Pflicht! Gut zu machen, geht es sowieso nicht mehr, aber neue Opfer könnte man verhindern!
Aber manche Märchen werden dann eben wirklich nicht wahr. Alles nur geträumt… !

Das auch zum Gedenken und zur Mahnung an ein ebenso schlimmes Ereignis in New York, welches ebenfalls sehr vielen unschuldigen Menschen das Leben gekostet hat. Und das sich heute wieder jährt. Ebenso “hoffentlich nie wieder!”

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