Willkommen unterm Regenbogen

Einer davon war, am Montag Abend im grauen Regen-Einerlei der letzten Zeit, so ein buntes (angesätes) Leuchten zu entdecken.

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Und noch einer, gestern Abend, als ich das folgende  lustige Gedicht/ Lied entdeckt habe. Das habe ich noch nie gehört…
Ein Hoch(-hüpfer) auf den (Heu-) Schreck… :-)

Was ein g´rechter Heuschreck is
sitzt im Sommer auf der Wies.
Auf der Wiese muss er singen
allweil hin und wieder springen;
auf der Wies ist sein Gespan
dort fällt ihn kein Langweil´ an.
Heuschreck hin, Heuschreck her
ein alter Heuschreck hupft nicht mehr.

Und die edle Heuschreckin
pfleget sein mit treuem Sinn.
Und an ihrem treuen Busam
schläft der Heuschreck nämlich ruhsam;
schläft, ins grüne Gras versteckt
bis der Tag zum Springen weckt.
Heuschreck her, Heuschreck hin
es lebe auch die Heuschreckin!

Und solang der Sommer scheint
hupfen beide eng vereint.
Er unzähmbar, wild, anarchisch
sie konstitutionell monarchisch,
bis im Herbst beim ersten Reif
beid sich strecken kalt und steif.
Heuschreck hin, Heuschreck her
ein toter Heuschreck hupft nicht mehr!

Text: Wilhelm von Cammerloher – 1845 – auch Viktor von Scheffel zugeschrieben

 

Und ein ebenso buntes, sonniges und fröhliches Willkommen allen Lesern, die in letzter Zeit zu uns gefunden haben!

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

Aufgeschnappt…

Die USA versorgen Israel mit neuer Munition im Wert von 750 Millionen Euro. Die Waffen stammen aus einem Lager, welches die US-Armee in Israel unterhält. Die USA stünden für die Sicherheit Iraels ein. Nachzulesen HIER >>>>

Mit Waffen Frieden schaffen!

“Sale”… in dem Fall für den Krieg… Das macht die Bemühungen um einen Waffenstillstand und Frieden in der Region, äußerst “glaubwürdig”!

“Bestens” dazu, passt die vom amerikanischen Verteidigungsminster geäußerte Sorge wegen der vielen palästinensischen Toten.

Zynischer geht es nicht mehr!

Das ist aber bereits wieder aus den Nachrichten verschwunden. Seltsam wie sie sich verändern, wenn zu erwarten ist, dass mehr Leute es hören könnten. Es könnten aber auch eine “Ente” gewesen sein… ;-)

Und das unter der Regierung eines Friedens-Nobelpreisträgers! Alfred Nobel wird sich im Grabe umdrehen!

Oder machen andere die Politik?

Die Hilfe für die Menschen in Syrien, wurde immerhin um 300 Millionen, also die knappe Hälfte aufgestockt.

Um mal einige Spendenarten aufzuzählen…

Es gibt Wasserspender, Seifenspender, Handtuchspender, Cremespender, Kleiderspenden, Lebensmittelspenden, Geldspenden und Hosenknopfspenden (im Klingelbeutel)…*hust*
Und dann gibt es noch Samenspenden… damit sich erwünschter Nachwuchs einstellt. Aber nicht alle Samenspenden sind in flüssiger Form und müssen auch nicht in flüssigem Stickstoff eingelagert werden.
Es gibt auch Samen in fester Form, die sehen fast aus wie eine Lebensmittelspende, wie kleine Käselaibe nämlich und werden in Erde eingelagert. Und Nachwuchs ist dringend erwünscht, wenn man(n) blühende Landschaften erschaffen will. Nicht ganz in weiß, sondern ganz in lila. Es heißt zwar, lila wäre der letzte Versuch, das hoffen wir aber nicht! Denn unsere Samen für die lila Mauretanische Malve, sollen ja schließlich wieder Spender werden, Nektarspender für Bienen und Hummeln, die haben einen kräftigenden Trank bitter nötig! Bitter ist er aber hoffentlich nicht. Und letztendlich sollen die Malven ja wieder als Samenspender fungieren. :-)

Heidelberg die Schöne, kann mit Blumen nur noch schöner werden. Von dort kam mit vielen positiven Gefühlen von Kalle, auch die Ur-Samenspende. Natürlich muss die Bundeshauptstadt auch schöner werden. “Make Love (With Flowers), Not War!” oder so. Sie sind sogar Schmuck für Anna-Lenas Lesestübchen
München kann nie schön genug sein, ich bin mal so frei, sagt die Freiedenkerin und in der Nähe der “Schönen blauen Donau” mit (fast) Wiener Kaffeehaus-Atmosphäre und Schmäh, gedeihen sie bei der völlig ungiftigen Giftigenblonden besonders gut… von da aus sollen sie in Kürze auch noch weitere Teile Europas besiedeln. So wächst Europa zusammen. Sie hat mich auch auf die Idee gebracht, die “Samenspenden” mit einem Post bekannter zu machen. ;-)
Liebe Grüße an alle kreativen Gärtner(-innen), die mit dem Stift oder am Koch-oder Blumentopf werkeln und uns immer schöne Dinge spendieren! <3

Wir haben speziell ausgebildete Brieftauben für die Zustellung der Samenbriefchen.
Hier sieht man einige von den geflügelten Hermes- Boten, gerade bei einem Briefing vor der letzten Spendenaktion.

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Um das Flugteam mal vorzustellen:

Als erstes (komm auf die Schaukel) Luise*. Sie schaukelt gern auf Ästen oder auf der Leine, nimmt Onl(e)ine-Spenden an und wirft die Samen mit viel Schwung in den Schlitz.

Dann gibt es noch den Anton aus Tirol*, er hat Bergerfahrung und findet auf jeden Venushügel, um sich (fort-) zu pflanzen.

Für die gewichtigeren und älteren, schon etwas holzigen Samen, ist der alte Holzmichel* aus Neufünfland zuständig. Und ja, er lebt noch!

Also schon ein internationales Team…

Selbst aus dem Münchner Sperrbezirk, arbeitet eine Liebesbrief-Dienerin bei uns. Sie heißt Rosi*, ist aber nur telefonisch unter 32 16 8 erreichbar.

Aus dem hohen Norden kommt mit viel Nächstenliebe im Brief, der Michel* (nicht mit dem Holzmichel zu verwechseln!) aus Hamburg. Er stellt die Samenspenden sogar noch nachts um halb eins auf der Reeperbahn zu.
Er bekommt aber gerade selbst Rotlichtspenden, gegen Verspannungen im Flugapparat.

Natürlich ist auch eine Brief-Zuträgerin namens Christel* bei uns. Sie ist aber im Moment an die Post ausgeliehen.

Unser Dienstältester und immer im Dienst in Sachen Samenspende unter Studierenden, ist der “Dienstmann” Muck aus Heidelberg.

Und zu guter Letzt, unser Teamleiter… der Bartli*, der sagt, wo er den Most holt und ist auch für das Catering während der Flüge zuständig. Bartli ist der Langstreckenflieger und weiß, wie man das schwäbische Meer (den Bodensee) überwindet und sogar nach Mostindien (Kanton Thurgau) kommt.

Wir hoffen, mit diesem Team können wir alle Ansprüche erfüllen und können weiterhin Samenspenden auf die Flügel helfen!

Das ist natürlich zu großen Teilen ein “Scherzartikel”! ;-)

* Für alle, die es nicht wissen (können)….
“Lebt denn der alle Holzmichel noch”, ist ein Stimmungslied von den “Randfichten”, die aus Sachsen stammen. Sprich den “fünf neuen Ländern”. Also Neufünfland…. ;-)
Die meisten anderen Namen sind auch der Musik entlehnt….
“Komm auf die Schaukel Luise”…
“Anton aus Tirol”
“Ich bin die Christel von der Post” (Operette)
“Auf der Reeperbahn nachts um halb Eins” (Hans Albers)
Rosi ist aus “Skandal im Sperrbezirk”, von der Spider Myrphy Gang, Anhören >>>>
Der Hamburger Michel ist eine bekannte Kirche in Hamburg, auch verlinkt….
Bartli ist ein Sprichwort und heißt übersetzt, jemandem zeigen, wo es “lang geht”, also was er zu tun hat.
Und Dienstmann Muck ist auch verlinkt, dort kann man nachlesen, wer er war. Über ihn habe ich auch schon mal geschrieben.

Vor die “Linse” geraten… “Spinnchens Träume zu kristallenen Tropfen aus Wasser und Licht verwoben…. “

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Den Kopf voll Poesie aus fremden Landen,
Das Herz voll Liebesträum’ aus andrer Zone,
Nachtwandelt’ ich den Tag des Lebens, ohne
Mich zu verstehn, und ach von wem verstanden?

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Was meine Blick’ im engsten Kreise fanden,
Ergriff mein Trieb und bildet’ es zum Tone;
Aus Ginster flocht ich manche Palmenkrone,
Spinnwebe wob ich oft zu Zauberbanden.

 

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In einem Thal, worin vom Weltgeräusche
Nur war des Waldstroms und der Mühle Rauschen,
War’s, wo ein Landgewächs ich aufblühn sah.

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Wie wenig g’nügt, daß, wer es will, sich täusche:
Marielies mußte mir den Namen tauschen

Friedrich Rückert, aus “Amaryllis, Ein Sommer auf dem Lande”

 

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden…

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Mara und Paul spielten draußen auf der Wiese, als ein Sommergewitter aufzog.
Es blitzte und donnerte kräftig und dann fielen auch schon die ersten dicken Tropfen.
Sie liefen schnell zur Scheune, um sich unterzustellen.
Und als durch die Ritzen in den Brettern der Scheune, die ersten Sonnenstrahlen blitzten, öffneten sie das Scheunentor, um nachzuschauen, ob es aufgehört zu regnen hatte.
Es regnete noch, trotz Sonne, aber den Himmel überspannte jetzt ein wunderschöner Regenbogen. Mara und Paul riefen wie aus einem Munde aus, “Oh wie schön!”
Weißt du was, sagte Mara, ich habe gehört, ein Regenbogen soll Glück bringen. Hmmm, sagte Paul und wie sollte er das tun? Aber ich weiß noch etwas ganz anderes. Du musst mir aber dein großes Indianerehrenwort geben, es niemandem zu erzählen! Mara antwortete, was weißt du denn, los sag schon, ich schweige wie ein Grab. Ehrenwort!
Okay kam von Paul, am Ende des Regenbogens soll ein Glückstopf mit Gold vergraben sein. Wäre das nicht cool, ihn zu finden? Dann könnten wir doch noch in Urlaub fahren. Ja, sagte Mara, vielleicht ans Meer! Dann lass uns doch das Ende des Regenbogens suchen! Und schon marschierten sie los.

Am Pfarrhaus war der Pfarrer im Garten, der sich freute, dass er heute nicht gießen musste. Ein Glück hat es geregnet.
Hallo Kinder, habt ihr den Regenbogen gesehen? “Ja klar Herr Pfarrer, gefällt er ihnen auch?”
Aber sicher, antwortete er und er ist ein Zeichen Gottes. Die beiden staunten, ein Zeichen? Ja sagte er, Gott vereinbarte nach der Sintflut mit Noah, dass nie wieder eine Sintflut alles Leben zerstören sollte. Mit den Worten: “Meinen Regenbogen habe ich in die Wolken gesetzt und er soll als Zeichen dienen, zwischen mir und der Erde”.
Oh, das ist aber ein Glück, so ein schönes Zeichen und Versprechen, danke, aber jetzt müssen wir los.

Am Ortsausgang kam ihnen ihr Physiklehrer entgegen, der ebenfalls den Regenbogen bewunderte. “Hallo ihr Zwei, wo wollt ihr denn hin?”
“Ach nur schnell zum Weiher, nach dem Gewitter quaken die Frösche dort, sicher ganz besonders laut”, antwortete Paul fast zu schnell.
Wisst ihr denn, wie so ein Regenbogen entsteht?” Hmmmm, nicht wirklich, kam kleinlaut die Antwort.
Vereinfacht gesagt, wenn weiße Licht, in dem Fall das der Sonne, auf die vielen Regentropfen in der Atmosphäre trifft, wirken die wie lauter kleine Prismen.
Und zerlegen es in die Hauptfarben seines Spektrums. Und zwar in Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett.
Ah, wie bei den geschliffenen Glassteinen an unserer Wohnzimmerlampe, antwortete Mara ganz stolz.
Ja, genau, hast du ein Glück! Damit kannst du ja demnächst im Unterricht glänzen, ich verrate auch nichts. Habt viel Spaß am Weiher, tschüss!

Das Ende des Regenbogens war noch lange nicht erreicht, deswegen gingen sie schnell weiter. Am nahen Wäldchen sahen sie eine Frau am Waldrand sitzen, die traurig und mit Tränen in den Augen, hoch zum Regenbogen schaute. Guten Tag, warum schauen sie denn so traurig, der Regenbogen ist doch so schön, über den kann man sich doch freuen. Ja sagte die Frau, er ist wunderschön, aber mein lieber Hund ist vor kurzem über die Regenbogenbrücke gegangen und ich vermisse ihn so sehr. Er war mein bester Freund.
Paul schaute etwas erschrocken, dann fiel ihm aber sein Hoppel ein und sagte tröstend:”Oh, das tut mir leid, als mein Kaninchen Hoppel gestorben ist, war ich auch so traurig. Meine Mama hat aber gesagt, Hoppel gehe es gut, da wo er ist und irgendwann, könnte ich ihn dort sicher wiedersehen.”
Da stahl sich doch ein kleines Lächeln in das Gesicht der Frau und sie antwortete, deine Mama hat sicher recht, mein Junge. Es ist ein Glück, dass wir unsere Freunde dort finden können.

Vom Wäldchen aus, konnte man schon die kleine Stadt sehen, die nicht weit entfernt vom Dorf lag, in dem Mara und Paul wohnten. Und der Regenbogen schien genau dort zu enden. Komm, wir müssen weiter und sie liefen los. Auf dem Marktplatz angekommen, sahen sie eine Menge Leute, sehr viele davon, hatten Fahnen in den Regenbogenfarben, Pace oder Peace stand darauf. Mara und Paul drängten sich zwischen den Leuten durch, um mehr zu sehen. Vorne kamen sie neben ein paar Jugendlichen zu stehen, die zu ihnen sagten, cool, wenn ihr Knirpse auch zur Demo kommt, denn für euch ist Frieden am wichtigsten. Wieso Frieden? Und warum habt ihr alle Regenbogenflaggen? Ja weil wir gegen die Kriege demonstrieren, die einige verantwortungslose Menschen immer machen und alle anderen ins Unglück stürzen. Die Regenbogenflagge ist seit 1962 das Symbol der Friedensbewegung. Denn nur im Frieden gibt es Glück für die Menschen. Pace und Peace heißen übersetzt Frieden.
Aber der Regenbogen ist schon lange ein Symbol. Auch für den bekanntesten Anführer der Bauernkriege, den Prediger Thomas Müntzer, war es ein Symbol. Der Regenbogen fand sich auch auf der weißen Flagge der Aufständischen. Und als Thomas Müntzer am 15. Mai 1525 in Bad Frankenhausen seine letzte Predigt hielt, soll tatsächlich über weiten Teilen Mitteldeutschlands, bis Hessen, ein Halo, ein Regenbogenring um die Sonne, zu sehen gewesen sein. Er wertete das als Zeichen des Himmels. Leider wurden die Aufstände blutig niedergeschlagen. Das lag aber nicht am Regenbogen, sondern daran, weil die hohen Herren den einfachen Menschen kein Mitspracherecht gewähren wollten. Und Angst um ihre Macht und ihre Güter hatten.
Also liegt es auch an den Menschen selbst, ob sie anderen Glück gewähren, sagte Paul nachdenklich und mehr zu sich.

Mara holte ihn aus seinen Gedanken, indem sie an seinem Hosenbund zupfte. Duuuu, Glückstopf suchen ist echt spannend, macht aber auch müde.
Ich könnte eine kleine Pause brauchen. Ich auch, antwortete Paul, komm wir gehen auf den Spielplatz dort drüben!
Auf dem Spielplatz hüpfte ein kleiner Junge in Gummistiefeln durch die Pfützen und quietschte vor Vergnügen, wenn es richtig spritzte. Auf der Bank am Rand saßen zwei junge Frauen Arm in Arm und schauten ihm lächelnd zu. Für Paul und Mara war auch noch Platz und sie setzten sich daneben. Am Buggy von dem Kleinen, entdeckten sie auch eine kleine Regenbogenflagge.
Jetzt schaute der Kleine herüber und kam neugierig dazu. Mama, wer sind die Zwei… und im nächsten Moment schaute er sie an: “Ich bin Markus und wie heißt ihr? Kommt ihr mit schaukeln?” Mara lachte, ich bin Mara und das ist mein Bruder Paul und nein, geh du nur schaukeln, wir sind schon ziemlich lange unterwegs und wollen uns etwas ausruhen. Vielleicht geht ja deine Mama mit… oh ja, bitte Mama, schaukeln und umfasste die Knie beider Frauen.
Jetzt schauten Paul und Mara etwas verwundert, wer hatte zwei Mamas? Eine der jungen Frauen erklärte ihnen dann dass sie ein Paar wären, sich sehr lieb hätten und Markus, ihren Sohn, gemeinsam aufziehen würden.
Also wie bei uns Mama und Papa, überlegte Paul. Bei uns spielt aber Papa mit mir Fußball und wer macht das bei euch? Jetzt lachten die jungen Frauen, ja notfalls wir beide. Mara brannte auch schon die ganze Zeit eine Frage auf der Zunge, die musste sie jetzt unbedingt loswerden. Wir gehen schon die ganze Zeit dem Regenbogen nach und haben ihn schon einige Male gefunden. Und warum ist er bei euch an dem Buggy?
“Das ist das Symbol für die Lesben und Schwulen und alle Farben haben eine Bedeutung für unser Leben:
Rot steht für das Leben, Orange für Gesundheit, Gelb für das Sonnenlicht, Grün für die Natur, Königsblau für Harmonie und Violett für den Geist.
Alles was wichtig ist für ein glückliches Leben.”
Da ist es ja ein Glück, dass es den Regenbogen gibt und ihr euch gefunden und den kleinen Markus habt!
Dann lasst es euch gut gehen, viel Glück und passt gut auf den Kleinen auf, wir müssen jetzt wieder gehen. Sie winkten dem kleinen Markus auf der Schaukel zu und dann machten sie sich auf den Rückweg. Diesmal auf dem Weg am Fluss entlang.

Auf den großen Wiesen am Fluss, die bei Hochwasser überflutet wurden, hatte ein paar Leute ein großes Zelt aufgebaut. Ein richtiges Tipi, wie bei den Indianern. So wie Mara und Paul es aus Filmen kannten. Paul klatschte in die Hände und hüpfte los. In so einem Tipi möchte ich auch mal übernachten. Und schon fragte er den einen jungen Mann, was sie da tun würden. Zur Antwort bekam er, dass sie ein paar Tage so leben wollten, wie die Indianer früher. Auch wenn sie jetzt in Häusern und Reservaten lebten, was sie aber nicht immer glücklich machte. Wir achten wie die Indianer mehr auf die Natur. Das muss man, denn wenn die Menschen sie zerstören, wird es ein böses Ende nehmen. Aber vielleicht trifft ja auch die Prophezeiung der alten Indianerfrau von den Cree ein, dass ein neuer Stamm der Regenbogenkrieger erscheint, die die Erde wieder heilen.

Wenn die Erde krank ist und die wilden Tiere sterben,
ein neuer Stamm von Menschen wird erscheinen.
Der Stamm wird mit ganzer Kraft und Energie,
mit ihren Taten die Erde wieder natürlich und grün machen.
Er wird als Stamm der Regenbogenkrieger bekannt sein.

Erstmals veröffentlicht wurde diese Legende der Hopi, von den Geographen William Willoga und Vinsens Brown im Jahre 1962

Trotz allem, sollten wir auf die Natur achten, sonst wird es uns kein Glück bringen.

Als der Mann fertig mit erzählen war, schlug es von der Kirchturmuhr am Markt fünf Uhr und der Regenbogen war lange verschwunden.

Oh jetzt müssen wir aber schnell nach Hause, Mama wartet sicher schon. Obwohl ich ja so gern hier bleiben würde, sagte Paul mit einem kleinen Seufzer.
Den Glückstopf haben wir jetzt aber nicht gefunden, kam von Mara. Sie schlug sich im gleichen Moment die Hand vor den Mund. Jetzt hatte sie es doch ausgeplaudert. Der Mann lachte, ich verrate nichts, ich brauche zum Glücklichsein keinen Glückstopf. Mein Glück ist, die Schönheit und die Geheimnisse der Natur zu sehen. Den Glückstopf könnt ihr gerne haben, wenn ihr ihn irgendwann mal finden solltet.
Macht nichts, wir haben heute Nachmittag auch viel mehr gesehen und erlebt, als wir es vielleicht in einem Urlaub könnten. Und so ein schöner Nachmittag ist doch auch ein Glück. Wir brauchen auch keinen Glückstopf! How, Häuptling großer Bär hat gesprochen!
Und mit den Worten “jetzt aber los”, zog Paul seine Schwester an der Hand hinter sich her.

Zuhause angekommen, sagte ihre Mutter besorgt und ein wenig tadelnd zu ihnen, ja endlich, wo wart ihr denn? Wir sind dem Regenbogen gefolgt… Welchem Regenbogen, fragte die Mutter. Ja heute Nachmittag, nach dem Gewitter, hast du ihn nicht gesehen? Nein, ich hatte im Haus zu tun. Da hattet ihr ja ein Glück!
Ja hatten wir und was für eines, antworteten die Zwei wieder wie aus einem Mund.
Die Mutter lächelte und ja übrigens, am Ende des Regenbogens soll ein Glückstopf vergraben sein.
Paul und Mara warfen sich aber nur einen verschwörerischen Blick zu und sagten nichts.

©regenbogenlichter

Ein herzliches Dankeschön geht an den netten Menschen, der nach “bringt Regenbogen sehen Glück” gesucht hat. Das hat mich zu obiger Geschichte inspiriert. :-)

Abendgedanken…

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Angesichts der Flugzeugkatastrophe und des heftigen Bürgerkrieges in der Ostukraine, bekommt man das Thema nicht aus dem Kopf.
Und es ist auch im privaten Bereich Thema. Wie im Gespräch mit einer Ukrainerin, die genau aus diesem Teil der Ukraine stammt.

Ihre Familie möchte bei Russland bleiben. Aus Sicht der Ukrainerin, die hier in Deutschland lebt, nur fast verständlich, aber…
Das Leben in Deutschland kann man nicht auf ganz Europa übertragen und niemand hier, möchte wahrscheinlich mit dem Leben der einfachen Leute in Bulgarien oder Rumänien tauschen! Auch Mitgliedsländer der EU. Ähnlich ist es ja in der Ukraine auch.
Also eher pragmatische Gründe, als Putins Propaganda. Es gibt aber sicher auch Familien, die lieber näher zur EU wollen.
Was sie aber zuallererst wollen, in Frieden leben! Ohne Angriffe, egal von welcher Seite! Das Stadion in dieser Stadt existiert nicht mehr, es ist dem Erdboden gleich gemacht. Es wird wohl viele Jahre dauern, bis alles wieder aufgebaut ist.
Und Ukraine heißt übersetzt Randgebiet. Sieht man es sich auf der Landkarte an, ist es das tatsächlich. Von Europa und Russland. Der westliche Teil fühlt sich offensichtlich näher an Europa und der andere, eher an Russland.

Die EU hat schon lange Verhandlungen wegen eines Partnerschafts-/Freihandelsabkommens mit der Ukraine geführt, welches inzwischen unterzeichnet ist. Es lockten schließlich Gasvorkommen im Schwarzen Meer, sowie damals noch, der militärische Zugang dazu. Uran, viel Schiefergestein, aus dem auch Gas durch Fracking gewonnen werden kann und der US-Konzern Monsanto, verkauft schon länger genverändertes Saatgut dorthin. Für solche “Pfründe” verspricht man der Bevölkerung schon mal ein besseres Leben.
Russland hatte natürlich ähnliche Interessen und war mit seinem völkerrechtswidrigen “Handstreich” auf der Krim, aber schneller.

Daraus entwickelte sich ein Konflikt, der immer schlimmere Formen angenommen hat und inzwischen sogar 300 Menschen das Leben gekostet hat, die gar nichts damit zu tun hatten! Nach der Meinung des Westens, allein schuldig… Putin.
In solch einem Konflikt ist selten nur einer schuldig! Es gibt nicht nur schwarz und weiß und auch nicht nur gut und böse!
Bei sowas geht es um die Interessen von Staaten, der weltweiten Wirtschaft, Militärs und Geheimdienste kochen auch noch ihr Süppchen, dazu irgendwelche “durchgeknallten” Patrioten, die oft von den vorher Genannten benutzt werden!

Von beiden Seiten gibt es Propaganda und man sollte sich hüten, nur einer Seite zu glauben! Und immer im Auge haben, dass es um Geld, wirtschaftliche und politische Macht geht. In dem Fall ist es allerdings wirklich fast unüberschaubar, was Wahrheit und was Dichtung ist!
Und auch mal darüber nachdenken, dass die im Wert fallende Währung der Ukraine, vielen Wirtschaftsunternehmen Vorteile im Handel und Gewinne bringt.
Haben die ein wirkliches Interesse an der Beendigung des Konflikts?

Zivile Opfer zählen dabei oft nicht wirklich. Es sei denn bei den Medien, die mit der Würde dieser Menschen, das “Sommerloch” füllen. :-(

Zu dem Ganzen, inclusive Waffen, gibt es bei Austrian Wings auch einen hochinteressanten Artikel eines Russlandkenners, der vieles “auseinandersortiert”, was möglich ist und was nicht. Vergleicht man ihn mit den Nachrichten, stellt man fest, dass Medien und Politik recht wenig Interesse haben, die Wahrheit preiszugeben…
Hier klicken>>>>

Und es gibt auch jenseits des großen Teiches Menschen, die das differenzierter sehen. Wie Ron Paul Blames…
HIER NACHZULESEN >>>

So richtig “gut”, kommt sowas natürlich nicht….

Und HIER >>>< der Link zur Facebookseite des Ron Paul Institute, For Peace and Prosperity

Putin ist alles andere als unschuldig, allein schuldig, ist er aber mit Sicherheit nicht!

Auch nachdenkenswert, ist er so dumm oder abgebrüht, die internationalen Reaktionen auf den Abschuss einer Passagiermaschine in Kauf zu nehmen?
Was würde es ihm bringen? Noch mehr Sanktionen… und einen mega Shitstorm….
Also dumm ist er auf alle Fälle nicht!
Und der Vollständigkeit halber… Der Abschuss der iranischen Passagiermaschine 1988, wurde als Kollateralschaden bezeichnet. Der Kommandant des sich widerrechtlich dort aufhaltenden Flugzeugträgers, bekam nachher einen Orden für “besonderen Einsatz”. Immerhin “schon” 1996, wurde der Verlust der Menschenleben bedauert und dann auch Millionenentschädigungen gezahlt.
Ehe man mit dem Finger auf andere zeigt, sollte man dringend vor der eigenen Tür kehren!!!

Und irgendwie sind wir doch auch schon wieder mitten drin im kalten Krieg, bei dem Freunde, Freunde und Feinde belauschen, die eigene Bevölkerung, in dem intrigiert und aufgerüstet wird, was das Zeug hält und mehr.
Und fast unbemerkt, schwebt über unzähligen Frauen im Irak, das Damoklesschwert der Beschneidung ( Genitalverstümmelung). Ausgerufen von Leuten, die von Staaten unterstützt werden, denen auch Deutschland fleißig Waffen liefert und ein reger Handel existiert. Und in dem 2022 die Fußball-WM ausgetragen werden soll!
Warum wird man den Eindruck nicht los, dass es den Irakern jetzt schlechter geht, wie vorher? Und wo ist die Demokratie, die andere für sie geplant hatten?
Bei den Brot und Spielen der Neuzeit, kann man die obigen schlimmen Tatsachen, dann aber ganz schnell vergessen.

Und nochmals allen ins Stammbuch geschrieben, die Worte von Egon Bahr (bis 1994 im Bundestag)…

In der internationalen Politik geht es nicht um Demokratie oder Menschenrechte, sondern um Interessen von Staaten.
Merken Sie sich das!

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Noch ein Miniaturgarten aus Bad Wörishofen. Das Thema hieß Bibelgarten. Hmmmm… ziemlich phantasielos gestaltet, finden wir.
Biblische Symbole wie das Kreuz, erkennt noch jeder und auch die “gleichmäßig verteilten” Töpfe mit den biblischen Pflanzen.
Immerhin an jedem Topf eine Pflanzenbeschreibung.

Ansonsten muss man schon sehr die eigene Phantasie bemühen, um sich die Pflanzen aus der Bibel im “Heiligen Land” und die spannenden Geschichten dazu, vorzustellen.

Die Phantasie braucht man auch für das “Symbol” im Vordergrund. Entweder steht es für das griechische “Alpha”…

Nach der Offenbarung 22, 13,

Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Die Buchstaben stehen für den himmlischen Vater und Sohn, beide als Schöpfer und Vollender der Welt.

Da das “Alpha” aber eine spitze “Nase” und ein “Auge” hat, denke ich vielleicht eher, dass das der große Fisch, aus dem Prophetenbuch Jona sein soll.

 

Der Prophet Jona

Das Buch Jona ist eine kleine, kunstvolle Erzählung. Ihr Schauplatz ist die einst mächtige Hauptstadt Assyriens, Ninive, die inzwischen untergegangen ist.

Jona erhält von Gott den Auftrag, der großen Stadt Ninive ein Strafgericht Gottes anzukündigen. Aber Jona fürchtet sich vor diesem Auftrag und versucht mit einem Schiff in die entgegengesetzte Richtung zu entkommen. Der Herr schickte einen großen Sturm und das Schiff geriet in große Seenot. Die Seeleute entschließen sich, Jona ins Meer zu werfen, danach wird es wieder still. Im Meer wird er von einem großen Fisch verschluckt. Nach drei Tagen speit ihn der Fisch wieder ans Land aus.
Nun ist er bereit, seinen Auftrag, den er von Gott erhalten hat, auszuführen.

Jonas Predigt in Ninive bewirkt, dass die Bewohner in sich gehen und Buße tun. Das Gericht findet nicht statt. Nur Jona ist nicht zufrieden. Er wollte den Untergang beobachten und ist nun beleidigt, dass er nicht stattfindet. Darüber beklagt er sich bei Gott. Gott aber, belehrt ihn mit Humor und Jonas muss zusehen, wie eine schattenspendende Staude, nach kurzer Zeit wieder verdorrt. Gott knüpft daran seine Antwort, mit der das Buch schließt:

Da sagte der Herr: »Schau her, du hast diese Staude nicht großgezogen, du hast sie nicht gehegt und gepflegt; sie ist in der einen Nacht gewachsen und in der anderen abgestorben. Trotzdem tut sie dir leid. Und mir sollte nicht diese große Stadt Ninive leid tun, in der mehr als hundertzwanzigtausend Menschen leben, die rechts und links nicht unterscheiden können und dazu noch das viele Vieh?« Jon 4,10-11)

Hinten ist auch eine dürre Staude, neben einer grünen zu entdecken…

Diese tolle Geschichte (nicht nur für Christen!) hätte man viel besser darstellen müssen. Ich bin sicher, es gab ziemlich viele Leute, die nichts damit anfangen konnten. Ich musste auch erst überlegen. Und letztendlich zeigt die Geschichte, dass auch Propheten sehr “menschlich” waren. Mit Ängsten und einer gewissen Lust am “Elend” anderer, was man täglich an den Autobahnen zum Beispiel, beobachten kann. Und sie zeigt auch, dass man in seinem Zorn nicht grenzenlos, sondern immer auch mitfühlend sein sollte.
Eine Metapher, die ich gern den Menschen in Israel und Palästina ans Herz legen würde. Womit wir wieder im “Heiligen Land” wären, in dem es leider mal wieder ziemlich “unheilig” ist.

Es könnte aber auch das Erkennungszeichen für die christliche Gesinnung sein. HIER NACHZULESEN >>>>
Das Symbol des Fisches, wurde bereits auf Wandmalereien in urchristlichen Grabmälern gefunden und deutet auf die wundersame Vermehrung von fünf Gerstenbroten und zwei Fischen, bei der Speisung der 5000 hin. Ich kenne das Symbol allerdings ohne “Auge”.
Und finde es wichtiger, christliche Gesinnung, wenn man sie hat, durch (gute) Taten kundzutun, als durch irgendwelche Symbole. Ein Symbol ist schnell irgendwo “hingepappt”, heißt noch lange nicht, dass man sich auch so verhält! Siehe das Nachwort zu Jonas Geschichte.

Aber wie schon gesagt, ein Garten, dessen Deutung wohl nur “Eingeweihten” vorbehalten ist. Der “Rest” kann die Phantasie spielen lassen und sich das (ihm) passende aussuchen. Dafür muss man aber erst wissen, um was es geht. ;-)

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Schade, hoffentlich widmet sich nochmal jemand mit mehr Herz diesem schönen Thema, mit dem man viele Miniaturgärten gestalten könnte.
Und es ist auch alles andere, als ein Thema “von gestern”!
Mit dem obigen Garten, wird die evangelische Kirche wohl aber eher keinen Blumentopf gewinnen.;-)

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